Nimmt man es als Ausrede ein junkie zu sein, weil man sich nicht eingestehen will dem Gruppenzwang nicht wiederstehen zu können und dazu gehören möchte, oder nimmt man den Gruppenzwang als Ausrede dafĂŒr, dass man sich kein Junkie zu sein?
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Nimmt man es als Ausrede ein junkie zu sein, weil man sich nicht eingestehen will dem Gruppenzwang nicht wiederstehen zu können und dazu gehören möchte, oder nimmt man den Gruppenzwang als Ausrede dafĂŒr, dass man sich kein Junkie zu sein?

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Neue Sneaker... is lieb?
Denkst du schon oder wirst du noch gedacht.
Inspiration: (Christian Bischoff)
29 Aug
Liebe und Freiheit
Liebe und Freiheit sind so alt wie die Bevölkerung, die sie ausĂŒbt. Wieso wachsen wir nicht mit ihnen? In der heutigen Generation wird die Entfaltung der Persönlichkeit soweit eingeschrĂ€nkt, bis man dem erfundenem Wort "normal" sowie der damit verbundenen Vorstellung entspricht. Wieso kann ich nicht ich selbst sein? Staatlich gesehen ist das natĂŒrlich erlaubt, um in dem AuĂenpolitischen Dasein möglichst "schön" auszusehen. Aber was bringt das Ă€uĂerliche Bild, wenn es intern nicht funktioniert? In der Jugend beispielsweise: MĂ€dchen, die MĂ€dchen lieben, Jungen, die Jungen lieben, Menschen, die anders sind, denen ist es nicht möglich ein freiheitliches Leben ohne Missachtung und Diskriminierung zu fĂŒhren. Ein beĂ€ngstigendes GefĂŒhl ist, dass man Angst haben muss sich zu seinen GefĂŒhlen zu bekennen und stattdessen eine Liebe zeigt, die die ursprĂŒnglichen Aspekte einer Liebe versinken lĂ€sst. Man sich fĂŒrchten muss davor, ausgelacht zu werden, weil ein KleidungstĂŒck, welches man trĂ€gt vielleicht "uncool" oder "nicht im Trend" ist. Das Geld wofĂŒr die Eltern tagtĂ€glich hart arbeiten, ist nie genug wenn man nicht grade die teuerste Handtasche oder den teuersten Schuh trĂ€gt. Wir alle handeln mit einem Gruppenzwang, der es uns verweigert wir selbst zusein. Aber ist es nicht traurig, dass wir Menschen der Grund fĂŒr diese AngstgefĂŒhle sind? Die Menschheit wird von dem nichtexistierendem Wort "normal" regiert.
Ich bin zu einem MitlĂ€ufer geworden, ich lass mir alles gefallen, weil ich Angst habe, dass der andere sauer sein könnte. Sage selten meine Meinug, wenn ich was enscheiden soll, sondern nur âist mir egalâ oder âkeine Ahnung entscheidÂŽ duâ ,da ich Angst habe ich wĂŒrde was entscheiden, was der andere nicht will. Ich lasse mich sogar von Gruppenzwang unterdrĂŒcken, nur weil ich Angst habe was zu sagen. Was ist nur aus mir geworden? Das MĂ€dchen was sich nie von Gruppenzwang leiten lieĂ und auch mal âneinâ sagte. Echt traurig.

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23. MĂ€rz 2017
Ich lĂŒge nicht â Facebook ist mein Zeuge
Auf Twitter lerne ich einen neuen Begriff:Â âCode Switchingâ. In der Linguistik heiĂt das: von einer Sprache in die andere wechseln. Trump-Kritiker auf Twitter weiten den Begriff. Sie meinen mit âCode Switchingâ: zu Zielgruppen sprechen, in jeweils zielgruppengerechter Sprache. Will ein Politiker reichen Investoren gefallen, braucht er andere Versprechen, als wenn er mit Fabrikarbeitern spricht.
Facebook macht âCode Switchingâ schwer, weil meine BeitrĂ€ge von Freunden und Fremden gelesen werden, von Gleichaltrigen, viel Ălteren, von Stadt- und Dorfmenschen: Ich muss verstĂ€ndlich formulieren â und will mich nicht bei WidersprĂŒchen oder Halbwahrheiten ertappen lassen:
âIch hatte heute keine Zeit, zu essenâ, werde ich nie posten, wenn meine Schwester kommentieren könnte: âIch sah dich doch mit einem StĂŒck KĂ€se!â
Im Tumblr-Chat fragt mich gerade ein Nicht-Freund, der nur Spanisch spricht und mit dem ich nicht auf Facebook verknĂŒpft bin, ob ich WhatsApp habe. âNo. I donât even have a cell phone.â Ich bin unsicher, ob er mir glaubt: Fremde denken oft, ich hĂ€tte nur keine Lust auf Telefonate oder SMS. Mein erster Impuls deshalb: Auf Facebook gehen und dort öffentlich posten âFreunde? Ihr wisst, dass ich kein Handy habe. Ja?â
Sobald ich in Chats oder Mails etwas schreibe, das wie eine Ausrede klingt, denke ich: âDas sollte auch auf Facebook stehen.â
Ich sage, ich sei krank oder unterwegs. Und will die Aussage öffentlich auf meiner Pinnwand wiederholen. Um dem, der zweifeln könnte, zu zeigen: âSchau. Jetzt steht es vor 2.2000 Facebook-Kontakten. WĂ€re es eine LĂŒge, hĂ€tte mich jemand korrigiert â oder auflaufen lassen, via Kommentar. Meine Freunde hier sind meine Fact-Checker.â
Ich bin kein guter Code-Switcher. Ich freue mich, wenn Leute sehen:Â âEr sagt die selben Dinge in verschiedenen Kontexten. Es muss die Wahrheit sein.â
(Stefan Mesch)
Freundschaft oder Druck? Die Macht der Peer Group
Stell dir vor, dein Kind kommt nach Hause und sagt: âMama, Papa, alle in meiner Klasse haben das neue Spielzeug â nur ich nicht.â Dein Herz zieht sich zusammen. đ Du kennst dieses GefĂŒhl, oder? Die Peer Group â also die Gruppe Gleichaltriger â prĂ€gt dein Kind wie kaum etwas anderes. Sie gibt Halt, aber sie kann auch Druck ausĂŒben. Wie gehst du damit um, ohne die Magie der Freundschaft zuâŠ
Vegan sein ist so verdammt schwer
Hartmut saĂ auf der Terrasse seines Lieblings CafĂ©s und genoss die frĂŒhlingsfrĂŒhen Sonnenstrahlen, wĂ€hrend er amĂŒsiert dem Treiben bei einem Stand der TierschĂŒtzer zusah.âGanz schön viel losâ, dachte er erstaunt, âAber die Kleine mit dem Wuschelkopf, die schaut echt zum AnbeiĂen aus.ââVergiss esâ, erklĂ€rte ihm Ludwig, sein bester Freund, der mit ihm am Tisch saĂ, âDas ist eine von denâŠ
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