Ein Song der die Welt verÀndert
Meine LebensumstĂ€nde sind so wenig freiwillig wie die anderer Menschen die den Job haben ihr Leben zu verwirklichen. Und es ist tatsĂ€chlich mehr ein getrieben werden als das man selbst vorantreibt. Man spĂŒrt was man tun muss!
Das, was man durchlebt wird Teil einer Erfahrung ĂŒber der hinaus die Kunst entsteht. So realisieren Musiker ihre Erlebnisse in Songs, weil sie Singer-Songwriter sind. Andere erschaffen plastische Figuren, malen ein Bild - mir ist diese Kunst im Schreiben gegeben. UnabhĂ€ngig davon wie gut oder schlecht, ich habe das einerseits erst spĂ€t entdeckt. Andererseits muss ich feststellen, ohne diese Form der Entwicklung und Erfahrung wĂ€re das, was ich tue nicht umsetzbar. Es brauchte die Erfahrung, speziell diese Form der Erfahrung im gegenwĂ€rtigen Zeitgeist. Auch um fĂŒr kommende Generationen auf etwas zurĂŒck greifen zu können.
So wird mir heute bewusst wie noch nie, wie viel junge Menschen in Verantwortung stehen, wo sie nicht stehen sollten, sehr hohen Positionen stehen, wo sie nicht sein sollten. Der Recherche nach in Sachen Psychologie, Philosophie oder gar in Bezug auf Charakterbildung nicht möglich sein kann. Es gibt nur einen Grund der das ganze erklĂ€ren kann. Es ist gegenĂŒber Kriegen und Konflikten eine Umkehr erforderlich. Was junge Menschen heute schon frĂŒh tun ist meines erachtens Bestandteil dessen was man von Erwachsenen erwarten wĂŒrde. Da dies aber ganz offensichtlich genau umgekehrt ist, will ich nicht nur von kollektivem IdentitĂ€ts-"Diebstahl" sprechen, der gegenseitig stattfindet, sondern von einem Rollentausch der sich durch einen globalen konflikt ergeben haben muss. Also durch Kirege und Konflikte. Es ist also eine Umkehr erforderlich, um den ursprĂŒnglichen Zustand wieder herzustellen. Um nur ein Beispiel zu nennen, Sebastian Kurz als Bundeskanzler. Die Meinungen dĂŒrfen umstritten sein, ich bin mir aber sicher das ist - ein Fehler im System! Das aber nur ein Einwurf zur Veranschaulichung!
Es ist Paradox, es ist der Sache inhÀrent und es ist wohl die FÀhigkeit der Metaphysik. Es erfordert auf den eigenen Geist blicken zu können.
Ich bin seit Jahren einer Situation ausgesetzt, einem inneren Konflikt der zum Teil erwĂŒnscht, zum anderen Teil nicht erwĂŒnscht ist. Solange es aber so ist, wie es ist, nutze ich diese meine Zeit und versuche das Beste daraus zu machen. Auf diese Weise muss ich mir am Ende dieser Zeit möglichst wenig VorwĂŒrfe machen.
Den jeder Vorwurf, der an sich selbst gerichtet ist, arbeitet gegen die eigene FÀhigkeit wertschöpfende Gedanken entwickeln zu können.
Aktuell recherchiere und schreibe ich ĂŒber die Inspiration und Ideen von MusikkĂŒnstlern, was mich dazu brachte diesen Artikel zu verfassen. Denn der Beobachtung nach ist gegenwĂ€rtig viel Erfahrung gefragt. Menschen wollen wissen wie man sich richtigerweise bei so viel VerĂ€nderung verhalten sollte. Beobachtung bleibt solange trotzdem etwas Subjektives solange sie nicht allgemeinverbindlich belegt werden kann. In der Erfassung und den Ideen der KĂŒnstler um deren Songs steckt nicht nur viel inspiratives. Hier liegt so viel unentdecktes Material zur Erfassung und Interpretation von Zeitzyklen. Aktuell greift man auf LinearitĂ€ten zurĂŒck, was man wirklich hĂ€ufig beobachten kann. Da heisst es dann höchstens, was war vor 10 oder gar 100 Jahren an genau diesem Tag.
