Fotografische Reise startet 1985 in der DDR mit Graffiti - höchst Illegal
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Fotografische Reise startet 1985 in der DDR mit Graffiti - höchst Illegal

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Der Foto-Workshop ist abgeschlossen.
Die entstandenen Bilder sind diesmal farbintensiv – sie leuchten und „brüllen“ fast vor Farbe. Das passt, denn die Protagonist:innen auf den Fotos sind betreute Menschen aus einem Wohnprojekt in Sachsen.
Meine Aufgabe war es, mit ihnen ein sehr persönliches Thema zu erarbeiten und fotografisch umzusetzen.
Das übergeordnete Thema lautete „Das Gute und das Böse“ – ausgedrückt in Orten, die wir alle in unserer Umgebung empfinden. Gemeinsam mit allen Teilnehmer:innen haben wir diese besonderen Orte aufgespürt und dort jeweils ein passendes Motiv entwickelt und fotografiert.
Mut in Dresden ... so kann Kunst! So muss sogar Kunst. In Dresden wird wieder öffentlich Kunst gemacht und gezeigt. Nach und während Corona ist Kultur ein wichtiges Kettenglied, um die Gesellschaft zusammenzuhalten. Das „Temporäres Nicht-Museum zeitgemäßer Kunst Dresden“ (NMZKD) stellte am 25.Juli zwei Dutzend Künstler aus. Die öffentliche Galerie, die dem Zeitgeist auf ganz eigene Art widerspiegelte, hatte auf dem Dresdner Neumarkt Platz genommen um gesehen zu werden. Alles passte, das Wetter, die Kunst und jede Menge Zuschauer. Bitte mehr Kunst im öffentlichen Raum, so ging es mir am Abend durch den Kopf. Gerde jetzt braucht Mensch den Kontakt zur Kultur. Ohne diese ist eine zivilisierte Gesellschaft nur Gesellschaft, also ohne jegliche kulturellen Bezüge und Selbstwahrnehmung! Sie ist nicht zivil … Temporäres Nicht-Museum zeitgemäßer Kunst Dresden (NMZKD) 25.Juli 2020, Dresden Neumarkt Mehr Fotos --->
Ein Roadmovie… Ich arbeite gerade an einer Fotoserie bzw. einem Roadmovie über Thüringen. Impressionen, Beobachtungen, Menschen und Wege durch das Bundesland sollen Inhalt sein. Gerade bin ich wieder auf dem Weg dahin. Akkus sind voll, der Koffer ist gepackt und die Motivation ist gross … Motiv: „Carpe Diem in Kahla“ Thüringen (Kahla) 2018
„Alle mal herhören!…“ Der Fotograf will nur mal fix die DSGVO-Einwilligung von allen haben, damit er Daten erheben kann. Die Datenerhebung ist gleichzusetzen mit dem was früher gemeinhin als „fotografieren“ bekannt war, also alle mal die Füllfederhalter raus bitte …
Ab dem 25.Mail wird die Kunst- und Pressefreiheit von Berufs- und Freizeitfotografen eingeschränkt. Wer soll also in Zukunft das Risiko bei den angekündigten Strafen auf sich nehmen, dokumentarisch Zeitgeschehen bzw. historische Ereignisse zu veröffentlichen? Wer macht in Zukunft Bilder die unserer Zeit beschreiben? Wer hat den Mut und fotografiert unter Menschen? Damit sich niemand die Frage stellen muss gelinge ich eine Petition gegen diese Verordnung. Link: Pressefreiheit! Gegen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für Fotografen, Kunst, Presse

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#DSGVO und es geht weiter mit vielen offenen Fragen, wie diese Verordnung durchgesetzt und angewendet wird. Was also wird aus all den vielen Fotos, die ich unter Rubrik „Street-Fotografie“ gemacht habe und nun im Netzt herumschwirren? Bisher konnte ich viele foto- und kunstinteressierte Menschen damit erfreuen. Das Internet lebt von Bildern. Ja, auch von Bildern bei denen noch niemand auf die Idee gekommen ist fragen, ob es richtig oder falsch ist diese zu veröffentlichen. Die Netzwerke sind voll von Fotoarbeiten, bei denen nach dieser Verordnung die Einschränkung droht.
Demnächst machen wie also nur noch unscharfe (bewegte) Menschenbilder, Katzenfotos oder wir lichten den menschenleeren urbanen Raum ab? Was sollen unsere Nachfahren in 50 Jahren aus den Fotos lesen können. Die Katzenepoche oder die Zeit in der sich keine Menschen auf die Strasse trauten? Oder die Zeit in der es Trend war Rücken abzulichten?
Unsere Bundesregierung hat es leider versäumt, die Anpassung an die Realität bzw. die Kunstfreiheit vorzunehmen: Danke ihr Pappnasen! (die nächste Wahl kommt bestimmt…) Ich für mein Teil habe irgendwie die Schnauze gestrichen voll von dieser Art Reglementierungen seitens des Gesetzgebers. Normalerweise bin ich „Fotopunk“ und so eine Verordnung kann mich mal ganz ordentlich, wenn nicht unzumutbare Strafen bei Nichteinhaltung drohen würden. Was also tun. Alles an fragwürdigen Fotos löschen? Ich haben noch immer keine gescheite Antwort für mich gefunden…
Ganz so einfach ist das fotografieren mit einer 70 Jahre alten Rollfilmkamera (Klapp- bzw. Sucherkamera) doch nicht...
black rider in dresden ...
Niemand in the House ... Dann muss eben der Fotograf selber vor die Kamera treten, wenn sich keine Menschenseele blicken lässt! Und dann wird es oft albern...
Kaukasisch saunen und essen ... Unweit von Dresden (20 Minuten) gibt es ländlich gelegen eine russische Sauna, deren Besitzer unter anderem kaukasische Küche (Chinkali, Schaschlik und Plow) anbietet. Der Wodka, in dem Falle das Hauptgetränk, wird bei eisigen Temperaturen (die gerade in Sachse herrschen) außen, neben der Hütte im Schnee gekühlt. Dann also Prost auf den letzen Saunagang und den phantastischen Winter. „Kaukasische Küche“ im Blockhaus plus Russische Sauna Januar 2017, Lampertswalde (Sachsen)
http://www.kaukasische-kueche-ilg.de

