Numb, a short film by Anthony Capristo
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Numb, a short film by Anthony Capristo

Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
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Night Hike: A Game That Will Haunt You
Night Hike is a single-player escape roguelite game creeping onto Linux, Mac, and Windows PC, it gets under your skin. This is possible thanks to the nonstop creativity of developer Michael Neumann. Working to make it's way onto Steam. The first time I heard about Night Hike, I got that weird little chill you only get when a game knows how to mess with your head. Not in a cheap jump-scare way. More like⊠âWhy do I feel watched?â and âDid I already walk past this tree?â kind of way. And Iâm already mentally packing snacks for this nightmare hike. Night Hike is a single-player escape roguelite built around one of my favorite horror ideas: the world keeps looping, and youâre stuck inside it. A never-ending wilderness. An endless night. And every time the loop resets, so your progress ends like the forest itself is laughing at you.
A trail that doesnât want you to leave
Hereâs the hook: youâre hiking through the woods, trying to escape, but the wilderness is basically an evil maze with infinite patience. Youâre not just picking a direction and walking forward. In Night Hike, youâre constantly deciding what kind of risk you can live with. Do you follow the safer path that feels familiar⊠or push into a trail that looks wrong in the way dreams look wrong? Do you turn back now or later, when it might be too late? And the best part? Every route isnât just âleft or right.â The gameplay promises branching choices and unpredictable outcomes, meaning no two trips unfold the same way. Itâs not just the woods resetting. Itâs your whole story getting a reshuffle. Thatâs peak roguelite energy, except instead of dungeons, itâs dark trees and paranoia.
Night Hike - Announcement Trailer
The compass that plays games with your life
Most releases give you a map.Night Hike gives you a compass⊠and a problem. Youâre lost. Like truly lost. But youâve got this mysterious compass guiding you forward, and when the woods decides to test you, success or failure comes down to a spin of the needle. Itâs fate-as-a-mechanic, and Iâm eager already. But itâs not pure RNG cruelty either. You can upgrade and modify the compass to improve your odds. That means the fear isnât just âwhat happens next,â itâs âdid I prepare enough for what happens next?â That kind of system is so much more evil than randomness. Because when you fail, youâll know you couldâve played smarter. And thatâs the kind of regret that sticks with you in the dark.
Since youâre not alone
If you think the loop is the only thing messing with you, donât worry, this single-player escape roguelite makes it worse. At nightfall, supernatural encounters start showing up. Faces in the shadows. Shapes that shouldnât be there. And this title hits you with the question I always love and hate: Are they friend or foe? Your interactions can shape your journey just as much as your trail choices. So itâs not just survival, itâs social survival. Trust, suspicion, desperation. The woods doesnât just want you lost. It wants you guessing.
The Linux part that actually matters
Letâs talk platform support, since this is where I got genuinely eager to play. Night Hike is coming to Steam for Linux, Mac, and Windows PC, which instantly puts it on my ârespectâ list. If youâre a Linux player (especially a player with a performance-focus who likes systems that donât fight them), itâs always a win when a game shows up and says, âYep, youâre invited too.â And itâs not some vague someday thing either, due to launch in Q4 of 2026, and you can already wishlist it on Steam.
Falsche Cypher
Leicht vornĂŒber gebeugt, die Köpfe ineinandersteckend standen fĂŒnf Jungs im Kreis und sprachen sich gegenseitig Reime vorâŠ
Nee, falsche Cypher.
Aufrecht, die HĂ€nde zum Teil nervös in den Hosentaschen spielend, in perfekt auf alle Rundungen abgestimmten MaĂanzĂŒgen, standen Sie im gerĂ€umigen, altehrwĂŒrdigen BĂŒro des Patron. Sie hatten die Geschicke in der Hand, aber die Geschichte irgendwie verkackt. Es war eng geworden in dem weitlĂ€ufigen Raum.
"Wir brauchen einen Super-SĂŒndenbock. Schade, dass S. nicht mehr da ist. Das wĂ€re eine schöne Rolle fĂŒr ihn gewesen. Auf wem könnte man jetzt am Einfachsten den Hass abladen?"
"S.? Der ist doch noch da. Das bist jetzt du."