Denn, Zeitzyklen zu erfassen erfordert Kenntnis und die wird in der aktuellen Lage wohl nur noch durch KI erstellt werden. Um Zeitmuster zu vergleichen, benötigt man die Elemente, die einen Zeitpunkt beschreiben und daher vergleichbare Daten. Das Vergleichen von Zeiten gehört irgendwo aber zum Berufsbild in der Werbung und Kommunikation. Und da ich mir das GefĂŒhl erhalten will, arbeite ich daran so lange bis es michÂ ĂŒberzeugt, dass eine KI das besser könnte, als ich.
Nach vielen Jahren Informationsbeschaffung und Aufbereitung war fĂŒr mich momentan die Zeit gekommen, meine Datensammlung in ihrer Struktur noch einmal zu ĂŒberarbeiten.
Es gibt viele GrĂŒnde das eigene Leben mit digitalen Methoden aufzubereiten. Als ein Beispiel nenne ich eine persönlich wichtige und existenzielle Erfahrung!
Ich bin wie vielleicht viele Menschen von einem Tunnelingeffekt betroffen. Ein Begriff der Beschreibt den psychologischen Sachverhalt spĂ€terer Generationen die in sich Kriegstraumatische Erlebnisse weiter tragen. Man sagt diesem Sachverhalt eine Auflösung in frĂŒhestens dritter Generation nach. Demnach habe ich GlĂŒck und darf dies schon in der zweiten Generation nach dem Krieg erleben. Jedenfalls, das eigene Leben anhand von Bild, Textmaterial oder Filmen, Geschichte, politische HintergrĂŒnde und Ereignisse aufzubereiten habe ich mir in einer strukturierten Datensammlung zu eigen gemacht. Nichts anderes als das womit Digital Natives aufwachsen. Ich ging also mit der Zeit, und die Zeit damit auch mit mir.
Das PhĂ€nomen hat irgendwann gezeigt, es ist mir gelungen, an mir selbst zu erkennen, der Tunneleffekt nimmt mehrere Generationen zusammen und ĂŒberschneidet diese in einem kleinen Zeitfenster. Das kann sich bsw. dahingehend zeigen, das man wie ich mehrere Dinge gleichzeitig tun möchte, weil man die ZusammenhĂ€nge meint zu erkennen, sich dann aber verzettelt. Durch die Aufbereitung von Daten und der zeitlich, chronologischen Zuordnung bin ich heute in der Lage eins nach dem anderen abarbeiten zu können. Ich konnte also den Tunnelingeffekt entzerren und mein Episodisches GedĂ€chtnis, meine Autobiografie in dieser Hinsicht wieder so herstellen, wie es mittels Metapysik dargestellt, also der KlĂ€rung zur philosophischen und psychologischen Frage zu klĂ€ren hat und damit Orientierung findet wie etwas sein soll. Kurz gesagt, die Evolution hat bestimmte Muster vorgesehen und im Zweifelsfall hĂ€tte man sich danach neu anzupassen. Den genau das tun Neurosen, Kriegsneurosen, sie versuchen die Anpassung an das reale Leben zu stören. Die Folge sind Ăberanpassung oder Unangepasstheit.
Jedenfalls, ich versuche zurzeit eine Ritualisierung, eben eine dieser Möglichkeiten zur Stabilisierung in dem ich am Wochenende Musikthemen erarbeite, wÀhrend ich unter der Woche eher wissenschaftliches erarbeite. Auch solche Ritualisierungen zu erreichen ist harte Persönlichkeitsarbeit.
