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Was sind Leute?
1.
Leute sind nicht das Volk, denn Laos ist nicht Demos. Leute sind diejenigen, von denen immer etwas absteht, zum Beispiel ihre Gaben, und nach denen man darum schauen soll.
Was viele gar nicht wissen: Leute sind durchaus die, von denen etwas absteht und nach denen man darum schauen soll. Aber die schauen ab und zu auch nach allem möglichen Abstehenden und Abständigen. Da ist bestimmt noch was drin, da steckt bestimmt was dahinter, das sagen auch sie. Und manchmal: Huch, hoam's koa Trojaner nett?
2.
Meta ist mythologisch informiert. Im Prompt hatte ich weder den Laokoon noch die Trojaner erwähnt, auch nicht darum gebeten, den Jungen das Pferd öffnen zu lassen .Ich hatte gebeten, mir das Bild eines Jungen zu machen, der zwischen Geschenken vor einem Weihnachtsbaum sitzt und gerade ein hölzernes Pferd mit Rollen an den Hufen auspackt. Aber wie heißt es so schön? Im Algorithmus lebt Antike nach.
Wenn die Wahrheit das ist, was begehrt wird
Si verum quaerimus: Dann schlägt das Wesen aus. Dann schlägt es ins Hohe und ins Tiefe aus, ins Sublime und ins Subtile. Das decorum ist ein generatives Modell künstlicher, artifizieller oder technischer Operationen. Rhetorische Institutionen konzipieren es als skalierbare und stratifizierbare Musterung mit hohen und niedrigen Werten.
Textualität und Bildlichkeit
Im rhetorischen Ensemble hat man's nicht nur mit Textualität und Bildlichkeit zu tun. Man hat auch mit Lettern zu tun. Das sind kleine und kleinste Formen, Token, Tabletten oder Tabellen und Teller auf Tafeln, die vom Schriftlichen ins Bildliche, vom Bildlichen ins Wörtliche, vom Sinn ins Sinnliche, von der Akustik in Optik kippen (et vice versa,die Laster machen es versiert und verkehrt), weil da die Rekursionen mit Schlingen einhergehen. Letter sind Mahle und klamme Sendungen. Sie kippen von einem Medium ins andere, von einer Form in die andere.
Polemik ist eine juridische Kulturtechnik, die man da gut gebrauchen kann, wo das Recht mit dem koextensiv ist, was polis, polos oder polus sein soll. Wo die Köpfe schon rund sind, damit das Denken die Richtung wechseln kann und wo die Wahrnehmung schon geballt ist, da kann Polemik nicht schaden.
Vestingism soleil levant
Und jetzt raten wir einmal, auf welchen Text der Autor seine Deutung von Cornelia Vismann stützt. Und jetzt raten wir einmal, welche Lesarten Vismanns nicht wert sind, erwähnt zu werden. Und jetzt raten wir einmal, was wir von Verkürzungen halten. That's a bingo! That's intense Egalität.
This does not stand: Sheep, sleeping in their own secrets.
Kulturtechnikforschung strikes back!

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My personal Jesus Laios, King of Thesen
Luhmann, King of Thesen! His name is Laios, he belongs to Laos: von ihm steht immer was ab, nach ihm soll man schauen.
Aus, aus, aus - die Differenzierung ist aus, Deutschland ist Weltmeister. In seinem Buch zur Kunst der Gesellschaft, also auch zu derjenigen Kunst der Vergütung, Gutmachung, Veredelung, des Passenden, Passierenden und der Liquidation, die römisch ius und deutsch Recht genannt wird, geht Niklas Luhmann auf die Objekte ein, die zur Stabilisierung mehr beitragen könnten als anderes. Eines dieser Objekte ist nach Luhmann der Fußball. Wir reden hier von kontrafaktischer Stabilisierung, d.i. faktisch inkonstant.
Manche glauben, es gäbe eine europäische Anomalie, die sich erst ausdifferenziert hätte und nun wieder entdifferenzieren würde. Ich denke, dass nach der Differenzierung vor der Differenzierung ist und dass alles das, was hier vorkommt, auch da vorkommt, nur in anderen Reihenfolge, in anderen Sequenzen und Frequenzen
Apokalypse ist der Name der Frage danach, wie zu leben man begehrt. Katastrophe ist der Name einer wendigen, kippenden und kehrenden Strophe.
Wer durchgehend tut, was er zu tun hat, der hat Mitte 50 schon mindestens drei bis vier Abschaffung seiner selbst und ca. ebensoviel Untergänge seiner Welt hinter sich.
