Die Frage ob man ohne Drogen Spaß haben kann ist seit Jahren eine der dümmsten die ich gehört habe. Ich meine wieso benutze ich Schuhe? Na damit ich es beim Laufen leichter habe und nicht jeder Stein ein Hindernis wird.
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#3 Helmpflicht und Schulterblick
Drogen:
Crystal
Set:
Entspannt, voller Tatendrang
Setting:
Wohnung der ehemaligen Mitbewohnerin
Nützlichkeit:
7,43 von 10 möglichen (14 Stimmen abgegeben)
Einleitung: Das hier wird mein erster Tripbericht, aber nicht mein erstes Mal C. Seit fast zwei Jahren konsumiere ich regelmäßig (Freitag bis Montag, gelegentlich auch unter der Woche) (S)-(Methyl)(1-Phenylpropan-2yl)azan . Crystal. Ice. Crank. Meth. Ich werde mich hier auf den Buchstaben C beschränken. Chemische Drogen begleiten mich neben dem grünen Gold und bewusstseinserweiternden Substanzen schon lange. Das erste mal C habe ich vor etwa sieben Jahren Silvester in Dresden probiert. Zu diesem Zeitpunkt war ich gerade mal 13. Dann immer mal wieder zu „besonderen Anlässen“. Zwischendurch habe ich lange in HH gewohnt und die kleinen Kristalle ganz aus den Augen verloren. Dann ging es wieder gen Thüringen, wieder gen C. Umfeld, Zweckgemeinschaft, Clubs in die man gerne geht. Reizüberflutung von allen Seiten. Mittlerweile bin ich 20 und fühle mich immer noch nicht wohl in dieser Welt die viel zu schnell, zu laut und egoistisch ist und einen kleinen Menschen wie mich einfach auffrisst. Mein Alltag bestand lange hauptsächlich aus dem Kampf meinen Alltag überhaupt auf die Reihe zu kriegen. Struktur zu erzwingen. Aufstehen, mit dem Hund raus gehen, draußen bleiben, schnorren gehen, eine neue Bleibe suchen, nett lächeln und winken, nicht anfangen zu heulen wenn man beim Bäcker Brötchen für die stetig wechselnden Mitbewohner/innen holt, Fastfood als Hauptnahrungsmittel, Abends durch Meditation und vier oder fünf “Gute Nacht Köpfchen” überhaupt einschlafen zu können. Ich war der festen Überzeugung das hat alles seine Richtigkeit. Das muss so! Sonst funktioniere ich doch nicht. Die Kristalle waren eine ganze Zeit lang meine Basis. Meine Insel, mein Rettungsring, meine Hand die mich aus sämtlichen Löchern voller Scheiße zieht. Ich konsumierte um mich schön zu fühlen, mich stark zu fühlen, um all die Scheiße zu verdrängen die um einen rum passiert. Gefühle werden getötet um ein Schutzschild zu errichten. Das funktioniert prima. Doch die Fassade bröckelt jeden Tag ein Stückchen mehr. Viele der Menschen mit denen ich meine Zeit verbracht habe, sind heute komplett andere Persönlichkeiten, werden kalt, egoistisch und es zählt nur noch die Droge. Du belügst deine Freunde, deine Familie, und vor allem Dich selbst. Ich liebe es mein Verhalten und meinen Körper auf den verschiedensten Substanzen zu beobachten und zu reflektieren. Nüchtern sein ist nach wie vor nicht so mein Ding, aber manchmal möchte ich einen Augenblick mit klarem Kopf genießen und fest halten. Ein einfaches Wochenende auf C (Couchpotatos, Schildkröten und Faultiere) ohne Feierei. (Nils und Kira sind Pseudonyme) Es ist Freitag und gespannt warte ich auf Kira. Gemeinsam fliegen wir dann zum Crew Boss der Schnabeltassentieftaucher (ich nenne ihn hier einfach mal Nils). Wir überlegen im Auto noch wie viel wir holen wollen. Ein Gramm für uns beide, also zwei halbe. Das reicht wenn wir genügsam sind für zwei Wochenenden. Je nachdem was wir geplant haben. Als wir bei Nils ankommen haben wir ca. 16 Uhr. Erstmal zur Bank und Geld holen. 