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Im Winterwald der Engel ...
Bei Minusgraden hab ich auch keine große Lust, Kameras mit tausend kleinen Knöpfchen zu bedienen, um einmal auch ein schickes Winterbild zu schießen. Um so diebischer freue ich mich, wenn sich angesichts eines Engels nur noch fix die voreingestellte Knipse (L X1) sogar mit Handschuhen auslösen lässt. Voreingestellt war die Knipse wie folgt: Zeitautomatik ISO: Auto Blende: 3,2 Belichtungskorrektur: + 0.7 EV EXIF Summary: 1/50s f/3.2 ISO100 24mm (35mm eq:35mm)
Das nenne ich mal Workflow ... Das gedruckte Bild liegt fertig vor mir, die digitale Version hat Facebook bereits verschlungen und Twitter habe ich es eben in die Vogeltränke gelegt, nur Instagram wartet noch auf die Fütterung...
Ich mag den unverstellten Blick in und über die Natur ... (bzw. durch eine der größten beweglichen Arbeitsmaschine der Welt) Förderbrücke F60 bei Lichterfeld (Niederlausitz) 07/2016 | © fLy Ralf Menzel http://www.f60.de
Street mit dem Handy ... Ich bin immer wieder erstaunt, über die Qualität und von sogenannten Handykameras. Früher ist in dem Fall mal nicht alles besser gewesen! Wenn ich mir überlege, welchen phantastischen Bilder ich hätte auslassen müssen, nur weil ich die Knipse nicht dabei hatte. Die beste Kamera ist also die, die man dabei hat! Nach dem Prinzip lichte ich mittlerweile auch auf der Strasse typische Street-Motive ab. Gutes Licht und fertig los. Zum Belichten nutze ich die SW-Foto-App Hypocam, welche ausgezeichnet Belichtungen in Schwarzweiss erzeugt. Eine zweite App auf dem Smartphone dient lediglich dazu, das Bild auf einen bestimmten Look zu trimmen - Fertig! Foto-App: Hypocam (http://www.hypocam.co) Bearbeitung: Pixlr (http://pixlr.com/mobile)
Landschaft ... was sag ich immer: Landschaft ist wirklich nicht mein Ding bzw. andere können das viel besser! Das Erkennen von schönen Landschaften und Lichtern ist nicht das Problem. Die die Umsetzung ist die Komponente, an der es bei mir so richtig scheitert. Ich denke, dass es tief verwurzelt in mir ist, eine schöne Landhaft einfach nur so aufzusaugen. Und so weigert sich der Fotoapparat sie auf den Sensor zu bannen! Eine “Die Natur will das nicht”-Aussage, wäre der Moment, in dem ich mir den Bioladen-Jutebeutel umhängen müsste. Soweit die Betrachtung durch das emotionale Glas. Ich kann wenn ich will, genieße aber lieber die Arbeiten der anderen oder das Original in der Natur.

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Paradox mit null Gestaltung ... Gefühlt mache ich im Moment sehr sehr große Fortschritte mit meinem neuen Projekt, die Bilder sehen aber immer viel älter aus, als ich es eigentlich bin? Klingt paradox? Ja. Sie sehen aus, als wenn ich sie mit meinem Unterbewusstsein schießen würde.
Das Rezept: einfaches Licht, Ruhe und kaum Gestaltung! So ergeben diese entschleunigte Portraits von ganz alleine. Ich bin jedesmal überrascht von der sinnlichen Wirkung.
Foto(sau)wetter ... Unglaublich, aber diese Wolke hatte es in sich. Schlagartig änderte sich das Licht, es kam ein starker Wind auf und Regen peitschte unfreundlich von der Seite. Die Kulisse war schlagartig menschenleer und grau die bestimmende Farbe. Einfach zu Perfekt! Besser hätte Dantes Inferno nicht inszeniert werden können. Die “Göttlichen Komödie” wiederholt sich vor meinen Augen und ich bin in Hochstimmung. Alles in allem, das beste Fotowetter, um Dresden endlich einmal in in´s dunkle Licht zu rücken ... PS: nach Dante beginnt alles mit dem Hässlichen, um schön zu enden!