Lang, lang ist es her... daher wurde es Zeit, #lucyscherer endlich mal wieder auf der Bühne zu sehen. ☺️#sentimental #memories #lucyhalt #freumich #starsundsternchen #einmenschfehlt #cotd #musical #janammann #emanuelecaserta und #marcclear sind auch dabei.
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Auf geht's mit Cats, ein Musical, mit dessen Musik ich aufgewachsen bin. Mungojerry und Rumpleteazer, Jemima, Asparagus, Macavity und alle anderen Jellicle Cats sind untrennbar mit meiner Kindheit und vielen Erinnerungen verbunden. 🐱🐈 #instheaterbeischönstemsonnenschein #cats #musical #deutschestheater #münchen #munich #alw #cotd
Schaffe ich es also doch noch zu den Nonnen, bevor sie morgen entschwinden. Nicht dass ich sie nicht lange genug vor der Haustür gehabt hätte... 😄 #sisteract #deutschestheatermünchen #munich #warschonmalinoberhausen #fastdernière #fabulous #fabelhaft #aisatablackman #musical
Gestern und vorgestern noch zwei letzte Male Schikaneder genossen, am Freitag mit Marle als Eleonore ❤️ Nun bleibt mir nur, meine Erinnerungen wach zu halten und zu hoffen, dass dieses wunderbare Stück alsbald eine Wiederaufnahme erfährt. #auchwenneswohlehernichtdanachaussieht #marlemartens #besteeleonore #danke #eleonore #schikaneder #musical #vienna #raimundtheater #zauberflöte #Mozart #vbw (hier: Schikaneder - das Musical im Raimund Theater Wien)
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"Jesus Christ Superstar" in München - absolut hervorragende Inszenierung! Go and get your ticket! Noch bis zum 3.6.17 #jesuschristsuperstar #jcs #reithallemünchen #gärtnerplatztheater #bettinamönch #arminkahl #davidjakobs #munich #musical
"Sarg niemals nie", morgen ein letztes Mal im Silbersaal, Deutsches Theater München #deutschestheatermünchen #denisevilöhr #denniskornau #manuelsteinsdörfer #sargniemalsnie #musical
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Hier ein kleiner Eindruck von mir zu „Schikaneder“:
Das Stück har mir hervorragend gefallen. Insbesondere die Verbindung zwischen Musical und Oper. Neben „Phantom der Oper“ habe ich glaube ich bislang noch kein Musical mit einer derartigen Häufung an operesker Musik gesehen. Ein Stück, was mir hier noch in den Sinn kommt, ist „Kristina från Duvemåla“, vom Stil aber natürlich vollkommen anders als PdO oder Schikaneder.
Insgesamt ist das Stück in meinen Augen wirklich rund inszeniert. Das Bühnenbild mit aufwändiger Drehbühne und einer Flut von überzeugenden „Kerzen“ (das hat sogar meiner Schwester gefallen, die in der Lichtforschung tätig ist), sehr detailreiche Kostüme (inwieweit „originalgetreu“ kann ich nicht bewerten, aber ich finde sie stimmig), hervorragende Darsteller und dazu ein Wien würdiges Orchester.
Ja, man mag manche Dialoge mühsam finden, weil sie in der Art eines Singspiels arrangiert sind und ja, mancher Text ist ein bisschen „platt“, aber insgesamt stört es – mich – gar nicht. „Schikaneder“ ist kein reines Abbild der Zeit Mozarts, es ist viel mehr eine modern gefasste Geschichte, die in einen historischen Rahmen eingebettet wird und sich – gespickt durch moderne Elemente - auf die vorhandenen historischen Informationen zum Ehepaar Schikaneder stützt.
Die Dialoge sind in weiten Teilen sehr modern verfasst, auch die Charaktere versprühen keinen angestaubten Touch, sondern es wird eine Brücke geschlagen zwischen der damaligen Zeit und ihren Eigenheiten zu unserer Gegenwart.
Für mich wirklich eine gelungene Mischung aus „klassisch“ und „modern“.
Der Musik wird im Stück ein unglaublicher Rahmen gegeben, allein die mehrere Minuten währende Ouvertüre hat Seltenheitswert, betrachtet man viele „moderne“ Stücke. Das Stück beginnt mit einer musikalischen Vorhut, ganz im Stile großer Werke bekommt der Zuschauer bereits in der Ouvertüre einen Überblick über das, was einen erwartet.
Die Orchestrierung ist nach meinem Dafürhalten ausgewogen, es wird allen Instrumenten ausreichend Raum gegeben.
Für mich als bekennenden Koloratursopran-Fan ist das Stück eine Ansammlung von Großartigkeiten, allen voran muss hier natürlich Katie Hall als Maria Anna Miller genannt werden. Die hätte ich am liebsten direkt mitgenommen und sie mir ins Wohnzimmer gestellt und immer, wenn ich schlechte Laune habe, würde ich sie antippen und sie „Ich bin glücklich, glücklich, sohohohohohohoho, sohohohohohohoho, sohoho, sohoho, sohoho, sohohohohohohoho glücklich!“ singen lassen. Großartig :D
Ok, um das hier nicht unnötig in die Länge zu ziehen, ein paar Worte zu Darstellern und Rollen.
