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Kapitel 3
3
Als wir in den Aufzug steigen, sage ich zu Violet:
„Das hast du wahnsinnig geschickt eingefädelt. Wow! Ich hoffe, ich habe mich nicht allzu dämlich angestellt.“
„Nein, alles ist bestens. Ich habe den ganzen Mut nur, weil du dabei bist! Mein Gott, als ich vor über zwanzig Jahren das erste Mal nach Griechenland kam, war das alles nur ein einziges Spiel, bei dem man Geld machen konnte. Die Griechen waren so verrückt nach Blondinen, das kannst du dir nicht vorstellen! Und jeder hat etwas springen lassen dafür, mit einer ins Bett zu gehen. Ich war mit einer Freundin im Urlaub hier. Wir trieben es überall. Auf dem Olivenacker, am Strand, im Auto. – Wir hatten mehr Geld als wir nach Hause flogen, als bei unserer Ankunft in Griechenland. Die Männer haben alles für uns bezahlt. Getränke, Essen, Pensionen, – sie ließen sich nie lumpen. Hauptsache, sie konnten mit uns flirten, uns küssen, anfassen oder vielleicht ein Nümmerchen mit uns schieben.“
Der Aufzug hält an. Wir steigen aus und Violet flüstert mir zu:
„Denk dran! Keine Lesbenspiele, nur Safer Sex und für mich keinen Analverkehr. Wenn er Anal will und du willst es ihm geben, ist das deine Sache.“
„Okay! Auf Analverkehr bin ich auch nicht scharf.“
Violet hat schon lange keinen Freier mehr mit einer zweiten Frau bedient. Sie arbeitet seit vielen Jahren alleine und bevorzugt das. Dabei ist es zu zweit eigentlich immer eine einfache Sache, weil der Mann doch relativ schnell überfordert ist. Wir klopfen an Zimmer Nummer 617. Jack öffnet uns. Er trägt nur noch seine Unterhose. Ein kräftiger, muskulöser Mann steht uns gegenüber.
„Herein spaziert, Ladies!“, sagt er, und wir folgen ihm in den Raum. Ich bitte ihn, Musik zu machen.
„Was immer ihr wollt!“, gibt er zurück. Er spielt so lange an der Fernbedienung des Fernsehers herum, bis er einen Sender mit langsamer, melodischer Musik gefunden hat. Violet hat ihr Kleid abgestreift und trägt nur noch einen roten Spitzen BH mit einem dazu passenden Höschen. Sie legt ihre Hände von hinten auf Jacks Schultern und massiert sie sanft. Wir stehen in dem Raum zwischen Bett und Badezimmer. Viel Platz ist hier nicht für uns Drei. In einem großen Spiegel an der Wand kann Jack sich, Violet und mich sehen. Ich versuche, auf die Musik der Siebziger Jahre langsam tänzelnd einen kleinen Striptease hinzulegen. Als ich nur noch meinen schwarzen Satinslip und meine High Heels trage, gehe ich auf Jack zu und schmiege mich an ihn. Sofort greift er mit einer Hand an meinen Busen und mit der anderen in meinen Slip. Gleichzeitig will er mich küssen. Einen Kunden zu küssen, gehört zwar normalerweise nicht zu meinem Service, aber da er unser selbst gefangener Fisch ist und nicht aus dem Mund riecht, lasse ich das Küssen zu. Violet bleibt von hinten an Jack geschmiegt. Sie massiert seinen Rücken, seinen Po und die Innenseiten seiner Schenkel. Der Schwanz in seiner Unterhose ist schon dick geschwollen. Ich höre auf, ihn zu küssen, gleite an ihm hinunter, fahre stattdessen mit meiner Zunge über seine Brust, seinen Bauch und seine Hüfte; hole sein bestes Stück oben aus dem Slip heraus und stecke es tief in meinen Mund. Jack stöhnt auf. Ich ziehe ihm die Unterhose aus und lecke abwechselnd seine Eier und seinen Schwanz.