80€ für ein Ganzes Gramm wenn Nils einen guten Tag hat, sonst einen Hunni. Dezent muss die Übergabe vonstatten gehen. Schnell rein in die verqualmte und heruntergekommene Mockbude und schnell wieder raus. Frische Luft schnappen und Abfahrt. 16:30 - Autobahnraststätte x : Kira muss pinkeln und ich hole das Tütchen aus meinem Geheimversteck. Große glasklare Kristalle. Im Auto wird die erste Nase penibel klein gemacht und verköstigt. Das brennt und ich versuche meinen Abgang schnell herunter zu würgen. 16:45 – mein Auge tränt und ich merke wie mein Herz schneller schlägt. Wir fahren weiter. Kira erzählt mir in den nächsten 30 Minuten wie ihre Woche war und ich höre aufmerksam und konzentriert zu. Auto fahren auf C klappt am ersten Tag hervorragend. 1940 haben die Piloten der Wehrmacht Pervitin konsumiert um die Konzentration- und Reaktionsfähigkeit zu erhöhen und außerdem das Schlafbedürfnis reduzieren. Keine Gute Rechtfertigung, ich weiß. 17:25 – Endlich angekommen. Ich parke und als ich das Lenkrad loslasse, hinterlässt meine Hand einen kalt schweißigen Handabdruck. Meine Hände schillern in verschiedenen Farbtönen und sind wie der Rest meines Körpers angespant und verkrampft. Die tun richtig weh. Ich würge den letzten Rest meines bitter schmeckenden Abgangs hinunter. Drinnen lassen wir uns erstmal auf die Couch fallen. Dicke Schweißränder zieren den Pulli den ich trage. Warm ist es nicht, meine Hände sind kalt. Ich schwitze so schon viel, aber Meth sei Dank an den Wochenenden fühle ich mich manchmal wie ein Wasserfall. 18:30 – Wir reden immer noch über Belanglosigkeiten, Exfreunde und Hundefutter und merken nicht wie schnell die Zeit vergeht.Nebenbei und unbewusst streiche ich mit meiner schwitzigen und dreckigen Hand immer wieder über wunde offene Stellen in meinem Gesicht. „Pickeln“ , wie wir dieses Hobbie nennen ist eine furchtbare Angewohnheit und entwickelt sich vor allem unter dem Einfluss von C zu einem echten Zwang. 19:00 – Endlich haben wir es geschafft uns aus diesem Gesprächswahn zu befreien, ich räume die Spülmaschine aus, Kira legt zwei neue Nasen. Die Kristalle klopfen gegen meine Nasenschleimhäute und ich habe erneut Tränen in den Augen. Kira übergibt sich. Mir wird hauptsächlich schlecht, wenn ich nebenbei Gras durch meine Bong geraucht habe, deswegen verzichte ich am Wochenende auf solche Spielchen (zum runterkommen bzw. Schlaf finden rauche ich schon ganz gerne.) Kotzen gehört dazu, deswegen widmen wir uns unbekümmert den Hunden. Wir gehen eine große Runde Gassi. Draußen fühle ich mich wie unter eine Glocke, ich kann ganz ich sein. Mir ist es egal was die Leute denken wenn ich auf die Mauer der Kirche klettere. Ich kann die Welt um mich abschalten. Nur Kira, die Hunde und ich sind wichtig. 