Kein Arbeitsplatz! Aber fragt mal einen einzigen Nazi ob er den Ausländer lieber mag wenn der keine Arbeit hat und der Nazi hat eine. Neee! Ist ja logisch!
Serdar Somuncu liest Joseph Goebbels: Diese Stunde der Idiotie
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Kein Arbeitsplatz! Aber fragt mal einen einzigen Nazi ob er den Ausländer lieber mag wenn der keine Arbeit hat und der Nazi hat eine. Neee! Ist ja logisch!
Serdar Somuncu liest Joseph Goebbels: Diese Stunde der Idiotie

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#SerdarSomuncu hat eine #Show auf #NTV??? #Politik #Talkshow? Schade dass ich nach #Offenburg muss, hätte mich echt interessiert was der #serdar #Somuncu so von sich gibt... (hier: Achern) https://www.instagram.com/p/Bquv7IZBYat/?utm_source=ig_tumblr_share&igshid=4l45jmxzruhn
Schon Jesus wusste: "Mach kein' Scheiß mit dein' Kreuz!" #serdarsomuncu #kancler ! #diepartei #bundestagswahl2017 #deraffeimhintergrundwarzufaelligda #ehrlich
#Repost @visavieofficial ・・・ Das wunderschöne Finale von #ZumGoldenenV mit #SerdarSomuncu und #SchattenUndHelden ist online!!! Link in der Bio! 💘
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Serdar Somuncu und ich sind keine Freunde. Aber er wächst mir mit seiner Realitätsnähe zunehmend mehr ans Herz.
Folgender Kommentar wurde gerade von Herr Somuncu in der Wirtschaftswoche veröffentlicht:
Immer diese Extreme. Erst gegen Ausländer sein und alles, was fremd ist, unter Generalverdacht stellen, jahrelang nix mitbekommen, wenn eine Nazibande durchs Land zieht und Leute auf offener Straße killt, und dann Kehrtwende um 180 Grad, und alle Flüchtlinge sind plötzlich gut, der Islam gehört zu Deutschland, Vielfalt ist super, blablabla. Wir singen zusammen im Flüchtlingschor gegen Ausländerfeindlichkeit und den bürgerlichen Nazimob: „Wir lagen vor Lampedusa und hatten keinen Pass an Bord.“
Was kotzt mich mittlerweile dieser Common Sense von Willkommenskultur an. Hauptsache, alles in einen Topf werfen und schön verallgemeinern. Refugees welcome! Wer jetzt? Nur die guten oder auch die bösen? Egal! Hauptsache mitmachen. Letztes Jahr war’s noch die Icebucketchallenge, jetzt sind es die Flüchtlinge. Und so wenig, wie heute noch über den Kampf gegen ALS gesprochen wird, so unglaubwürdig ist die Anteilnahme, wenn sie Teil eines Spektakels wird, bei dem es vielmehr um das Image des engagiertesten Wohltäters zu gehen scheint, als um die Frage, wie man aus den Fehlern der Vergangenheit lernen kann.
Darf man weiter Ressourcen und Rechte ausbeuten, Kriege mitfinanzieren und an der Not der anderen verdienen, oder muss man akzeptieren, dass jeder Mensch ein Recht auf ein Leben in Freiheit, Frieden, Wohlstand hat?
Flüchtlinge werden dadurch nicht weniger, dass man zur Abwechslung mal freundlich zu ihnen ist.
Stattdessen wird Anti-Rassismus zur kommerziellen Attitude, und Haltung mutiert zum plumpen Entertainment der intellektuellen High Society. Exodus Ladenschluss im Circus Halluzinogalli.
Das Wort Flüchtling ist inzwischen nur eine vage Umschreibung für geheuchelte Anteilnahme. Es müsste eigentlich positiver Rassismus heißen. Der Neger ist gut, noch besser, wenn er über das Mittelmeer kommt; Syrer sind gute Ausländer, weil gegen Assad; Sinti und Roma grundsätzlich kriminell, Griechen korrupt und Türken irgendwie unheimlich.
Die wichtigste Aufgabe, die wir in den nächsten Jahren in dieser Gott sei Dank immer vielfältiger werdenden Nation haben, ist es, nicht blind Zuneigung und Ablehnung zu verteilen, sondern das Abwägen zu lernen und Argumentationen zuzulassen. Nicht jeder Flüchtling, der kommt, ist per se gut und nicht jeder, der gegen die Unterwanderung des Abendlandes protestiert, ein Nazi.
Aber wer seine Meinung aufgrund von Trends bildet, um sie als Schmuck vor seine Ignoranz zu stellen, der ist oft nur ein Opportunist.
Toleranz braucht die Fähigkeit zum Verständnis, und Konsens ist oft nur der letzte Ausweg vor der Eskalation.
Abwarten. Schon in ein paar Monaten kann es wieder vorbei sein, und der Ausländer ist wieder genauso schlecht, wie er vorher war. Und dann sagen Sie nicht, Sie hätten von alldem nichts gewusst. Salamaleikum und servus!
Vielleicht könnte der Serdar und ich ja doch noch Freunde werden.
[eun] @roozlee und #SerdarSomuncu bei #ARD im TV - gestern Nacht im #Nachtjournal, heute in der Mediathek! Wer hat's gesehen?
Heute im EINE STIMME-Interview: Serdar Somuncu, der Mann, der den Deutschen "Mein Kampf" vorliest, als Comedian mit einem Programm namens "Der Hassprediger" tourt und oder als Rapper "Dicke Eier" besingt. Klingt nach Krawall, kann aber sehr viel mehr.
Somuncu begann seine Karriere nach einem Studium der Schauspielkunst als Regisseur und Schauspieler im klassischen Theater, bevor er 1996 mit seiner Lesung von Ausschnitten aus Hitler's "Mein Kampf" für Aufsehen sorgte und von der taz zum "Mann des Jahres" erklärt wurde.
Folgeprogramme wie "Hitler Kebab" und "Der Hassprediger liest BILD" machten schnell klar, dass der Mann zwar lustig, aber in seinen scharfzüngigen Analysen der Deutschen Gesellschaft durchaus ernst zu nehmen ist. Somuncu zielt verbal da hin, wo es richtig weh tut, auch wenn er dafür zeitweise mit schusssicherer Weste auftreten musste. Dass seine Kritik äußerst fundiert ist und nicht bloß auf der Bühne ein Paar Lacher provozieren will merkt man dann, wenn man sich mit seinen Buchpublikationen und Interviewauftritten beschäftigt: Titel wie "Die Türkei und das deutsche Verständnis" oder seine Statements zum politischen Tagesgeschäft zeigen die andere, sehr engagierte und reflektierte Seite des deutsch-türkischen Kabarettisten.
Damit das alles nicht zu ernst wird, hat das Multitalent Somuncu zusammen mit dem Kölner Produzenten André Fuchs gerade ein Album mit dem Titel "Wir beide" aufgenommen, das am 27. September erscheint. Sein Alias: Scheiß T. Wir räuspern uns kurz. Und sind gespannt.
EINE STIMME - Serdar Somuncu (von EineStimme2013)