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Design-Projekt des Wohnzimmers: zugunsten von Metern und Komfort FĂŒr mehr Fotos dazu https://dekorleben.club/design-projekt-des-wohnzimmers-zugunsten-von-metern-und-komfort
Die Aufgabe des Interior Design ist nicht auf eine Àsthetische Korrektur des bestehenden Designs beschrÀnkt, sondern besteht in einer vollstÀndigen Transformation des Raumes. Moderne Stilrichtungen wurden zunÀchst durch PraktikabilitÀt, FunktionalitÀt und die Möglichkeit der weiteren Verbes...
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Signale ins U-Boot - aus 352 Metern Höhe
Wo steht das höchste begehbare Bauwerk Deutschlands? Die Antwort auf diese vermeintlich einfache Frage dĂŒrfte bei vielen Menschen fĂŒr Erstaunen sorgen. Denn der Rekordhalter befindet sich nicht etwa in Berlin oder Frankfurt am Main, sondern im beschaulichen Saterland. Mitten in einem Moorgebiet in der NĂ€he des kleinen Ortes Ramsloh (Landkreis Cloppenburg) ragen gleich acht identische Mastantennen mit einer Höhe von 352,5 Metern in den Himmel. Sie wurden 1982 in Betrieb genommen und gehören zur Marinefunksendestelle Rhauderfehn.
Blick vom höchsten begehbaren Bauwerk Westeuropas
Mit 352,5 Metern sind die Antennen der Marinefunksendestelle Rhauderfehn höher als zum Beispiel der Eiffelturm in Paris. Bei gutem Wetter ist die Aussicht ĂŒberragend.
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Fahrt im Aufzug dauert 18 Minuten
âIn ganz Westeuropa gibt es kein Bauwerk mit einer höher gelegenen Plattformâ, sagt der zustĂ€ndige Oberleutnant zur See, Kim SchĂ€fer, im GesprĂ€ch mit NDR.de. âDie Fahrt nach ganz oben ist auch fĂŒr die Bediensteten immer wieder etwas ganz Besonderes.â Das mag auch damit zusammenhĂ€ngen, dass der Weg an die Spitze des Sendemastes nicht wirklich komfortabel ist. Rund 18 Minuten dauert die Fahrt mit dem â immerhin â Aufzug. Gerade einmal 1,10 Meter ist er breit, maximal drei Personen passen hinein. âDann wird es allerdings auch schon ganz schön engâ, so SchĂ€fer. Alle Mitfahrer mĂŒssen zudem ein Rettungsgeschirr tragen, um sich im Notfall ĂŒber eine parallel verlaufende Leiter abseilen zu können.
Techniker fahren regelmĂ€Ăig zur Plattform
RegelmĂ€Ăig genutzt werden die AufzĂŒge in den acht TĂŒrmen von den drei Mitarbeitern des Technischen Betriebsdienstes der Marinefunksendestelle. Im Rahmen von Wartungsarbeiten ĂŒberprĂŒfen sie mehrmals im Monat, ob an den Antennen alles funktioniert. So tauschen sie zum Beispiel die GlĂŒhbirnen an den roten Warnlampen fĂŒr den Luftverkehr aus und ĂŒberprĂŒfen die Stahlseile, von denen die Antennenmasten gehalten werden. âDas ist bei gutem Wetter einer der schönsten ArbeitsplĂ€tze, die man sich vorstellen kannâ, sagt Uwe Bischoff, der seit acht Jahren fĂŒr den Technischen Betriebsdienst arbeitet. âBei Regen und KĂ€lte kann es hier oben aber auch schon mal ziemlich ungemĂŒtlich werden.â
Die acht Antennen der Marinefunksendestelle Rhauderfehn sind die höchsten begehbaren Bauwerke Westeuropas.
Schon aus vielen Kilometern Entfernung sind die riesigen TĂŒrme zu sehen.
Ganz nah heran kommt die Ăffentlichkeit an die Antennen allerdings nicht, denn sie stehen in einem militĂ€rischen Sicherheitsbereich.
Jede der acht Mastantennen wiegt rund 475 Tonnen.
Wenn die Antenne sendet, darf der Gefahrbereich mit einem Radius von 80 Metern nicht betreten werden.
