life's better at the beach. #espeaciallyvenicebeach #nofilterneeded #VeniceBeach #mylove #caliherewecome #stephanandchristinatakecali #schonwiedervielzulangeher (hier: Venice Beach, California)
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LA wo bist du? #throwback #LA #stephanandchristinatakecali #Cali #caliherewecome #takemeback #Hollywood #derhikehatsichgelohnt (hier: Hollywood Sign Hiking Trail)
Venice Beach. 💙 Ich habe heute noch den letzten Post zu unserer Reise geschrieben und ein paar Bilder hinzugefügt auf http://aoamericanoxygen.tumblr.com/ #mabba #Venice #VeniceBeach #LA #stephanandchristinatakecali #caliherewecome #cali #lifeguardoffduty #takemeback mit @stphnmllr (hier: Venice Beach)
Highway 1 + Venice Beach + Rückreise + Fazit
Highway 1
Am Donnerstagmorgen ging es dann zurück nach Los Angeles über den Highway Number 1. Als wir an der Küste angekommen waren und ich den ersten Blick auf das Meer erhaschen konnte, wusste ich schon, dass es die absolut richtige Entscheidung war über den Highway 1 zu fahren und nicht wie von unserem Host in LA empfohlen, über den sicheren Highway 101. Derek, unser Host für die letzten Tage in LA, schrieb uns schon vor einer ganzen Weile, dass wir auf das Wetter achten sollten und uns genau überlegen sollten, ob wir tatsächlich den Weg über den Highway 1 nehmen, da dieser nicht der sicherste ist, besonders bei dem für diese Jahreszeit typischen El Niño Wetter. Aber wir dachten uns: „Quarki, wird schon schief gehen.“. Und wir hatten Glück.
Das Wetter war auf unserer Seite. Die Sonne schien direkt über dem Meer und kurz nach dem es dunkel wurde, kamen wir in Los Angeles an. Aber zurück zu Beginn. Der Big Sur war, wie ich vorher schon von vielen Besuchern hörte, ein absolutes Highlight. Es war recht windig und deswegen tobte das Wasser auch in den Brandungen. Die Wellen schlugen meterhoch und es sah schon etwas gefährlich aus wenn man am Straßenrand stand und nach unten aufs Wasser schaute.
Big Sur
Der Highway 1 ist eine normale zweispurige Straße, die sich der Westküste entlang durch Kalifornien schlängelt. Zur Linken hat man die Berge, die teilweise bis zum Straßenrand reichen und rechts das Meer. Teilweise gab es keine Straßenbarrieren, sodass man schnell mehrere Meter tief in den Abgrund fallen konnte, wenn man nicht aufpasste. Aus diesem Grund konnte ich mich auch die ganze Fahrt lang nicht richtig entspannen, weil ich mit meiner Höhenangst immer vor Augen hatte was passiert wenn wir uns verbremsen, rutschen oder Steine vom Berg fallen. Da konnte ich dann auch verstehen was unser Host meinte mit der gefährlichen Straße. Im Dunkeln hätten wir dort niemals lang fahren können oder nur mit maximal 10 km/h. Wenn man einmal auf dem Highway 1 ist muss man auch komplett durch fahren. Ich kann mich an keine Abzweigung erinnern über die man wieder ins Landesinnere gekommen wäre. Es ging immer nur geradeaus bzw. Kurve links, Kurve rechts,…
Auf der ganzen Straße gibt es alle paar Meter Einbuchtungen und an fast jeder Einbuchtung stand mindestens ein Auto und daneben standen die ganzen Leute und fotografierten und staunten was das Zeug hält. Natürlich haben wir das auch gemacht. Ich glaube, wir haben immer mindestens einmal pro Stunde angehalten und die Aussicht genossen. Man musste sich regelrecht zurück halten nicht an jeder Einbuchtung anzuhalten. An einer Stelle gab es auch ein Wiedersehen mit den Seelöwen, die dort gechillt am Strand lagen und sich sonnten.
Seelöwen chillen am Strand
Vom Highway 1 ging es dann über Santa Barbara und Malibu nach Venice Beach. Leider war es schon dunkel als wir in Malibu ankamen und so konnten wir nur noch schwer die ganzen Beach Villen bestaunen, die es dort zu Haufe gab.
Venice Beach
Am Abend kamen wir dann bei unserer letzten Unterkunft in Venice an und unser Host Derek begrüßte uns sehr freundlich, zeigte uns gleich das Apartment und gab uns noch ein paar Tipps. Das Apartment war wahnsinnig schön. Für mich die schönste Unterkunft des ganzen Urlaubs. Es war groß, hell, modern und sauber. Natürlich ging es ganz nach Ritual unter die Dusche und dann in das superweiche und bequeme Bett.
Am Freitagmorgen frühstückten wir in Ruhe und ich fragte Derek nach Fahrrädern für eine Tour zum Venice Beach und zum Santa Monica Pier. Derek zeigte mir zwei Fahrräder und es ging los in Richtung Strand. Er gab uns noch den Tipp durch eine kleine Gasse zu laufen, die man als Tourist leicht übersehen konnte. Wir fanden sie und waren begeistert wie schön es in so einer großen Stadt sein konnte. Die Gasse war so schmal, dass man selbst mit dem Fahrrad hätte Probleme gehabt durchzufahren. Alles war grün und die kleinen Häuser wunderschön. Zu meiner Freude gab es dort auch viele Katzen und zwei kamen sofort angetigert und ließen sich erst einmal ausgiebig von uns kraulen. Auch Eichhörnchen kann man in Kalifornien sehr viele in den Gärten und auf den Bäumen sehen. Nur den Versuch sie zu streicheln sollte man besser lassen.
