Was wäre wenn … nur Personen wählen würden, die über ein Haushaltseinkommen von weniger als 1500 Euro netto verfügen?
Das Ergebnis:
CDU/CSU: 30,8%
SPD: 25,8%
Grüne: 9,2%
Linke: 12,4%
FDP: 3,8%
AfD: 11,5%
Quelle: Yougov
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Was wäre wenn … nur Personen wählen würden, die über ein Haushaltseinkommen von weniger als 1500 Euro netto verfügen?
Das Ergebnis:
CDU/CSU: 30,8%
SPD: 25,8%
Grüne: 9,2%
Linke: 12,4%
FDP: 3,8%
AfD: 11,5%
Quelle: Yougov

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Was wäre wenn … nur Personen wählen würden, die über ein Haushaltseinkommen zwischen 1500 und 3000 Euro verfügen?
Das Ergebnis:
CDU/CSU: 33,6%
SPD: 29,2%
Grüne: 6,0%
Linke: 8,7%
FDP: 7,7%
AfD: 10,7%
Quelle: Yougov
Was wäre wenn … nur Personen wählen würden, die über ein Haushaltseinkommen von mehr als 3000 Euro netto verfügen?
Das Ergebnis:
CDU/CSU: 43,3%
SPD: 21,0%
Grüne: 6,1%
Linke: 8,7%
FDP: 8,8%
AfD: 7,6%
Quelle: Yougov
Was wäre wenn … nur die «Generation Merkel» wählen würde? Das Ergebnis: CDU/CSU: 39,9% SPD: 23,3% Grüne: 16,6% Linke: 5,3% FDP: 9,9% AfD: 5,3% Quelle: Yougov
Was wäre wenn … nur die Generationen X und Y wählen würde? Das Ergebnis: CDU/CSU: 34,7% SPD: 23,0 Grüne: 7,7% Linke: 9,1% FDP: 5,9% AfD: 12,2% Quelle: Yougov

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Was wäre wenn … nur die Best Ager wählen würde? Das Ergebnis: CDU/CSU: 32,6% SPD: 23,3% Grüne: 6,2% Linke: 12,6% FDP: 7,4% AfD: 12,2% Quelle: Yougov
Was wäre wenn … nur Senioren wählen würden? Das Ergebnis: CDU/CSU: 40,5% SPD: 30,7% Grüne: 4,7% Linke: 8,8% FDP: 6,5% AfD: 6,7%Â
Die Milieuzugehörigkeit bestimmt die Höhe der Wahlbeteiligung - sprich: Je mehr Geld eine Wahlberechtigte verdient, desto eher macht sie ihr Kreuz am Wahltag. Oder: Je weniger Geld ein Wahlberechtigter im Portemonnaie hat, desto eher wird er nicht wählen.
Auf deutsche Städte gemünzt: Nichtwählerhochburgen finden sich dort, wo die sozial schwächeren und prekären Milieus dominieren, während gleichzeitig die Milieus der Ober- und Mittelschicht überdurchschnittlich häufig wählen.
Quelle: Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung
«Der Zusammenhang zwischen Nichtwahl und sozialer Lage ist eindeutig.» Zu dem Schluss kommt der Soziologe Michael Hartmann. Die Wahlberechtigten, die kein Kreuz am Wahltag setzen, meinen, dass sich niemand für sie und ihr Probleme interessiert. Schon gar nicht die Politik. «Viele haben eine kontinuierliche Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen erlebt, ihre Einkommen sinken, sie arbeiten im Niedriglohnsektor oder sind Dauerkunden von Hartz IV – die Hälfte der Hartzer ist dies seit mehr als vier Jahren», sagt Hartmann. Das führe zum Gefühl: «Die da oben interessieren sich nicht für uns, also interessieren wir uns auch nicht für deren Demokratie.»
Quellen: Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, Interview mit Michael Hartmann im Tagesspiegel
Die Wahlbeteiligung ist umso höher, je älter die Altersgruppe ist. Das ist kein deutsches Phänomen. Auch die Abstimmung zum Brexit und die US-Präsidentschaftswahl wurden von der älteren Generation entschieden.
Das hat auch die FDP gemerkt und appelliert in ihrer Wahlwerbung an die Generation U30: «Bei dieser Wahl seid Ihr nicht die Wichtigsten. Sagt Euren Eltern und Großeltern, was Euch wichtig ist.» Klar: ein PR-Gag. Für die Einen gelungen, für die Anderen total daneben.
So oder so: Jede Stimme zählt!
Quelle: Bundeswahlleiter (BTW 2013), Bundeszentrale für politische Bildung, FDP.

