Jeder kennt es. Ein Umzug steht an. Nichts was ein jeder wirklich gerne macht. Und diesmal habe ich es mir wiedereinmal höchst freiwillig ausgesucht. Aber glĂŒcklicherweise musste diesmal nicht wirklich etwas geschleppt werden. Viel mehr habe ich mir dabei fast ausschlieĂlich nur den Arsch platt gesessen. Herr Heinerich ist umgezogen. Nein nicht in der realen Welt⊠hier! Also im Interwebz. Und ihr, die MajoritĂ€t der diesen Artikel lesenden, Weltbevölkerung, habt ja keine Ahnung, was da alles an Aufwand da hinter steht. Lasst mich also einmal ein paar Worte darĂŒber verlieren. Baustellengiebel mit Kran am Abend © Rainer Sturm | pixelio.de Im Grunde schwebte der Plan den Umzug betreffend schon wieder lĂ€nger in den langen, dunklen, verworrenen GĂ€ngen des Kerkers der gleichzeitig meine Gedankenwelt wieder spiegelt. Der Google-Service âBloggerâ, der es einem so einfach wir möglich machen soll einen Blog anzubieten, ist zwar im Grundsatz âne feine Sache. Aber doch auch nur irgendwie âne Einstiegsdroge. Blogger bzw. Blogspot ist ânettâ. Nicht weniger aber auch nicht mehr⊠NatĂŒrlich gibt es schon unzĂ€hlige andere Dienste im Internet, mit denen man mal eben quickân dirty was bloggiges zusammenschrauben kann, aber so das wahre ist das alles nicht. Ich meine,.. klar am Anfang schon, da reicht es aus wenn man seine Gehirnkotze einfach irgendwo im Netz lesen kann. Aber mit der Zeit steigt das KnowHow und mit dem KnowHow steigen die AnsprĂŒche. Lange Rede, kurzer Sinn also: Es musste was neues her, was tolles⊠was EIGENES! Herr Heinerich sollte sein eigenes, neues zu Hause bekommen. Planungsphase geht bei Heinerichs ja eigentlich immer recht schnell. In dem Zusammenhang liebe ich ja den Kurznachrichtendienst Twitter. Da posaunst du einfach mal in 140 Zeichen heraus was, dir auf der Leber liegt und in aller Regel findet sich dort immer einer, der mehr dazu weiĂ. So auch im Zusammenhang mit meiner Fragestellung ob ich wirklich bereit bin mir nochmal einen Blog ans eigene Bein zu binden. SchlieĂlich sind damit ja auch Entscheidungen und nicht zuletzt auch Kosten, also echtes Geld verbunden. Doch wie aus dem nichts hat sich dort Malte aufgetan. Ein Zwitscherer mit allerlei Fachwissen. der mir wirklich auf all meine Fragen einfach und unkompliziert Rat wusste. Letztendlich ist es so gesehen auch ihm zu verdanken, dass die Homepage-Angelegenheit um Herr Heinerich bereits jetzt schon SO dermaĂen fortgeschritten ist, wie sie ist. Um hier nicht all zu sehr ins Detail zum Umzug abzudriften, bleibt am Ende gesagt, dass ich mich mehr oder minder mit ihm zusammen fĂŒr einen Hoster plus WebSpace-Hosting paket entschlossen habe, was in einem bezahlbaren Rahmen liegt. Nachdem dann nun einmal alles eingetĂŒtet ist und man bestellt hat, beginnt erstmal âne nervige Wartezeit. Also zumindest in meinem Fall. Denn es braucht ja seine Zeit bis alles nach Auftragsvergabe eingerichtet ist und die Server dieser Welt auch wirklich wissen, dass es ĂŒberhaupt ein eigenes Herr Heinerich-Haus gibt. Und dann einen knappen Tag spĂ€ter ist es soweit. Du bekommst geliefert. Wer allerdings denkt, das ist hier so âDa steht dein Haus, alles fertig. Nur noch Schleife durchschneiden und Möbel reinstellen.â, der ist fernab jeglicher RealitĂ€t ⊠Im Grunde ist es so, dass du ein GrundstĂŒck bekommst. Auf diesem GrundstĂŒck muss erstmal gegraben werden. Dann geplant, gemessen, angezeichnet, aufgerichtet, angeschraubt, verklebt, gekleistert, gemauert, gedĂŒbelt, installiert, abgeschabt, gepfuscht und ausbalanciert werden. Meine Fresse,⊠was da nicht alles eingerichtet werden mussâŠ. ein Eindruck, wie es nachdem Umzug aussieht ein Eindruck, wie es nachdem Umzug aussieht Letztendlich ist es so das dieser Blog hier zwar steht und lauffĂ€hig ist,⊠aber im Hintergrund noch geschĂ€tzte 1,5 Mio Kleinstarbeiten