Synkretismus
„Grüß die Alten vor der Reise“, befahl mir Okaasan. Ich ging ins Tatamizimmer, und klatschte zwei Mal in die Hände. Sie gesellte sich dazu und zündete Räucherstäbchen. Es tönte eine Glocke. Wie unterhielt man sich mit den Verstorbenen des Hauses richtig?
Zwischen zwei Weihnachtskuchen steckte die Antwort. Mein Geschenk war sentimental; in ihren Augen sehr unpraktisch. Zu Neujahr gab es keine Feuerwerke, sondern Seilchen zum Wirbeln, die wir am Schrein anzündeten. „Valentinstag wird schön“, meinte Yukako auf dem Heimweg, „Wir sollten nächste Woche Schokolade kaufen, bevor sie teuer wird.“
Die Pralinen gossen wir in Herzchenformen. Und zu Whiteday bekamen wir jeweils einen Apfel in weißer Schokolade. Ich wusste nichts damit anzufangen, aß ihn jedoch trotzdem.
Es war keine Frage der Logik.