21:00 – Gegen neun geht Kira duschen,ich schminke mein Gesicht ab. Natürlich kratze ich nebenbei an Pickeln die nicht existent sind. Meine Haut ist rot, fleckig, fettig und blutig. Nicht sehr schön anzusehen, aber manchmal bekomme ich das einfach nicht in den Griff. Ich sitze in einer verkrampften unbequemen Haltung vorm Spiegel und meine Füße sind schon lange eingeschlafen. Wie ein Rentner lasse ich meine Gliedmaßen in die richtige Position gleiten und stehe auf. Mein vollkommen trockener und fester Mund erinnert mich daran mal einen Schluck zu trinken. Ewig eiere ich vor dem Glas hin und her und schaffe es dann doch einen Miniatur Schluck in meinen leeren Magen zu gießen. Jedes noch so kleine Vorhaben dauert ewig. Wie eine Schildkröte bewege ich mich durch die Wohnung. 23:30 – Kira ist fertig mit duschen. Ich bin auf einem Mandala Ausmal Buch „hängen geblieben“mit dem ich mich die letzten zweieinhalb Stunden beschäftigt habe. Für solche Dinge habe ich in anderen Zuständen kaum Motivation. Ich bin glücklich über meine fertigen Ergebnisse und mache mich auch duschfertig. 00:00 - Bevor ich es in die Kabine schaffe pickel ich noch fleißig auch Rücken und Oberschenkel auf. Ich dusche viel zu heiß, wird mir im Nachhinein bewusst. Meine Haut ist knallrot, meine Zehen dunkelblau und meine Hände weiß. Aber das duschen hat gut getan. Die eklige fettige Haut, Dreck und Hundehaare.. alles weg. Für die nächste halbe Stunde. Ich schwitze schon bevor ich überhaupt richtig angezogen bin. So geht es auch den ganzen Samstag weiter. Pickeln, Gassi, Schminken, Abschminken, festgehen auf dieses und jenes, Gliederschmerzen, Würgreiz, kaum Flüssigkeit Hier mache ich einen kurzen Zeitsprung. Mittlerweile haben wir Sonntag Nachmittag ca 16:00 – Wir ziehen die letzte Nase für heute, da Kira morgen also Montag an die Arbeit muss und vorher schlafen möchte. Wir haben schon zu der Nase um 12:00 heute Mittag betont hinzugefügt das das unsere letzte für heute ist. Aber wie das so ist.Eine gaaanz kleine geht noch. Täglich grüßt das Murmeltier. Konsequent inkonsequent. Mittlerweile kann ich mich ab und an nicht mehr richtig artikulieren, nuschle und schiele in alle Himmelsrichtungen. Ich sehe aus wie eine dieser Frauen aus den amerikanischen Anti-Meth Kampagnen. Ich bin dumm und glücklich. Körperlich am Arsch, Hauptsache alles tot gemacht. Ziel erreicht. Gegen 22:00 Uhr versuchen wir uns ein paar Kartoffel Ecken einzuverleiben. Jetzt wird auf der Couch gesessen und DMAX geschaut. Kira schläft gegen 02:00 ein, ich döse zwischen 05:00 und 06:00 morgens ein bisschen vor mich hin, liege dafür die ganze Nacht wie ein steifer Tierkadaver in meiner Sofaecke und versucht gegen den Drang anzukämpfen, meinen Körper zu verunstalten. Lachen oder weinen ich bin mir nicht sicher. Ich liebe diese positive Blase die C erzeugen kann, die Abgründe werden schnell nebensächlich. Zu schnell. Man bewegt sich wie ein Seiltänzer zwischen Himmel und Hölle und man darf nicht das Gleichgewicht verlieren. Ein viel zu dünnes Seil, ein viel zu tiefer Abgrund. Also bitte denkt an Helmpflicht und den Schulterblick bevor ihr mit dem Helikopter den sicheren Boden verlasst.
Kräutermischung/Spice
Hallo ihr Lieben,
Wie man unschwer erkennen kann, wird mein erster Tripbericht über ein Erlebnis mit Kräutermischung sein.
