Ursprünglich hatten wir nur geplant nach Thailand zu fliegen und ab dort zu entscheiden, wie es weitergehen soll. Dank der Visa-Bestimmungen in Thailand, war es uns nicht möglich, länger als 4 Wochen am Stück in Thailand zu bleiben. Daher hatten wir schon vorher geplant nach Vietnam und Kambodscha zu gehen. Wenn man wieder über Land einreist, darf man nochmals 2 Wochen nach Thailand einreisen, kommt man mit dem Flugzeug, bekommt man erneut ein 4-Wochen Visum.
Was wir aber noch nicht geplant hatten, war, was wir nach Krabi und dem Thaibox-Camp machen. Am Liebsten wären wir nochmal nach Japan oder vielleicht doch nach Neuseeland geflogen. Aber zum einen hatten wir keine warmen Klamotten (wegen Japan) und zum anderen waren die Preise für die Flüge einfach viel zu hoch. Also wohin dann? Eigentlich hatten wir nicht mehr wirklich Lust weiter südostasiatische Länder zu bereisen, weil es sich doch alles sehr ähnelt. Letztendlich fiel unsere Entscheidung wegen der Flugpreise und der Visa-Bestimmungen auf Malaysia. Dieses Land hatten wir nicht wirklich auf dem Schirm, aber haben immer gedacht, dass es eine Option wäre, um etwas Zeit tot zu schlagen.
Und dann kam es sehr überraschend: Malaysia ist großartig. Ein wahnsinnig unterschätztes Land. Ich frage mich ernsthaft, warum Thailand noch immer so gehypt wird und kaum jemand nach Malaysia fliegt.
Was uns so gut gefallen hat? Zunächst muss man sagen, dass es einem nach Thailand und Kambodscha und Vietnam vorkommt, als würde man wieder in ein zivilisiertes Land reisen. Das klingt versnobt und böse, aber der Unterschied ist doch enorm. Es fängt schon mit Kleinigkeiten an wie geregeltem Straßenverkehr, guten öffentlichen Verkehrsmitteln, eine bessere Kanalisation, so dass man endlich das Toilettenpapier wieder in die Schüssel werfen darf. Alles ist sauberer und schicker und moderner. Bangkok hat auch viele Hochhäuser und beeindruckende Gebäude, aber in Kuala Lumpur ist alles gepflegter, durchdachter. Und was noch dazu kommt: Malaysia ist günstig. Gut essen kann man für unter 20 Ringgit (c.a. 4 Euro) für 2, Taxis kosten für eine kurze Strecke 5-8 Ringgit (c.a. 1 Euro), ein Reisebus für 200 km bekommt man für 10-15 Ringgit pro Person (2-3 Euro) usw.
Zunächst haben wir einige Tage in Kuala Lumpur verbracht, haben uns die typischen Sehenswürdigkeiten angeschaut wie die Petronas Twin Tower, welche nach ihrem Bau 1998 für einige Zeit (bis 2002) die höchsten Gebäude der Welt waren. Außerdem waren wir in einigen der vielen Parks, in India- und Chinatown und haben einige der vielen, vielen Malls besucht.
Malaysia ist faszinierend bezüglich der Einwohner. Ein sehr großer Teil der Bevölkerung besteht aus Chinesen (24%), in Kuala Lumpur nehmen sie sogar die Hälfte der Bewohner ein. Auch Inder gibt es enorm viele (7%). Die eigentlichen Malayen (50%) erkennt man am besten daran, dass nahezu alle Muslime sind. Somit ergibt sich ein Gemisch aus meist buddhistischen (konfuzianischen) Chinesen, hinduistischen Indern und muslimischen Malayen. Und alle leben friedlich mit- oder oft eher nebeneinander. Das Land ist aber v.a. durch die muslimischen Malayen regiert. Es gibt einen König, welcher jedoch regelmäßig - wie in diesem Jahr - gewählt wird und einen Premierminister. Sowohl der König, als auch die Regierung sind muslimisch.