"Das geht nicht. Ihr braucht mich. Wir haben noch was vor."
"Dann⊠Na klar, Kretschmer. Der isâ Schuld!"
Alle: âNa klar, Kretschmer!â, âDie Bayern sind ja auch âne Nummer zu groĂ.â, âIch habâ ĂŒbrigens einen neuen Dienstwagen.â, âLassâ mal Puff gehen jetzt.â, âWas machst du eigentlich kommenden Samstag? 18. Januar? So gegen 13 Uhr?â
Gewalt (via Henning Venske - danke fĂŒr den Text!)
Neoliberalen Betonköpfen ist es zu verdanken: Fast ĂŒberall in der Welt gingen 2013 Menschen aus Protest auf die StraĂe. Die AnlĂ€sse der Massenproteste waren meist Alltagsprobleme: Mangelhafte Stromversorgung, unbezahlbarer oder fehlender Wohnraum, die WillkĂŒr korrupter Behörden, Ăbergriffe von Sicherheitsapparaten.
Die GrĂŒnde fĂŒr Proteste und Massenstreiks aber liegen tiefer: Keine Rechtssicherheit, keine soziale Absicherung, kein allgemein zugĂ€ngliches Bildungs- und Gesundheitssystem, keine Infrastruktur und keine Zukunft.
Weltweit ist nichts so selbstverstĂ€ndlich wie der Einsatz von Gewalt. Es ist der routinierte Gebrauch, diese allgemeine Akzeptanz von Gewalt, die uns kaum noch einen Schritt voran bringt und verhindert, dass wir zivilisiert miteinander umgehen, so dass sich schon Schulkinder auf dem Schulhof mit âdu Opferâ ansprechen.
Sie können mir abnehmen â ich bin dagegen, jemanden, wer immer es auch sei, ob in Uniform oder im Kapuzenpulli, zu ĂŒberfallen, zu verprĂŒgeln und mit Steinen zu beschmeiĂen. Jemandem Gewalt anzutun und ihn zu verletzen, ist ein Verbrechen und zu bestrafen.
Aber wir mĂŒssen reden ĂŒber die Verlogenheit des öffentlichen Diskurses.
Es ist wohl keine Frage: Die sozialen Probleme und Konflikte weltweit spitzen sich zu. Der globale Krieg der Reichen gegen die Armen ist in vollem Gange. Und dabei wird immer deutlicher: Soziale Konflikte kann man weder militĂ€risch wie in Ăgypten, noch mit dem PolizeiknĂŒppel wie in Istanbul oder in Rio de Janeiro lösen, auch nicht in Afrika oder in den VorstĂ€dten von Paris und London.
Deutsche StĂ€dte steuern auf Grund des Versagens der Politik und der PolizeifĂŒhrungen auf Ă€hnliche Situationen zu. Wenn man weiterhin zulĂ€sst, dass die Polizei als politischer Akteur auftritt, geraten Legislative und Exekutive endgĂŒltig durcheinander: Dann begreift sich die Polizei nur noch als BĂŒttel der herrschenden kapitalistischen Interessen und glaubt, das legitimiere ihre Gesetzes-Ăbertretungen und den Missbrauch des staatlichen Gewaltmonopols. Angeheizt wird diese Einstellung durch Leute wie den Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt - der diffamiert Demonstranten gewohnheitsmĂ€Ăig als Chaoten. Oder durch den Landesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft Hessen, der auf die Frage, warum die "renommierten" Medien nicht ĂŒber die Zahl der verletzten Demonstranten berichten, antwortete: âDas sind ja keine Demonstranten, sondern gewalttĂ€tiger Abschaum." Oder durch Hamburgs Innensenator Michael Neumann, der auch in der Schill-Partei Bella Figura gemacht hĂ€tte. Der erklĂ€rte, bei uns gĂ€be es keine konkreten politischen Probleme, gegen die man demonstrieren mĂŒsse.