Mark Seibert ist die Rolle des Emanuel Schikaneder buchstäblich auf den Leib geschneidert worden. Man mag von ihm halten, was man will, aber er ist in dieser Rolle wirklich hervorragend. Für den Part des Frauenschwarms und Charmeur muss er sich denke ich nicht großartig anstrengen, aber auch die weiche, verletzliche Seite Schikaneders wird durch ihn absolut überzeugend transportiert. Sein „Letzter Vorhang“ ist ein Fest, das kann ich mit vollster Anerkennung und trotz meiner sonstigen „bad points“ Mark bezüglich ohne Einschränkungen sagen. Sonst habe ich oftmals wirlich Probleme mit seiner Attitüde, ob stimmlich oder im Spiel, aber Emanuel ist für mich ohne Zweifel „seine“ Rolle, die er mit schlafwandlerischer Sicherheit aufs Parkett gebracht hat.
Eleonore, die starke Frau an der Seite Emanuels, wird ähnlich fein von Milica Jovanovic dargestellt. In einigen Szenen fühlte ich mich durchaus an „Kiss me, Kate“ erinnert, da auch Eleonore beizeiten ein wenig Biestigkeit an den Tag legen darf. Wie üblich wird einem als Zuschauer Milis Spielfreude ebenso wie ihr zeitweiliger „Hang zum Extremen“ gewahr. Spätestens nach dieser Vorstellung kann ich erahnen, wie anders Marles Eleonore sein wird. ;)
(Mal abgesehen von den sonstigen, auch stimmlichen Unterschieden zwischen Mili und Marle.)
Und wo wir schon bei den Eleonore-Covern sind, ein echtes Highlight der Show ist Franziska Schuster als Eleonores beste Freundin (und Feindin :P) Barbara Gerl. Eine ganz wunderbare Rolle, die in der Interpretation von Franziska dem ganzen Stück einen großartigen Witz gibt. Charmant, bestimmt im Spiel und stimmlich sicher hat Franziska mit dieser Rolle meine Gesichtsmuskeln zum Schunkeln gebracht.
Florian Peters in der Rolle des Johann Friedl überzeugt einmal mehr, auch wenn er allein rollenbedingt neben dem strahlenden Über-Paar Schikaneder etwas im Hintergrund bleibt. Was aber freilich auch der Intention der Geschichte geschuldet und zuträglich ist.
Nicht unerwähnt bleiben dürfen Reinwald Kranner als Karl Marinelli sowie Hardy Rudolz als Franz Moser und Josef von Bauernfeld. Beide absolut passend besetzt und stimmig in Gesang und Spiel. Reinwald Kranner steht die Figur des Antagonisten hervorragend und er hat den richtigen „Bad Ass“-Charme dafür. Hardy Rudolz berührt als Franz Moser und amüsiert als Bauernfeld.
„Schikaneder“ bringt für mich viele Komponenten zusammen, die in meinen Augen zu einem guten Stück gehören. Neben großartiger Musik und einem dynamischen Bühnengeschehen sprüht das Stück vor liebvollen „Nebenbei-Handlungen“, ist voll mit subtiler Komik wie offensichtlichem Witz, gleichzeitig gibt es was für's Herz ebenso wie Stoff für Theatralik und Dramatik liebende Menschen.
Auf den ersten Blick (oder bei „Träum groß“ auch Hör) mag das Stück profan wirken, das würde ich allerdings in keinem Fall so unterschreiben wollen.
Es mag sein, dass es manch einem zu schmonzig ist, anderen zu operesk, wiederum anderen zu albern, möglicherweise auch zu theatralisch, übertrieben oder was einem auch sonst noch einfallen mag. Für mich ist es der passende Brückenschlag zwischen Klassik und Moderne, zwischen Musical und Oper, zwischen Romantik, Drama und Augenzwinkern und ich werde gerne weitere Male nach Wien fahren, um es mir anzuschauen.
Da ich geradezu fassungslos bin, dass man hier nichts zu Jeske und Bart findet bzw. kein einziger Beitrag mit ihren Namen getaggt zu sein scheint, muss das dringend geändert werden. Et voilà. :)
Jeske ist ab 29.09. (wieder) in “Rent” zu sehen, nach Try-Out in Alphen zunächst im Oude Luxor Theater Rotterdam und im DeLaMar Amsterdam, danach auf Tour durch weitere niederländische Theater (weitere Infos hier: https://delamar.nl/tournee).
Bart ist aktuell zu sehen in “Terugkeer van de muur” (http://www.compagnietheater.nl/voorstelling/terugkeer-van-de-muur.html).
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Porgy and Bess, Deutsches Theater München, 07.08.2016 - Matinee
"Porgy and Bess" - von vielen bereits häufiger gehört, manche verbinden sicherlich auch einige Songs damit, aber nicht viele wissen, was nun wirklich dahinter steckt.