Zunächst einmal zu meiner Person. Weiblich,19 Jahre, und eine erfahrene Psychonautin. Hab schon viele Sachen ausprobiert, fing an mit Gras bis hin zu XTC und was es nicht sonst noch alles gibt. Hab mich nun dazu entschlossen, meine gesammelten Erfahrungen in den letzten Jahren mit euch zu teilen.
Zum eigentlichen Thema:
Mein Freund und Ich sind leidenschaftliche Kiffer. Aber ich denke mal wie jeder Dauer Konsument das Problem hat, wird man nicht immer so breit wie man es gerne hätte. Also haben wir uns vor einiger Zeit Kräutermischungen bestellt und diese waren auch echt gut. Wir haben dann öfters mal welche bestellt. Bei mir ging es zum Glück immer gut, aber mein Freund hatte leider öfters mit dem Zeugs Bad Trips, weshalb er echt Respekt davor bekommen hat.
Eines Tages haben wir von einer Seite Proben zu geschickt bekommen, womit wir so eigentlich nicht mehr gerechnet haben. Wir haben uns sehr drüber gefreut als wir den Brief im Kasten gefunden haben.
Genaue Zeiteangaben kann ich leider nicht machen da es schon etwas her ist.
Es war Mittags, mein Freund und Ich haben es uns gemütlich gemacht und jeder hat sich einen Kopf davon durch der Bong geraucht. Er hat sich langsam herangetast da er ja Respekt vor bekommen hat, aber da mir eigentlich nie etwas passiert ist hab ich mir einen "normalen" Kopf geladen.
Schon wenige Sekunden nach dem Inhalieren, hab ich schon gemerkt das es grade knallt - aber das es so knallen würde hätte ich nicht gedacht. Es hat sich aufeinmal so angefühlt als würde mein Körper nach hinten auf die Couch gedrückt werden, ich hab Schweißausbrüche bekommen. Meine Sicht war verschleiert, ich konnte nicht mehr grade gucke und es hat sich alles gedreht. Da mein Freund 1-2minuten vor mir einen Kopf geraucht hatte gings im richtig mies. Er hatte einen Zitteranfall bekommen, Schweißausbrüche, konnte nichts mehr greifen. Ich wusste ja wie es ihm geht, also wollte ich mir nichts anmerken lassen und gegen meine Symptome ankämpfen- aber keine Chance. Es hat mich echt weg geklatscht. Zum Glück ging es mir nach Einigen Minuten "besser" und konnte meinem Schatz helfen ihn ins Bad zu bringen, damit er duschen konnte. Währenddessen hatte ich denoch eine verschleierte Sicht und konnte nicht grade laufen also ich hab eher geschwangt- aber ich hab's denoch geschafft. Er war im Bad und ich hab den weg wieder zurück ins Wohnzimmer geschafft, um mich ein wenig auszuruhen. Da mein Schatz ein "Lang Duscher" ist kam er bestimmt nach ca. 30 Minuten wieder und war Fix und fertig mit der Welt.
Wir setzten uns hin und er erzählte mir wie es ihm ging und das es echt (wiedermal) nicht grade schön war. Als ich ihm erzählte das es für mich diesesmal auch zu viel war, meinte er nur das man mir das null angemerkt hatte. Zum Abschluss redeten wir nur darüber wie es uns ging, und wie es generell war.
FAZIT:
Dieser Tag hat sich echt in unsere Köpfe gebrandmarkt und reden heute noch darüber. Manche Kräuter sollte man wirklich nicht unterschätzen. Lieber in kleinen Schritten, an die optimale, Menge herantasten.
In nächster Zeit werden mehrere Tripberichte von verschiedenen Substanzen kommen. Als aller erstes wird ein Bericht über 1P-LSD und Salvia folgen, darauf die Woche 4-AcO-DMT.
Hoffe es hat euch gefallen, und wenn ihr fragen über jegliche Substanzen habt könnt ihr euch an mich wenden.
Eure rauschtronautin 🕉🚀
Eigentlich wollte ich Musik hören, aber sie hat die Kakteen gestört.