Na prima, dann brauchen wir auch keinen Innensenator, und schon gar nicht diesen Herrn Neumann. Der machte sich vollends lÀcherlich, als er sagte:
âDie Verantwortung tragen allein die Kriminellen.â
Nun, so ganz unrecht hat er ja nicht, der Herr Senator: Auch, wenn die Polizei-Gewerkschaften das gar nicht gerne hören und das Thema weitgehend tabuisiert ist âgenauso wie in anderen Berufsgruppen gibt es auch unter den Polizei-Beamten ĂŒble Typen , die Gewalt suchen, Hooligans in Uniform, also Kriminelle, und es gibt Einsatzhundertschaften, die fĂŒr ihre BrutalitĂ€t berĂŒchtigt sind:
Die Polizei-Gewalt um Wackersdorf, Brokdorf, an der Startbahn West und im Wendland ist unvergessen, ebenso der Hamburger Kessel. Vor einigen Jahren hat sich die Staatsmacht beim G-8-Gipfel in Heiligendamm ausgetobt, dann beim Polizeieinsatz rund um die Baustelle am Stuttgarter Bahnhof, wo ganze Schulklassen zusammengeprĂŒgelt wurden und ein alter Mann bei den Wasserwerfer-EinsĂ€tzen ein Auge verlor, dann beim Polizeieinsatz in Frankfurt gegen Blockupy: Da wertete die Polizei-Einsatzleitung Regenschirme und Sonnenbrillen als VerstoĂ gegen das Vermummungsverbot und begrĂŒndete so ihren massiven Einsatz von Gewalt.
Ob nun bei den Auseinandersetzungen in Hamburg wirklich fliegende Steine und Gewalt der Demonstranten der Anlass fĂŒr den Einsatz von Wasserwerfern, Pfefferspray und KnĂŒppelei war, oder ob es sich nicht genau umgekehrt verhielt â dazu gibt es unterschiedliche Aussagen. Aber der Verdacht liegt nahe, dass die rechts-und verfassungswidrige Einkesselung der Demonstranten von der Polizei so geplant war, um das Losmarschieren des genehmigten Demonstrationszuges von vornherein zu verhindern.
Man muss schon froh sein, dass solche PolizeieinsĂ€tze wie in den genannten StĂ€dten nicht in Moskau passieren â da mĂŒsste sich die Ăffentlichkeit sonst echt aufregen.
Ich tue wohl niemandem Unrecht mit der Feststellung, dass unsere Medien oft sehr einseitig berichten. Die Statements der Polizeisprecher sind oft die erste und einzige Informationsquelle fĂŒr das, was dann aus den Lokalzeitungen sprudelt und aus dem Lokalsender blubbert. Da wird dann deutlich, dass die Massenmedien ein arg taktisches VerhĂ€ltnis zur Wahrheit pflegen...
Jedoch voller Bewunderung wird uns serviert, wie die Menschen in der Ukraine ihre Barrikaden gegen die EinsatzkrĂ€fte der Polizei verteidigen. TrĂ€nengas- und KnĂŒppel-EinsĂ€tze der Polizei dort gelten als Anzeichen eines Unrecht-Regimes, und die Demonstrationen werden uns als edle Freiheitsbewegung verkauft.
Die Berichterstattung gerÀt zur perfekten Klitschko-Propaganda.
Es wĂ€re ein guter Witz, wĂŒrde Wiktor Janukowitsch mal einige Worte zu PolizeieinsĂ€tzen in Deutschland verlieren.
Unisono empörten sich Medien und Politik auch ĂŒber die BrutalitĂ€t der vom tĂŒrkischen MinisterprĂ€sidenten Erdogan befohlenen PolizeieinsĂ€tze bei Occupy Gezi in Istanbul.
Kanzlerin Merkel wetterte: âEs gab schreckliche Bilder, auf denen man sehen konnte, dass viel zu hart vorgegangen wurdeâ.
Das war leider die pure Scheinheiligkeit: Die Bundesregierung versorgt seit Jahren die tĂŒrkische Polizei mit Waffen und AusrĂŒstung, und tĂŒrkische Polizisten werden in Deutschland trainiert in den FĂ€chern >Einsatz von Wasserwerfern<, >Auflösung von Sitzblockaden<, >Vormarsch von RĂ€umpanzern< und was das staatliche Aggressionspotential sonst noch so zu bieten hat.