Nowita Pl - Geheimtipp von Derek
neue Freunde
Nach einer kurzen Tour auf den Rädern kamen wir am Strand an und es überkam mich wieder das Gefühl alles richtig gemacht zu haben und dass sich die ganzen Strapazen doch mehr als gelohnt haben. Wir liefen direkt auf den Venice Skate Park zu und staunten nicht schlecht was die Skater dort alles drauf hatten. Direkt neben dem Skate Park sammelte sich eine Traube Menschen und wir schauten auch gleich was es dort zu sehen gab. Eine Gruppe junger Kerle bespaßte die Menge mit Witzen und Stunts. Einer der „Stuntman“ war auch der Skater, der vorher im Skatepark die besten Tricks zeigen konnte. Anscheinend ein Multi-Talent. Am Ende der Show ließen wir es uns nicht nehmen auch etwas Geld zu spenden, da die Show wirklich super aufgemacht war. Ich wollte dann noch kurz am Strand sitzen und einfach die Sonne genießen. Wieder stellte sich dieses tolle Gefühl ein, dass das Leben nicht besser sein kann. Stephan testete mit den Füßen die Wassertemperatur und stellte fest, dass es arschkalt war. Da ich seit dem vorigen Abend eine Erkältung hatte viel es für mich sowieso flach ins Wasser zu springen und Stephan ließ es dann auch. Von dort aus radelten wir dann ganz typisch den Venice Boardwalk entlang und hielten noch nach dem ein oder anderen Mitbringsel Ausschau. Ich fand dann auch etwas Tolles für uns, meine Eltern und eine gute Freundin (zu viel wird besser noch nicht verraten). In einem deutschen Restaurant gab es dann Käse Spätzle mit Bratwurst und danach ging es über den Radweg Richtung Santa Monica Pier. Auf dem Pier wollte Stephan dann unbedingt mit der Achterbahn fahren und filmte gleich die ganze Fahrt mit der Kamera. Es gab aber auch keine Loopings, sodass alles ganz ungefährlich war und ich mich nicht wieder um die Kamera sorgen musste. Es ging dann wieder zurück mit den Fahrrädern Richtung Venice noch einmal total romantisch den Sonnenuntergang genießen und wieder nach Hause. Unser Host Derek war ganz froh uns zu sehen, denn er meinte, dass es abends nicht ganz ungefährlich sei und man auf dem Fahrrad in LA nicht besonders viele Rechte hat.
Venice Beach
Santa Monica
Samstag. Unser letzter ganzer Tag in Cali. Da das Wetter nicht mehr ganz auf unserer Seite war entschieden wir uns ins Citadel Outlet zu fahren. Ich hatte die Hoffnung noch nicht ganz verloren doch noch etwas Ansprechendes zu finden. Mir ist aufgefallen, dass es in Los Angeles und wahrscheinlich auch in den ganzen USA sehr viele Outlets gibt. Man kann da schon ein paar Schnäppchen ergattern, vorausgesetzt die Sachen gefallen auch. Im Outlet haben wir wieder einige Stunden verbracht. Unser Ziel war es zum Essen nach Hause zu fahren um nicht wieder so viel Geld fürs Essen ausgeben zu müssen. Ich habe dann auch tatsächlich noch eine Jeans von Levis gekauft und zwei Taschen, eine in schwarz für mich und die Gleiche in grau-blau für meine Mutti. Stephan hat natürlich wieder mehr gekauft. Aber ganz so schlimm find ich es nicht, dass ich nicht so viel gefunden habe. Da kann ich in Deutschland ordentlich im Onlineshop und in den Läden durchdrehen. Als das Magenknurren dann schon unerträglich wurde fuhren wir nach Hause und haben lecker Nudeln mit Tomatensoße gegessen und dann die Koffer gepackt. Zum Glück haben wir alles verstaut bekommen und wir konnten die Kilos auch so verteilen, dass wir ohne nachzuzahlen durch gekommen sind.
Am Sonntag war es dann soweit. Es ging wieder zurück in die Heimat. Ich muss zugeben, dass ich mich sehr auf unser zu Hause gefreut habe. Die gewohnte Umgebung und das deutsche Essen hab ich schon ziemlich doll vermisst. Wir haben also noch in Ruhe gefrühstückt, die letzten Sachen zusammen gepackt und uns dann von Derek und dem kleinen Olli verabschiedet. Da wir um 11 Uhr auschecken mussten, der Flug aber erst 18 Uhr zurück ging hatten wir noch etwas Zeit LA unsicher zu machen. Stephan wollte unbedingt noch zum LA River (sehr ausgefallener Name für den Fluss in Los Angeles) um dort Bilder zu schießen. Es stellte sich aber heraus, dass es dort keine besonders sehenswerten Bilder zu schießen gab. Das Grün um den Fluss herum war derbe verschmutzt und es saßen nur ein paar Enten im Wasser und sonnten sich. Von dort sind wir noch einmal ins Dog Haus in Downtown gefahren und konnten ein letztes Mal in den Genuss der leckeren Hot Dogs kommen. Es war immer noch etwas Zeit also hab ich noch schnell eine Ecke gegoogelt an der man einige Bilder von Los Angeles‘ Streetart finden konnte. Ich konnte auch eine gute Gegend finden und so schossen wir noch ein paar mehr Bilder. Wenn ich Los Angeles noch einmal besuchen kann, würde ich mir auf jeden Fall mehr von der Streetart anschauen. Es gab dort echt wunderschöne Bilder zu entdecken.
Street Art in Downtown LA
Rückreise
Dann war es auch Zeit sich auf den Weg zu Sixt zu machen um unser Auto abzugeben. Es ging dann wieder per Shuttle zum Flughafen.