Geschichtlich gesehen war Malaysia aufgrund der geographischen Lage immer ein wichtiges Gebiet. Da südlich des Landes die Straße von Malaka befindet, welche ein wichtiger Seeweg zwischen Indien und China war, entwickelte sich ein wichtiger Handelshafen (Malaka). Und so kamen auch die Inder und Chinesen in das Land. Geprägt wurde das Land auch durch seine Kolonialisierung durch die Portugiesen, Holländer, Briten und letztendlich durch die Besetzung der Japaner im 2. Weltkrieg. Zuletzt erlangte das Land eine friedliche Unabhängigkeit 1963. Es gilt heute als eines der wirtschaftlich stabilsten Länder Asiens.
Durch die unterschiedlichen kulturellen Einflüsse gibt es einiges zu bewundern in Malaysia: hinduistische und buddhistische Tempel, Moscheen, Kirchen und Kathedralen. Außerdem Kolonialbauten und Forts.
Eine empfehlenswerte Unternehmung in Kuala Lumpur ist die “Free Heritage Walking Tour”, welche durch die City Gallery in Kuala Lumpur organisiert wird. Die Tour umfasst den historischen Teil der Stadt und gewährt Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Stadt. Wenn man sich den Merdeka Square anschaut und einen Blick auf das Bangunan Sultan Abdul Samad Gebäude wirft, fällt es einem zunächst schwer zu glauben, dass es durch die Briten als Verwaltungsgebäude erbaut und benannt wurde. Auch erfährt man einiges über die Entstehung der Stadt aufgrund des Zinn-Vorkommens in Malaysia und die Benennung der Stadt. Der Begriff Kuala Lumpur bedeutet “schlammige Flussmündung”. Benannt nach der Flussmündung, welche man noch immer direkt zwischen dem alten Stadtkern und Chinatown bewundern kann. Interessanterweise arbeitet die Stadt momentan an der Modernisierung des Flussufers und möchte den Fluss sauber bekommen. Es soll eine richtige Promenade entstehen. Ein Grund mehr zurück zu kommen und sich die Stadt im Wandel anzuschauen. Auch plant die Stadt die Erbauung von 30 neuen beeindruckenden Gebäuden/Gebäudekomplexen in den nächsten 5 Jahren.
Nach Kuala Lumpur sind wir mit dem sehr modern wirkenden, aber leider sehr herunter klimatisierten Zug nach Butterworth gefahren, um dann mit der Fähre nach Georgetown auf der Insel Penang überzusetzen. Die Stadt ist ein Unesco Weltkulturerbe und bietet neben vielen kleinen Gässchen und Kolonialbauten viel Streetart. Diese Streetart kann man quasi wie eine Schnitzeljagd durch die Stadt erkunden und dabei auch die ganze Stadt bewundern. Leider ist die Stadt nicht nur sehr schön, sondern auch sehr überlaufen. Nicht nur durch ausländische, sondern vor allem durch einheimische Touristen. Unglücklicherweise waren wir auch genau an einem Feiertag bzw. einem verlängertem Wochenende dort.
Wir haben in dieser Stadt aber zum einen einen unglaublich gutes veganes Sushi-Restaurant gefunden und sind zum anderen endlich mal wieder ins Kino gegangen. Einer der vielen Vorzüge in Malaysia ist nämlich, dass die zweite Amtssprache Englisch ist. Das führt dazu, dass alles auf Englisch ausgeschildert ist, alle Durchsagen unter anderem auf Englisch sind und die Kino-Filme in Originalsprache mit Untertiteln gezeigt werden. Und da ein Kinobesuch pro Person c.a. 2,5 € kostet, konnten wir dem nicht widerstehen. Als Alternative ein Bier trinken zu gehen, ist in Malaysia eh die schlechtere Option. Als muslimisches Land werden alkoholische Getränke so hoch besteuert, dass man es sich kaum leisten kann Alkohol zu trinken (vielleicht einer der Gründe, warum die Deutschen lieber nach Thailand gehen).