Als dann in Syrien, in den VorstĂ€dten von Damaskus, ĂŒber tausend Menschen mit Giftgas umgebracht wurden, sprach Frau Merkel zwar umgehend von einem âKriegsverbrechenâ, aber dass Chemikalien, die fĂŒr die Produktion des dort verwendeten Giftgases Sarin nötig sind, aus Deutschland stammten, war nicht der Rede wert.
Die deutsche Regierung liefert ja auch Panzer an arabische Despoten und heuchelt dann Betroffenheit, wenn diese gegen die dortige Bevölkerung eingesetzt werden.
Dasselbe in Indonesien. Als Indonesien Panzer in den Niederlanden kaufen wollte, lehnte dies das hollĂ€ndische Parlament ab. Aber was fĂŒr die Niederlande nicht in Frage kommt, ist unserer Regierung und unserer Wirtschaft gerade recht...
Und wĂ€hrend unsere Medien Putin Erpressung gegenĂŒber der Ukraine vorwerfen, wird die von Deutschland den sĂŒdeuropĂ€ischen EU-Partnern oktroyierte AusteritĂ€tspolitik als reine Wohltat verkauft. Deswegen werden die massiven Proteste in Griechenland, Spanien oder Portugal nur wenig, und wenn, dann negativ kommentiert, indem man Menschen, denen die sogenannte EuropĂ€ische Sparpolitik die Existenzgrundlage geraubt hat, als Randalierer und linksradikale Krawallmacher diffamiert.
Bei uns ist es kein Thema, dass politische Ziele oft nur mit Demonstrationen auf der StraĂe erreicht werden können. (Die Verhinderung der Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf ist dafĂŒr ein gutes Beispiel!) Das will man gar nicht wissen. Demonstranten wird hierzulande fast nie ein ernstzunehmendes Anliegen unterstellt.
Deswegen halten Politik und Wirtschaft in Deutschland es eher fĂŒr erstrebenswert, dass Demonstrationen nur noch nachts, fĂŒnf Kilometer von der nĂ€chsten Siedlung entfernt, in Sandgruben, auf einsamen PanzerĂŒbungsplĂ€tzen oder in stillgelegten Bergwerken stattfinden dĂŒrfen, und dann sollten sie auch noch mit saftigen GebĂŒhren belegt werden.
Staatsanwaltschaften und Gerichte sind einstweilen oft bereit, ĂŒberzogene Bedrohungsszenarien und skandalöse EinsĂ€tze der Polizei im nachhinein zu legitimieren.
Und krasse Opfer von Polizeigewalt bleiben besser in der AnonymitĂ€t: Erfahrene RechtsanwĂ€lte raten davon ab, rechtlich gegen Polizeigewalt vorzugehen, weil dann in aller Regel das volle Programm gegen die Opfer eingeleitet wird: Widerstand gegen die Staatsgewalt, Körperverletzung und andere VorwĂŒrfe. Und selbstverstĂ€ndlich sind dann auch immer fĂŒnf oder zehn uniformierte Zeuginnen und Zeugen zur Stelle.
Nun lecken die Beteiligten ihre Wunden, die GewalttĂ€ter lĂŒgen sich ihre Version der Ereignisse zurecht, und zum Feierabend, wenn auch die hĂ€usliche Gewalt endlich beendet ist, sichern die Rosenheim-Cops, die sauberen OrdnungshĂŒter von der Hafenkante oder sympathische Tatortkommissare mit Hilfe von âSchutzmann Eifrigâ, unserem stets hilfsbereiten Kontaktbereichsbeamten, den gesellschaftlichen Frieden...
©Henning Venske http://venske.de
Neulanddinge
(Dieser Eintrag ist eigentlich nur fĂŒr Michael Neumann, Olaf Scholz und den stellvertretenden Abendblatt Chefredakteur Iken interessant. Okay, Merkel vielleicht noch. Also, fĂŒr die paar Pappnasen, fĂŒr die das Internet tatsĂ€chlich noch Neuland ist.)
Kleine RĂŒckblende:
"Hamburg (ots) - Tatzeit: 28.12.2013, 23:03 Uhr Tatort: Hamburg-St.Pauli, Reeperbahn/DavidstraĂe
Beamte der Davidwache wurden aus einer Personengruppe heraus gezielt angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen.