„Oh mein Gott!“, flüstert er. „Das ist ja irre!“
Nach ein paar Minuten nehme ich Blickkontakt zu Violet auf. Wir verständigen uns darüber, Jack aufs Bett zu dirigieren. Ich ziehe mein Höschen aus und sage:
„Jetzt wollen auch wir unseren Spaß, Darling, – leg dich hin!“
Als er auf dem Rücken liegt, krabbeln wir rechts und links neben ihn und bearbeiten sein Gemächt mit unseren Zungen. Er windet sich vor Geilheit. Genau so mag ich die Männer! Wenn sie ihren Verstand verlieren. Wenn sie nur noch Schwanz sind. Nach einer Weile löse ich mich von seinem Geschlecht und knie mich so über seinen Kopf, dass meine Pussy dicht über seinem Gesicht schwebt. Sofort zieht er mich weiter zu sich hinunter, und beginnt mich zu lecken. Ich stütze mich am Kopfteil des Bettes ab und tue so, als wenn ich es toll finde, so wild von ihm geleckt zu werden. Einen Orgasmus will ich ihm jedoch nicht einfach so vorspielen. Damit warte ich lieber, bis ich genau weiß, ob er das überhaupt braucht. Die meisten Leute sind der Meinung, dass eine Hure den Orgasmus immer nur vorspielt und deshalb gehe ich sehr sparsam mit diesem Schauspiel um. Wenn ich einen Freier schon länger kenne und ihm dann irgendwann vormache, dass mir der Sex mit ihm Spaß macht, fühlt er sich unglaublich geschmeichelt. Deshalb vermeide ich es möglichst, einem Kunden unnötigerweise einen sexuellen Höhepunkt vorzuspielen. Und deshalb stöhne ich bei Jack nur ein kleines bisschen vor mich hin. Als ich mich zu Violet umdrehe, sehe ich, sie hat aufgehört ihn zu lutschen und hat ihm ein Kondom übergezogen. Auf ihr Zeichen hin wechseln wir unsere Plätze. Ich rutsche mit meiner nassgeleckten Muschi auf Jacks geschützten Schwanz und sage:
„Ah, das ist geil, Baby. – Dein Dicker fühlt sich wahnsinnig gut an!“
Violet kniet sich breitbeinig in Jacks Reichweite neben uns. Der weiß nicht wohin er sehen und fassen soll. Während ich ihn reite, greift er mit einer Hand an meinen Busen, mit der anderen an Violets Boobs. Am liebsten würde er wahrscheinlich noch an ihrer Muschi fummeln. Aber er hat nur zwei Hände… Jack ist gierig und geil. Ihm wird es nicht leid tun, nachher das Geld herauszurücken. Da bin ich mir sicher! Ich ficke ihn langsam und rhythmisch. Als er kurz vor dem Explodieren ist, steige ich von seinem Schwanz, streife das Kondom ab, lasse es neben das Bett fallen, nehme vom Nachttisch ein frisches und rolle es vorsichtig über sein bestes Stück. Danach gebe ich Violet ein Zeichen. Sie löst ihre Titten von Jacks Zugriff, setzt sich auf ihn und reitet ihn sofort, heftig stöhnend. Ohne darüber zu sprechen, sind wir uns einig, dass es an der Zeit ist, ihn zum Abschluss kommen zu lassen. Ich knie mich mit gespreizten Beinen in Hundestellung so neben die Beiden, dass Jack von hinten auf meine Muschi schauen und einen Finger in sie hineinstecken kann. Er ist aufs allerhöchste erregt und gibt sich Mühe, uns beide zu händeln. Violet fickt ihn immer schneller und dann kommt, was kommen muss: Er kommt! – Jack bäumt sich auf und stöhnt mit schmerzverzerrtem Gesicht. Er fasst Violet bei der Hüfte, während er sie hart von unten stößt. Mit geschlossenen Augen sinkt er schließlich in sich zusammen. Er atmet schwer und wohlig.
„Oh Ladies, das war grandios.“, flüstert er.
