Humpelnde Liebende
Ich dachte ich bin stark, geheilt, gewachsen.
Doch ich habe mich getäuscht. Ich hatte eine Krßcke oder ein zweites Bein?
Was ist es? Ein zweites Bein oder eine KrĂźcke?Ist das naturgegeben oder meine Entscheidung oder die Entscheidung eines anderen?
Ohne die KrĂźcke, dem Bein, bin ich gefallen. Nun robbe ich verzweifelt am Boden herum; kraftlos, hilflos, schutzlos! Widerstandslos
Nicht wissend, wie ich aufstehen soll-Ăźberrascht, dass die KrĂźcke oder das Bein so wichtig war -> TOTALAUSFALL
Ratlosigkeit-vom Boden aus wirkt alles so groĂ!
Einbeinig steht es sich nicht gut! Nicht kampfbereit- nicht ßberlebensfähig!
Ratlosigkeit-was tun?
Ist es eine KrĂźcke oder ist es ein Bein?
Idt es eine KrĂźcke - soll ich dann die KrĂźcke erneut verwenden, trotz der MĂśglichkeit, dass die wieder weg rutscht? Mit der Gewissheit, dass sie immer wieder in Reichweite sein wird.
In Reichwrite fĂźr mich, um mich wieder aufzurichten - um kampfbereit zu sein; kampfbereit fĂźr den Krieg Namens Leben.
Oder ist es ein zweites Bein? Fest angewachsen, nur manchmal falsch belastet - und dadurch eingeschlafen und taub. Aber da!
Braucht das Bein Zeit und Liebe und Vorsicht, damit es wieder fest wird? Kostet das Kraft oder Liebe? Kostet Liebe Kraft?
Ist das Brin bald wieder da?
Macht mich das Wissen des Bestehen des Beines stärker?
Muss ich kurz in Deckung gehen, um meine Kraft zu sammeln - ist das erlaubt- sich sortieren, nach justieren, dich sammeln;
Dafßr braucht man Zeit, Vertrauen, Stärke und Geduld
Geduld mit mir selbst, mit dir.
Dankbarkeit, dass ich nicht auf ein Bein stehen und kämpfen muss.
Vertrauen, dass das zweite Bein wieder fest stehen wird - wieder da sein wird, dass es mich nicht im Stich lassen wird, sondern nur heilen muss.
Stärke, um zu warten - in der Deckung und das zweite Bein nicht zu sehr zu belasten.
Zeit, es brauchte Zeit das Bein zu verletzen, zu betäuben, also braucht es auch Zeit zu heilen.
Es ist meine Entscheidung - es ist mein zweites Bein.
Nicht meine Krßcke - meine bessere Hälfte - jemand der mir hilft den Krieg des Lebens zu fßhren und zu gewinnen.
Manchmal sind zu viele Fronten und ich sehe nicht alle.
Das ist OK; dafĂźr gibt es Besprechungen in der Deckung
Man sammelt sich, sortiert suchend kämpft geeint weiter - verwundet, aber am Leben! Schwächer, aber nicht besiegt! Angeschlagen, aber immer wieder sich vereinend.
Wartend und hoffnungsvoll rappelt man sich vom Boden auf und merkt, die Feinde sind nicht ĂźbergroĂ, nicht Ăźberwältigend, sondern auch angeschlagen und geschwächt - aber allein - und wir sind zu zweit. Eins mit einem unsichtbarsten Dritten - Kampferprobt und Stark und voller Widerstandskraft! Einigkeit!
Aus Einsamkeit wird Zweisamkeit und wahrhaft stark ist man, wenn man die Dreisamkeit nutzt.
Humpelnd, aber zweibeinig stehen wir da, bereit die nächste Schlacht geeint zu kämpfen und zu gewinnen
