Desasterrecht
Die Ausbildung im Desasterrecht umfasst die Ausbildung in juridischen Kulturtechniken, also unter anderem in professioneller Meldungslektüre incl. Presse- und Bewegtbildikonographie. Im Bild: Parlamentarier in hoher Pathosform mit dementsprechend deutlich ausschlagenden Pathosformeln.
Wer fehlt? (Liste)
Ophelia Lindemann
Franziska Kleemann
Dante Polantini
Kakao
Alle vier Namen fehlen auf dieser Liste. Dann wäre sie zumindest mir hinreichend vollendet.
This paper turns to the thought of Yan Thomas to address the way of constructing categories and operating through them that is typical of la
Yan Thomas und Cornelia Vismann
1.
Alain Pottage und Xenia Chiaramonte diskutieren Yan Thomas und (Chiaramonte am Rande) Cornelia Vismann. Vismann, das könnte man noch stärker betonen, verfolgt in ihrem Schreiben eine 'Doppelbewegung' (Siegert), mit der sie einerseits so primordial wie möglich denkt, um anderseits dieses Denken zu 'irrisieren' (Viveiros de Castro), also in kleinen Formen und kleinen Literaturen mäandernd und akzentuiert (sic!) laufen zu lassen.
Man kann diese Doppelbewegung auch als Effekt der Wiederholung, also zum Beispiel der Rekursion, der Paarbildung, der Reproduktion oder der Mimesis verstehen. Vismann wiederholt mit ihrer Doppelbewegung im Schreiben eine Doppelbewegung, die auch schon läuft, wenn das Recht etwas instituiert oder instituiert ist und, darauf hat Vismann insistiert, zur selben Zeit etwas substituiert oder substituiert ist.
Man kann diese Doppelbewegung zwischen großer Referenz und kleiner Form/ Literatur zum Beispiel als Echo/ Eco, sogar als Bildökonomie und Bildökologie rhetorischer Institutionen, noch als Resonanz oder aber als kritische Responsivität der Musterung verstehen, die u.a. von Cicero und Quintilian auf das Begehren und dann auf eine Skala bezogen wird, deren hohe Werte (als) sublim und deren niedrige Werte (als) subtil verstanden werden. Mit dieser Doppelbewegung misst Vismann das Recht. Dieses Missen ist ein Messen und Begehren selbst. Vismanns Doppelbewegung geht auf und ab, sie taucht auf und ab. Das ist die aBewegung einer Woge, die sie selbst ist. Jacob Burkhardt, einer der von Vismann bewunderten Baseler Archäologen, sagt von Wogen, dass wir sie zum Teil selbst seien. Vismann ist zum Teil selbst diese Woge, weil sie instituiert ist und instituiert, weil etwas daran substituiert und substituiert ist. Das nimmt Vismann als Recht und römisch wahr. Ich betrachte es in dem, was daran juristische Methode und noch viel mehr juridische Kulturtechnik ist. Für mich führt es in falsche Richtungen, Vismann als eine Theoretikerin und Historikerin dessen zu lesen, was dem Recht oder dem Abendland eigen und zur selben Zeit seine Macht sei. You may read her as you like it, aber die Theorie und Geschichte der machtfixierten Kittlerrepräsentation blockiert mir meine Fragestellungen nach der Wiederholung, der Übertragung und Übersetzung. Sie blockiert mir meine Fragestellung an eine Bild- und Rechtswissenschaft sowie an eine Geschichte und Theorie unbeständigen, polaren und vaguen Rechts. Thomas Vesting hat die Sackgassen einer Lektüre, die Vismann als Vertreterin Kittlers und Denkerin der Macht liest, grell, deutlich, unmissverständlich und mit entsetzlicher Schriftsätzlichkeit vorgeführt, um den Anwalt liberaler Kreativität zu geben. Einerseits irre, anderseits kein Wunder, dass Vismann ihn auf diese Weise nicht anregt. Wenn man sie so liest, wie er es tut, dann wäre sie mir auch öde. Ich halte sie aber für wüst.
Wenn man Vismanns Doppelbewegung als kritische Responsivität versteht, dann operiert Vismann in ihrer Kritik am Recht nicht mit der Trennung, die das Subjekt der Wissenschaft vom Objekt der Wissenschaft isolieren soll. Vismann nimmt an einem melancholischen Diskurs melancholisch Teil. So eine Kritik ist eventuell der Ironie affin bis verwandt, sie ist aber 'ebenso eventuell' auch der kannibalischen Metaphysik affin bis verwandt.
