Eisbaden oder so
Warum packst du die HandtĂŒcher ein? Weil wir baden gehen, und zwar mit unseren ZukunftsplĂ€nen. Sei vorsichtig! Es ist kalt geworden, in der Stadt. Aber, das liegt nicht am Wetter!
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Eisbaden oder so
Warum packst du die HandtĂŒcher ein? Weil wir baden gehen, und zwar mit unseren ZukunftsplĂ€nen. Sei vorsichtig! Es ist kalt geworden, in der Stadt. Aber, das liegt nicht am Wetter!

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Student hat seine HĂŒtte im Wald
Meinungsbeitrag zum Artikel "Into the wild" von Anika Maldackel, in der taz, vom 19.10.14:
http://m.taz.de/Aussteiger-in-Deutschland/!147677;m/
Hausfriedensbruch in einem Wald ohne HĂ€user begehen zu können finde ich falsch. Das ist doch als wĂŒrden logisch denkende BĂŒrgerInnen vom Gesetzgeber ĂŒbers Ohr gehauen werden.
Der Wunsch, ein wenig gesellschaftliche Unordnung zu erzeugen gefÀllt mir!
So eine Art Sehnsucht nach Einfachheit kenne ich auch - in einer Welt, die so kompliziert, hektisch, gröĂenwahnsinnig und jenseits von der NormalitĂ€t/Natur ist. Dementsprechend ist es tatsĂ€chlich interessant nach Nischen zu suchen.
Aber ein Leben im Wald wĂ€re mir zu ungeschĂŒtzt. Denn gefĂ€hrlich werden können ihm ausser den evtl rutschigen ErdhĂ€ngen nicht nur so kleine Tiere wie Zecken, sondern auch Menschen (und Wildschweine?) und dann natĂŒrlich der Winter. In Berlin-Moabit hat auch jmd in einer Höhle versteckt im Park gelebt. Er hat sogar 16 Jahre geschafft, wurde erst gegen Ende seiner Zeit dort entdeckt. Kinder oder Teens waren das, und die haben ihn dann auch mehrfach angegriffen. Dadurch wurden Erwachsene aufmerksamâŠ
Die Rettung der Lebensmittel vor oder aus dem MĂŒlleimer finde ich zwar richtig, aber die Reste auf den Tabletts anderer Studenten sind einfach pfui! Auch junge Menschen haben Krankheiten.
Ich finde die Aussage:â Baumeisters Ansatz ist nicht bis ins Letzte konsequent: Sein Name steht am Briefkasten eines FreundesâŠ. SmartphoneâŠâ befremdlich, weil dahinter wohl eine Denkschablone mit Vorgaben steht. FĂŒr den Ausstieg? Ich finde nicht, dass es fĂŒr den gesellschaftlichen Ausstieg feste Bedingungen und Regeln geben muss. FĂŒr mich gibt es viele Möglichkeiten, auszusteigen, im Sinne von unterschiedlichen GröĂen und Arten von Distanz, aber ich sehe keine Möglichkeit, 100% auszusteigen. Insofern finde ich den bemĂ€ngelten doppelten Boden ganz normal. Ohne diese Anbindungen an die Zivilisation und Komfort wĂŒrde er wie ein Obdachloser leben und schnell schlimm krank werden