Schon vor Monaten hatten wir alle Flüge gebucht. Oslo – London – Los Angeles. Und auf zurück wieder Los Angeles – London – Oslo. Da wir uns aber auf dem Rückflug die Reise nach Oslo ersparen wollten, haben wir direkt bei dem Reiseveranstalter nachgefragt, ob es möglich wäre in London auszusteigen und von dort aus direkt nach Berlin oder Leipzig zu fliegen. Er meinte, es wäre kein Problem. Wir müssen nur in Los Angeles Bescheid geben, dass unserer Koffer von London aus nicht weiter nach Oslo fliegen. Also gingen wir zum Schalter von American Airlines und ich erklärte, dass unsere Koffer in London raus müssen, da wir von dort aus nach Berlin und nicht nach Oslo fliegen. Den Flug von London nach Berlin hatten wir natürlich auch schon lange im Voraus gebucht. Die Dame an dem Schalter meinte, sie müsste sich rückversichern, ob das überhaupt geht und fragte mich warum wir den Flug denn überhaupt so gebucht hatten. Ich antwortete ehrlich, dass es einfach günstiger war. Sie ging dann zu ihrer Vorgesetzten und als sie zurück kam meinte sie, dass wir nicht in London aussteigen können. Unser Gepäck geht wie gebucht nach Oslo und das kann nicht geändert werden. Ich dachte, ich hör nicht richtig. Wir haben dann eine ganze Weile mit der Dame diskutiert und alle vier Grazien dort von American Airlines waren nicht gerade nett oder hilfsbereit. Ich sah mich schon im Flieger von London nach Oslo sitzen, einen zusätzlichen Flug von Oslo nach Berlin buchen und im Hotel in Oslo eine weitere sinnlose Nacht verbringen, da erst am nächsten Tag ein Flieger nach Berlin geflogen wäre. Meine Laune sank mehr und mehr gen null und wie ich eben bin konnte ich das nicht mehr verbergen und war ebenso wenig nett zu den AA Tussen wie sie zu mir. Nach einem Telefonat mit der American Airlines Hotline und einem nochmaligen Gespräch mit der Dame am Schalter schlug sie vor, dass sie es veranlassen kann unsere Koffer in London raus holen zu lassen sodass wir sie abholen könnten. Man muss dazu sagen, dass die Koffer eh aus dem Flieger aus Los Angeles raus mussten und danach in den Flieger von Oslo. Nun sollte das aber 500 Dollar kosten die Koffer nicht in den Flieger nach Oslo zu transportieren, sondern zum Kofferband. Ich hätte dieser blöden Kuh am liebsten eine gescheuert und hab ihr sofort gesagt, dass wir natürlich keine 500 Dollar für so einen Scheiß bezahlen. Wir haben dann eingecheckt und gingen zum Gate. Dort überlegten wir was wir machen könnten. Stephan klingelte noch seine Schwester aus dem Bett und bat sie am nächsten Morgen zu versuchen etwas zu klären. Danach ging es mit der besten Laune in den Flieger, den 10 Stunden Flug überstehen. Ich empfand den Rückflug als noch drei Mal schlimmer als den Hinflug. Wahrscheinlich wegen meiner Laune, der Aussicht auf noch einer Nacht nicht im eigenen Bett und weil es ein Nachtflug war und ich wieder nicht schlafen konnte.
In London angekommen hatten wir eine Nachricht von Stephans Schwester bzw. deren Freund auf dem Handy, dass es eher schlecht aussieht die Koffer vor dem Weiterflug nach Oslo retten zu können. Aber wir sollten trotzdem zu British Airways gehen und dort nachfragen. (Der Flug von London nach Oslo wurde von British Airways durchgeführt.) Wir versuchten also so schnell wie möglich uns am Heathrow Airport zu Recht zu finden, da wir nur zwei Stunden Zeit hatten bis der Flieger nach Oslo ging. Wir fanden den Schalter von British Airways und ich erklärte Amanda, der Dame hinter dem Schalter, unser Problem. Ohne groß nachzudenken teilte sie uns mit, dass es gar kein Problem wäre die Koffer aufs Kofferband zu schicken, sodass wir sie abholen können. Sie telefonierte noch einmal kurz, bestätigte ihre Aussage und teilte uns das Kofferband mit wo wir die Koffer nach einer halben Stunde abholen konnten. Wir waren so was von froh, dass wir Amanda am liebsten umarmt hätten. Noch nicht einmal etwas bezahlen mussten wir dafür. Wieder besser gelaunt holten wir die Koffer ab und putzten uns erst einmal die Zähne. Danach ging es wieder zum Check In und in den Wartebereich, da wir ungefähr sechs Stunden Zeit zwischen beiden Flügen hatten. Im Wartebereich gab es dann noch Tomatensuppe und kostenfreies WLAN.
Um 19 Uhr wartete dann der allerletzte Flieger auf uns und der Flug dauerte zum Glück nur eineinhalb Stunden. Trotzdem wurde es für mich noch einmal mehr als unangenehm. Da ich mir in den letzten Tagen in Venice eine Erkältung eingefangen hatte, hatte ich ziemlich zu tun mit dem Druckausgleich auf den Ohren im Flugzeug. Die letzte halbe Stunde im Flieger nach Berlin war richtig schlimm. Ich bekam ordentlich Ohrenschmerzen und Kopfschmerzen und wusste nicht was ich machen sollte. Ich versuchte dauernd zu schlucken, hatte aber irgendwann keine Spucke mehr. Endlich gelandet ließen auch die Ohrenschmerzen nach und wir bekamen auch recht zügig unsere Koffer. Mein Vati wartete schon auf uns und so ging es gleich nach Leipzig. Endlich. Es war so wahnsinnig schön wieder in der eigenen Wohnung zu sein. Der gewohnte Geruch, wieder unter der eigenen Dusche zu stehen und in das geliebte Bett zu springen. Als Überraschung warteten auf dem Tisch Brötchen, Aufschnitt und Gemüse auf uns. Da wir mehr als hungrig waren entschieden wir uns um 12 Uhr nachts zu frühstücken. Ich konnte mir endlich wieder meinen geliebten Kakao machen und wieder das leckere krustige deutsche Brot und Brötchen genießen.
Fazit
Mein Fazit ist, dass sich die ganzen Strapazen und die angespannten Nerven gelohnt haben. Wir haben viel gesehen, erlebt und gelernt. Einige Orte würde ich nicht noch einmal besuchen, andere wieder gern. In den nächsten Monaten möchte ich mir solch lange Flüge jedoch gern ersparen und als nächstes lieber einen Erholungsurlaub am Strand und in der Sonne machen. Aber die zwei Wochen waren wirklich überaus schön und ich bin froh sie erlebt zu haben, vor allem mit DIR. :* .
Bye Cali
Goddbye LA. Hoffentlich sehen wir uns bald wieder. #angelwings #colettemiller #colettemillerwings #art #LA #cali #caliherewecome #stephanandchristinatakecali mit @stphnmllr (hier: Los Angeles, California)

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🌴🎶
Ich bin verliebt in Venice. #caliherewecome #cali #Venice #LosAngeles #VeniceBeach #stephanandchristinatakecali #sunisshining (hier: Venice Beach)
Streetart in San Francisco. Heute wird Venice unsicher gemacht. Und ich hab auf http://aoamericanoxygen.tumblr.com/ wieder etwas über die letzten Tage geschrieben. #sanfransisco #stephanandchristinatakecali #cali #caliherewecome #streetart #rumsitzenundgutaussehen (hier: San Francisco, California)
Las Vegas + Santa Cruz + San Francisco
Las Vegas
In Las Vegas angekommen ging es als Erstes in unser Hotel und wir waren mega froh so ein Riesen-Zimmer inklusive Bad mit Regendusche und Badewanne zu haben. Der Blick aus unserem Hotelzimmer war mehr als beeindruckend. Wir konnten über den ganzen Strip schauen und als es dann dunkel war die viel bunten Lichter bewundern. Leider konnten wir die Balkontür nicht öffnen und mussten mit dem Blick durch die Balkontür vorlieb nehmen. Eventuell gab es zu viele Vorfälle, dass sich Menschen, die viel Geld in den Casinos verloren haben, nach unten stürzen wollten?
