Wir sprechen ständig von „der Öffentlichkeit" – aber was ist das eigentlich? In dieser Folge des re:publicast geht Host Jonas Ross mit Julia
Im Gespräch erklärt Reuschenbach, warum Berichterstattung, die politische Auseinandersetzungen vor allem als Gewinnen oder Verlieren erzählt, oft mehr Aufmerksamkeit bekommt als sachorientierter Journalismus – ganz einfach, weil sie klickt. Sie spricht darüber, warum es naiv wäre zu glauben, man könne mit einem einzigen Format alle Zielgruppen erreichen, und plädiert stattdessen für einen Ansatz aus der aufsuchenden Bildungsarbeit: hingehen, wo die Menschen sind, statt zu hoffen, dass sie von selbst kommen. Und sie berichtet aus der Forschung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, wonach sich Menschen von gutem Journalismus zweierlei wünschen: kritische Kontrolle derer, die Verantwortung tragen – und ehrliche Geschichten darüber, wo gesellschaftliche Verständigung tatsächlich gelingt.
















