Ob man den Steuerberater für die Umsatzsteuervoranmeldung braucht, erfährst du im heutigen Artikel.
Im digitalen Zeitalter wird der Steuerberater für handwerkliche Tätigkeiten immer seltener gebraucht. Viele Dinge kannst du heutzutage selbst erledigen, z. B. auch die monatliche Umsatzsteuervoranmeldung. Hier stellt sich die Frage, vor allem für Gründer:
Sollte man die Voranmeldung selbst machen oder nicht?
Vorab: Es gibt zwei Möglichkeiten, wie du die Umsatzsteuervoranmeldung sehr einfach selbst erstellen kannst. Zum einen über eine Steuersoftware, wie z. B. sevDesk, Papierkram, Lexware oder andere Software, die auch Steuerberater benutzen, wie DATEV. Diese Programme sind kostenpflichtig.
Zum anderen kannst du es auch über das Elster-Online-Portal zu erledigen. Dort trägst du die Zahlen ein und übermittelst sie über die Software des Finanzamts direkt an das Finanzamt.
Alternativ zu den Selber-Machern besteht natürlich auch die Möglichkeit über den Steuerberater oder Buchhalter – sowohl intern als auch extern. Doch macht es überhaupt Sinn, das Ganze extern zu vergeben? Ich sag es mal so: Vor allem für Existenzgründer lohnt sich das natürlich schon, es am Anfang selbst zu machen, um zu wissen, wie das alles abläuft und welche Prozesse dahinterstecken, damit du am Ende weißt, welche Positionen du aus der Hand geben willst. So kannst du dies mit dem Steuerberater besser besprechen, wenn du weißt, welche Aufgaben er übernimmt und was du dir an Zeit ersparst.
Ab wann sollte man die Aufgaben abgeben?
Dies ist schwierig zu beantworten, weil sich die einzelnen Fälle sehr unterscheiden können. Es gibt Existenzgründer, aber auch große Unternehmen, die schon seit Jahrzehnten bestehen, die seit eh und je dieselben Buchungen haben und bei denen sich nie was ändert. Ein Ladenverkäufer, der immer einen umsatzsteuerlichen Ladenverkauf hat, wird wohl kaum innergemeinschaftliche Lieferungen oder Ausfuhren tätigen, sondern hat beispielsweise jeden Monat seine 19%igen oder 7%igen Umsätze. Er bräuchte eigentlich keinen Steuerberater, der für ihn die Umsatzsteuervoranmeldung macht, denn das könnte er eigentlich selbst machen. Es wird vielleicht mal ein paar innergemeinschaftliche Erwerbe geben, über Amazon oder ähnliches, aber selbst das kann man bei den meisten älteren Unternehmen vergessen, denn die meisten bestellen beim Großhändler, der zwei Städte weiter sitzt.
Im digitalen Zeitalter ist es immer häufiger so, dass es im Bereich der Influencer oder auch im Bereich der Onlineprodukte, Marketingseminare und sonstiges, sehr schnell ein internationaler Bezug vorhanden ist. Man muss hier sehr viele Sachverhalte überwachen, z. B. nationale, innergemeinschaftliche und drittlandsbezogene Vorgänge. Es kann hier häufig zu Problemen kommen, weil es nicht nur um Buchhaltungsvorgänge geht, z. B. die Erfassung eines Reverse-Charge-Verfahrens, sondern auch um die Meldungen und evtl. sogar die Registrierung in den jeweiligen Ländern. Das macht natürlich einen großen Unterschied, wenn du nicht nur einen nationalen Steuerberater brauchst, sondern auch einen in Österreich, der Schweiz oder Amerika, der für dich dann vor Ort die jeweiligen Meldungen durchführt.
Es ist also eine sehr individuelle Entscheidung, aber für viele Steuerpflichtige ist es nicht nötig, den Steuerberater zu beauftragen, in vielen Fällen können sie die Buchhaltung selbst machen. Der Jahresabschluss bzw. die Einnahmen-Überschuss-Rechnung und die Steuererklärung sind dann wieder andere Positionen – aber für die Umsatzsteuervoranmeldung reicht es eigentlich, wenn dies der Steuerpflichte selbst erledigt.
Produktempfehlungen, die ich selbst regelmäßig nutze. Mein privates Konto, meine P2P-Empfehlung, mein Tagesgeld und meine Kreditkarte.
Blog für Unternehmer auf Finanzgeflüster Kündigen und Durchstarten! Vollzeitunternehmer werden!Buchhaltung selber machen? Klappt das?Die drei wichtigsten Dinge für YouTube!Ideen für den Blog oder Youtube-Kanal finden!Vorteile als Unternehmer, wenn Ihre Angestellten das wüssten! Artikel-Empfehlungen von Finanzgeflüster! Mein Tagesgeld!Top P2P-Anbieter! Empfehlungen zu Steuern Steuern sparen als Influencer - tinderleicht!Buchempfehlung für schnelle und praktische Steuertricks!Einstieg in das Steuerrecht, damit hab ich meine Ausbildung gerockt!Steuern sparen in der Profiliga, damit freut sich der Steuerpflichtige! Bücherempfehlung Investieren in Kryptowährungen: Dein Weg zum erfolgreichen Blockchain-InvestmentDie Bitcoin Bibel: Das Buch zur digitalen WährungDie Blockchain Bibel: DNA einer revolutionären Technologie
Steuern mit Kopf
Disclaimer: Der Autor/Sprecher übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Verfasser, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich im weitest zulässigen Rahmen ausgeschlossen. Das Video stellt in keiner Art und Weise eine professionelle Steuerberatung dar und ersetzt diese auch nicht.
**Bei einigen Links im Artikel handelt es sich teilweise um Affiliate-Links, die mir helfen diesen Blog zu finanzieren. Ich gehe damit sehr verantwortungsvoll um und empfehle nur Dienstleistungen und Produkte, die ich selbst nutze und die ich mir selbst empfehlen würde.**
Bildquelle: Pixabay
Lesen Sie den ganzen Artikel