Der Hypnose Therapeut und die tiefe Hypnose âŠ
HĂ€ufig taucht die Frage auf, wie tief die Hypnose denn geht und im gleichen Atemzug wird die bekannte Show-Hypnose als Beispiel genannt. Im Fernsehen tritt der Hypnotiseur auf und ehe man sich versieht, hat eine Reihe von Menschen in den Tiefschlaf versetzt. Oder die Personen machen Dinge, die sie sonst nicht tun wĂŒrden. Sie sind augenscheinlich vollkommen eingenommen von der Hypnose und können ihren rationalen Verstand nicht mehr einsetzen? ZunĂ€chst sei gesagt, dass eine solche Form der Hypnose, wie sie bei der Showhypnose angewendet wird, von einem seriösen und guten Hypnosen Therapeuten in DĂŒsseldorf nur sehr selten angewandt wird.
Ein guter Therapeut weiss, dass die Tiefe der Hypnose in dein meisten FĂ€llen unrelevant ist. Dennoch glauben viele Menschen daran, dass eine tiefe Hypnose besser sei als eine mittlere Trance. Dieser Mythos fĂŒhrt immer wieder zu MissverstĂ€ndnissen. Der Hypnose Therapeut muss daher seinen Klienten darĂŒber aufklĂ€ren. Die Tiefe der Hypnose ist abhĂ€ngig von der Thematik, die bearbeitet werden will.
Bei manchen Themen kann es Sinn machen, die Hypnose stark zu vertiefen, so dass der Klient wirklich nichts mehr von aussen mitbekommt. In den meisten FĂ€llen jedoch kommt die Anwendung nicht zum Tragen. Der grosse Vorteil fĂŒr den Klienten ist unĂŒbersehbar: er kann sich jederzeit bemerkbar machen; eine Pause einlegen und Mitteilungen machen, ĂŒber das, was er gerade fĂŒhlt oder sieht. Der Hypnose Therapeut kann so absolut zielgerichtet vorgehen und den Klienten vor Situationen herumschiffen, die er nicht fĂŒhlen oder spĂŒren will.
Hypnose ist aber auch hĂ€ufig Interaktion. Das bedeutet, dass der Klient bei der Sitzung mitmacht: der spricht und antwortet auf Fragen, der bewegt die Hand oder öffnet die Augen. In solchen FĂ€llen ist der Klient als aktiver Teil der Sitzung wichtig. Gerade bei RĂŒckfĂŒhrungen ist es unerlĂ€sslich, dass der Klient berichtet, von dem was er sieht, hört oder fĂŒhlt.
Nur so können sich Hypnose Therapeut und Klient gemeinsam durch die Szene bewegen und tiefer in diese eintauchen. Um eine Hypnose zu verstĂ€rken und zu vertiefen wird wĂ€hrend der Sitzung der Therapeut die Massnahme einleiten. Denn der Hypnose Therapeut macht weit mehr, als den Klienten an einen bestimmen Ort, zu einer bestimmten Zeit zu beamen. Der Therapeut fĂŒhrt den Klienten durch den "Film", der hĂ€ufig zunĂ€chst unklar ist; nur mit Fetzen von Bildern bestĂŒckt ist oder nicht genĂŒgend Informationen preisgibt.
Durch die FĂŒhrung und das tiefe Wissen des Hypnose Therapeuten gelingt es, die Tiefe der Wahrnehmung zu stĂ€rken. Das Ergebnis sind umfassende Informationen, klare Bilder und eine erfolgreiche Hypnose. Dasselbe gilt auch fĂŒr Hypnosen, bei denen Emotionen eine starke Rolle spielen. Hier muss der Hypnotiseur wissen, was der Klient gerade jetzt fĂŒhlt und welche Gedanken sich im Kopf generieren. Nur so kann der Therapeut fĂŒhren, agieren und die neue Formel im Unterbewusstsein erfolgreich verankern. Und auch der Klient profitiert davon: er weiss von dem, was mit ihm geschehen ist â er weiss, was er gesagt hat und er ist in der Lage, Dinge nicht auszusprechen, die er nicht möchte.
Ist dem Klienten eine Wahrnehmung zu intim, muss er sie nicht mitteilen. Will der Klient den Schauplatz verlassen, so ist dies durch kurze RĂŒckmeldung problemlos möglich. Möchte der Klient eine Pause einlegen, kann er dies sofort kundgeben. Manchmal werden die Klienten derart von fremdartigen GefĂŒhlen ĂŒbermannt, dass sie damit ĂŒberfordert sind. Auch in diesen FĂ€llen ist es dann möglich, diese GefĂŒhle abzustreifen und in der Sitzung einen anderen Ort, eine andere Umgebung und emotionale Welt zu wĂ€hlen. Wer mag, kann in einem zweiten Anlauf sich wieder an die Ursprungsszene zurĂŒckbewegen. Wichtig ist in jedem Falle, dass alles, was der Klient nicht will, sofort vom Therapeuten erkannt werden kann.
Der völlig freie Wille ist hier absolut gegeben. Diese Sicherheit kann keine Hypnose geben, die so tief ist, dass der Klient absolut ausgeknockt ist.