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A number of martial arts films including "Kundo : Age of the Rampant" and "The King: Eternal Monarch" were filmed at Ahopsan Forest in Busan, Korea. The two pillars here were used to create the illusion of stepping back and forth between alternative realities. back and forth between alternative realities.
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AleMa
Moorbibliothek
AleMa
Erste Gedanken zu Volumen und Positionierung der Gebäude
AleMa
WAS IST DIESER ORT - GEDANKEN / EINDRÜCKE / ERKENNTNISSE
Hammeniederung ( Naturschutzgebiet )
Es überrascht mich zu hören, wie viel Arbeit und Engagement verschiedener Parteien es braucht, um dieses Gebiet zu “betreiben“.
Wenn man das erste Mal diesen Ort betritt, kommt es einem so vor, als ob die Natur in ihrer Balance wäre und sie einfach “Sein” kann. Es ist ein Platz für Erholung bei schönem Wetter. Durch die Führung wurde dieses Bild ein wenig verzerrt- fast zerstört. Durch den Eingriff von Menschen hat sich dieses Gebiet gewandelt von tiefem Moor- zu landwirtschaftlich genutzter Fläche. Fläche, die noch heute beeinflusst werden muss von Menschen, um weiterhin ihrer ursprünglichen Funktion gerecht zu werden (Brutstätten am Boden, Rückzugsorte für spezielle Arten). Eigentlich erschreckend zu wissen, dass diese Natur so nicht eigenständig funktionieren kann ohne uns, obwohl WIR eigentlich nur der Besucher sein sollten und kein Betreiber. Selbst wenn man die Geschichte dieses Gebietes auch nur oberflächlich erforscht, versteht man, dass dieses Gebiet schon früher mit harter Arbeit verbunden war.
Der Torfabbau und Transport, generell einen Lebensort zu schaffen war eine riesige Aufgabe, die ein schweren Eingriff in die Natur darstellt. Es braucht heutzutage Ingenieure (!), die versuchen, durch schlaue Interventionen diese Flächen zu retten, wenn auch manchmal erfolglos. So wandelt sich das Bild dieses Gebietes von einem verträumten Erholungsort zu einer erstaunlich negativ gewandelten Fläche - zu Schulden des Menschen.
Einen Tag später war ich mit meiner Familie dort spazieren und es war kein verträumtes Begehen mehr. Mein Bild wurde mir nicht nur genommen durch die gehörten Informationen, sondern auch durch das schlechte Wetter. Mir wurde bewusst, dass dieser Ort ohne schönes Wetter wahrscheinlich nicht besucht wird, was eine weitere, problematische Frage hervorruft: Wie wird dieser Ort attraktiv auch ohne Sonne oder verschneiter Landschaft im Winter? . Darauf habe ich bisher keine Antwort, da ich nur Fahrradtouren oder Spaziergänge als Aktivität sehe. Diese sind allerdings Wetter abhängig.
Dieses Prinzip der Arbeit bzw. notwendigen Eingriff (versteckt für den Betrachter, der keine Fragen stellt) lässt sich ebenfalls auf die Museumsanlage anwenden. Beginnend in der Geschichte, funktionierend als Amtskern mit dem errichteten Findorffhaus.
Museumsanlage
Wenn man die Anlage betritt, fühlt sich das Ganze sehr gemütlich an, eine gute fassbare Größe mit mehreren Stationen. Schnell bemerkt man jedoch, dass die Häuser nicht einladend zueinanderstehen. Auch der Eingangsbereich ist kein gestalterisches Element, sondern einfach nur Zufall. Die Wegeführung auf der Anlage ist eher kompliziert, es gibt keinen richtigen Mittelpunkt, alles sind kleine, versteckte Wege. Durch die Führung vor Ort wurde für mich klar, es fehlt ein roter Faden. Man hat viele Ausstellungsstücke, genug Themen um Raum zu füllen. Jedoch ist es vielleicht zu viel, zu „altmodisch“ gedacht.
Nicht gemeint ist, dass nun alles in 3D erlebbar gemacht werden sollte, sondern ein modernes Konzept hinter den Ausstellungen entwickelt wird und aktuelle Themen behandelt (z.B. Klimaschutz).
Die Ausstellungen sollten vielleicht ausgemistet- und die Räume renoviert werden. An einigen Stellen sollte abgerissen, an anderen neu hinzugefügt werden, um ein vollständiges, einladendes Bild zu schaffen. Auch die Situation im hinteren Bereich muss als neuer, offener Zugang/ Ausgang gedacht werden. Ein Neubau neben dem Findorffhaus kann Abhilfe schaffen für die Bedürfnisse und Wünsche der Mitarbeiter des Museums: Neue Büroräume (für ca. 10 Leute), einen Ort für den Präparator, Begrüßungszentrum Hammeniederung, Vortragssaal, Fahrradstation plus Ladestation, Moderne WC Anlagen, etc. . All diese Wünsche in einem Gebäude unterzubringen, dass nicht die Hauptrolle übernimmt durch z.B. Größe und äußere Gestaltung, wird eine schwierige Aufgabe. Es muss das richtige Verhältnis getroffen werden unter den “konkurrierenden“ Gebäudevolumen.
Insgesamt gesagt: Die Museumsanlage braucht (noch) viel Arbeit. Nicht nur früher, sondern auch Heute. Es steckt wahrscheinlich viel Liebe dahinter und Unterstützung durch den Förderverein, jedoch merkt man, dass ein Konzept für diesen besonderen Ort fehlt. Nicht nur Außen. Auch der Bezug zu dem Naturschutzgebiet muss gestärkt und mehr zusammen mit dem Museum gedacht werden. Es fühlt sich momentan an wie ein großes, ungeordnetes Chaos, was in seinen Grundzügen erstmal bestimmt werden muss, um feste Linien, feste Vorgaben zu geben. Alles in allem, eine große Aufgabe, die nicht nur mit architektonischem Verständnis zu betrachten ist.
_______________________________________________________Quelle Bild 3 : Wie viele Welten gibt es ?https://www.postkartenshopberlin.de/leben-im-teich.html
Fotos: A.Masemann