Man soll nicht vergessen, dass Vismann nur angefangen hat mit ihrer Wissenschaft und das alles, was sie produziert war, Anfang und diagonal, also durchgehend blühend und doch schon welkend, durchgehend spriessend und auf Sprossen war. Sagen wir anverwandelt und angesteckt so: Bianca Lanz hat lanciert, immer lanciert.
2.
Man kann Vismann erstens als Bild- und Rechtswissenschaftlerin und zweitens als Historikerin und Theoretikern des Begehrens und seiner Wiederholung lesen. Das wäre mein Vorschag, der zum Gegenvorschlag wird, wenn man Vismann als Historikerin und Theoretikerin der Macht liest - oder meint, der Text zu 'Kulturtechnik und Souveränität' sei das grundlegende und zusammenfassende Manifest ihrer Forschung gewesen. Es gibt mehr eine Vismann. es gibt mehr als eine Lektüre Vismanns. Ich fokussiere in ihrem Schreiben also erstens diejenige Schreiberin, die auch Bildwissenschaftlerin ist und dabei eine Geschichte und Theorie graphischer Züge entwickelt. Zweitens betrachte ich sie als eine, die zum Begehren forscht, und zwar begehrend.
Mein Vorschlag: Vismann nicht als Repräsentantin eines Kreises lesen, der im Namen Kittlers existieren würde. Mehr noch: diese Lesart halte ich für absurd bis grotesk. Es mag plausibel klingen zu behaupten, was Rüdiger Campe oder Thomas Vesting behaupten, nämlich, dass sie das, was Kittler gedacht hätte, auf das Recht anwenden oder 'beziehen' wollte (O-Ton Campe!). Geht aber meines Erachtens gegen alles, was Vismann Denken mir auszeichnet und mir attraktiv macht, zum Beispiel gegen die Unbeständigkeit und Unruhe, das Klamme und Fröhliche eines Denkens, dem Meinungsrepräsentanten eventuell nicht egal sind, aber zu denen dieses Denken eine eher staunende Distanz hat. Wie schaffen die Personen es nur, ihre Meinung zu stellvertreten - und das auch noch so anhaltend und durchhaltend, dass man noch nach Jahren sagt, dieser stehe für dies, der andere für das? Wie kommts, dass Juristen schreiben und mit einem Zitat aus dem Pieroth/Schlink belegen, dass Luhmann ein Vertreter, zwar nicht von Staubsaugern, aber immerhin der Leistungststheorie der Würde sei? Dieses Staunen nehme ich wahr, wenn ich Vismann lese. Von daher ist es vielleicht eine Ironie, vielleicht ein schlechter Witz, wenn jetzt bei Leuten steht, Vismann sei eine Vertreterin, vielleicht nicht von Avon (Ding-Dong), aber immerhin von Kittlers Ideen. Kittlers Denken muss doch far nicht auf das Recht bezogen werden, denn es durchzieht doch schon das Recht und ist schon von Recht durchzogen. Ceterum Censeo: Tubinga delenda est. Hoffentlich, hoffentlich macht Helsinki bei der Vismannlektüre keinen Quatsch, sonst muss auch Helsinki noch ausgelöscht werden.
3.
Vismanns Texte über Akte(n) sind auch Texte über Passionen. Das sind Texte über graphische Züge, die sie modellhaft, exemplarisch, mal eher repräsentativ, mal eher symptomatisch an vaguen Linien, wogenden Linien, an 'Kafkas Saum', an Albertis Velum, am Ideogramm der Kanzleien und am Entzug von Phrynes Trachten beschreibt.
Sowohl Yan Thomas' Arbeiten als auch Vismanns Arbeiten betrqachten das Recht aus einem Denkraum heraus, in dem Recht und Stadt koextensiv sind. Chiaramonte übersetzt ab urbe condita als Texte eine Stadt, die gegründet sei. Das ist nur die eine Seite. Ab urbe condita ist auch der Text einer Stadt, die gereizt und reizend ist, in der jeder Akt und jede Akte mit Passion, Pathos, Pathologie oder Pathosformeln einhergeht. Darin ist alles, was als Aktant erscheinen kann, auch Passant. Alle Akten sind auch Passagen und Pässe.