nachgeholt werden mĂŒssen. Da mĂŒssen Daten gepflegt und eingerichtet werden, Plug-Ins besorgt & eingerichtet, Weiterleitungen aktiviert, NamenseintrĂ€ge eingerichtet, Accounts umgeleitet, Mails bearbeitet und abgerufen werdenâŠ. ach und und und⊠und es hört nicht aufâŠ. Besonders interessant wird es dadurch, wenn man an meine UnfĂ€higkeit eine Baustelle abzuschlieĂen, bevor ich die nĂ€chste anfange, denktâŠ.. Ich habe mir jetzt erstmal ne Liste gemacht, in der ich jede kleinste Idee hineinschreibe was den Blog und den Umzug betrifft. Aber nicht nur Ideen⊠auch jedesmal wenn mir etwas auffĂ€llt, was ich noch justieren muss, es aber gerade jetzt nicht tun kann. Jedesmal geht die Liste auf und ich kannâs eintragen. Tue ich das nicht sofort, ist der Gedanke fĂŒr immer verloren. Und wer weiĂ wie schnell ich in meiner Konzentration abgelenkt werde , der weiĂ wie oft ich meine Konzentration wieder zusammenfegen und zurĂŒckausrichten muss. Alleine beim Schreiben dieses letzten Absatzes(!) habe ich 4x die Liste bemĂŒht, weil mir noch Dinge einfielen, die noch wichtig werden, es allerdings jetzt noch nicht sind. Und so vergeht sie nun die Zeit. Schneller als man gucken kannâŠ. Das âSchöneâ ist ja,⊠ich habe ja auch noch andere Hobbies. Da ist das Schneidern, das Gitarre spielen,⊠dann will ich ja auch noch Zeit mit Nickey verbringen und ich muss auch noch den Haushalt bewerkstelligenâŠ. all das will irgendwie in die 24 Stunden eines Tages gepresst werden. Zum eigentlichen Podcasts aufnehmen komme ich auch nicht mal mehr. Ihr seid also gut beraten, wenn ich ne dicke TĂŒte Gedulg mitbringt, was diesen Blog angeht. Aber eins ist gewissâŠ.. solange ich SpaĂ an diesem Blog habe, solange wird es hier immer wieder etwas neues geben. Nur halt in ânem eher langsamen Tempo. Ich meine,⊠ich mache das ja alles hier schlieĂlich alleine. Schaut man sich aber alleine die kleinen Mini-Aufgaben in ihrer Summe rund um den Blog an, so könnte von Herr Heinerich sicherlich ein kleines Redakteure-Team irgendwo da drauĂen beschĂ€ftigt werden. Und an dieser Stelle bist DU,⊠ja DU, der hier lesende gaaanz wichtigâŠ. Warum? Ganz einfach erklĂ€rt⊠Das Flattr-Logo Das Logo des Mikrospendendienstes âFlattrâ Zeig mir das dich interessiert, was ich hier von mir gebe. Kommentiere, teile, frag nach und flattre. abonniere, schreibe, meckere, sei erstauntâŠ.. mach was auch immer dir einfĂ€llt. Aber lassâ um Himmels willen mich bloĂ wissen und daran teilhaben, dass du dir den ScheiĂ hier antust. (Und das geht sogar mit nur einem einzigen KlickâŠ. weiter unten auf den Flattr-Button. Was âflattrâ-Eigentlich ist, habe ich schon einmal an dieser Stelle erklĂ€rt) Denn DAS lĂ€sst mich SpaĂ daran haben, und der SpaĂ daran lĂ€sst mich weiter machen. Und wenn ich weiter mache, haben wir doch sicherlich alle was davon oder ;-) So jetzt heiĂt er erstmal: Rohfassung des Artikels ist abgetippertâŠ. jetzt noch zig mal lesen, verbessern, herausstreichen, umformulieren. Textstellen hervorheben, AbsĂ€tze Ă€ndern, Schriftattribute Ă€ndern. Verlinkungen einrichten, Bilder heraussuchen, Bilder einfĂŒgen. Bilddaten einpflegen, SEO nicht vergessenâŠ. und nach weiteren mindestens 35 ungenannten Zwischenarbeiten den Artikel ganz am Ende veröffentlichen. Obwohl .. dann ist auch noch nicht SchlussâŠ. dann muss er noch ĂŒberall in sĂ€mtlichen Sozialen Netzwerken, die mir einfallen geteilt werden âŠ.. ihr seht: Es gibt immer was zu tun! oder aber âŠ.. âSagâs mit deinem Projekt!â â Yippiejaajaaa yippie yippie yeah. bis zum nĂ€chsten Mal. Euer, Herr Heinerich und jetzt Zack da unten auf den flattr-Button drĂŒcken und dann gleich weiter in die Kommentarzeile wandern und in die Tasten hauen ;o) Weitere Info zum Thema: Maltes Blog Homepage des Webhosters WordPress (via Ein Blog, ein Umzug, dröflzig Schritte ins "Eigenheim")