Nach langem Schlaf habe ich mich zur Trainstreet begeben, da es dort auf jeden Fall ein paar schöne Cafés, Kneipen etc. gibt, wo man sich eine Weile aufhalten kann. Ich habe dann einen Egg-Coffee getrunken, danach einen Mango-Shake und auch etwas gegessen. Dabei habe ich meine Vietnam-Reiseplanung aktualisiert. Am Ende hatte ich alle Orte, die Dauer der jeweiligen Aufenthalte und sogar die Hotels herausgesucht. Mal sehen, ob die Versprechungen des Hotels stimmen, günstige Angebote für alle möglichen Touren anbieten zu können. Um es kurz zu machen - in diesem Falle, da ich nur den Transport brauchte - NÖ. Es war sogar so, dass sie nur den Transport von Hanoi zu meiner ersten Station Tam Chuc organisieren konnten. Naja, immerhin etwas. Am Abend bin ich dann nochmal in die Trainstreet, denn ich habe im Menu des Cafés die Durchfahrtszeiten der Züge gesehen. Der erste sollte 19:05 kommen, dann 19:15 usw. .
Neben mir nahmen dann Izzy und Richard Platz, Tochter und Vater aus England, mit denen ich mich dann stundenlang unterhalten habe. Sie lebt in Sydney und Papa besucht sie. Der erste Zug kam dann auch schon gegen 21:00. Wir haben schon vorher Späße gemacht, dass die angegebenen Zugzeiten nur dazu dienen, die Leute anzulocken, denn die Durchfahrt der Züge so nah an den Leuten vorbei ist natürlich schon etwas Besonderes. Und tatsächlich kamen dann drei Züge relativ kurz nacheinander. Vorher posen natürlich alle auf den Gleisen für Selfies und kurz bevor dann wirklich ein Zug kommt, ist der „Trillerpfeifenmann“ im lautstarken Einsatz und verjagt alle von den Gleisen. Besser ist das mal, denn der Zug ist doch recht flott unterwegs. Wenn man unten sitzt (wir saßen quasi im ersten Stock oberhalb), dann ist man so etwa einen Meter vom Zug entfernt. Huh.