Gedankenkarussell.
Erzwungen ist es, wenn ich halb darum bettel, weil ich das Gefühl haben will geliebt zu werden, weil ich gerade alles andere als klar komm‘, während ich heulend alleine in meinem dunklen Zimmer sitz‘ und an meinen Tränen erstick‘.
Wenn ich will das sowas mal von dir aus kommt ohne das ich da irgendwelche Aktien drinne hab‘, weil sich sonst alles so gezwungen anfühlt und ich mal mit sowas süßem überrascht werden will, einfach weil ich’s gerade brauch‘.
Nenn‘ mich egoistisch, aber ich brauch‘ das gerade, damit ich weiß wofür ich Kämpf‘. Obwohl ich das echt nicht mehr möchte. Ich hab‘ immer öfter den Impuls, dass es besser wäre, wenn ich mich umbringen würde. Und es wäre so unfassbar einfach. Entweder das oder ich trinke/ kiffe mich in die Besinnungslosigkeit. Ich will dieses Leben als solches nicht mehr aktiv spüren oder miterleben.Und etwas in meinem Leben zu verändern wird nichts an der Grundsituation ändern. Ich will kein Teil dieser Welt sein. Wollte ich nie. Ich hab‘ schon damals gesagt, dass ich mich nicht mit dem identifiziere, was mein Leben und meine Aufgaben in diesem Sonnensystem betrifft.
Hab‘ ich ein Problem? Gut möglich. Wird mich ein Mensch, der mir gegenüber sitzt, eifrig Notizen macht von dem was ich wie und warum sage und ein Abgeschlossenes Psychologiestudium hat verstehen? Nein, denn er fühlt sich wohl in diesem Leben, diesem System. Deswegen wird er auf Banale Art und Weise versuchen mich davon zu überzeugen wie schön dieses Leben doch sein kann, wenn man ihm eine Chance gibt. „Die Blätter an den Bäumen sind Grün“. Vielleicht ist das für Sie ein Grund um jeden Morgen aufzustehen, aber mich interessiert das Herzlich wenig Karen.
Ich laufe seit mittlerweile 6-7 Jahren mit dem Plan rum mich umzubringen. Nur erweist sich die Umsetzung als ein wenig Komplizierter als mein 13-14 jähriges-Ich zunächst dachte.
Generell habe ich niemals gedacht 18 geschweige denn 20 zu werden. Deswegen laufe ich seit meinem 18. Geburtstag ohne Ziel und ohne Plan durch dieses Leben und versuche so gut es geht meinen Kopf über Wasser zuhalten.
Wofür eigentlich? Ich will so oder so sterben, also warum versuche ich noch etwas aus dem Leben, welches ich so verabscheue, zu machen? Das ist reine Zeit- &‘ Energie-Verschwendung.
Ich sollte dem Leben einfach seinen Lauf gehen lassen.
Let it flow.
Im Grunde genommen bin ich nur eine einsame Seele (zwischen einsam und allein liegt ein Riesen Unterschied), welche sich Liebe so sehr wünscht, dass es schon weh tut und sobald ich nicht genug Liebe von einer Person bekomme von der man erwarten kann, dass sie mir Liebe schenken sollte, dann zerfalle ich zu Staub. Lieb‘ mich oder töte mich. Und all‘ das nur, weil ich so ein riesiges Liebesdefizit habe. Weder weiß ich wie man liebt noch weiß ich, wie man welche ohne zu betteln erhält.
Ich ergötze mich in Aufmerksamkeit und Liebe;
Hass‘ es aber im Mittelpunkt zu stehen und Leute an mich ran zu lassen. Ein ewiges Paradoxon.
Ich bin letztendlich nur auf der Suche nach einem Arm, der mich hält
Nach einer Seele, die bemerkt, wann meine Masken reden und wann es angebracht ist zu sagen „Ich weiß, dass es nicht so ist“
Jemanden, der mich zusammenhält
Jemand, der mir sagt, dass alles gut wird.
Jemand, der mir zwischendrin einfach sagt, dass er stolz ist auf mich und warum; der mir zwischen drin schreibt was er wieso an mir mag; wie sehr er mich mag.
Und all‘ das ohne das ich Nachfrage.
Ich hab‘ all‘ das niemals einfach so gesagt bekommen.
Ab und an wäre es einfach schön zu wissen, warum ich all‘ das noch mach‘.

