Zur Tatzeit skandierten 30 bis 40 dunkel gekleidete, zum Teil (u.a. mit St.Pauli-Schals) vermummte Personen in Sprechchören: "St.Pauli - ScheiĂbullen - Habt Ihr immer noch nicht genug!"
Als Polizeibeamte daraufhin aus der Davidwache herauskamen, wurden sie an der Ecke Reeperbahn/DavidstraĂe aus der Personengruppe heraus gezielt und unvermittelt mit Stein- und FlaschenwĂŒrfen angegriffen.
Dabei erlitt ein Polizeibeamter (45) einen Kiefer- und Nasenbruch sowie eine Gesichtsschnittverletzung, als ihm einer der TÀter aus nÀchster NÀhe einen Stein ins Gesicht schlug. Der Polizist musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. (...)
Die TĂ€tergruppe konnte zurĂŒckgedrĂ€ngt werden und entfernte sich schlieĂlich in Richtung Beim GrĂŒnen JĂ€ger. Hier wurde wiederholt Pyrotechnik gezĂŒndet. Acht Personen konnten ĂŒberprĂŒft und im Weiteren des Platzes verwiesen werden. AnschlieĂend löste sich die Gruppe auf. Gegen 01:00 Uhr hatte sich die Lage beruhigt."
(Quelle)
Dabei fĂ€llt mir auf, dass ihr den Eintrag mit dem Kieferbruch noch gar nicht korrigiert habt. War das nicht 200m weiter weg, irgendwo in der Hein-Hoyer-StraĂe, und unabhĂ€ngig von dem Ăberfall?
Wie kann es eigentlich sein, dass ein Innensenator, ein "Regierender" BĂŒrgermeister und - ganz besonders - ein stellvertretender Chefredakteur noch nie etwas von YouTube gehört haben? Die Davidwache ist Deutschlands am Meisten fotografierte Wache. An einem Samstagabend zwischen 23 und 1 Uhr ist da erst recht viel Verkehr - ich habe lange genug gegenĂŒber der Wache gewohnt, um das zu wissen. Und da soll wĂ€hrend eines zweistĂŒndiges ScharmĂŒtzels nicht ein einziger Tourist oder Anwohner die Handykamera gezĂŒckt haben? Unglaublich. Und höchst unwahrscheinlich.Â
Also, mal ganz abgesehen davon, dass der letzte Absatz der Pressemitteilung jeglicher Logik entbehrt. Acht Personen der Gruppe werden ĂŒberprĂŒft und nach Hause geschickt und das war's? Nachdem die angeblich die Wache angegriffen, und einen Polizisten kaputt gemacht haben? Is' klar. Seht her, so milde sind unsere OrdnungshĂŒter.
Ich weiĂ, ich wĂ€rme gerade alte Brötchen auf - aber das macht Matthias Iken hier auch (Verlinkung mit Bauchschmerzen):
"BĂŒrgerproteste (...) haben auĂerhalb der Stadt ein schiefes Bild von Hamburg produziert, das Bild einer Massenbewegung gegen einen entrĂŒckten Senat."
Er macht das schlechter als ein blutiger AnfĂ€nger und stellt sich damit in die Reihe - oder in den Po - derjenigen, die mit Gewalt das demokratisch gegebene Grundrecht von knapp 10.000 Menschen auf dem Schulterblatt auĂer Kraft gesetzt haben und ĂŒber einen offenbar erfundenen Ăberfall von dieser Tatsache ablenken wollen. Nein, Iken, das schiefe Bild Hamburgs auĂerhalb der Stadt verdanken wir Herrn Born, Herrn Dudde und ekelhaften Gestalten wie Ihnen, aber sicher nicht den Demonstranten und den Leuten, die jetzt gegen die WillkĂŒr der Polizei auf St. Pauli auf die StraĂe gehen.Â
Iken, du verarschst alte Menschen und unterstĂŒtzt eine eindeutige LĂŒge. SchĂ€mst du dich wenigstens ein Bisschen?

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Lost in Translation.
Oder: Warum die KlobĂŒrste noch Arbeit hat.
Das geschrumpfte Gefahrengebiet ist jetzt eine Inselgruppe, und sieht so aus:
Inklusive: Drei Polizeiwachen, drei mehr oder weniger groĂe Brennpunkte im Auge des Gesetzes (Flora, EssohĂ€user, Jolly Roger). Und die Corner.
