Am Anfang fragte ich mich, wieso die Off-Snapchat-Videos von den Spectacles eigentlich rund seien. Und ob das innerhalb von Snapchat auch so ist. Grund ist aber ganz einfach: Weil das Video so ziemlich das Gesichtsfeld abdeckt und – anders als bei anderen Snaps – nicht fest im Rahmen des Bildschirms fixiert ist. Klingt merkwürdig, ist es auch beim ersten Mal, dass du das erlebst: wenn du den Bildschirm drehst, ändert sich der Bildausschnitt des Videos, es wird also schräg oder hochkant oder quer. Und dafür braucht Snapchat das runde Video als Ausgangspunkt.
Neben all dem anderen, was Snapchat richtig macht mit seiner Hardware, ist das der Punkt, der mich (neben dem live-on-tape, remember) am stärksten fasziniert: dass sie schon wieder (wie schon beim Hochkantformat als Standard) Sehgewohnheiten in Frage stellen und sich (schon wieder) an einer “natürlichen” Bedienung des mobilen Internetzugangsgerätes orientieren und es neu interpretieren. Sehr, sehr klug.










