Möge Dich die Sehnsucht zerfressen. Vermiss mich stummschweigend. Labe Dich im Schmerz.
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Möge Dich die Sehnsucht zerfressen. Vermiss mich stummschweigend. Labe Dich im Schmerz.

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Sie brauchen keine Zeit und keine Lust zum Reden, Sie müssen nur im Herzen von jemandem wichtig sein ...
Dresden, Germany - Laba river & area.
Das ganze Leben ist nichts anderes als formgewordene Fragen, die den Keim der Antwort in sich tragen - und Antworten, die schwanger gehen mit Fragen. Wer irgend etwas anderes drin sieht, ist ein Narr.
Gustav Meyrink: “Der Golem”, S.108
ich labe mich an der grossen sonne, und lasse meine kleine sonne in mir wachsen
anemone und die sonne

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Zufallsexperiment Special (hö hö, da ist "Sex" drin)
Wer kennt diese Sendung Ridiculouness, die im deutschen Fernsehen auf Viva läuft, ursprünglich halt auf MTV? Zum Schluss der Sendung suchen sie sich zwei zufällige Begriffen und schauen nach Videos, die passen. Nun hab ich mir die Idee ausgeborgt, hust hust. Nur dass ich ewig über die Wortkombo labere. Vorhang auf, vielleicht wird das mein Freitagsspecial.
Laben: tr.: Milch zum Gerinnen bringen; rbz., intr. (sein): gerinnen, käsen
Doggycamp: (e.), das; -s, -s: Hundepension
Nun, das ist eine Herausforderung nach Wörterbuchdefinition, also frei nach Lucas-Art, muhaha. Laben, OK, da denke ich eher wenn sich Menschen an etwas laben, sich daran berauschen und sich in etwas suhlen, Wein oder Wasser, und sich daran reibt und… Ah, halt, wieder eingefangen, hö hö , also kurz, sich an etwas erfreuen, meist verbunden mit, etwas, was im Überfluss vorhanden ist, verzehren. Doggycamp hört sich für mich so militarisiert an. Eine Hundeschule? Vor meinen geistigen Auge seh ich deutsche Schäferhunde marschieren, in Reih und Glied, ein Bollwerk der Disziplin.
Aber da in diesen modernen Blogs nun mal die Gesellschaftskritik im Trend ist, versuchen wir es eben ins Gesellschaftskritische zu ziehen und eine Kurzgeschichte draus zu machen.
Fridolin wollte doch nur Wasser, aber der Ausbilder regierte hier mit eiserner Hand. Seit die zwei wichtigsten Menschen in seinem Leben ihn verlassen hatten, war dies sein Zuhause. Marie hatte Fridolin als Weihnachtsgeschenk für ihre Tochter Chantal ausgesucht, weil sich diese schon immer einen Hund gewünscht hatte. Was die alleinerziehende Mutter nicht wusste, war dass ihre Tochter Angst vor Schäferhunden hatte, besonders vor deutsche Schäferhunden, sie wollte eigentlich vor allem einen Rottweiler, wie ironisch. Jahrelang konnte sich Marie keine Haustiere leisten, aber sie trat eine Stelle als Burlesque-Tänzerin an, neben ihrer Ausbildung als etwas was sie selber nicht verstand, in einem Casino. Kauffrau? Glücksspielbeauftragte? Kamerafrau für die Amateuraufnahmen von ihren Chef, einen Araber, der sich fernab der Gesetze des Islam hielt? Er war doppelt so alt wie sie, er wird schon wissen wie die Welt läuft, dachte sie sich in ihrer kindlichen Naivität, sie wollte nur ihre Ausbildung zu Ende bringen, nachdem sie diese schon wegen Chantal abbrechen musste. Konnte ja keiner ahnen, dass sie ausgerechnet zu ihren sechzehnten Geburtstag hochfruchtbar sein könnte. Fridolin war nur ein Welpe, also kam es ihm vor, als lebte er schon ewig im Doggycamp, aber diese Visionen, dass er ein anderes Leben führte, das verwirrte ihn. Endlich! Die Trainigseinheit war vorbei. Er konnte sich endlich am Wasser laben.