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Wir haben die Wahl am 24. September. Mach mit! Und wenn Du lieber zu Hause bleibst, dann stimme per Brief ab. Das machen seit 1990 immer mehr Wahlbeteiligte.Â
Laut Bundeswahlleiter sollte der Wahlschein möglichst früh beantragt werden - spätestens aber bis Freitag, 22. September 18 Uhr und das bei der zuständigen kommunalen Stelle Deiner Wahlgemeinde. Die Gemeinde verschickt den Wahlschein samt Briefwahlunterlagen an Deine Adresse. Oder Du holst den Wahlschein gleich persönlich bei der Gemeinde ab - gerade wenn die Zeit knapp ist.
Was viele nicht wissen: Ihr könnt auch vor dem Wahlsonntag vor Ort wählen. Über die Adresse Deines Wahlbüros und dessen Öffnungszeiten kann Dich Deine Gemeinde informieren. Am Freitag, 22.9.2017, haben alle Briefwahlstellen bis 18 Uhr geöffnet.
Wenn Du nicht vor Ort wählen möchtest und Du noch Zeit hast, dann machst zu Hause Deine zwei Kreuze auf dem Stimmzettel. Der Stimmzettel kommt in den blauen Umschlag, der wiederum gemeinsam mit dem Wahlschein in den rosa Umschlag. Auf die Post damit oder direkt abgeben - spätestens bis zum Wahlsonntag, 24. September 18 Uhr muss Dein Brief im Wahlamt vor Ort sein. Der Bundeswahlleiter empfiehlt deshalb, die Unterlagen spätestens am dritten Werktag vor der Wahl abzuschicken, das wäre bei der #BTW17 Mittwoch, 20. September 2017.
Dann zählt Deine Stimme!
Quellen: Bundeswahlleiter, Yougov
Data made of Things ist zurück - ab heute jeden Tag bis zum Wahlsonntag. Mit guten Gründen am 24. September wählen zu gehen!
Should I stay or should I go? Where are EU’s expats in Britain from? Source: Eurostat .
«Brexit? Wait ... let me google that for you.» Source: Google
Voting intentions among different age groups (%). There is a general election June 8, which party will you vote for?

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Glückwunsch an die Niederlande! Fast 81% Wahlbeteiligung bei der Parlamentswahl. Das sind über 5% mehr als noch vor fünf Jahren. Im Superwahljahr 2017 sind als nächstes die Franzosen dran. 80% sind 2012 bei der letzten Präsidentschaftswahl an die Urnen gegangen. Wieviel können Macron, Le Pen und Fillon dieses Jahr mobilisieren? Das letzte Mal, dass die Deutschen über 80% geschafft haben, war im Wahljahr 1998. Damals trat die SPD mit Gerhard Schröder gegen Helmut Kohls CDU an und gewann zum ersten Mal mit mehr als 20 Millionen Stimmen. Seitdem schwächelt das deutsche Wählervolk: 71,5% bei der Bundestagswahl 2013 und 2009 der historische Tiefpunkt mit 70,8% Wir meinen - da geht noch viel mehr! Wir knacken im September die 80%-Marke!
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Wie weht der Wähler-Wind? Die Wähler haben am 22. September über die Zusammensetzung des 18. Deutschen Bundestags entschieden. I Ein Projekt von L.Rienermann, A.L. Schiller, S. Gruhnwald für Zeit Online | © L.Rienermann, A.L.Schiller, S.Gruhnwald für ZEIT ONLINE