Nicht mit drin: Ikea. Wenn das man gut geht.
In der Pressemitteilung der Polizei dazu heiĂt es u.A.:
Nachdem in den vergangenen Wochen wiederholt Angriffe auf Polizeibeamte und öffentliche Einrichtungen wie zum Beispiel PolizeigebÀude stattfanden, (...)
Ăbersetzung: Wir bleiben ĂŒbrigens bei der LĂŒge.
(...) haben die EinsatzkrĂ€fte insbesondere zu Beginn der KontrollmaĂnahmen zahlreiche illegale Pyrotechnik, Schlagwerkzeuge und VermummungsgegenstĂ€nde sichergestellt. Nunmehr konnte festgestellt werden, dass diese GegenstĂ€nde kaum noch mitgefĂŒhrt und weniger potenzielle GewalttĂ€ter angetroffen werden.
Ăbersetzung: Die letzten Silvesterknaller sind dann auch mehr oder weniger durch, wir haben jetzt genug KlobĂŒrsten und Luftpumpen ("Schlagwerkzeuge") fĂŒr das nĂ€chste Jahr, dein Schal ("Vermummung") ist auch im Winter böse, und wir wollen nicht vermitteln, dass wir gröĂtenteils nur Dinge gefunden haben, die wir auch finden sollten, wenn ĂŒberhaupt. DarĂŒber hinaus waren uns da in den letzten NĂ€chten zu viele wĂŒtende, aber friedliche Menschen, und wir sind nicht genug Leute.
Gleichwohl [wird] (...) in einschlÀgigen Internetforen (...) weiterhin mit Angriffen gegen die Polizei und öffentliche GebÀude gedroht.
Ăbersetzung: Die Artikel in Mopo, Abendblatt und Bild machen uns Angst. Und Publikative.org erst.
Vor dem Hintergrund dieser Drohungen wird das Gefahrengebiet modifiziert und rĂ€umlich auf die Umgebungen der Polizeikommissariate 15, 16 und 21 begrenzt. Da die relevanten Personengruppen ĂŒberwiegend in den Abend- und Nachtstunden angetroffen wurden, wird das Gefahrengebiet auf die Zeit von 18:00 Uhr bis 06:00 Uhr begrenzt.
Ăbersetzung: TagsĂŒber gehen die meisten Anwohner einer geregelten Arbeit nach und können deshalb nicht kontrolliert werden. AuĂerdem lĂ€uft unsere Zielgruppe immer die gleichen Routen, also haben wir die Ecken entfernt, in denen scheinbar eh keiner tot ĂŒber'm Zaun hĂ€ngen will.
Gleichzeitig wird die Hamburger Polizei die verstĂ€rkten PrĂ€senzmaĂnahmen auch im ehemaligen Gefahrengebiet fortsetzen und die Lage kontinuierlich bewerten, um der Entwicklung entsprechend weitere Anpassungen der MaĂnahmen vorzunehmen.
Ăbersetzung: Ob wir gegen Gefahrengebietsgesetze verstoĂen, oder gegen normales Recht, ist offenbar scheiĂegal - aber danke, dass wir das mal ausprobieren durften. Unsere Finger grabbeln weiter in ihren Taschen herum.
In dem Gefahrengebiet können Polizeibeamte lageabhĂ€ngig relevante Personen und mitgefĂŒhrte Sachen kontrollieren. Unter den entsprechenden höheren rechtlichen Voraussetzungen können zudem Platzverweise erteilt, Aufenthaltsverbote ausgesprochen und Personen in Gewahrsam genommen werden.
Ăbersetzung: Die Formulierung "in Augenschein nehmen" ist immer noch nicht bis zu uns vorgedrungen, wir werden uns also auch weiterhin rechtswidrig verhalten. Wenn Ihnen das nicht passt, tun wir Ihnen ein bisschen weh und verschleppen Sie auf irgendeine Wache.
"Einrichtung des Gefahrengebiets erfolgreich" mein Arsch. Es gibt noch einiges zu bĂŒrsten. Hier fehlen noch Unterschriften, also hin da.