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Kojící matka, parta rozjařených puberťáků, padesátnice s knihou, povalující se pupkáč, pospávající babička, třicátnice v elegancích šatech, mladé holky v nepadnoucích podprsenkách, chlapeček ve španělském dresu, rozjívená holčička, parta přátel v hlasitém rozhovoru, přísně vypadající čtyřicátnice… a já pozorujíc to lidské mraveniště.
Jak velká pravděpodobnost byla, že se všichni ti lidé sejdou na trajektu na Korfu?
Cebu do Bohola
Nakon 2 sata sna, pokupio me je vozač sa svojom porodicom u 3 ujutro, 6000 php. 03:00-16:30. Prvo smo se odvezli do Osloba, da plivamo sa kitopsinama. Po dolasku sam vidio da je to masovni turizam u najgorem obliku, puno ljudi, ali sada kada sam bio ovdje, 1000 php. Doručak 150 php i čekanje skoro 3 sata. Hrane ih tako da kruže oko vas, prilično blizu, to je bilo zanimljivo. Sada smo se vozili…
Cebu-Bohol
Po dveh urah spanja me je ob 3. uri zjutraj, 6000 php, pobral voznik z družino, med 3. in 16.30. Najprej smo se odpeljali v Oslob, da bi plavali s kitovci. Ob prihodu sem videl, da je to množični turizem v najslabši obliki, veliko ljudi, ampak zdaj, ko sem bil tukaj, 1000 pesojev. Zajtrk 150 pesojev in čakanje skoraj 3 ure. Hranijo jih, tako da krožijo okoli tebe, precej blizu, to je bilo…
Antigua-Sveti Kristofor
Probudio se u 5 ujutro, tuš, pakovanje, kafa. Taksi do aerodroma 30 XCD, online prijava, čekanje, Rude Boy drink 15XCD, mali avion od Winaira, dovoljan prostor za noge, 20 minuta leta. Online formular za migraciju, šetnja do grada, brijanje 10$ i pivo 5XCD. U Seaview Inn, 80€, 3* checkin sam obavio 2h ranije, opušteno, internet, tuš, pivo 2$. Opet vani, uzeo trajekt za Navis (31XCD), oko…

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Fukuoka-Osaka
U Osaku sam stigao noćnim autobusom u 5 ujutro. Autobus nije bio sjajan, a bio je loš izbor da zauzmem srednje sjedište. Po dolasku, otišao sam do glavne željezničke stanice jer su se stvari počele otvarati. Iskoristio sam toalet i kupio kartu za brzi “metak” voz Shinkansen do Kobea kasnije popodne, 11.300 JPY. Prvo sam pokušao da posjetim Shukkeien Garden, ali je još uvijek bio zatvoren do 9…
Fukuoka-Osaka
V Osako sem prispel z nočnim avtobusom ob 5. uri zjutraj. Avtobus ni bil odličen in ni bila dobra izbira, da sem vzel srednji sedež. Ob prihodu sem šel peš do glavne železniške postaje, ko so se stvari začele odpirati. Uporabil sem stranišče in kasneje kupil karto za hitri “bullet” vlak Shinkansen do Kobeja popoldan, 11.300 JPY. Najprej sem poskušal obiskati vrt Shukkeien, vendar je bil še vedno…
Paradoxie und velum als Letter
1.
In ihrem Buch über Lady Justice geht Valerie Hayert auf die Figur der blinden Justiz und des "veil of ignorance" (John Rawls) ein. Hayert schreibt dort in einem Kapitel über die Paradoxie der blinden Justiz. Das gibt Gelegenheit, zu kommentieren, was ein Paradoxie sein kann. Sie kann zum Beispiel aporetisch verstanden werden. Dann ist die Paradoxie etwas, an dem das Denken nicht weitergeht, feststeckt, stockt, stoppt oder in die Sackgasse führt. Die Paradoxie kann aber auch eine Passage sein. Es gibt Beispiele, an denen die Wendung zwischen der ersten und der zweiten Alternative bildlich in Kommentaren expliziert wird. Bei diesen Beispielen gibt es wiederum zwei deutlich unterscheidbare Versionen: eine, in der Iustitia zwar eine Binde vor Augen trägt, die Augen aber gleichwohl geöffnet sind. Die andere, zweite Version ist eine, in der die Binde nur halb über das Auge führt und Iustitia blinzelt oder läuert.
2.