Ich & meine Mushrooms
Meskalin
In meinem ersten Eintrag erzählte ich bereits von dem Meskalin-Trip meines Freundes. Mein Trip verlief allerdings komplett anders als seiner. Ich begann gegen 21:00 Uhr den Tee zu trinken und brauchte ca. 2 Stunden bis ich ihn herunter bekam. In diesen Zwei Stunden war es mir leider nicht möglich alles auszutrinken. Das brauchte ich allerdings auch nicht, denn mein Trip war viel stärker als der meines Freundes.
Ich spürte bereits während ich trank erste anzeichen eines Trips. Wir sahen uns ein Youtube Video an, allerdings war es lediglich ein Bild mit hinterlegter Musik. Für mich war dieses Bild jedoch lebendig und die Musik entspannte mich sehr und unterstütze die Wirkung.
In unserem Flur hängt ein selbstgemaltes Bild welches einen Hirsch mit verschiedenen Mustern darstellt. Dieses Bild machte mich total verrückt. Es sah etwas gruselig aus, aber ich sah es mir etwas genauer an.
Nach ca. einer halben Stunde begaben wir uns auf den Weg zu ein paar Freunden. Auf dem Weg dort hin unterstütze Goa im fahrenden Auto meinen Trip. Ich empfand die vorbeirauschenden Bäume als unnormal schön und ich musste furchtbar lachen. Es war alles super schön und ich war unendlich glücklich. Ich sah die ganze Welt anders als sonst.
Als wir dort ankamen bemerkte ich, dass ich meine Kräfte etwas anders einschätzte als sonst. Ich machte die Autotür auf und stoß sie gegen eine Laterne. Sonst mache ich meine Tür immer sehr vorsichtig auf, in diesem Moment allerdings stoß ich sie aber wirklich mit viel Kraft auf.
Wir kamen in die Wohnung und ich fühlte mich im ersten Moment recht unbehaglich sah mir aber alles sehr genau an. Ich war gleichzeitig sehr aufgeregt und mir war die Situation total unangenehm weil ich mir nicht sicher war was die anderen gerade über mich dachten und wie sie darauf reagieren, dass gerade ich total am trippen war. Mir war zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht bewusst, dass ich erst einige Minuten später eine Klatsche bekomme und der Trip da erst richtig anfangen würde.
Ich hielt es für eine gute Idee mit dem Auto noch eine Runde zu fahren und wir entschieden uns eine Freundin abzuholen welche ca. 15 Minuten entfernt wohnt. Also machten mein Freund und ich uns auf den Weg und ich genoß die Autofahrt sehr. Es war wieder genial wie die Bäume vorbeirauschten und ich bekam einen Kick bei dem alles noch viel intensiver wurde. Ich fand alles noch viel interessanter, die Bäume wirkten noch schöner und meine Gefühle waren noch intensiver. Die Zeit, bis wir am Ortseingang waren, flog an mir vorbei. Ich erschrak als ich bemerkte dass ich den Weg gleich wieder beschreiben müsse. Wie auf Knopfdruck versuchte ich wieder normale Gedanken zu bekommen um den Weg zu erklären und es gelang mir.
Als wir letztendlich bei ihr ankamen warteten wir draußen. Das kalte, nasse Wetter machte mir alles etwas schwerer und ich wollte mich wieder ins Auto setzen. Ich setzte mich und beobachtete die Umgebung von meinem sicheren Platz aus. Ich hörte die Zwei reden und bemerkte wie er ihr meine Situation erklärte. Ich fand es etwas komisch, aber es war trotzdem ok für mich. Als sie sich zu mir ins Auto setzte hatte ich das Gefühl sie redet mit mir als wäre ich ein Kleinkind. Das ließ aber nach ein wenig Zeit nach. An den Weg zurück zu den Freunden kann ich mich nicht so genau erinnern. Ich glaube ich beobachtete die Bäume erneut und erzählte ein Wenig wie ich mich fühlte. In dem Moment wo wir vor der Tür standen erzählte ich, dass ich am Anfang ein wenig einen Mondgang hatte weil sich meine Füße so schwer anfühlten und ich erklärte, dass mein Hintern sich jetzt schweranfühlen würde. Ich wurde zu Boden gerissen und musste mich hinknien weil er sich so schwer anfühlte. Wir mussten alle Lachen.