Und so sind inzwischen ein paar Texte entstanden, die ich absehbar auf meiner Seite veröffentlichen möchte. Verbunden mit dem aktuellen Vorhaben Musikjournalismus fĂŒr vergangene Jahrzehnte, vorzugsweise meine Generation betreffend wieder zum Leben zu erwecken. In Analogie zur Modesoziologie.
Wer meinen Text gelesen hat der stellt vielleicht fest, das kleinste ZahnrĂ€dchen ineinanderzugreifen scheinen. Mit viel GlĂŒck kann man meine Erlebnisse durchaus mit sich selbst vergleichen und LösungsansĂ€tze finden.
Die Aufbereitung von Informationen lÀngst vergangener Zeit wird meiner bisherigen Recherchen nach zu urteilen der Zukunft gehören. Bildung kleiner Interessengruppen, der Effekt die Zeit einzufrieren, um Bezugspunkte zu haben, sind nur zwei Beispiele. Das Menschen vor dem schnellen Wachstum gegenwÀrtig Angst haben, Àussert sich gerade im Trend politischer AlleingÀnge genauso wie Gruppen die zu religiös fanatischen Sekten oder Rechtsnationalismus neigen.
Der Song den ich mit Start gestern recherchiert habe hatte die Aufgabe ein friedliches Festival zu erreichen. Der Song hat sein Ziel erreicht. Er hat die dĂŒsteren Gedanken des Krieges zurĂŒckgedrĂ€ngt und mit Liebe eine neue Zeit begonnen. Die Analogie zu den heutigen Konflikten in der Welt zum damaligen Weltkrieg ist in hĂ€ufigen Begriffen und Handlungen frapierend Ă€hnlich. Vielleicht erfordert es aktuell einen "Summer of Love" um die MĂŒhen von Vergeltung der Kriegsparteien zu besĂ€nftigen, die Dummheit der StaatsoberhĂ€pter in die Schranken zu weisen und ihnen die FĂ€higkeit zu nehmen ihre Macht ĂŒber die ganzer Völker zu stellen.Â
Songschreiber und Frontman Phillips, ein enger Freund von Scott McKenzie sagte sinngemĂ€Ă: TatsĂ€chlich dachte ich an Olympia mit den KrĂ€nzen auf dem Kopf der Teilnehmer.
"Actually, I was thinking of the Olympics and the wreaths that the people wore."
Zwei Jahre vor Woodstock fand 1967 das Monterey Pop Festival statt bei dem mit 32 Bands Gelder fĂŒr neue Musiker gesammelt werden sollten. Scott McKenzie, Philip von The Mamas and The Papas als auch der Musikproduzent Lou entwickelten dieses Festival. Dazu sollte es einen Song geben. Scott sollte die Melodie dazu schreiben, Philip den Songtext.
Das Monterey Festival wurde zur eigentlichen Keimzelle des 2 Jahre spĂ€ter entstandenen gigantischen Woodstock-Musikspektakels mit mehr als 400.000 Menschen. Die Menschen in der Stadt befĂŒrchteten rund um das Monterey Festival schlimme Dinge, weil die ganzen Studenten, Hippies und Musiker zu Besuch kommen sollten. Es sollte ein Song fĂŒr dieses Festival gemacht werden, das die GemĂŒter friedlich stimmen sollte.Â
Den Hippigedanken von Flowerpower mit einer Form von Wettkampf wie bei Olympia zu vergleichen war nicht weit weg. Denn tatsÀchlich lag hinter dem Wunsch und Gedanken des Songs das Loslassen der noch vorhandenen Belastungen um die Kriegsgeschehen des Zweiten Weltkrieges. Die Liebe, die durch die Harmonie der Musik entstehen sollte, sollte stÀrker sein als die Gedanken zu Gewalt und Vernichtung zu Kriegszeiten.
