iPhone-Konzern â Das spricht fĂŒr einen "Superzyklus" bei Apple
VisionĂ€r Steve Jobs fehlt seit fĂŒnf Jahren, und Experten sind vom iPhone 7 enttĂ€uscht. Trotzdem sagen Analysten Apple goldene Zeiten voraus. Das hĂ€ngt an einem wichtigen Datum im nĂ€chsten Jahr.
Apple steht eine leuchtende Zukunft bevor. Daran glaubt zumindest die Wall Street. Der Konzern wird sich rasend schnell von der EnttĂ€uschung ĂŒber das iPhone 7 erholen.
Dann soll das Unternehmen wieder durchstarten. DafĂŒr gibt es zwei GrĂŒnde. Zum einen wird damit gerechnet, dass Apple von der SchwĂ€che des Konkurrenten Samsung profitieren und sein iPhone besser absetzen wird als anfangs geglaubt. Zum anderen erwarten Wall-Street-Analysten fĂŒr den Konzern einen âSuperzyklusâ. Das Geheimnis dahinter? Das kommende iPhone 8.
Die US-Investmentbank Morgan Stanley hob die Zielmarke des Apple-Kurses um einen Dollar auf 124 Dollar an. Erwartet wird viel mehr. Ein Kursziel von 162 Dollar im bestmöglichen Fall, sagt Top-Analystin Katy Huberty von der Investmentbank Morgan Stanley, die in der Vergangenheit meist prÀzise Prognosen zu den iPhone-VerkÀufen stellte.
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Das JubilĂ€ums-Smartphone im kommenden Jahr regt die Kursfantasien an. Das iPhone 8 soll anders aussehen als seine VorgĂ€nger. GroĂes wird erwartet. Etwa, dass dieses iPhone aus sehr viel Glas und ein wenig Edelstahl bestehen soll. GlĂ€nzender, edler, dĂŒnner als heute.
Der Bildschirm soll den gesamten Frontbereich einnehmen, ohne eine Extra-Einfassung fĂŒr den Home-Button, und auf 5,8 Zoll wachsen â das iPhone 7 Plus hat eine GröĂe von 5,5 Zoll. Apple-Chef Tim Cook hatte bereits angedeutet, dass der Konzern mehr auf âAugmented Realityâ setzt, also die Einblendung von Zusatzinformationen. Ăber kabelloses Aufladen wird zudem nachgedacht.
Top-Analystin Katy Huberty von der Investmentbank Morgan Stanley sagt Apple im nĂ€chsten Jahr einen âSuperzyklusâ voraus.
Im Jahr 2017 wĂŒrde dann laut Analystin Huberty alles zusammenkommen: Ein Nachholbedarf wegen zögerlicher VerkĂ€ufe des iPhone 7 und ein wachsendes Interesse am neuen GerĂ€t zu dessen zehntem Jahrestag. Die EinschĂ€tzungen der Morgan-Stanley-Expertin hat in der Branche Gewicht, weil sie auf AlphaWise-Umfragen beruht, die Suchanfragen von Google Trends mit lĂ€nderspezifischen Verkaufsprognosen verknĂŒpfen und als recht zuverlĂ€ssig gelten.
Vom âEnde der iĂraâ hin zur neuen Kursexplosion
Apples baldiger Untergang wurde zuletzt immer öfter vorausgesagt. âDie Glanzzeit ist vorbeiâ, âDas Ende der iĂraâ und âApple droht der Untergangâ, hieĂ es in den Meldungen. Ohne Steve Jobs schien die groĂe Vision zu fehlen, der Wille zur absoluten Spitze. Die GerĂ€te wirkten weniger innovativ, weniger besonders, viele vermissten den gröĂeren WohlfĂŒhleffekt gegenĂŒber den Produkten anderer Hersteller.
Doch so schlecht sei auch das iPhone 7 gar nicht, sagt Huberty. Die Kamera sei besser, der Akku auch, das GerÀt ist wassserfest. Wegen des Samsung-Desasters könnte Apple laut CFRA Research zudem 14 bis 15 Millionen iPhone 7 zusÀtzlich verkaufen.
Und inzwischen stimmen auch andere Analysten in Hubertys optimistische Prognosen ein. Ein âPulverfassâ nennt Timothy Arcuri von der Investmentbank Cowen die Firma Apple. Und meint das ganz positiv. Mit dem iPhone 8 könnte es schlieĂlich endgĂŒltig explodieren.
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