Irgendwann ist man an einem Punkt, an dem man begreift, dass man nicht mehr zu kämpfen braucht, weil es einen nicht weiter bringt.. Man begreift, dass man nichts mehr tun kann oder muss! Man kann nichts erzwingen - wenn man das begreift, fällt erst alles in sich zusammen und dann ist Stille...und dann wird plötzlich alles leicht und leer in einem.Man fängt an los zu lassen, woran man sich geklammert hat, an Hoffnungen, Menschen oder Dinge aus der Vergangenheit, die man so nicht akzeptieren wollte oder konnte.Man begreift, dass man all das nicht mehr ändern kann, egal, wie sehr man daran glaubt, egal, wie sehr man sich es wünschst. Egal, wie sehr man dagegen kämpft.. Egal, wie weh es tut - was geschehen soll, dass geschieht! Was gehen will, das geht! Was bei einem sein will, das bleibt oder kommt aus freiem Willen zu dir zurück! Irgendwann sind die Schmerzen und die Angst loszulassen vorbei. Dann befreit man sich allmählich auch von Ängsten, Schuldgefühlen und Zwängen. Von allem was einem festhält und dann geht man seinen Weg, packt den Koffer mit dem, was übrig blieb: Erfahrungen, Erkenntnisse und Erinnerungen. Der Weg liegt vor einem, man sieht ihn noch nicht, aber man fühlt, es ist soweit.Man beginnt wieder - mit dem 1. Schritt.