Die eine Version, in der die Augen verbunden und offen sind, zeigt, als was das velum unter anderem bei Leon Battista Alberti oder Albrecht Dürer verstanden wird: Das Velum ist ein Raster, ein Muster, weiter noch: Schirm (Schrein/scrinium/Akte), Tabelle/ Diagramm oder Tafel/Trajekt. Das Velum operationalisiert Differenz, überzieht die Wahrnehmung mit Norm und Form, weil es unterscheidet, schichtet und mustert. So koordiniert und orientiert das Velum. Das Velum versorgt den Blick und die Schau mit gründlichen Linien, das Velum macht aus einem Bereich ein Bild (Textil/Tafel) in Manfred Sommers Sinne, nämlich ein Bild, das dem Dispositiv des Rectangulären (des Rechten, Gerechten und Richtigen) folgt und mit dem insofern Recht auch als Direktion/ Regierung und erscheint, selbst wenn man durch das Velum eine Bewegung, eine (auch unbeständige, meteorologische oder polare) Regung wahrnimmt und damit das Recht nicht nur dirigiert und regiert, sondern (sich) auch regt und bewegt, ohne dirigiert oder regiert zu sein. Das Velum ist auf Kontrolle und Kontrollverlust eingestellt, trainiert den Umgang mit beidem, macht beides betrachtbar und trainiert die Erträglichkeit und Verträglichkeit von beidem - soll also, um Warburgs Register aufzugreifen, in Anbetracht von sowohl Kontrolle als auch Kontrollverlust Wort, Bild, Orientierung und Handlung (Handhabbarkeit) ermöglichen. Das Velum muss nicht identifizieren, es muss Differenz operationalisieren. Mit dem Recht muss man sich nicht identifizieren, man muss damit umgehen können.
Diese erste Version eines Velums taucht u.a., dort besonders, in Peter Greenways The draughtmans contract auf, um dort mit filmischen Mitteln, die sowohl bild- als auch rechtstheoretische Mittel sind, durchgearbeitet zu werden. So richtig schief geht nichts in dem Film von Greenway, aber auch nichts richtig richtig. Da wird durchgearbeitet, kein Erfolg errungen und Feierabend gemacht. Ich halte die Version aus Tuch und offenen Augen für die bessere Version, wenn man die mit der Iustitita vergleicht, deren Augen bedeckt und und geschlossen sind (auch wenn irrelevant ist, was man wie findet).
3.
Die zweite Version, die mit den halbverbundenen Augen, in der Justitia durch die Blende läuert, das ist eine witzige Version, die der Iustitia etwas parasitäres, trickreiches gibt. Auch die Version ist fantastisch. Sie erinnert mich an eine Bemerkungen von Didi-Huberman: Das immer offene Auge trocknet aus. Blinzeln und Läuern wässert, spült oder benetzt (lat. rigere/ rigo) die Augen. Diese Iustitia, pedantisch übersetzt, regiert nicht, sie rigiert, d.i. auf Deutsch: regnet und regt.
In beiden Versionen ist das velum Letter, weil in beiden Versionen der Blick eng, also klamm wird. Das Velum ist in dem Sinne ein Letter, die Paradoxie ein Letter, eine klamme Sendung. das Velum vermindert den Blick, weil es ihn schwächer macht und es macht ihn schwächer, ohne im Kraft zu nehmen. Schwach meint hier wechselhafter, launischer, energeia/ enargeia werden hier in Bezug auf Schub, Schubumkehr und Bremse turbulenter.
Hayert ist eine Goodrichleserin, aber dessen Fixierung auf Legendre und die Idee, dass das Bild den Abgrund abschirme und Abwesenheit meistere, übernimmt sie glücklicherweise inkonsequent, zauderhaft, mit produktiven Abweichungen. Sie ist der Goodrichinterpretation nicht treu, gut so. Sie verbindet das velum mit dem Begriff der Faszination, das ist historisch seit der frühen Neuzeit belegbar - und eine Idee, die auch bei Goodrich auftaucht. Faszination kann auch dann kippen, wenn sie anhält und durchhält. Faszination muss nicht attraktiv, oder anders: Attraktivität kann polar organisiert sein. Ich würde die Übersetzung also noch weiter treiben und den Begriff polar lesen. Die Faszination ist eine klammen Stelle, phobisch und leuchtend, dort als Kontraktion und Distraktion effektiv, also auch anziehend und abstossend, vor allem auch werbend und wirbelnd, also zwischen Anziehung und Abstossung auch kippend/ kehrend und wendend.
Der Faszinierte kann gegenüber dem Faszinierenden etwas murmeln, nach Art des Kaninchens vor der Schlange, zum Beispiel das: Du lebst und thust mir nichts (Warburg). Du regst, das thut mir nichts.
Was auch immer Recht, Gesetz und Gerechtigkeit sein soll, ich kann damit umgehen, notfalls kann man es umgehen. Das velum ist ratio cum ex, ein durchlässiger Grund. Ratio cum-ex ist Normativität, die man launisch entweder gelöchert oder aber gewebt nennen kann.