Nach 2 Tagen surfen im Wellenparadies Plettenberg Bay kann auch ich meine ersten Wellen einigermaßen stehen, obwohl ich bei weitem nicht so begabt bin wie mein Sohn, dem bei der Verteilung des Gleichgewichtssinnes auf jeden Fall gut gegeben wurde. Nichtsdestotrotz fühle ich mich, als wäre ich schwerst verprügelt worden, was ja im Grunde genommen auch stimmt. "The Ocean, she's the boss." sagt unser Surfinstructor Paul, und hat recht. So sanft und gemütlich die Brandung auch aussieht, ist man einmal drinnen, dann bäumt sich das Wasser 2, 3 m hoch auf und verzeiht keine Fehler. Aber wir machen das ja freiwillig und vor allem sehr gern. So gern, dass ich mittlerweile sogar überlege, wohin es mich nach Südafrika treiben wird, damit es vieleicht schöne Wellen gibt. Ach, diese Welt, so schön und gross und wunderbar. Am Nachmittag sind wir ein wenig durch "Plett" gelaufen und haben einen Sundowner getrunken. Morgen Tag 3.