Blick aus dem Hotelzimmer
Als Erstes sind wir natürlich unter die Dusche gesprungen und ich habe vor allem den Platz genossen und die sauberen Handtücher. Danach haben wir beschlossen auf den Strip zu fahren und das Auto einfach im Parkhaus des Bellagio abzustellen. Das war auch kein Problem und man musste auch nichts dafür bezahlen oder sich als Bellagio-Hotelgast ausweisen. Im Foyer des Bellagio ging es schon los mit der Staunerei. Eine Wahnsinns-Decken-Dekoration und die Weihnachts-Deko war auch herrlich anzuschauen. Draußen angekommen konnten wir gleich die Fountains Show des Bellagio bestaunen. Im Zusammenspiel mit der Musik und den Lichtern war es wirklich ein Hingucker. Weiter ging es vorbei am Eiffel Tower hin zum Mirage und dem Volcano davor. Auf dem Weg dorthin konnte man die verschiedensten Menschengruppen beobachten. Viele Junggesellenabschiede, Familien mit kleinen Kindern und Oma im Schlepptau, junge Mädels oder Pärchen. So wirklich gereizt hat es mich allerdings nicht mich dort vor einen Spielautomaten zu setzen und meine Zeit mit Zocken zu verbringen. Habe ich am Ende auch nicht gemacht.
Eiffelturm
Las Vegas Sign
Am nächsten Tag fuhren wir in einen Waschsalon um ein paar Klamotten zu waschen, da wir erst in der letzten Unterkunft in LA wieder die Möglichkeit hatten Wäsche zu waschen. Danach waren wir bei Sixt um nachzufragen, ob wir unser Mietauto tauschen können, da es aus der Klimaanlage mehr als widerlich gerochen hat. Das hat dann auch am nächsten Tag geklappt, nachdem wir gefühlte zehn Mal dort waren um immer wieder nachzufragen, ob ein Tausch möglich wäre. Nach dem ersten Mal bei Sixt haben wir an einem Outlet gestoppt, das dort gleich um die Ecke war: „Können wir ja mal kurz rein schauen.“. Aus dem „kurz“ wurden dann circa vier Stunden, weil Stephan die halbe Mail leer gekauft hat. Ich habe mir mal wieder nichts gekauft, bis auf eine Mütze. Ich glaube langsam auch nicht mehr, dass ich noch großartig was finden werde. Sehr enttäuschend. Eigentlich dachte ich, dass hier die Trends und neuen großen Marken entstehen. Gilt aber anscheinend nicht für meinen Geschmack.
Nach dem Shopping Marathon und einem erneuten Halt bei Sixt ging es am Las Vegas Sign vorbei um ein paar Bilder zu schießen. Im Hotel wieder angekommen entschlossen wir uns dazu nicht noch einmal auf den Strip zu fahren, sondern am nächsten Morgen spontan zu entscheiden, ob wir noch einmal hin fahren. Das haben wir dann allerdings gelassen, da wir die längste Fahrt unseres Road Trips vor uns hatten, nämlich ging es wieder an die Küste in Richtung San Francisco.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass Las Vegas absolut nicht meine Stadt ist. Ich habe die Stadt, die angeblich alles für sich behält, gesehen und muss aber definitiv nicht wieder dort hin. Es war ähnlich wie auf dem Hollywood Boulevard: viel zu voll und überlaufen, viele mysteriöse Menschen, zu laut und zu grell und einfach überbewertet.
Santa Cruz
Neue Woche - neue Erlebnisse. Am Montag Morgen ging es nach Santa Cruz als Zwischenstopp auf der Reise nach San Francisco und wir konnten vor der langen Fahrt noch unser Auto tauschen. Zwar nicht unbedingt eine Verbesserung, aber die Klimaanlage roch zumindest nicht mehr so, als ob jemand unter der Motorhaube vor sich hin verweste. Santa Cruz haben wir uns spontan einen Abend zuvor als Zwischenhalt ausgesucht, da wir die Unterkunft in San Francisco erst ab Dienstag gebucht hatten. Der ursprüngliche Plan sah nämlich vor durch den Yosemite Park zu fahren, aber laut Wettervorhersage sollte es dort reichlich Schnee geben, den wir dann doch lieber umfahren wollten. Wir waren ungefähr acht Stunden unterwegs, haben immer mal wieder Pausen eingelegt und die Plätze getauscht. Ich fand vor allem den Wechsel aus der Wüste hinein in eine grüne Landschaft ziemlich beeindruckend.
In Santa Cruz angekommen ging es wieder unter die Dusche und dann ins Bett. Am Dienstag wollten wir uns natürlich noch die Gegend um Santa Cruz anschauen und liefen als Erstes den Santa Cruz Wharf entlang. Es war zwar regnerisch, aber trotzdem schön. Ein bisschen Hamburg-Feeling. In den Läden dort gab es viele Surfer- und Skateboard-Shirts, die echt tolle Motive hatten. Vor allem natürlich von der Marke Santa Cruz. Am Ende des Wharfs haben wir noch unseren Freunden den dicken Robben zugewunken, die es sich dort haben gut gehen lassen. Wir haben dann noch an ein-zwei Punkten am Wasser in Santa Cruz angehalten um die Aussicht auf das Meer zu genießen und sind dann nach Cupertino gefahren.
Santa Cruz Beach
Cupertino war ein Wunschziel von Stephan, da dort die Apple Hauptniederlassung ist. Von außen sind die Gebäude recht unscheinbar. Kein großes Apple-Logo oder ähnliches. Natürlich durften wir uns drinnen nicht umschauen, dafür waren wir kurz im Apple Store. Promialarm! Vor dem Eingang zur Apple Niederlassung kam uns Will.i.am entgegen. Wir sind zumindest der festen Überzeugung, dass er es war. Er hatte ziemlich ausgefallene Klamotten an und einen „Boombox-Rucksack“ (das Wort hab ich mir grad ausgedacht, weil ich nicht weiß wie man diesen abgefahrenen Rucksack bezeichnen soll). Gleich nebenan war ein Restaurant in dem es dann Pasta und Burger gab und wir auf meinen Geburtstag angestoßen haben. Anschließend ging es nach San Francisco in unser Appartment.