Von zwei Bunkern aus wird die gesamte Anlage gesteuert.
In jeder Antenne gibt es einen kleinen Fahrstuhl, den vor allem die Techniker fĂŒr Wartungsarbeiten nutzen.
Falls der Fahrstuhl steckenbleiben sollte, gibt es die Möglichkeit, ĂŒber eine parallel verlaufende Leiter nach unten zu klettern.
Die erste Plattform einer jeden Antenne befindet sich in 80 Metern Höhe.
Schon von dort aus ist der Ausblick beeindruckend.
Unter anderem kann man die Dockhallen der Meyer Werft in Papenburg sehen.
Die letzten Meter zur Spitze mĂŒssen auf einer Leiter zurĂŒckgelegt werden.
Bei gutem Wetter betrÀgt die Sicht von der Plattform aus bis zu 70 Kilometer.
Die umliegenden Orte wirken von hier oben geradezu winzig.
Die acht Masten stehen mitten im Moor, da wegen des feuchten Bodens die Erdung hier besser funktioniert.
Uwe Bischoff vom technischen Betriebsdienst fĂ€hrt fĂŒr Wartungsarbeiten mehrmals pro Woche auf die Plattformen der Antennen.
Unter anderem tauscht er regelmĂ€Ăig die GlĂŒhlampen der Flugwarnbeleuchtung aus.
Die Antennen senden Nachrichten an U-Boote, die sich unter der WasseroberflÀche befinden.
Hierzu sind sehr niedrige Frequenzen notwendig â ermöglicht durch die Höhe der Antennen.
Die Sendeleistung pro Mast betrÀgt 100.000 Watt.
Die deutschlandweit einzigartigen Masten wurden 1982 nach fĂŒnfjĂ€hriger Bauzeit in Betrieb genommen.
Antennen ermöglichen Kommunikation mit U-Booten
Aufgabe der Antennen ist es, die Kommunikation mit abgetauchten U-Booten der deutschen Marine und NATO-VerbĂŒndeten wie GroĂbritannien, Italien, Norwegen und der TĂŒrkei zu ermöglichen. âWir bekommen ĂŒber ein Netzwerk Nachrichten, die wir mithilfe der Anlage direkt an das jeweilige U-Boot senden könnenâ, sagt Oberleutnant zur See SchĂ€fer. âDie Informationen sind allerdings komplett verschlĂŒsselt, so dass wir vom Inhalt nichts erfahren.â Damit die ĂŒbermittelten Daten ins Wasser eindringen können, wird laut SchĂ€fer mit einer extrem niedrigen Frequenz gesendet. âDafĂŒr ist die Ausgangsleistung mit 100.000 Watt pro Antenne allerdings umso gröĂer.â Der Standort eigne sich besonders gut, weil der feuchte Moorboden fĂŒr gute Erdungen und eine perfekte Abstrahlcharakteristik sorge.
BĂŒrger in Sorge wegen der Strahlung
Die acht Antennen liegen auf einem 540 Hektar groĂen GelĂ€nde im Westermoor und sind von einem zwölf Kilometer langen Zaun umgeben. Bei den Anwohnern in den umliegenden Orten werden die acht Mastantennen einfach nur âdie TĂŒrmeâ genannt. FĂŒr Begeisterung sorgen die gigantischen Bauwerke allerdings nicht. Noch immer befĂŒrchten viele Menschen, dass sich die Strahlenbelastung negativ auf ihre Gesundheit auswirken könne. SchĂ€fer, der hĂ€ufig mit diesen Ăngsten konfrontiert wird, versucht zu beruhigen. AuĂerhalb des sogenannten Expositionsbereiches von 400 Metern um die Antennen sei die Strahlung unbedenklich und nicht gesundheitsgefĂ€hrdend, betont er. âDa dieser Bereich von der Ăffentlichkeit nicht betreten werden kann, besteht keine GefĂ€hrdung.â
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Aus 800 Metern Höhe: Flugzeug-Notrutsche fÀllt auf Wohnhaus
Beim Landeanflug auf den Flughafen von Phoenix verliert eine Boeing ihre Notrutsche: Statt Leben zu retten wird die Rutsche nun selbst zum tödlichen Geschoss und kracht mit voller Wucht auf das Hausdach einer jungen Frau. n-tv.de â Startseite