Die Tür ging auf und wir nahmen Platz. In dem Moment rutschte ich in den Trip noch genauer rein. Ich starrte in der Gegend rum und schaute mir die Blumentapete und den Raum gut an. Alle bagannen mir Fragen über die Zeit zu stellen und ich erklärte Anfang und Ende anhand einer Wurst als Zeitstrahl. Für mich klang es total logisch. Die anderen verstanden mich nicht und ich erklärte mit Keksen weiter. Man nimmt einen Keks und dies ist der Anfangskeks. Hat man diesen gegessen sollte man entscheiden ob man gleich einen Endkeks, einen Mittelkeks oder einen Mittelanfangskeks isst. Ich wusste dass weder die anderen noch ich mich ernstnehmen konnten.
Nach meiner Erklärung fanden die Jungs es wäre eine gute Idee wenn ich ein Playstationspiel spielen würde, und ich tat dies. Ich hätte schwören können man musste entgegengesetzt lenken, dies erwies sich später als falsch. Es war total lustig, sowohl für mich als auch für die anderen. Was ich tat ergab keinen Sinn. Etwas später sahen wir uns eine Folge Rick and Morty an und ich empfand es zu anfang als sehr unterhaltsam, jedoch machte mich das Fernsehen etwas nüchtern.
Ich wollte gerne wieder mehr auf den Trip kommen, also berieten wir uns was wir zunächst tun sollten. Alle waren schon etwas müde aber wir entschieden uns dafür in den Wald zu gehen weil ich so “Baumgeil” war. Ich dachte zuerst es wäre blöd, weil ich sie gerne einzeln sehe und ich dachte es wäre vielleicht zu viel diese gehäuft zu sehen. Dies erwies sich später als richtiges Gefühl, denn im Wald war mir alles so unheimlich und gerade der Fakt ins dunkle zu gehen machte mir Panik. Entgegen der Gesellschaftlich oft vertretenen These des “man geht ins Licht wenn man stirbt” dachte ich man geht ins Dunkle wenn man stirbt. Ich dachte ich würde geradewegs in den Tod laufen, also blieb ich stehen und wir gingen zurück.
Wir machten uns auf den Rückweg, die beiden Freunde gingen zurück in die Wohnung und wir brachten die Freundin zurück nach hause. Ich kam langsam zurück auf den Trip und fühlte mich richtig wohl. Auf dem Rückweg nahmen wir die Autobahn wo es mir nur möglich war die Bäume zubeobachten wenn ich aus dem Seitenfenster sah. Ich konnte keinen Baum mehr fixieren also ließ ich die Dunkelheit-Schatten-Abwechlung auf mich wirken. Ich bekam nun wie zu Anfang richtige Optics und sah Dreiecke, Farben, Formen. Das einzige was Ab und Zu störte, waren Gebäude die weit entfernt waren welche man automatisch fixierte.
Zuhause angekommen sah ich mich noch etwas in der Wohnung um fand das alles aber nicht mehr so sehr interessant, putze Zähne, schminkte mich ab und ging zu Bett.
Mein Freund und ich wollten allerdings noch probieren wie ein Orgasmus auf Meskalin wirkt. Es war anders als erwartet nicht wirklich gut. Zu Anfang waren die zärtlichen Berührungen sehr intensiv und schön, allerdings viel es mir ziemlich schwer zum Höhepunkt zu kommen, da mein Gehirn versuchte in der Dunkelheit alles zu visualisieren. Also sah ich Panflöten, Formen und Farben welche mich kurz vorher immer ablenkten sodass es kaum möglich war einen Orgasmus zu erlangen. Letztendlich habe ich es geschafft, aber er war sogar schlechter als die normalen. Also kann ich Sex auf Meskalin nicht empfehlen.