Auf dem Festival wurden von TranceĂ€hnlichen ZustĂ€nden berichtet. Es gab rituelle Handlungen die Opfergaben glichen. So werden mehrere VorfĂ€lle wie die um Jimi Hendrix beschrieben, der sich beim Spiel mit der Gitarre in tiefer Trance verlor, seine Gitarre mit Benzin ĂŒbergoss und anzĂŒndete. Es war wie eine Opfergabe wird spĂ€ter berichtet - und ich fĂŒge dem symbolisch die mir bekannte Bedeutung hinzu â aus dem neues Leben entstand. Denn zwei Jahre spĂ€ter kam Woodstock, dessen Bedeutung bis heute berĂŒhmt bliebt!
Musik hat die Kraft Menschen zu verbinden, HarmoniebedĂŒrfnisse zu befriedigen und diese waren aufgrund der Kriege einfach allgegenwĂ€rtig.
Zwei Jahre spĂ€ter konnte sich das Engagement zum Aufbau der Musik und KĂŒnstler in Woodstock mit mehr als 400.000 Teilnehmern und unvergesslichen Jahrhunderthits komplett entladen! Menschen machten sich frei von moralischer Gefangenschaft, ethischen Vorstellungen und lieĂen ihren Gedanken freien Lauf. Liebe konnte sich entfalten! Traditionelle GlĂ€ubige werden dies naturgemÀàanders sehen.
Den ZĂŒgellosigkeit sei einer TodsĂŒnde zuzuordnen. Doch heiĂt es an einer Stelle des Biblischen, âIch werde das Gesetz in Dein Herz schreibenâ â was an das Bild vom biblischen Urvater Abraham erinnert. Die Bereitschaft zu âsĂŒndigenâ um mit dem Herzen die NĂ€chstenliebe zu erfahren. Nach dem Motto, âWas du nicht willst das man dir tu, das fĂŒge keinem anderen zu.â
Die Zeit der groĂen Transformation zu erfassen war auch fĂŒr mich irgendwann die Idee mit dem Begriff fĂŒr meinen geplanten Blog Gate-Communications, was eben bedeuten soll, die Transformation als Tor in neue Formen der Kommunikation. Darunter eben auch, Scham abzulegen und uns so zu zeigen wie wir sind, so unterschiedlich wir sind, angenommen und geliebt zu sein. Denn Kommunikation ist weit mehr als nur Sprache oder innere Haltung. Mich nicht wegen meiner Orientierung diskriminieren lassen zu mĂŒssen, sondern an meiner Ăffnung als Mensch und Individuum das gute und das Potenzial zu erkennen, um daraus Wertschöpfung zu erreichen. Das ist Inhalt der Transformation. Gerade aktuell verdrĂ€ngen Menschen noch so viele vergangene Ereignisse und wollen nach aussen hin gut aussehen, obwohl eben auch die andere Seite des Lebens, die meist eher schmutzig ist, ablehnen und damit sich selbst nicht annehmen.
Sofern der Song auch dich fĂŒr kurze Zeit in eine andere Welt verfĂŒhrt â viel genuss, hier der Songtext - âPeople in Motionâ steht auch fĂŒr die Lust sich bewegen zu wollen und deutet auf das Gegenteil dessen hin, was all die gegenwĂ€rtigen Konflikte in der Welt mit sich bringen. Sie lĂ€hmen, machen Angst und versuchen uns zum Schweigen zu bringen.
Scott McKenzie - San Francisco
If you're going to San Francisco
Be sure to wear some flowers in your hair
If you're going to San Francisco
You're gonna meet some gentle people there
For those who come to San Francisco
Summertime will be a love-in there.
In the streets of San Francisco
Gentle people with flowers in their hair.
All across the nation such a strange vibration.
People in motion.
There's a whole generation with a new explanation.
People in motion. People in motion.
For those who come to San Francisco
Be sure to wear some flowers in your hair.
If you come to San Francisco
Summertime will be a love-in there.
If you come to San Francisco
Summertime will be a love-in there.
Scott McKenzie ist im Jahr 2012 mit 73 Jahren in seinem Haus in Californien verstorben.