Chiaramonte fokussiert einen akademischen Zirkel der Thomas_Lektüre, das ist feiner Text über Thomas. Wie Alain Pottage assoziiert sie sein Werk mit dem von Vismann, wenn auch nur einem Schlenker, der zudem noch auf das (Para-)Digma des Textes bezogen wird. Arche ist bei Vismann nicht unbedingt Text, Sprache oder Schrift. Arche und Archiv können Effekt eines Distanzschiffens und wogender Graphien sein, das stellt Vismann mit ihrer legendären Assoziation amazonischer Verwaltung und römischer Bilderlisten klar. Es gibt darum, darauf fokussiert, eine anregende, aufregende anhebende brasilianische Rezeption von Yan Thomas und Cornelia Vismann, das sind die Arbeiten von Benjamin Brum, Ricardo Spindola, Samuel Barbosa, Melanie Merlin de Andrade und Bruno Lima. Am MPI in Frankfurt, Cornelias ehemaliger Arbeitsstätte, existiert seit 5 Jahren eine Zentrum der Forschung auch zu dem, was Vismann Instituieren nannte. Please stay tuned! And don't trust Staatsrechtslehrervereinigung.
Ceterum Censeo: Francofurtum esse delendam. Neuen kantianischen Imperativ unbedingt befolgen: Staatsrechtslehrer sollen vergessen werden.
Dieses Löschen wird aktiv und passioniert durch Überschreibung vorangetrieben. Am MPI setzen wir Vestings Lesart der Medien des Rechts andere Lektüren entgegen. Im Wintersemester halte ich sogar wieder eine Vorlesung am Fachbereich: Bilder regeln. Forschung zur Bild- und Rechtswissenschaft', 4 SWS.

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How to become a Steinhauer?
Familienmitglied werden, adoptiert werden: Wie manzipiert der Fabianismus? Indem er zum Beispiel Leute auf eine Exkursion nach Neresheim mitschleppt oder sich mit ihnen auf exzessive Rekursion nach Terra Ronca beginnt. Spätestens dann, wenn man mit Fabian an der ersten Station so einer kleinen Reise war, ist man auch formell besiegelt family. Alternativ besteht die Möglichkeit, an einer Geschichte-und-Theorie-WG teilzunehmen.
F is for fake, aber WG ist für Wellness-, Wogen- Wunder-, Wander-, Wohngemeinschaft.
Oriundum ex Wuppertal
Kann man im Ausland gezahltes Schmiergeld daheim von der Steuer absetzen? Gute Frage! Für die nicht positivrechtliche, sondern auch positive Antwort (die Leute können das, also geht es auch!) gab es einen Doktor in beiden Rechten. Was nicht hier passiert, passiert dort. Was jetzt nicht passiert, passiert dann. Barmen und Elberfeld heißen jetzt Wuppertal und Raider Twix, sonst ändert sich nix.
Peer Zumbansen
In dem, was wir meinen, kommt uns niemand zur Hilfe. In dem, was wir begehren, da kommen die Helferlein. Peer Zumbansen ist einer der Rechtslehrer, deren institutionelle Effektivität aka Wirksamkeit darauf fußt, davon aus auszugehen, ohne es immer zu wissen.
[TRAILER] Kötter / Seidl - Land (Stadt Fluss) | Videos & Filme auf Vimeo

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HAU Hebbel am Ufer - Daniel Kötter & Hannes Seidl - RECHT
RECHT
AnthroPic, oder: Menschen bilden in digitalen Zeiten, ja was denn nun (Liste)
Gegenwart ist, wie Gleichzeitigkeit, ein Gerücht, also immerhin normatives Material.
Bildung und Digitalisierung haben eine tiefe Genealogie und eine sedimentäre Geschichte, die für beide die selbe Strecke aufweisen. Die Distanzen sind dieselben.
Seitdem Bilden auch graphisch ist und mit Zählen, Messen, Schätzen, Mustern, Skalieren und Stratifizieren, mit Tippen, Fingern und Tasten zu tun hat, ist es auch digital, also mindestens seitdem Neandertaler träumen. This does not stand: sheep, sleeping in their own secrets.
Der Diskurs der Vermehrung ist ungebildet. Sein Gedächtnis ist stolz oder kurz.
Nichts bricht ein, ohne aufzubrechen.
Was man groß trennen kann, das kann man auch klein trennen. Was getrennt wird, das wird auch assoziiert und im Austausch manövriert, also gewechselt oder verwechselt.
Zur Ausbildung im Desasterrecht gehört nach Peer Zumbansen die Ausbildung in professioneller Meldungslektüre. Je Aurora, desto voran.