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Audi "Road to Zero"
Agency: Selmore Amsterdam Creative Director: Diederick Hillenius, Poppe van Pelt
Production: Bonkers Amsterdam Director: Bram Schouw Cinematographer: Jasper Wolf Production Designer: Rikke Jelier
Year: 2018
Bavaria "Charlie SheenâÂ
Bavaria "Hugh Hefnerâ
Bavaria "Mickey Rourkeâ
Agency: Selmore Amsterdam Creative Director: Jakko Achterberg, Niels Westra
Production: Bonkers Amsterdam Director: Jonathan Herman Cinematographer: Tim Morris Jones Editor: Martin Heijgelaar
Year: 2010
META - 'Einige' Tage spÀter - Nu aber! Oder...?
Drei Monate.Â
Das ist die Zeit, die es her ist, seitdem wir diese wichtige und absolut unvergessliche Zeit in Halle hinter uns haben. Viele der Ereignisse und Bilder vor Ort haben in der Erinnerung bereits eine erste leichte Staubschicht angesetzt. Was allerdings nach wie vor (und vor allem) auf Hochglanz poliert ist, sind die Effekte, die dieses zweiwöchige Ostdeutschland-Armageddon hervorgerufen hat. Es ist erstaunlich, dass eine so kurze Zeit aus sehr guten Freunden Familie machen kann.Â
Von uns persönlich aber mal abgesehen, wird fĂŒr Euch nachvollziehbarer Weise die Frage interessanter sein, was nun eigentlich mit diesem Album ist, von dem hier stĂ€ndig geredet wird?!
Um es kurz zu machen: Gestern haben uns die ersten fertigen Mixe erreicht.
Unfassbar.Â
Als wir damals losgefahren sind, war uns klar, dass wir am Ende ein cooles Ergebnis und unsere Songs in fetter QualitĂ€t hören werden. Aber das, was wir gestern zu hören bekommen haben, hat unsere persönliche Vorstellung gesprengt. Dass es nichts gibt, was nicht richtig gelaufen ist, merke ich fĂŒr meinen Teil daran, dass ich vor meiner Anlage sitze und mich ernsthaft frage, ob das tatsĂ€chlich meine Band mit meinen Songs ist, die ich da gerade höre. Ich dachte immer, dass ich selbst die Lieder, in denen so viel Zeit steckt, die ich wĂ€hrend des gesamten Prozesses so widerlich oft gespielt und angehört habe, irgendwann einfach nicht mehr hören kann.
Und jetzt sitze ich hier und versuche greifbar zu machen, dass aus Gameboycore-artigen Mididateien so kraftvolle und ernst zu nehmende Songs geworden sind, die ich gerade vollkommen neu kennen zu lernen scheine.Â
Es ist eine Schande, noch nichts von alldem mit Euch teilen zu können. Es mĂŒssen noch einige Kleinigkeiten gemacht werden. Das beinhaltet ĂŒbrigens auch einen erneuten potenziell News-schwangeren Aufenthalt bei Christoph im Studio. Dennoch ist das Endergebnis in sehr greifbare NĂ€he gerĂŒckt und je mehr wir hören, desto stolzer sind wir darauf, es bald prĂ€sentieren zu können.Â
Eine Single inkl. neuem Video ist bereits in Planung und wird bei erster sich bietender Gelegenheit Tageslicht erblicken.Â
Alles weitere wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Und jetzt macht gefĂ€lligst den Computer aus und genieĂt den Sommer!
- Kim

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META - Tag 8 - Stimm nochmal!