San Francisco
Was wir auf den Bildern bei Airbnb nicht gesehen haben war, dass unsere Unterkunft eine Garage war. An sich war das nicht schlimm, allerdings war es ziemlich kalt und es zog recht stark in den bescheidenen vier Wänden. Zum Glück stand aber ein kleiner Heizer bereit, da die Temperatur schon von mehreren anderen Bewohnern vor uns bemängelt wurde. Und wie immer ging es unter die Dusche und dann ins Bett, denn der Zeitplan für den nächsten Tag war straff.
Für meinen Geburtstag waren in San Francisco Regen und Gewitter angesagt und auch als wir wach wurden prasselte der Regen auf das Garagendach. Nach dem Frühstück ging es von Berkeley aus Richtung Norden um von dort aus über die Golden Gate Bridge nach San Francisco hinein zu fahren. Auf diesem Weg gab es zwei Brücken: die Richmond Bridge und die Golden Gate Bridge. Als wir über die erste Brücke, die Richmond Bridge, fuhren, sahen wir Schilder, die darauf hinwiesen, dass Maut bezahlt werden musste. Wir wussten absolut nicht wo wir lang fahren mussten und blieben dann auf der linken Spur, was im Nachhinein gesehen jedoch falsch war. Wir hätten uns rechts halten müssen um die Maut an den Kassenhäuschen zahlen zu können. Nun hatten wir Angst für die nächsten zehn Jahre in den USA im Knast zu sitzen und fragten erst einmal bei Sixt in Deutschland, in einer Apotheke vor Ort und beim UPS Dienst vor Ort nach was wir machen könnten um nicht hinter Gittern zu landen. Erst der Mitarbeiter von UPS konnte uns erklären, dass es nicht so schlimm ist durch gefahren zu sein. Sixt würde die Rechnung für die Maut bekommen und uns dafür eine Gebühr berechnen, die hoffentlich nicht ganz so hoch ist. Bevor wir über die Golden Gate Bridge fuhren, meldeten wir die Überfahrt vorschriftsgemäß über das Internet an und konnten die Fahrt dann auch bei Sonnenschein genießen. Die Wettervorhersage bestätigte sich, bis auf ein oder zwei Regenhuschen, nicht. Sogar einen Regenbogen konnten wir sehen.
Gleich nach der Fahrt über die Golden Gate Bridge bogen wir ab und konnten einen umwerfenden Blick auf die Brücke aller Brücken werfen. Der Tag war wieder gerettet und man bekam das Gefühl, dass sich die ganze Aufregung mehr als gelohnt hat. Es ging weiter zum Fishermans Wharf wo wir wieder die dicken Seelöwen trafen und einen guten Blick auf Alcatraz hatten. Da das Parken in der Gegend um die vier Dollar pro Stunde kostete, beeilten wir uns damit alles anzuschauen und fuhren weiter zu den Painted Ladies und danach zu den Golden Gate Heights und dem Grand View Park, wo wir mal wieder die beste Aussicht genießen konnten.
Golden Gate Bridge
Alcatraz
AMBER Alert - das muss ich mal zwischendurch berichten
Wir sind gerade auf dem Weg nach LA und kurz vor dem Ziel. Auf einmal piepen beide unsere Handys und es erscheint eine Meldung mit „AMBER Alert“. Wir wussten erstmal gar nicht was los ist und ich traute mich fast nicht die Meldung anzuklicken. Also schnell bei Google gesucht. Bei dem Amber Alert geht es um vermisste Kinder und man bekommt eine Meldung auf das Handy um sofort darüber informiert zu werden wenn ein Kind in der Umgebung vermisst wird. Im Internet steht jedoch, dass man dies erst über Threema aktivieren muss. Allerdings finden wir, dass es eine super Aktion ist, denn in der Meldung werden Farbe und Marke des Autos übermittelt nach dem man Ausschau halten soll. Anscheinend gibt es das auch schon in Deutschland.
Nach der wieder einmal super Aussicht ging es kurz zum Strand und danach in die Innenstadt nach San Francisco. Ich war geschockt von den Parking Preisen. Die wollten dort bis zu 12 Dollar pro Stunde parken haben. Wir entschieden uns dann für einen Schotter-Parkplatz und löhnten 10 Dollar für 12 Stunden parken. Da Stephan unbedingt Socken brauchte, liefen wir Richtung Einkaufszentrum. Dort gab es wieder die typischen Läden: Macys, Bloomingdales, Banana Republic, Aeropostale,… Alles Läden in denen ich absolut keine Klamotten finden konnte, die mich ansprechen. Wenigstens konnte Stephan seine Socken kaufen - im H&M. Für mich erfolglos ging es wieder zurück Richtung Parkplatz vorbei an einem der berühmten Cable Cars. Auf dem Weg zurück war ich etwas schockiert, da wir sehr viele Obdachlose auf den Straßen gesehen haben. Ich hatte fast das Gefühl, dass es mehr Obdachlose als „normale“ Menschen waren. Das hat dem ganzen noch einmal einen faden Beigeschmack gegeben so viele arme und teilweise auch kranke Menschen zu sehen. Trotzdem bleibt San Francisco eine tolle Stadt. Am Donnerstagmorgen ging es dann zurück nach Los Angeles…
Painted Ladies
Jeden Tag gibt es eine neue atemberaubende Aussicht. #Wahnsinn #highway1 #cali #caliherewecome #stephanandchristinatakecali #onourwaytola mit @stphnmllr (hier: Carmel, California)

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Geburtstagsgrüße aus San Francisco! 🌉 #sanfransisco #goldengatebridge #stephanandchristinatakecali #caliherewecome #cali #happybirthdaytome (hier: Golden Gate Bridge In San Francisco)
Seht mal wen wir gefunden haben. 🌊 #santacruz #montereybay #robbiiiiies #sinddieputzig #denengehtsgut (hier: Santa Cruz Wharf)
Noch schnell die Blume ins Haar gesteckt.
