Durch meine Wände kommt sie ungefragt.
Nach Tagen im Glück in den Nächten danach.
Sie ist nicht allein, doch sie sieht einsam aus.
Ich erkenn sie schon von Weitem
Und ich hör den Flügelschlag.
Ich hab sie nicht gerufen, doch mit einmal war sie da.
Hey, Schwester Schwermut, bist Du auf dem Weg zum Ziel?
Oder treibst Du noch im Wahnsinn einer Schicksalsmelodie?
Hey, Schwester Schwermut, kannst Du mich hören in Deiner Welt?
Ich wünsch Dir alles das, was gut tut und das, was uns zusammenhält.
Ich kenne sie gut, wir kennen uns schon lang
Sind schon so oft hinausgeschwommen wie stille Kinder in die Nacht hinein.
So allein, zu Allem bereit.
Stille Wasser durch die Dunkelheit, die Welt ertrinkt in ihrer Einsamkeit.
- Selig, Schwester Schwermut

















