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Meine Ideen zum Erlkönig Manöver
Heeeeeeeeeeeeeee hilft mir mal... Hab vor n paar Tagen Erlkönig-Manöver von Robert Löhr zum 1.Mal fertig gelesen und komm immer noch nicht zurecht mit dem Ende...
OK, ich wollte schon länger das Buch lesen, weils so interessant klingt mit den Dichtern und Denkern vs Napoleon... und wollte endlich das Ding mit Kleist und Humboldt verstehen 😼
!ACHTUNG SPOILER!
Die ersten Kapitel waren ganz süß und lustig und abenteuerlich, ich liebs sehr wie viele Details Robert Löhr eingesetzt hat immer wieder und omg Kleists Eintritt war ICONIC und ja die Dynamiken sind SO gut haha
Wo wir da schon sind, können wir BITTE kurz über Goethe und Schiller, die eigentlichen Hauptcharaktere, sprechen??!!! Seid mal ehrlich, was soll das gegenseitige Aufziehen die ganze Zeit..??? Oder wie die ganze Zeit Händchen halten??? Oder die Szene am RHEIN??!?!?!?! WAS ZUR HÖLLE WAR DAS???? Hätschelhansi der so gebrochen am Ufer saß und Schiller der beim Kampf um Leben und Tod ausgerechnet den Zauberlehrling im Kopf hat... Ok ok darum solls erstmals nicht gehen.
Ehm.... Kleist und Humboldt??? Hab nicht erwartet das Robert Löhr SO weit geht mit denen... Zu den Punkt zu den wir angekommen sind frag ich mich obs n Abenteuerroman wirklich ist oder eher ein Liebesroman... Ich fand sie über die Zeit ganz süß so awwwwwwwwwwwwwwwww ja voll das süße Pärchen und ja.. Das Buch hatte so viel HUmor und Abenteuer und Liebe und alles war schön....
BIS DAS ENDE KAM.... WAS EINE ART PLOTWIST SOLL DAS SEIN???!!?!?!?!?!? Nimmt Robert Löhr Papier und Tinte direkt weg, BITTE... 💔
Ok darum gehts mir jetzt grundsetzlich und darüber will ich bitte andere Meinungen erfahren:
Müsst verstehen dass ich so bssl Humboldtfan bin ok und ich weiß, er war ein guter Mensch und war vernünftig. Ich war schon enttäuscht, dass er gefühlt nur 3 Sätze insgesamt sprach und dass er so im Schatten war und so zurückgezogen wurde, und dann dazu am Ende so ein letztes Bild bekommt... Was ich jetzt sage kann umstritten sein... aber hört zu!
Ok am Ende so all die Plot Twists, sie wurden prinzipiell alle angelogen und haben jetzt deren größten Feind gefangen: Sainting. Aber sie wollten und konnten ihn nicht töten.... doch so unerwartet es kam tat es Alex. Der Typ, der die Kapitel davor so gut, sanft und naja fast schon unschuldig erschien. Er erschießt den Sainting. Und dann erfahren wir von seinen Betrug und die geheime Abmachung mit deren größten Feind. Aber er erklärte wie er es nicht aus Egoismus tat für sich, sondern halt weil er sah wie Karl mental auseinandergerissen war und er genauso tyrannisch sein würde als König und das Volk wieder versklavt werden würde.. Er war ja Weltbürger und dachte im Gegensatz zur Gruppe, die größtenteils aus Patrioten bestand, nicht nur an Deutschland, sondern über Grenzen. (Wurde bssl von Pflichtethiker zu Utililitarist??)
URGHHHHHHHHHHHHHHHHH die Szene zerstörte mich!! Kleists Reaktion.. wie man ihn töten wollte... Wie er ihn immerwieder Verräter nannte..
UND DANN GEHT KLEIST MIT GOETHE AM ENDE HAND IN HAND WEG UND JEDER VERSTOSST ALEX!!!!
Urghhhhhh mich hat das sauer gemacht! Ok, Kleist. Verstehe, dass er wegen seinem radikalen Patriotismus, seinen Traumas und vorallem wegen seiner Liebe zu Alexander so reagierte... Aber BITTE. War nicht so, dass Goethe, Kleist und die anderen lügten, betrogen und mordeten. Man vergab, aber Alexander wird verteufelt.
Goethe wollte nur Macht und Fürstentreue, Schiller wollte die Erfüllung seiner Ideale, Kleist wollte sein Hass und Trauma ausarbeiten...irgendwo.
Kann man es so verstehen? Und dass es am Ende keinen Held gibt? Und dass Alex ihnen überlegen war und er das tragische Ende wählte und seine Existens, sein Freundeskreis und vorallem seine große Liebe opferte für das Allgemeinwohl???!!
Ach bitte. Wenn eh alles fiktiv ist, dann mach doch zumindenst ein Happy Ending.. Warum so traurig??
Als ob das ein echtes Buch ist....
happy pride month to these two
Bild des Tages: Schiller Denkmal Frankfurt

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Schiller mit Heppner - Leben... I Feel You
Schiller feat. Máire Brennan || Miles and Miles
O tender yearning, sweet hoping! The golden time of first love! The eye sees the open heaven, The heart is intoxicated with bliss; O that the beautiful time of young love Could remain green forever.
- Friedrich Schiller, The song of the Bell (1799)