Die erste Woche
Die letzte Woche verging wie im Flug. Der „Welcome Day“ am Freitag brachte einen ersten Einblick in die Universität Ca’Foscari und die verschiedenen Cami, die über die Stadt verteilt sind. Ich selber studiere natürlich am Campus San Giobbe am Economics-Campus. Mittwoch folgte der erste Tag mit Kursen. Anders als in Deutschland besteht ein Semester nochmal aus zwei Perioden. Am 18.9 hat die erste Periode begonnen und geht bis ca. Ende Oktober danach folgt eine zwei wöchige Klausurenphase und dann geht es bis Ende Dezember weiter. In der ersten Periode habe ich nur die Kurse Design und Innovationsmanagment, welcher über beide Perioden des ersten Semesters geht und Data Managment / Business Intelligence jeweils von Mittwoch bis Freitag von 14:00 bis 17:30 der Arbeitsaufwand wirkt somit erstmal überschaubar.
Bedingt durch mein fehlendes Abschlusszeugnis aus Berlin kann ich plötzlich doch keine Matrikelnummer bekommen und bin sozusagen nirgendwo registriert und kann an keiner Klausur teilnehmen. Typisch deutsch würden jetzt die ersten an die Decke gehen. Wer in Italien aber überleben möchte muss sich ein Mantra merken „impossibile non existe“ Jeder hat hier ein unerschütterbares Vertrauen in „das wird schon irgendwie klappen“. Ein bisschen beten, ein bisschen hoffen, ein bisschen Glück haben und ein bisschen die Regel strapazieren und am Ende klappt es so.
So tatsächlich auch jetzt. Obwohl ich keine Matrikelnummer habe und mich somit nicht für die Klausur im Oktober anmelden kann schreibe ich die Klausur mit und die Dozentin trägt die Note offiziell erst im Januar zum Nachschreibetermin ein. An dieser Stelle mein Tipp lehnt euch zurück, wenn ihr in Italien Urlaub macht. Am Ende wird alles irgendwie gut. In der nächsten Woche schreibe ich noch etwas zur „Dolce vita“ allgemein und gehe nochmal darauf ein.
Bis dahin stay tuned.