Hi hi, ich muss zugeben, hier habe ich etwas geschummelt. Klar kamen die Zufallswörter vor, aber nur als Um-den-heißen-Brei-Gerede, hauptsache ich packe hier weitere Lieblingshassthemen von mir mit ein, wie etwa der Name Chantal, Weihnachten, Rottweiler und naja, Leute, die ihre Hunde aussetzen, weil ihnen ein Blödsinn nicht passt. Ernster wird natürlich die Sache, dass Marie ziemlich jung schwanger wird, ich kenne selber ein paar Mädels, die weit jünger sind als ich und bereits schwanger waren. Das kann bedeuten, dass ich uralt bin, oder dass Leute nicht wissen wie man ein scheissenocheins verfluchtes Kondom drüberstülpt und einen sicheren Fick hat, dafür aber das Buch Kamasutra auswendig können und Doktorarbeiten über das Playbook schreiben könnten. Nein, sie liefern lieber neuen Schwachsinn für Doktor Sommer und rammeln gemütlich schon im Kindergartenalter gemütlich rum, die Yolos. Ok, aber in der extrem kurzen Kurzgeschichte geht es um Fridolin. Ein deutscher Schäferhund, der von den bösen, bösen, bösen, bösen Menschen abgestoßen wird. Solche Situationen gibt es wirklich und sie beweisen ein paar Dinge, wie zum Beispiel, dass auch kleine Kinder böse sein können und andere Lebewesen unter ihnen leiden können. Nichts da, von wegen ohh, n süßes, kleines Mädel mit Pausbäckchen. Nein! Die Menschheit ist verdorben, von klein auf, so steht es sogar in der Bibel, Punkt, aus, Amen. Ein weiterer Punkt ist natürlich die Konsumgeilheit. Mein Gott, wisst ihr überhaupt was Weihnachten überhaupt ist, oder hat euch der zombifizierte, hirnsüchtige, geifernde Geist des negativen Kapitalismus das Resthirn ausgesaugt? Ich wusste bis jetzt nicht mal ob es “ausgesaugt” oder “ausgesogen” heißt, aber die Empörung (schwules Wort) und die Rechtschreibkorrektur (Ausgleich, oh yeah!) haben mir den rechten Weg gezeigt. Meine Fresse, ich bin kein Tierschützer, aber einen Hund blindlings zu verschenken, ohne zu wissen, was kommt ist wirklich kolossale Stupidität. Ich hab gehofft, ich hätte ein neues Wort erfunden, aber die Autokorrektur hat nicht angeschlagen. Wie enttäuschend. Wenn ihr schon ein Viech verschenken wollt, geht doch mit dem Individuum, was ihr ausgeworfen habt, zur Tierhandlung und ihr sucht das unglückliche Wesen zusammen aus, sonst kann es dazu kommen, dass ihr nach einer Zeit, ewig keine Ruhe bekommt, weil der Schreihals doch einen Einhorn wollte, oder bei Mädchen, vielleicht ein Pony. Im schlimmsten Fall, werden die Tiere ausgesetzt, wenn der Käufer besonders dumm und charakterlos ist. Wenn sie Glück haben, sterben sie, weil ein Billardtisch vom Baum fällt, oder sie landen in ein Tierheim, was auch nicht besonders prickelnd ist. Hört sich vielleicht kitschig an, aber manche Lebewesen brauchen etwas mehr Zuneigung, nicht so wie ein Goldfisch oder eine Amöbe, oder das Gehirn von manchen Leuten. In Tierheimen geht es, im Vergleich zu einem Herrchen oder Frauchen, eher minimalistisch zu. Wer säße gern im Gefängnis? Also kein Luxusdampfergefängnis, sondern ein angolischer “Ich fick dich mit einem Besenstiel in den Arsch”-Gefängnis… Blöderweise haben auch Haustiere ein Bewusstsein und empfinden etwas, nehmen ihre Umgebung wahr.
Hm, und wisst ihr , was Weihnachten eigentlich ist?
Ich serviere euch meinen verfaulten und verwesenen Körper auf einem Silbertablett, dann könnt ihr euch darum schlagen wer ihn bekommt. Mich kümmert es nicht mehr. Ihr seid alle nur Tiere die Fleisch wollen, ihre Klauen dort hinein bohren wollen und es mit eurem Geruch markieren. Erstickt an meinem Fleisch.