#latergram vom Mount Helix in San Diego. Ich hab noch ein paar Bilder zu dem letzten Blogeintrag auf http://aoamericanoxygen.tumblr.com/ hinzugefügt. Allerdings erst einmal nur von dem Handy. Für die restlichen Bilder gibt es dann persönliche Vorführungen. 😊 (hier: Mt Helix Park)
View from our hotel room. ✨💥🌆 Auf http://aoamericanoxygen.tumblr.com habe ich die letzten Tage zusammen gefasst. 📝 #LasVegas #stephanandchristinatakecali #sovielebuntelichter (hier: Palms Las Vegas)

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Los Angeles: Die Erste
Ankunft am LAX
Den Flug habe ich mehr schlecht als recht überstanden. Ich konnte auch bis zum Schluss nicht richtig schlafen und hab mich mehr als unwohl gefühlt. Aus dem Flieger raus habe ich Bekanntschaft mit dem amerikanischen Zoll gemacht. Wir wussten nicht, ob wir ein Formular zur Einreise ausfüllen mussten und die Stewardess im Flieger meinte, wenn wir ein genehmigtes ESTA Visum haben, brauchen wir das extra Formular nicht ausfüllen. Als ich dann aber bei dem Zollbeamten stand, wollte er genau dieses Formular von mir ausgefüllt haben. Als ich ihm erklären wollte, dass mir gesagt wurde, ich brauche es nicht wurde er schon pissig. Ich glaube, den Zollbeamten dort wird von vornherein beigebracht unfreundlich zu sein und böse zu gucken.
Als wir das unbeschadet überstanden hatten, haben wir unsere Koffer geschnappt und sind nach draußen um uns zur Sixt Station, die nicht direkt am LAX war, shutteln zu lassen. Wir waren mehr als froh, dass wir gefahren wurden, denn der Verkehr am LAX war Wahnsinn. Viel zu viele unübersichtliche Spuren, alles war voller Autos, viele Schilder, die man nicht kannte und andauernd hat jemand gehupt, aus welchen Gründen auch immer.
Erster Tiefpunkt
Bei Sixt angekommen wollten wir unseren Wagen abholen. Wir haben bei der Buchung extra angegeben, dass wir kein deutsches Auto haben wollen, was bei dem Sixt-Mann zu einem Schmunzeln führte als er dies in der Buchung las. Er wollte dann unserer Pässe und Führerscheine. Da fing es an. Stephan fand seinen Führerschein nicht und es stellte sich heraus, dass er ihn zu Hause vergessen hatte. In dem Moment wurde mir bewusst, dass ich jetzt mit einem völlig fremden Auto durch Los Angeles fahren durfte. Nachts. Nach 15 Stunden im Flieger und mit einer nicht ganz so tollen Laune. Ich war sowas von bedient und wollte nur noch in unsere Unterkunft und schlafen. Den Weg zur Wohnung von Fitzjoy und seinem Hund Mr. Fitz meisterte ich dennoch ganz gut. Wir haben es ohne Unfall und ohne von der Polizei angehalten zu werden geschafft.
Zweiter Tiefpunkt
Fitzjoy schrieb mir schon vorher, dass er selbst nicht da sein würde, dafür aber sein Freund Bobby, der sich auch um den Hund kümmern sollte. Dort angekommen klingelten wir, jedoch machte uns niemand auf. Es brannte überall Licht in der Wohnung und zwei Hunde bellten um die Wette und wollten uns offensichtlich vertreiben. Die Schlüssel für die Wohnung waren in einem kleinen Safe direkt neben der Tür. Wir nahmen also die Schlüssel aus dem Safe und wagten uns vorsichtig durch die Tür in der Hoffnung nicht von den beiden Hunden (Mr. Fitz ist eine französische Bulldogge und der Gasthund ein Mischling und ein bisschen größer als Mr. Fitz) gefressen zu werden. Als wir in die Wohnung kamen, waren sie aber zum Glück ganz lieb und wir stellten fest, dass niemand weiter zu Hause war. Wir packten also unsere Sachen in unser Zimmer und gingen schnell duschen und dann ins Bett. Ich konnte mich allerdings nicht zu 100 Prozent wohl fühlen, da natürlich überall Hundehaare rumflogen. In der Tür zu unserem Zimmer gab es noch ein kleines Gitter, sodass der Hund nicht in unser Zimmer konnte, was schon mal von Vorteil war. Allerdings waren auf einem der beiden Bettlaken sehr viele Hundehaare, sodass wir die sechs Nächte zu zweit auf einem circa 120 cm breiten Bett verbracht haben. Wie man sich vorstellen kann war das eine ziemliche Herausforderung für uns, da wir die letzten beiden Jahre jeweils unsere eigenen 90 cm breiten Matratzen gewohnt waren. Ich musste dauernd aufpassen nicht aus dem Bett zu rollen und wir mussten immer ziemlich gerade da liegen um nicht dem anderen das Knie in die Rippen zu stoßen. Außerdem hatten wir nur eine große Bettdecke, was ich persönlich schrecklich finde. Ich brauche meine eigene Bettdecke. Aber wir haben auch das gemeistert. Die Dusche war ebenso eine kleine Herausforderung für mich. Erst einmal mussten wir heraus finden wie wir warmes Wasser aus der Dusche bekommen und dadurch, dass es keine Dusche sondern Badewanne war, gab es nur einen Vorhang ringsherum, der einem während des Duschens dauernd am Ar…. klebte. An den Handtüchern waren auch ziemlich viele Hundehaare, die mir beim Abtrocknen dann im Mund klebten. Ich möchte bei solchen Dingen gar nicht so pingelig sein, aber das alles steigerte den Wohlfühlfaktor nicht unbedingt. Als wir dann endlich im Bett lagen und auch eingeschlafen waren fingen die Hunde an zu bellen. Leider konnten wir nicht heraus finden woran es lag und so ging es die ganze Nacht weiter. Da ich Fitzjoy schon bei unserer Ankunft eine Nachricht geschrieben habe und ihn gefragt habe, ob noch jemand kommt, der sich um die Hunde kümmert, allerdings keine Antwort bekommen habe, beschloss ich Airbnb anzurufen und nach einer Lösung zu fragen mit der Bitte die Unterkunft wechseln zu können. Airbnb bat uns um Geduld und sie wollten sich später melden. Nach mehreren Mails und Telefonaten mit Airbnb und Fitzjoy einigten wir uns darauf, dass beide Hunde vom Hundesitter abgeholt werden, wir einen Rabatt auf die erste Nacht bekommen und wie geplant für die restlichen Nächte dort bleiben.
Montag - Joeys Café + Griffith Observatory
Abgesehen von der Müdigkeit und dem vielen Hin und Her wegen unserer Unterkunft war der erste Tag sehr schön. Wir sind als erstes mit den beiden Hunden Gassi gegangen und konnten so ein wenig die Gegend erkunden und auch den ersten Blick auf das Hollywood Sign erhaschen.