Eigentlich wollten wir auch noch einen Ausflug zum Mount Penang machen, aber leider war es dort so dermaßen voll, dass wir uns dagegen entschieden haben. Die lange Busreise dorthin hat sich dennoch gelohnt, da in der Nähe ein sehr beeindruckender chinesischer Tempel (Kek Lok Si Tempel) zu finden ist. Schon von weitem sieht man die riesige Statue am Hügel und die beeindruckende Tempelanlage. Nachdem man sich durch tausende Verkaufsstände der Hügel hochgekämpft hat, hat man zudem einen tollen Ausblick auf Georgetown und die nördliche Insel. Danach waren wir nicht traurig, dass wir nicht auf den benachbarten Hügel gekommen sind.
Nach Penang sind wir nochmal als Zwischenstation nach Kuala Lumpur, um dann weiter zum nächsten Unesco Weltkulturerbe zu fahren: Nach Malaka (oder Melakka oder Malacca). Dieses Mal mit dem Bus, welcher aber auch nicht so schlecht war.
Eigentlich hatten wir uns überlegt, auch einen der zwei Nationalparks, welche sich auf der malaiischen Halbinsel befinden, zu besuchen. Leider herrscht jedoch momentan Süd-Monsun, also Regenzeit in Malaysia. Eigentlich ist das nicht so tragisch und wir haben die Zeit auch ohne Regenschirm überstanden. Trotzdem kommt es zeitweise zu Überschwemmungen. Daher ist der südliche Nationalpark “Endau-Rompin” sogar für den Tourismus geschlossen. Den nördlichen Park “Taman Negara” kann man zwar besuchen, aber wir haben dann darauf verzichtet. Auch die Strandgegenden haben wir ausgelassen. Zum einen wegen dem Regen oder dem durchgehend trüben Wetter und zum anderen, da sich diese Gebiete weiter im Norden (z.B. Insel Langkawi) und Osten befanden und wir dafür doch zu wenig Zeit hatten.
Malaka ist aber auch eine sehr schöne Stadt und der älteste Hafen Malaysias. Hier waren sowohl die Holländer, als auch die Portugiesen und die Briten. Daher gab es ein Fort und noch heute viele Kolonialbauten, welche zu Museen und Denkmälern umgestaltet wurden. Und auch ein sehr hübsches Chinatown und ein sehr kleines little India natürlich. Auch hier gibt es sehr viele einheimische und ausländische Touristen und die Stadt erinnert oftmals an ein kleines Disneyland. Trotzdem lohnt sich ein Besuch. Wir hatten hier auch sehr Glück mit unserem Hostel, welches einen sehr netten und hilfreichen Besitzer hatte.
Glücklicherweise haben wir bereits den ersten Tag genutzt, um alle wichtigen Orte und den neuen Star Wars Film im Kino anzusehen. Danach wurde ich nämlich leider krank. Das zweite Mal in meinem Leben Mandelentzündung. Das zweite Mal in einem weit entfernten Land. Daheim krank zu sein ist ja schon schlimm, aber in einem fremden Land, macht es noch schlimmer. Zum Glück hatten wir noch ein paar Tage in dem Hostel gebucht und ich konnte mich ausruhen. Aber leider ist uns das Antibiotikum ausgegangen. In Malaysia ist es aber nicht wie in Thailand, dass man einfach in die Apotheke geht und alles bekommt, was man will. Glücklicherweise wurde aber mein Arztausweis akzeptiert. Die ersten zwei Tage ging es mir wirklich nicht gut mit Fieber und allem drum und dran, aber danach ging es wieder aufwärts. Und Tobi hatte sich nicht angesteckt, was sehr gut ist.
Nach Malaka ging es mal wieder zurück nach Kuala Lumpur, um von dort aus über Weihnachten nach Singapur zu fahren.
