Als Blutmai (zeitgenössisch auch Mai-Unruhen) werden die Unruhen vom 1. bis 3. Mai 1929 in Berlin bezeichnet, bei denen die Polizei hart gegen ungenehmigte, von der KPD organisierte Demonstrationen vorging. Dabei wurden 33 Zivilisten getötet sowie zahlreiche Demonstranten und Unbeteiligte verletzt.
Die Bezeichnung Blutmai geht auf den Streikaufruf der KPD vom 2. Mai 1929 zurĂŒck, in dem es hieĂ: âZörgiebels Blutmai â das ist ein StĂŒck Vorbereitung des imperialistischen Krieges! Das Gemetzel unter der Berliner Arbeiterschaft â das ist das Vorspiel fĂŒr die imperialistische MassenschlĂ€chterei!â
(Szenen aus Babylon Berlin Staffel 1 Folge 4 die vom Blutmai berichten)