Danach fuhren wir zu Sixt um Stephan als zusätzlichen Fahrer nachtragen zu lassen, denn er hatte seinen Führerschein zum Glück doch nicht vergessen. Zum Frühstücken waren wir in Joeys Café in West Hollywood. Das Essen war sehr lecker, man muss sich nur daran gewöhnen, dass es selbst zum Frühstück hauptsächlich warme Speisen, wie Bratkartoffeln, Rührei oder Pancakes gibt.
Frühstück in Joeys Café
Nach der Stärkung sind wir hoch zum Griffith Observatory gefahren und konnten die Wahnsinns-Aussicht genießen. Leider war das Observatory geschlossen, aber allein für die Aussicht hat es sich gelohnt. Parken war auch kein Problem.
Selfie Time am Griffith Observatory
Panorama vom Griffith Observatory aus
Anschließend ging es zeitig ins Bett um den fehlenden Schlaf nachzuholen und wahrscheinlich auch wegen des berühmt-berüchtigten Jetlags.
Dienstag - China Town + The Grove + Farmers Market + Beverly Hills
Am Dienstag ging es nach China Town. Man fühlte sich tatsächlich als ob man in Peking oder Tokyo war. Jedenfalls stelle ich es mir so vor. Es reihten sich viele Schnulli-Läden (so möchte ich es mal bezeichnen) aneinander in denen man sowohl Fisch als auch T-Shirts oder auch kleine Schildkröten in bunten Mini-Aquarien kaufen konnte. Wegen meines recht sensiblen Magens entschieden wir uns beim No. 1 Burger in China Town einen Burger und Fries zu bestellen. Das fettige asiatische Essen war mir dann doch nichts.
Eingang China Town
Chinatown’s # 1 Burger
Von China Town aus fuhren wir zum The Grove, eine große, sehr hübsche Mall und nebenan war gleich der Farmers Market. Im The Grove waren wir in einigen Läden, allerdings habe ich mir bis auf ein paar Ohrringe nichts gekauft. Irgendwie kann ich mich für die Klamotten bisher nicht begeistern. In der Cheesecakes Factory haben wir uns noch ein Stück Kuchen gegönnt, das so mächtig und süß war, dass wir sogar zu zweit Schwierigkeiten hatten den Kuchen zu verputzen. Auf dem Farmers Market bekommt man viele leckere frische Sachen, weswegen ich mir einen Früchte-Smoothie ausgesucht habe, weil ich Bock auf was Gesundes hatte. Der Smoothie war allerdings ziemlich süß und wahrscheinlich nicht ganz so gesund wie gedacht.
The Cheesecake Factory im The Grove
Da es danach noch nicht ganz so spät war entschieden wir uns Richtung Beverly Hills zu fahren und uns die Villen der Superreichen anzuschauen und noch ein paar Touri-Bilder vor dem Beverly Hills Sign zu schießen. Je tiefer man nach Beverly Hills hinein fuhr, desto weniger konnte man von den Villen sehen, da alles abgeschottet war und von Kameras bewacht wurde. An einigen Häusern konnte man noch die aufwändige Weihnachtsdekoration bewundern, die mit den paar Lämpchen pro Haus hier in Deutschland absolut nicht zu vergleichen ist. Die Playboy Mansion haben wir auch noch gesucht, allerdings hat man auch dort nicht mehr als grüne Hecke und viele Kameras sehen können.
Touri-Bild vorm Beverly Hills Sign
Mittwoch - San Diego Zoo + Mount Helix
Früh am Morgen ging es dann nach San Diego in den Zoo. Ich fand den Zoo wirklich sehr schön und es gab viele verschiedene Tiere zu bestaunen, allerdings würde ich behaupten, dass unser Zoo in Leipzig schon sehr nah ran kommt was die Artenvielfalt und die Größe angeht. Was ich total überflüssig und auch etwas störend fand war, dass dort große doppelstöckige Busse durch den Zoo fuhren, damit die dicken Amerikaner nicht die ganzen Wege ablaufen mussten und sich den Hintern breit sitzen konnten. Am Ende waren wir fünf Stunden unterwegs und haben viele Tiere gesehen, die teilweise abwesend immer wieder die gleichen Runden durch ihre kleinen Gehege gelaufen sind.
Wasser-Kroko
Sleepy Tiger
Weihnachtsbaum inmitten tropischen Gebüschs
Das Buddy Experiment - Gepard und Hundi leben zusammen in einem Gehege
Nach dem Zoo Besuch wollten wir noch nicht sofort San Diego verlassen und fuhren deswegen auf den Mount Helix. Von dort aus hatte man eine super Aussicht über San Diego, die umliegenden Berge und den Pazifik.
Romantik auf dem Mount Helix in San Diego
Anschließend ging es über den Highway wieder Richtung „nach Hause“.
Das Auto ist zwar rostig und hat keine Fensterscheiben mehr, aber mit einer dicken Jacke und Kapuze auf geht das super.
Donnerstag - Hollywood Sign + Glendale Gallery + New Years Eve
Am vorletzten Tag unserer ersten LA Woche fuhren wir zum Hollywood Sign, vorbei an allen Verbotsschildern und liefen dann den Rest des Weges ganz nach oben (auch vorbei an Warnschildern auf denen auf die Berglöwen und Klapperschlangen hingewiesen wurde). Der Weg nach oben war ziemlich anstrengend, gerade für mich mit meiner nicht vorhandenen Ausdauer. Oben angekommen hat sich aber wieder gezeigt, dass es sich absolut gelohnt hat für diesen Ausblick zu schwitzen und noch zwei Tage später Muskelkater in den Waden zu haben. Nach dem ausgiebigen Genießen des Views und kleiner Fotoshootings ging es entspannter wieder abwärts, hoffend, dass unser Auto nicht abgeschleppt wurde oder ein Knöllchen bekommen hat. Aber Glück gehabt. Auf dem Weg nach unten kam uns die Polizei entgegen und die Wege nach oben waren auch gesperrt.
Blick vom Hollywood Sign auf LA
Laut Google Maps sollte es in der Glendale Gallery einen Kitson geben, weswegen wir diese Mall besuchten. Dort wurde mir aber erzählt, dass der Kitson schon vor einer ganzen Weile geschlossen hatte. Auch dort wurde ich kleidungstechnisch nicht fündig. Dafür haben wir uns zwei Burger im In-N-Out Burger gegönnt. Wir entschlossen anschließend nach Hause zu fahren um für den Silvesterabend „vorzuschlafen“ damit der Jetlag nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht.