Mit dem Bus sind wir dann von Kuala Lumpur weiter nach Singapur. Die Strecke ist eigentlich nicht wirklich lang. Aber man muss eine Grenze überqueren. Das heißt, dort muss man ein wenig Zeit mit einplanen. Bereits von Vietnam nach Kambodscha haben wir eine Grenze über Landweg überquert, jedoch ist es zwischen Malaysia und Singapur ein wenig komplizierter. Man hält zunächst zur Ausreise, fährt dann anscheinend durch Niemandsland und reist dann ein. Sowohl für Malaysia als auch für Singapur benötigt man kein Visum als Deutscher Staatsbürger. Auch Wiedereinreisen ist komplikationslos. Das einzige, das ein Problem darstellen könnte, ist, dass der Bus nicht auf einen wartet. Denn schon vor Reiseantritt wird man darauf hingewiesen, dass nur 20 Minuten gewartet wird. Ist man bei der Einreise jedoch an der Schlange, die zufällig gerad geschlossen wird und man sich erneut anstellen muss, hat man halt Pech gehabt. Wir hatten aber Glück und sind gut angekommen.
Dank der Anreise mit dem Bus, haben wir auch gleich eine kleine Tour der wichtigsten Sehenswürdigkeiten bekommen. Und die Stadt hat sofort einen sehr beeindruckenden Eindruck hinterlassen.
Womit wir allerdings nicht gerechnet haben, war, dass es nahezu kein funktionierendes öffentliches WLan gibt. Bei 4 Tagen Aufenthalt wollten wir nämlich auf eine Sim-Karte verzichten. Nach Ankunft mussten wir uns aber völlig ohne Internet durchschlagen bis zu unserem Airbnb Schlafplatz. Das war voll 90er...
Wir haben über Airbnb gebucht, weil die Hotels in Singapur eigentlich nicht bezahlbar sind. Zumindest nicht für arme Weltreisende. Selbst unser Airbnb Platz war teurer als die meisten Hotels in Malaysia. Trotzdem mussten wir 10 Minuten bis zur U-Bahn und dann nochmal c.a. 30 Minuten bis in die Stadt. Und unser Schlafplatz war super: Wir haben bei einer chinesischen Familie gewohnt, bei der die Gastgeberin nur 3 Worte Englisch spricht. Die Wohnung bestand aus einem zentralen Wohnzimmer und 4 weiteren Zimmern. Im Zimmer neben uns hat die Gastgeberin mit kleiner Tochter und Ehemann gewohnt. Außerdem haben wir nach einer Weile festgestellt, dass jedes andere Zimmer ebenfalls bewohnt ist. Insgesamt haben in der kleinen Wohnung inklusive uns c.a. 9 Menschen gewohnt. Mit einem winzigen Badezimmer, welches ungefähr chinesischen Sauberkeitsansprüchen entsprach.
Somit haben wir auch unsere chinesische Erfahrung gemacht auf der Weltreise, ohne nach China gereist zu sein.
Singapur ist ähnlich zusammengesetzt wie Malaysia: Viele Malayen, Chinesen und Inder, ein paar Europäer. Jedoch überwiegen hier die Chinesen. Amtssprachen sind neben Englisch Mandarin, Tamil und Malayisch. Im Gegensatz zu Malaysia, ist Singapur aber unglaublich teuer. Wir haben uns daher darauf beschränkt, alle wichtigen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen und Eintritte zu umgehen. Die Gardens by the Bay kann man wunderbar besichtigen ohne unbedingt die Sky-Trees betreten zu müssen oder in den Flower Dome zu gehen. Empfehlenswert ist auch der kostenlose Botanische Garten. Oder man schlendert entlang der vielen Einkaufsstraßen und flüchtet sich beim allabendlichen Unwetter in eine der Malls. Es gibt auch mehrere Quais mit wunderbaren Blick auf die Esplanade die aussieht wie eine Stinkfrucht und auch so bezeichnet wird. Das Bankenviertel, Marina Bay und andere Sehenswürdigkeiten. Zudem lohnt es sich außerordentlich Chinatown zu besuchen. Von allen Chinatowns, welche wir auf der ganzen Welt nun besucht haben, ist diese eindeutig das schönste und beeindruckendste und bietet neben engen Einkaufsstraßen den riesigen Buddha Tooth Relic Tempel. Ein sehr schönes Viertel mit kleinen Cafes, Bars und viel Streetart befindet sich nahe der bemerkenswerten Moschee Masjid Sultan.
Somit kann man sagen, dass man auch ohne viel Geld ausgeben zu müssen, einiges zu erleben und zu sehen hat.
