EU: Instrument zum Abzocken
Noam Chomski schrieb: Die EU war schon immer ein Instrument zur Enteignung ihrer BĂŒrger. Die Idee: man schafft eine weitere Stufe der Hierarchie ĂŒber der LĂ€nderregierung zum Abzocken. Diese Ăberregierung kann dann ĂŒber Rettungsschirme zu ihrer eigenen Rettung direkt in die Haushalte der Mitglieder eingreifen. Wenn es heiĂt, "die Deutschen" profitieren von der EU ist gemeint: Die Konzerne machen gute Gewinne beim Export ihrer Produkte in die EU. Die Zeche zahlen die deutschen Arbeitnehmer mit Niedriglöhnen und die Menschen in den ImportlĂ€ndern, die nicht konkurrieren können gegen die deutsche Ăbermacht. Portugal, Griechenland, Irland sind EU Opfer, pleite mit schönen Autobahnen. Die Gelder sind bei den Investoren.
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EU-Haushaltskommissar fordert eigene Steuer Direkter Griff in die Tasche der BĂŒrger
11.04.2011, 07:23 2011-04-11 07:23:03
EU-Haushaltskommissar Janusz Lewandowski will Abgaben fĂŒr den europĂ€ischen Haushalt ab 2014 direkt bei den BĂŒrgern kassieren - und erwartet bereits Protest. Denn: Es geht um 40 Milliarden Euro.
Die BĂŒrger sollen kĂŒnftig einen Teil des europĂ€ischen Haushaltes ĂŒber Steuern direkt finanzieren. Entsprechende PlĂ€ne will EU-Haushaltskommissar Janusz Lewandowski zu Beginn dieser Woche Bundesfinanzminister Wolfgang SchĂ€uble in Berlin vorstellen.
"UngefĂ€hr ein Drittel des europĂ€ischen Haushaltes sollte aus eigenen Einnahmen stammen", sagte Lewandowski der SĂŒddeutschen Zeitung beim EU-Finanzministertreffen im ungarischen Gödöllö.
Bisher werden 88 Prozent des EU-Budgets von jĂ€hrlich etwa 120 Milliarden Euro direkt aus den nationalen HauptstĂ€dten ĂŒberwiesen. Der Rest sind sogenannte Eigenmittel, die ĂŒber Zölle auf HandelsgeschĂ€fte eingenommen werden. Lewandowski betonte, er wolle "nicht mehr Geld einnehmen, sondern nur die Proportionen des Haushaltes verĂ€ndern". Die 27 LĂ€nder sollten anteilig wenigerÂ ĂŒberweisen.
"Eine europĂ€ische Steuer funktioniert so, dass sie in allen LĂ€ndern auf bestimmte Waren erhoben und direkt nach BrĂŒssel abgefĂŒhrt wĂŒrde", erklĂ€rte der polnische Ăkonom, der gelegentlich als Gast an der Havard UniversitĂ€t unterrichtet. Die EU-Kommission habe umfangreiche technische Studien gemacht, um Machbarkeit und Nachhaltigkeit einer europĂ€ischen Steuer zu prĂŒfen. "Jetzt mĂŒssen die politischen Entscheidungen getroffen werden", forderte Lewandowski.
In Berlin wolle er mit der Bundesregierung klĂ€ren, "was machbar ist und was dem BĂŒrger vermittelt werden kann". Die deutsche Position sei "besonders wichtig". Im Juni will er dann einen ersten offiziellen Vorschlag prĂ€sentieren. Die EU-Steuer solle mit der nĂ€chsten mehrjĂ€hrigen Finanzplanung von 2014 an eingefĂŒhrt werden. Sie wĂŒrde zunĂ€chst 40 Milliarden Euro umfassen.
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