Um 21 Uhr schrie uns der Wecker an wir sollten wach werden. Die Versuchung war groß einfach liegen zu bleiben und Silvester zu verschlafen. Aber wir haben es geschafft uns aus dem Bett zu schälen und fuhren zum Los Angeles County Museum of Arts um uns die Urban Lights anzuschauen. Da die Vermutung nah lag, dass wir am Silvesterabend nicht zum Hollywood Sign rauf kommen würden, beschlossen wir zum Santa Monica Pier zu fahren. Dort angekommen schossen wir ein paar Bilder und warteten darauf bis es 0 Uhr war. Ich habe ja schon vorher gelesen, dass das Silvester in Los Angeles absolut nichts gemein mit einem deutschen Silvesterabend hat. Und um 0 Uhr wurde dies auch bestätigt. Man konnte sehr weit entfernt zwei, drei Raketen aufsteigen sehen. Das wars dann aber auch. Alle umarmten sich und jeder wünschte sich „Happy New Year“. Da der Magen wieder knurrte schlemmten wir noch einen Funnel Cake mit Erdbeeren auf dem Santa Monica Pier und begaben uns wieder auf den Rückweg. Ein recht unspektakuläres Silvester an einem spektakulären Ort.
Urban Lights am Los Angeles County Museum of Arts
New Years Eve am Santa Monica Pier
Funnel Cake auf dem Santa Monica Pier
Freitag - Warner Bros. Studio Tour + Dog Haus + Hollywood Boulevard + Rodeo Drive
Für den Freitag hatte ich um 11:30 Uhr die Warner Bros. Studio Tour gebucht. Unser Tourguide Trevor war sehr engagiert und unterhaltsam. Alles habe ich nicht verstanden, aber doch schon den ein oder anderen Witz. Wir konnten uns die Drehorte vieler Filme und Serien anschauen: Batman, Gilmore Girls, Casablanca,… Wir durften sogar in das Studio in dem The Big Bang Theory gedreht wird und hautnah die Wohnung von Leonard und Sheldon und von Penny bestaunen. Es gab auch noch einige Ausstellungen mit Original Requisiten aus Harry Potter und den Batman Filmen. Mein persönliches Highlight waren jedoch die Drehorte von Pretty Little Liars und die Requisiten der Harry Potter Filme. Während der ganzen Tour habe ich Ausschau gehalten nach den pinken Carts der Mädels von Pretty Little Liars, aber sie nicht gefunden. Ganz am Ende, als die Tour schon vorbei war, wurden wir zurück zum Eingang gefahren und da sah ich die Carts am Rand stehen. Allerdings fuhr die Dame am Steuer so rasant, dass ich die Kamera nicht so schnell in der Hand hatte und abdrücken konnte. Blöde Kuh.
Die Rosewood City Hall (für alle Nicht-Pretty-Little-Liar-Fans)
Post aus Gryffindor
Böööser Dementor - bei dessen Anblick wird es einem ganz frisch
Hogwarts neue Schülerin
Auf dem Weg durch die Studios
Weil wir danach mal wieder ziemlich hungrig waren fuhren wir zum Dog Haus in Burbank. Die Hot Dogs waren mega lecker. Vielleicht fahren wir dort in der zweiten LA Woche noch einmal hin.
Hot Dogs im Dog Haus - sehr zu empfehlen, da mega lecker
Da wir in den ganzen Tagen kein einziges Mal auf dem Hollywood Boulevard und dem Walk of Fame waren wollten wir das noch nachholen. Wie aber viele schon berichtet haben ist es tatsächlich nicht so besonders sehenswert wie man vermutet. Man kann es sich mal anschauen, muss es aber nicht ein zweites Mal tun. Es ist laut, nicht gerade sauber, völlig überlaufen und man weiß absolut nicht wo man als erstes hinschauen soll. Viele fahren dort mit ihren Ferraris, Mustangs und anderen Luxuskarren Schau und treten ordentlich aufs Gas. Es fuhr sogar ein Batmobil die Straße auf und ab um die Blicke aller Leute zu erhaschen. Ich habe mal wieder nach einem Kitson gesucht, den mir Google Maps versprochen hat, aber nicht gefunden. Ich glaube, dass die Läden fast alle zu gemacht haben, weil sie nicht mehr angesagt sind. So schnell gehts. Den Walk of Fame hätte man auch fast übersehen können. Viele Sterne, die sich auf dem Fußweg des Hollywood Boulevards aneinander reihen und auf denen Namen stehen, die man größtenteils noch nie gehört hat. Stehen bleiben ist auch ungünstig, da man durch die Massen immer weiter geschoben wird. Den Stern von Marylin Monroe hab ich im vorbei gehen gesehen.
Walk of Fame
Es war noch nicht ganz so spät und wir wollten uns auch etwas davor drücken nach Hause zu fahren, da wir wussten, dass Fitzjoy wieder zu Hause war und der letzte Kontakt war etwas komisch gewesen. Wir fuhren also zum Rodeo Drive um uns anzuschauen was wir uns nie leisten können oder auch wollen. Im Lacoste Store hat sich Stephan dann doch ein Hemd gekauft. War im Sale, also alles im erschwinglichen Bereich. Auf dem Rodeo Drive findet man jeglichen Luxus-Shop: Chanel, Versace, Louis Vuitton, Cartier… wie man es schon aus Pretty Woman kennt.
Danach ging es noch einmal kurz durch Beverly Hills und wieder heim. Zu Hause angekommen war auch Fitzjoy zu Hause mit Bobby dem Hundesitter und Fitzjoy erzählte mir, dass er gefeuert wurde. Vielleicht war die ganze Situation auch deswegen etwas komisch, da er durch uns zusätzlichen Stress hatte. Er hat nur kurz erzählt, dass er Tour Manager für Calvin Harris war und diesem aber das Intro Video für ein Konzert nicht gefallen hat. Nach dem kurzen Plausch sind wir auf unser Zimmer und bekamen noch mit, dass eine Freundin von Fitzjoy vorbei kam, die ziemlich laut lachen konnte. Zum Glück nicht den ganzen Abend.
Heute Morgen waren wir im Millies frühstücken nur ein paar Meter von unserer Unterkunft entfernt, haben uns von Fitzjoy und Mr. Fitz verabschiedet und sind nun auf dem Weg nach Las Vegas.
Rutscht gut rein! 🤘🏼 #happynewyear #2016 #hollywood #stephanandchristinatakecali #LA (hier: Hollywood Sign)