Wir haben unser Geld aber andersweitig ausgegeben: Weil Weihnachten war, haben wir uns ein schönes italienisches Essen gegönnt, Lebkuchen von Bahlsen (welches es glücklicherweise im Supermarkt gab)... Außerdem waren wir einen Tag mal wieder ein Bierchen trinken, weil wir ein japanisches Restaurant bzw. eine japanische Bar mit Craft Beer gefunden haben, welche das wahnsinnig empfehlenswerte Bier von Hitachino Nest Beer ausgeschenkt hat. Da konnten wir nicht widerstehen. Denn selbst in Japan haben wir keine Bar damit gefunden.
Warum wir lange kein Bier mehr getrunken haben? - In Malaysia, einem muslimischen Land, sind die Steuern auf alkoholische Getränke recht hoch. In Singapur sind zwar die Steuern nicht so hoch, aber man zahlt trotzdem ähnliche Preise wie in Malaysia. Damit ihr eine Vorstellung habt: Für ein 0,5 Liter Bier haben wir c.a. 10 Euro bezahlt.
Nach Weihnachten ging es dann wieder zurück nach Kuala Lumpur, um dort ins neue Jahr zu feiern. Bei der Rückreise mussten wir sehr lange Zeit an den Grenzen verbringen, weil anscheinend zwischen Weihnachten und Silvester sehr viele Menschen über die Grenzen reisen. Aber auch dieses Mal hat der Bus gewartet und wir sind heil in Malaysia angekommen. Nicht ganz selbstverständlich, denn einige Tage zuvor war ein Reisebus mit mehreren Menschen auf selber Strecke verunglückt.
Wir müssen zugeben, dass wir ab da nicht mehr sehr viel gemacht haben. Bei dem vierten Besuch der Hauptstadt Malaysias war nicht mehr viel zu entdecken übrig. Und so haben wir uns hauptsächlich entspannt und gut gegessen.
Am Silvesterabend sind wir zur Feier des Tages in ein teures Hotel in der Nähe der Petronas Tower umgezogen, haben erneut sehr sehr gut italienisch gegessen und sind dann, wie anscheinend alle anderen Malayen, zu den Petronas Towern. Die Stimmung war dort super, auch, wenn das erwartete Feuerwerk nicht ganz unseren Erwartungen entsprochen hat. Aber mal ganz ehrlich: Wer einmal ein Feuerwerk in Japan erlebt hat, kann eigentlich nicht mehr beeindruckt werden.
Trotzdem kann man sagen, dass wir sehr gut ins Jahr 2017 gerutscht sind. Und am 02.01.2017 haben wir dieses wunderschöne Land, welches uns so viele tolle Eindrücke, gutes Essen, tolle Hotels und Luxus gebracht hat Richtung Bangkok verlassen.
Als kleinen Nachtrag muss ich als kleines Flugangst-Kind noch von unserem Flug nach Bangkok berichten: Am Gate stand plötzlich: Gate geschlossen. Obwohl eigentlich Boarding time war. Leider waren die Durchsagen extrem schlecht zu verstehen. Man verstand nur irgendwas mit technischen Problemen. Durchs Fenster konnte man beobachten, wie sich ein Team am Fahrwerk zu schaffen machte. Nach c.a. ner halben Stunde wurde dann das Boarding begonnen. Natürlich hat mich das ganze unglaublich beunruhigt. Dazu kommt, dass diese Strecke, welche wir nun zum dritten Mal geflogen sind (nach Krabi nur die Hälfte der Entfernung natürlich) sehr, sehr unruhig ist. Das hat sicherlich etwas mit den Luftverhältnissen über dieses sehr engen Landzunge zu tun. Ich glaube aber, dass ich sicherlich einige Lebensjahre eingebüßt habe durch meine Anspannung auf diesem Flug. Aber letztlich sind wir gut in Bangkok gelandet.
Jaaaa, schon wieder Bangkok. Aber nur für eine einzige Nacht, um dann weiter zu fliegen. In ein Land, dass ein wenig mehr versprach ein wenig chaotischer zu werden…