
#dc comics#dc#batman#bruce wayne#dc fanart#dick grayson#tim drake#batfam#batfamily




seen from Malaysia

seen from United States
seen from United States

seen from Türkiye

seen from Poland

seen from China
seen from United States

seen from Germany
seen from United States

seen from Spain

seen from Indonesia
seen from Russia

seen from United States

seen from Norway
seen from United States

seen from United States
seen from United States
seen from Germany
seen from Türkiye
seen from Yemen

Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
Free to watch • No registration required • HD streaming
Quid est homo? Pomo similis.
1.
In den Sammelhandschriften, mit denen das Aktenmaterial der römischen Kanzleikultur überliefert wurde, das unter dem Namen notitia dignitatum Berühmtheit erlangte, findet sich auch jene altercatio, die in der Literatur zu Bild- und Rechtswissenschaften populär wurde: Quid est pictura? Veritas falsa. Eine andere Passage aus dieser altercatio stellt die Frage nach dem Menschen, und stellt fest, dass der Mensch dem Menschen ein Apfel ist.
Quid est homo? Pomo similis heißt es dort. Weil der Apfel eine von mehreren verbotene Früchten und Speisen ist, sollte man sich nicht am Apfel festbeißen. Es könnte auch heißen: Der Mensch ist dem Menschen Wurst.
2.
Zu Warburgs Phagien gibt es neben dem oben abgebildeten Zettel aus Zettelkasten 117 (vom August 1918) auch einen berühmten Text, der mit zwei Zeilen überschrieben ist: Tragödie der Verleibung sowie daneben eingefügt Phaenomenologie / fließende Grenzen der Persönlichkeit. Der Text, der in einer späteren Phase in Kreuzlingen geschrieben wurde, lautet:
Der Ausgangspunkt ist der, dass ich den Mensch als hantierendes Tier ansehe, dessen Betätigung in Verknüpfen und Trennen besteht. Dabei verliert er sein Ich-Organgefühl, weil nämlich die Hand ihm erlaubt, reale Dinge an sich zu nehmen, in denen der nervöse Apparat fehlt, weil sie anorganisch sind, trotzdem aber sein Ich unorganisch erweitern. Das ist die Tragik des sich durch Hantierung über seinen organischen Umfang heraussteigernden Menschen.
Der Sündenfall Adams bestand gewiss einmal in der Einverleibung des Apfels, die ihm sein Inneres einen Fremdkörper hineinbrachte von unberechenbarer Wirkung; zweitens - und gewiss ebensosehr - darin, dass er durch die Hacke, mit der er die Erde bearbeiten mußte, eine tragische, weil nicht wesenhaft mit ihm zusammengehörige, Erweiterung durch das Gerät empfing. Die Tragik des essenden und hantierenden Menschen ist ein Kapitel aus der Tragödie der Menschheit.
Treml, Weigel und Ladwig haben diesen Text in ihrer Edition von Werken Warburgs mit einem Text zusammengestellt, den Warburg über Indianderbücher, Wurst und Kindheitsmnemosyne geschrieben hat:
Im Jahre 1875 lag meine Mutter in Ischl darnieder. Wir mussten sie in der schwersten Krisis verlassen, in einem Postwagen, der von einem roten Postillon gezogen wurde, in der Pflege unserer treuen Franziska Jahns, die sie wirklich im Spätherbst des Jahres heil und gesund nachhause brachte - trotzdem[sic! FS] drei Wiener Autoritäten [...] sie behahndelt und katholische Schwestern, deren Geruch ich heute noch in der Nase habe, gepflegt hatten.
Ich witterte die schwere Erkrankung meiner Mutter wie ein Tier. Denn sie war mir in ihrem ungewohnten Schwächezustand [...] ungewohnt und besonders unheimlich, als sie in einer Sänfte den Calvarienberg bei Ischl, den wir besehen sollten, heraufgetragen wurde, bei welcher Gelegenheit ich zum ersten Mal in ganz entarteten Bauernbildern die tragische, unverhüllte Wucht der Passions-Szenen aus dem Leben Christi vor Augen sah und Dumpf empfand. [....] Als Reaktion gegen diese unbegreiflichen Erschütterungen gab es zweierlei: einen Delikatessenladen unten, wir wir zum ersten mal unvorschriftsmäßig Wurst zu essen bekamen, und eine Leihbibliothek, die voll war von Indianerromanen.
Johann Ladners Figurengruppe von 1763 auf dem Kreuzberg, die Mutter in der Sänfte, Katholikengeruch, Wurst und die illustrierten Indianerbücher: Warburg schildert die Szene, und mit ihr einen Haufen von Eindrücken, nicht als Amalgam, nicht verschmolzen, eher gehäuft, gestapelt und zusammengebracht, wie es auch Dinge in den Archiven sind. Wenn diese Szene eine Gründungsszene für das ist, was Warburg beschäftigt, dann ist das eine von mehrern Gründungsszenen (in anderen Texten erwähnt er zum Beispiel die Schullektüre von Lessings Laokoon). In dieser Szene verleibt sich Warburg, auch in Abwehr einer Phobie, Wurst und Bücher ein, er assoziiert auch den einen Vorgang mit dem anderen, später immer wieder. Distanzschaffen bleibt ein symbolischer Vorgan, der in beiden Fällen etwas verschlingt, in beiden Fällen sogar sowohl im metaphorischen als auch im wörtlichen Sinne. Das Verschlingen ist in beiden Fällen ein Distanzschaffen, keine Abstandnahmen. Es absolviert keine Entfernung, sondern involviert Entfernungen. Vor allem geht es mit Austauschmanövern einher, die durch Verkehr(ung) effektiv werden.
3.
Wenn Anthropologie mit ihren Erweiterungen, ihren Geräten und Apparaten, den Speisen, Bildern und Büchern, vor allem aber durch ein heterogenen Apparat hindurch eine Tragödie ist, dann ist sie steigerbar, aber auch skalierbar, also auch verkleinbar und abschwächbar.
Der Kalauer kann außen vorbleiben, wenn man Warburgs Überlegung zum Apfel auch auf den Reichsapfel und auf Routinen wie das pomerium bezieht, also Anthropologie in einer kulturtechnischen Hinsicht betreibt, die Polobjekte und Phagien und darum auch den römischen polos umfasst.
Club der Werwölfe
Im August 1919 schreibt Aby Moritz Warburg Zettel, die im Zettelkasten Nr. 117 landen. Er schreibt dort von einem Club der Werwölfe und von der Spaltung des Ichs. Auf einem Zettel notiert er die Namen Jekyll und Hyde, Dr. und Mr. Auf einem Zettel zeichnet er einen Wolfskopf, in dessen Maul ein Gesicht steckt, dessen Kinn wiederum wie eine Wurst mit einem Zipfel endet.
[share author='Infonauten' profile='https://horche.demkontinuum.de/profile/infonauten' avatar='https://horche.demkontinuum.de/photo/10086871855f11793f7b6f7806843163-5.jpg?ts=1596532534' link='https://horche.demkontinuum.de/display/2196d4ee-575f-2926-df80-59c350514700' posted='2020-08-04 09:14:07' guid='2196d4ee-575f-2926-df80-59c350514700']
Eine Alternative zu Antibiotika: Phagen jagen
Seit mehr als 100 Jahren nutzen Ärzte in Osteuropa Viren, um damit Bakterien zu bekämpfen. In Zeiten von antibiotikaresistenten Keimen erlebt die Methode nun eine Renaissance. https://www.spektrum.de/news/mit-phagen-bakterielle-infektionen-bekaempfen/1754736 #Antibiotika #Gesundheit #Forschung #Phagen

Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
Free to watch • No registration required • HD streaming
Bakterien werden zunehmend resistent gegen Antibiotika. Bei der Suche nach alternativen Behandlungsmethoden setzen Forscher auf organische Strukturen, denen ein Abenteurer der Wissenschaft bereits vor hundert Jahren auf die Spur gekommen war: auf Viren, die Bakterien angreifen. Die fabelhafte Geschichte dieser winzigen Gebilde erzählt von teils spektakulären Heilungsverläufen.
The therapeutic use of bacteriophages has seen a renewal of interest blossom in the last few years. This reversion is due to increased difficulties in the treatment of antibiotic-resistant strains of...
Im letzten Teil der Graphic Novel sind kostenlos im Internet verfügbare Artikel und Podcasts gelistet, welche ich in den nächsten Wochen mit euch teilen möchte. Ich bedauere, dass das Material nur in englischer Sprache verfügbar ist, jedoch waren mir zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Buches keine frei zugänglichen wissenschaftlichen Artikel in deutscher Sprache bekannt.
• Phage Therapy in Bacterial Infections Treatment: One Hundred Years After the Discovery of Bacteriophages. Eine Literaturrecherche von Agata Cisek und Mitautoren, veröffentlicht im Jahr 2017, welche die historische Entwicklung der Phagentherapie zusammenfasst, beschreibt wie Phagen Bakterium töten und erörtert wie das Immunsystem von Säugetieren auf Bakteriophagen reagiert.
Besser als Antibiotikum
wirkt die Phagen-Therapie sicher und völlig nebenwirkungsfrei
Sie wird in der georgischen Hauptstadt Tiflis als Standardbehandlung eingesetzt. Dort wurde die Forschung seit der Entdeckung 1917 durchgehend fortgesetzt, während in Europa ab den 40-er Jahren die Verfügbarkeit von Antibiotikum eine weitere Erforschung gestoppt hat.
Weil die wirksamen Mittel aus Georgien nicht den europäischen Standards entsprechen, können sie hier keine Zulassung bekommen, obwohl bei Millionen von erfolgreich Behandelten niemals Nebenwirkungen auftraten.
Für eine Phagen-Therapie wird ein Abstrich gemacht und speziell gegen das krankheitserregende Bakterium wird ein Virus gezüchtet. Dieser Virus wird geschluckt. Er setzt sich in das Erbgut der betreffenden Bakterien und tötet sie. Sobald alle Bakterien tot sind, werden die Viren ausgeschieden und alle nützlichen Bakterien bleiben erhalten.
In Europa wird derzeit geforscht, um eine Standard-Phagen-Therapie gegen antibiotika-resistente Keime zu entwickeln.
Man fragt sich, weshalb die Pharma-Industrie kein Interesse zeigt. Das könnte daran liegen, dass es kein Patent gibt auf eine Therapie, die vor 100 Jahren bereits entdeckt worden ist.