Direkt danach schlief ich ein und wachte erst 12 Stunden später mit voller Mentalität auf. Ich erhielt morgens vorher noch einen Anruf welchen ich noch leicht vertrippt entgegen nahm aber vollkommen normal beantworten konnte. Jedoch schlief ich direkt wieder ein und noch einige Stunden weiter.
Im Allgemeinen hatte ich einige Erkenntnisse:
- Ich finde Alkohol, und Tabak “reudig”, den Konsum kann ich nun kaum noch nachvollziehen.
- Ich verstehe nicht, weshalb so tolle Dinge gesellschaftlich nicht akzeptiert und teilweise verboten sind.
- Cannabis finde ich nur noch als gegessenen “Muffin” oder ähnliches gut, da ich finde, dass man sonst den Stoff mit Tabbak “verhunzt” (Im Vaporizer wäre auch noch ok)
- Ich bin generell offener geworden und freue mich schon darauf Pilze und ähnliches zu probieren.
- Ich würde es nochmal tun, jedoch nicht als Tee sondern als synthetisierte Substanz in einer Kapsel.
https://www.youtube.com/watch?v=Z6ih1aKeETk <- Youtubevideo welches ich am Anfang sah.

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Tilidin
1 Stunde spürbare Wirkung - Wärme die sich vom Bauch in den ganzen Körper ausbreitet, der Kopf ist leer aber positiv nicht diese depressive Leere, Lachkicks, Körper fühlt sich gleichzeitig schwer und leicht an, leichtes Taubheitsgefühl in den Beinen. plötzliches Abklingen der spürbaren Wirkung, zurück bleibt ein dumpfer Kopf und entspannte, gute Laune. Weitere Lachkicks, leichte kurze Flashbacks, leichtes Taubheitsgefühl am gesamten Körper.
02.05.2016 |17:47
Ich hatte schon länger vor diesen Blog zu starten, aber dafür fehlte mir die Motivation. Da sind wir auch schon an dem Punkt der mich hauptsächlich beschäftigt, Motivation. Die fehlt, überall, selbst bei Dingen die mir Spaß machen. Noch dazu hab ich es mit dem Unglück, ich zieh es an, ohne Scheiß. Es sind auch viele kleine Dinge die mich mittlerweile ausbremsen. Der Beitrag sollte auch eigentlich 17:11 heißen, dann ist mir alles abgestürzt. Muss wohl so. Der Blog ist eigentlich da um einfach ne Art Ereignisbuch zu führen. Werde mich wohl hauptsächlich über Dinge und Personen aufregen. Warum ich jetzt überhaupt dazu gekommen bin hier anzufangen liegt an dem angenehmen grünen Zeugs namens Kratom. Ein Freund von mir hat mir ein paar Kapseln gemacht und ich wollte es einfach einmal probieren, da komm ich nicht drum herum auch davon zu berichten. 16:50 hab ich eine sehr geringe Dosis von 5 Kapseln genommen, die erste Wirkung war die innere Aufgewühltheit, einfach weil ich nicht weiß was auf mich zu kommt, außer das was mir erzählt wurde oder ich gelesen hatte. Ein wenig wie ein erstes Date, auf das man sich riesig freut aber auch angst hat was falsch zu machen, dieses hohle Bauchflattern. Dann wollte ich halt hiermit anfangen, wurde nichts. hmm.
