Der fast glÀserne Paypal Kunde
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Diesen Bericht kann man kurz gestalten. Paypal, der weltweite Zahlungsdienstleister, sagt selbst - wie es rechtlich auch sein sollte - welche Daten seiner Kunden das Unternehmen mit welcher anderen Firma oder Behörde teilt. Ăbersichtlich ist noch die Liste der Staaten in den die EmpfĂ€nger der Daten sitzen: France, Germany, Ireland, Spain, Netherlands, Bulgaria, Italy, Poland, Cyprus, Sweden, Austria, the United Kingdom, Tunisia, Egypt, El Salvador, the Philippines and the United States.
Die Liste der Unternehmen, die als EmpfÀnger der Daten auftreten hat leider keine Nummerierung. Importiert in ein Open Office Dokument ist sie 87 Seiten lang. Vielleicht hat Paypal angenommen, dass bei dieser Menge sowieso niemand mehr genauer hinschauen wird. Unterteilt wird sie in 587 Zeilen, was aber wenig aussagt, da fast jede Zeile mehrere Unternehmen auflistet.
Der "beliebteste" Grund zum Weitergeben der Daten ist: To verify identity and carry out checks for the prevention and detection of crime including fraud and/or money laundering
also: ĂberprĂŒfung der IdentitĂ€t und DurchfĂŒhrung von Kontrollen zur Verhinderung und Aufdeckung von Straftaten einschlieĂlich Betrug und/oder GeldwĂ€sche
Das wĂ€re ja ein Grund, den man in einigen FĂ€lle sogar verstehen könnte. Schwerer verstĂ€ndlich sind dann solche GrĂŒnde: To enable secure data transfer, also um eine sichere DatenĂŒbertragung zu ermöglichen. Die DatenĂŒbertragung wird sicher nicht sicherer, wenn ich mehr Institutionen mit Daten versorge ...
Welche Daten die aufgelisteten Unternehmen erhalten, Ă€ndert sich je nach Zweck, enthĂ€lt aber meist: Email, names, accounting information. Die Menge kann sich aber auch erhöhen bis zu: Name, email, IP address, phone number, business banem business ID, business owner, IP address, user name, gender, date of Birth, Country Location, Place of Birth and Nationalitydevice identification, iZettle customers with personal accounts containing full name, details of account liabilities, debts and amounts owed to us, credit history information, repayment history, Merchant information and account history, VAT number, card/payment information, Organization_uuids, transactions, transaction value, details of user funding instruments, and government identification, customerâs spoken words, customer keyboard and cursor behaviour when using PayPal website or App, Social media loginâs or identity tokens ...
Nach den "spoken words" - Jede/r von uns hat die Ansage "dieser Anruf wird zur QualitĂ€tssicherung aufgezeichnet" schon einmal gehört - und den TastaturanschlĂ€gen ist uns dann die Lust am Sammeln vergangen und wir ĂŒberlassen die Liste den Kunden von Paypal, die sie wahrscheinlich zu 99% nie anschaut haben. Nichts davon hat jetzt schockiert aber unsere Vorbehalte gegen Internet Banking sind damit nicht kleiner geworden.
Mehr dazu bei https://www.paypal.com/ie/webapps/mpp/ua/third-parties-list
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