Wir legen uns rechts und links neben ihn und lauschen seinem schnaufenden Atem. Jack nimmt uns in die Arme und küsst uns beide auf die Stirn. Er schaut uns erschöpft und glücklich an. So gefällt mir das. Was ich, neben dem vielen Geld das ich verdienen kann, an meinem Beruf am meisten liebe, ist, dass ich jemanden so richtig glücklich machen kann! Violet fragt Jack, ob er noch eine kleine Massage zum Einschlafen möchte, doch er lehnt ab und sagt:
„Es wird Zeit, euch hinauszuwerfen. Sonst bange ich um meine Nachtruhe. Ich fliege morgen sehr früh nach Amsterdam.“
Ich stehe auf und frage, ob ich das Bad benutzen darf. Jack bejaht. Ich schlüpfe hinter den Duschvorhang der Badewanne, dusche mich und spüle meinen Mund danach gründlich mit einem antiseptischen Mundwasser aus. In ein Badetuch gehüllt kehre ich zurück ins Zimmer und nun verschwindet Violet ins Badezimmer. Ich ziehe mich an und plaudere mit Jack, der aufsteht und zwei 100 € Scheine auf seinen Schreibtisch legt. Als Violet wieder im Zimmer ist, zeigt er auf das Geld und sagt:
„Das ist für euch, ihr beiden Hübschen. Danke sehr, Anika und Violet! Das war wirklich ein aufregendes Erlebnis für mich. Habt ihr eine Telefonnummer? Ich komme bestimmt irgendwann mal wieder nach Athen und dann könnten wir das gerne wiederholen.“
Da ich noch keine Geschäftsnummer habe, nicke ich Violet zu. Auf einem Stück Papier hinterlässt sie ihm ihre Mobilnummer, unsere Namen und malt ein Herzchen dazu. Wir bedanken uns bei ihm für seine Großzügigkeit, küssen ihn links und rechts auf die Wange und wünschen ihm eine gute Nacht. Als wir aus dem Zimmer geschlüpft sind, liegt ein zufriedener Ausdruck auf Violets Gesicht. Auch ich bin zufrieden. Höchst zufrieden! Immerhin habe ich gerade eben mein erstes Geld in Athen verdient. Ich bin immer noch erstaunt darüber, dass wir heute Abend überhaupt einen Fisch an Land gezogen haben. Und ganz besonders freue ich mich darüber, so eine nette und liebenswerte Kollegin zu haben. Als wir vor der Tür des Ammas Hotels in die milde, warme Abendluft Athens treten, nehmen wir uns kurz in den Arm, drücken uns verschwörerisch und gehen gemeinsam in Richtung Plateia-Glyfada. Es ist fast Mitternacht und ich weiß nicht, ob es noch einen Bus zurück nach Piräus gibt. Ich könnte mir natürlich ein Taxi leisten. Aber dazu bin ich einfach zu geizig. Das würde ich nur machen, wenn wirklich kein Bus mehr fährt. Ich ziehe einen 5 € Schein aus meinem Portemonnaie und reiche ihn Violet, um mich an dem Trinkgeld für Michalis zu beteiligen. Violet dankt mir und sagt:
„So finde ich das am besten, wenn wir uns immer alles teilen. Es ist blöde sich ständig gegenseitig einzuladen. – Das hat doch nichts mit Freundschaft zu tun.“
Wir plaudern vor uns hin und gehen nochmal den gelungenen Abend und unseren erfolgreichen Fischfang durch. Violet sagt:
„Mein Gott, ich fühle mich heute Abend zwanzig Jahre jünger! Wie damals im Urlaub auf den griechischen Inseln.“
Und ich antworte:
„Und ich bin richtig glücklich, dich kennengelernt zu haben. Vielen Dank für alles, Violet!“
„Ach, nichts. Bedank dich nicht! – Sieh jetzt erst mal zu, dass du eine Anzeige in der ‚Athens World‘ aufgibst. Glaub mir, wenn du geschickt bist, kannst du hier eine ganze Menge Geld verdienen.“
Wir erreichen die Plateia-Glyfada und ich sehe bei der Bushaltestelle auf den Fahrplan. Es wird noch ein Bus fahren. Als der kommt, umarmen und küssen wir uns, ich steige ein und Violet schlendert, ihre kleine Handtasche schwenkend, davon. Ich lehne meinen Kopf müde an die Rückenlehne des Sitzes, während mich der Bus schaukelnd nach Piräus fährt.
One of Diamond Jessie Hayman's former San Francisco brothels in the current Tenderloin district. #sanfrancisco, #prostituion, #brothel, #sanfranciscohistory , #travelguide, #vice, #unconventionaltourism , #scandal https://www.instagram.com/p/CAx2Ej3JYJk/?igshid=1a72bgkw61ij0
Court of Appeal finds that there was a "substantial injustice" in the May 2008 conviction of a woman who escaped her captors using a fake British passport.
Choosey Choices are Not Empowering - Prostitution
Choosey Choices are Not Empowering – Prostitution
The people who wish to maintain the patriarchal status quo are not stupid. The ‘blue light campaign’ is evidence of this, as it seeks to normalize the abuse and trauma that are inherent in female prostitution. I offer a handy rule of thumb when it comes to ’empowering ideas’ put forth by some liberal feminists, you need to answer only one question.
Are the males in society using “x” to get…
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Rachel Moran on 'Choice Feminism'
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Ah, the freedom of choice…
https://blackswallowtailbutterfly.tumblr.com/post/173588985512/antiplondon-the-concept-of-choice-is-rooted-in
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It’s going beyond that a simple fake, that “everyone has done it”, that “it’s cheaper”... You can now think about it twice before do it. Be smart! Make a good decision.