Das Wochenende und ein freier Tag hier in Halle liegen hinter uns und wir sind gestern mit Volldampf in die zweite Woche gestartet. Das heiĂt fĂŒr uns, dass das Ende der Arbeit nach und nach in sichtbare NĂ€he rĂŒckt - was hauptsĂ€chlich traurig ist, weil wir uns gerade auf einen guten Mix aus Arbeit, ProduktivitĂ€t und SpaĂ eingeschossen haben. Kenji hat seinen Teil der Gitarrenparts gestern fertig gemacht und nun ist es an Fabi, dem ganzen das I-TĂŒpfelchen aufzusetzen.Â
In Akribischer Kleinarbeit nimmt META StĂŒck fĂŒr StĂŒck immer mehr  Gestalt an. Was wir am Ende unseres Aufenthalts hier auf jeden Fall gelernt haben werden, ist pingeligste Genauigkeit. Da wird der vermeintlich gute Take noch ein drittes und viertes Mal eingespielt, weil an der einen Stelle die eine Saite nicht hundertprozentig gestimmt ist. Da ist Christoph als Gitarrist natĂŒrlich in seinem Element und hat seine Ohren ĂŒberall. Alles zu unserem Vorteil - die Gitarren klingen bereits im Rohmix fast schon ekelhaft gut.Â
Mit etwas GlĂŒck haben wir heute oder morgen Kenji und Fabi arbeitslos gemacht. Auf dem Plan stehen dann nur noch Benny, der die Zeit im Studio fĂŒr erstaunlich kreative Text- und Melodiearbeit nutzt und Lars, der bislang noch gar nicht am Zug war und entsprechend das groĂe Jucken in den Fingern hat!Â
- KimÂ
META - Tag 3 - Boah.
Ich bin eins von diesen Ă€tzenden Bandmitgliedern, die erstmal grundsĂ€tzlich so lang jeder neuen Songidee skeptisch gegenĂŒber stehen, bis sie vom Gegenteil zu ĂŒberzeugen weiĂ. Bei den Vorbereitungen fĂŒr META hat das ganze seinen Zenit erreicht. Ich meine, hier geht es um ein Album. Unser erstes (!) Album. Ganz egal, was diese Band danach von sich geben und veröffentlichen wird... letztendlich prĂ€gt das erste Album das Image einer Band ja schon maĂgeblich. Hinzu kommt die Entscheidung, alles auf deutsch zu machen. Wir persönlich finden es natĂŒrlich total geil - aber es ist eben in dem Genre unĂŒblich und dementsprechend soll das Endergebnis natĂŒrlich im besten Sinne auf sich aufmerksam machen. Letztendlich ist es aber auch der ArbeitsatmosphĂ€re nicht wirklich förderlich, wenn man nicht aufhört, ewig rum zu mĂ€keln und das nur aus dem GefĂŒhl heraus, dass das Material zwar nicht schlecht, aber eben auch nicht Smash-hit verdĂ€chtig ist. Letztendlich habe ich mich aber immer darauf besonnen, Vertrauen in uns und unser Songwriting zu haben. Vor allem, weil im Proberaum einfach alles so viel anders klingt als fett produziert. War bislang immer so.Â
Und dieses mal verhĂ€lt es sich genauso. Heute war ein verdammt arbeitsreicher und produktiver Tag. Das Schlagzeug ist nun komplett (was mich ehrlich gesagt etwas erleichtert - im Studio spielen ist ja schon immer wieder eine eigene Welt fĂŒr sich). AnschlieĂend haben wir den Tag genutzt, um einen weiteren Gitarrentrack von Kenjis Seite aus fertig zu machen und zum Schluss haben wir uns an die ersten Vocals gewagt...Â
Leute....
Egal, was wir dachten, wie unsicher wir an manchen Stellen waren, als wir hier angekommen sind. Vollkommen egal. Denn der Rohmix und die einzelnen Teile, aus denen sich allmĂ€hlich nach und nach ganze Lieder formen, klingen so fett, dass wir uns kaum auf den Sofas halten konnten. Ein weiteres Mal erweist Christoph sich als guter Mann, mit dem wir uns auf eine Ă€uĂerst angenehme, lustige und gleichzeitig kreative ArbeitsatmosphĂ€re eingependelt haben. Hinzu kommt ein Benny, der bislang mit jeder Produktion besser klang und der uns heute einfach mal problemlos an die Wand gepustet hat.Â
Unsere Begeisterung wĂ€chst mit jedem Take, der aufgenommen wird. Nichts desto trotz machen so viele Stunden in einer Regie voller Typen und lauter Musik den Kopf etwas wirr, was man an der binnen Sekunden eingetretenen Stille hier im Hostelzimmer deutlich erkennen kann. Und in diesem Sinne wĂŒnsche ich Euch fĂŒrs erste eine gute Nacht.Â
- KimÂ
Mindig csak a hĂŒlyesĂ©g.