"Porgy and Bess" - George Gershwins wohl bekanntestes Werk, eine Oper über "das schwarze Amerika", das Leben in den Südstaaten, zwischen Baumwollplantagen und Sommerhitze. Und eigentlich doch nur über das ganz Alltägliche und das Thema aller Themen: der Liebe.
Das Stück stand schon lange auf meiner "ewigen Wunschliste", der Liste jener Stücke, die man unbedingt einmal live gesehen haben möchte. Und nun durfte ich es mir direkt vor meiner Haustür, im Deutschen Theater München, anschauen. Man hat es ja nicht immer, dass man sich am liebsten sofort wieder ins Theater setzen würde, um das Stück unmittelbar noch einmal anzuschauen, aber hier war es der Fall (ok, bei "Der Medicus" letzte Woche war es ähnlich... ;) ).
Anfangs durchaus etwas mühsam, wuchs man nach und nach in das Stück hinein, hat die Charaktere kennen- und lieben gelernt, die schwere Hitze und Atmosphäre der Südstaatensiedlung mehr und mehr gespürt und wurde in die Geschichte hineingezogen. Dank des nicht überladenen, aber gleichzeitig auch nicht zu reduzierten Bühnenbildes wurde der Ort der Handlung greifbar und in Kombination mit dem aufgeweckten Spiel der Darsteller wunderbar lebendig. Das gesamte Ensemble hat eine große Spielfreude an den Tag gelegt und mit vielen liebevollen Details eine angenehme Komik transportiert.
Die Darsteller des New York Harlem Theatre waren durch die Bank stimmlich überzeugend und haben einen immer wieder durch ihre Stimme und ihren Ausdruck in den Bann gezogen.
Für mich besonders erwähnenswert an dieser Stelle Brittany Robinson (Cover Clara), die den wohl bekanntesten Gershwin-Song "Summertime" in seiner reinsten Form mit starkem Sopran klar und für Gänsehaut sorgend dargebracht hat, sowie John Fulton als ihr Mann Jake, ein hervorragender Bariton. Beide zusammen haben als Ehepaar wunderbar harmoniert und mit liebevollen Details in ihrem Spiel einen Ruhepol in der ansonsten sehr unruhigen Geschichte dargestellt.
Ebenso erwähnenswert und hier herauszuheben ist sicherlich auch Mari-Yan Pringle, die als Serena Robbins neben einer absolut hervorragenden stimmlichen Leistung auch darstellerisch für einerseits höchst tragische Momente, andererseits für wunderbare Situationskomik gesorgt hat.
Brandie Sutton (Cover Bess) hat die weibliche Titelrolle exzellent ausgefüllt und den sprunghaften sowie unsicheren Charakter der zwischen Verführung, Sicherheit und Liebe hin- und her gerissenen Bess überzeugend dargestellt und mit fast schlafwandlerischer Präzision stimmlich umgesetzt.
Patrick Blackwell als Porgy hat ebenfalls sehr gut abgeliefert, konnte mich aber nicht immer abholen, was vornehmlich allerdings daran lag, dass Bass-Baritone es bei mir aufgrund ihrer bisweiligen "Dumpfheit" in der Stimme ohnehin oftmals schwer haben. Insgesamt hat er die Rolle aber durchaus ausgefüllt und der Titelrolle entsprechend Profil gegeben. Sein "I got plenty of nothing" hängt mir jetzt noch angenehm im Ohr.
Neben den bereits genannten Darstellern könnte man genauso gut im Prinzip das gesamte Ensemble wie Terry Cook als Bösewicht Crown, Alteouise DeVaughn als Maria oder Luther Lewis als Sportin’ Life im Detail hochleben lassen, da ausnahmslos alle grandiose Leistungen abgeliefert haben. Insgesamt war es eine wahre Freude, dem stimmgewaltigen Ensemble in Begleitung des unter der Leitung von Richard Allan Cordova hervorragend aufspielenden Orchesters zuzuschauen, zuzuhören und sich in die fernen Südstaaten der USA entführen zu lassen.
Die Darbietung in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln war sehr gut verständlich - inwieweit man Einzelheiten folgen konnte, wenn man nicht so sicher in der englischen Sprache ist, ist schwer zu beurteilen, da aber nicht alle Passagen "wortgetreu" in den Übertiteln übersetzt wurden und die Texte auch bisweilen etwas verzögert angezeigt wurden, kann der ein oder andere ggf. manchmal ins Schleudern gekommen sein oder nicht alle Details mitbekommen haben. Allerdings dürfte das dem Verständnis wenig Abbruch getan haben, da die Geschichte insgesamt so dargebracht wurde, dass man ihr auch ohne gute Englischkenntnisse sicherlich gut folgen konnte.
Wäre das Stück noch länger in München, so würde ich sicherlich noch das ein oder andere Mal reingehen und mich verzaubern lassen.
Das Team wurde absolut verdient vom Publikum mit einem lang anhaltenden Applaus bedacht und stellenweise mit aufbrausendem Fußgetrampel gefeiert.