Da mein Rechner absolut nichts von mir wissen wollte hab ich noch ein wenig auf dem Handy geblättert und besagter Freund hat mir geraten was zu fettiges zu Essen, die Idee war genial, auch wenn es nur aus Apetit war, gespürt hab ich noch nichts. Auf zum Kühlschrank. Essen? Npe. Also wohl Eis, Vanille Eis. Die Tiefkühltruhe ist weiter unten, ich musste mich also bücken. Dabei hatte ich das erste mal das Gefühl das Seele und Körper sich nicht Synchron bewegen. Alle beschreiben es als Schwindelgefühl, also wie bei anderen Drogen auch, aber für mich ist es unter Rausch eher eine Verschiebung zweier Ebenen. Dadurch fühlt man sich nicht 100% sicher auf den Füßen. Ich bin mir nicht sicher wie klar ich das so gespürt habe, oder ob ich mir diesen Blickwinkel darauf antrainiert habe. Aber ich habe etwas gespürt das mir nüchtern nicht passiert. Irgendwas muss also wirken. Gut. Eis geholt. Da die Sonne schien habe ich mich raus gesetzt und bin unweigerlich in sozialen Kontakt mit meiner Schwester getreten. Reden fühlte sich intuitiver an. Kann daran liegen da ich Eis und Sonne hatte und es mir gut ging. Kann auch daran liegen das ich mir einrede das was besonders ist, kann aber auch Wirkung sein. Generell war meine Dosis halt wirklich sehr minimal und beim ersten mal soll es nicht oder kaum wirken. Draußen sitzen und nichts tun war perfekt. Wäre es aber auch so, auch wenn ich es ohne wahrscheinlich nicht getan hätte. Nach zu kurzer Zeit fingen die Kleinkinder der Nachbarn an zu schreien. Ich bin jemand der eher weiß was er nicht mag. Doch wenn ich mir zwei Dinge aussuchen müsste, es wären kleine Kinder und Lebewesen die es hinbekommen das ich schon negativ über sie denke weil ich weiß was passiert wenn die ihren Mund aufmachen.
Also fluchtartig rein, ins Stille, perfekt. Nochmal: Ich hasse Kinder, oh und deren Eltern. Wieder richtung Zimmer. Hey der PC ist wieder anwesend. Musik an, Tumblr auf, anfangen zu schreiben. Ich sitze hier jetzt schon etwas, währenddessen hat sich eine gewisse Ruhe in mir gebildet, leicht dumpf, aber nur wahr zu nehmen wenn man sich darauf konzentriert. Zusätzlich leichte Kopfschmerzen, die bin ich fast gewöhnt. Aber es drückt woanders. Ein sehr angenehmes Erlebnis war folgendes Lied: Attack Attack! ~Smokahontas (Absolut keine “Trip” Musik!) https://www.youtube.com/watch?v=pKWzxJ_pU44
Ich kann mich auch so sehr in Musik reinsteigern, aber das war mehr ein ungewolltes reinsinken. 18:46 eine Stunde später fertig geschrieben. Wenn noch was spannendes passiert reiche ich was nach. Ansonsten sollte morgen um ~20 Uhr die zweite Erfahrung folgen.
Teil 15 - Verficktes LSD
In den 90er Jahren machte die große Technobewegung auch nicht vor uns halt. Clubs schossen wie Pilze aus dem Boden, und mit der Bewegung feierten auch viele Drogen Ihren Aufschwung. XTC, Pappen aka LSD und Pepp waren so die Hauptsubstanzen, die von Freitag bis Sonntag hin durch geschmissen wurden. Gerade XTC wurde so richtig populär zu der Zeit. Einige Freunde feierten jedes Wochenende, mit allem was dazu gehörte. Auch Dania ließ sich schließlich von dem Hype anstecken, und so kam es, dass ich immer mal wieder mit ihr mitfuhr, obwohl ich der Musik eigentlich nicht sehr viel abgewinnen konnte. Vor allem im nüchternen Zustand war ich eher genervt davon. Auf Chemie ist das natürlich schon wieder alles etwas anders, und man lässt sich teilweise richtig von der Masse mitreißen, was dann auch wirklich mal ganz Nice sein konnte.