Wir sollten Statt zu klagen, ab und zu mal Danke sagen.
MoTrip & Michael Patrick Kelly - Out Of Touch 2020

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Wir sollten Statt zu klagen, ab und zu mal Danke sagen.
MoTrip & Michael Patrick Kelly - Out Of Touch 2020

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Tag 2097 / Beim HNO-Arzt steht ein Luftreiniger von Philips
Tag 2059 / Ohne Corona wäre ich nicht hierher
Tag 2994 / Ich hab die Antwort doch
Es geht um das Hier und Jetzt und nicht um das Morgen; nicht darum, sich über das Morgen schon Gedanken zu machen. Und das Gestern, daran können wir nichts ändern. Ich muss dafür sorgen, dass es mir heute und hier und jetzt gut geht. Was verspreche ich mir davon, wenn ich ein Kind habe? Denke ich, dass ich dann glücklicher bin? Vielleicht bin ich es gar nicht. Mir fehlt eine Familie. Mir fehlt dieses Umarmen. Er hat Sachen geschrieben, die so eine Verbindung erzeugen - unser Kind... Wenn du etwas wirklich willst, musst du was dafür tun...
Eine Beziehung zu mir selbst erst mal aufbauen, mich gut fühlen. Und ich fühl mich zur Zeit richtig blöd.
Ich hab das jetzt endlich bei AA ausgesprochen! Mit Dänemark und auch dieses Spenden hier. Jetzt noch mal kurz an den Rhein und dann fahr ich zurück und morgen fahr ich ganz nach Hause. Weil ich das meiner Katze nicht antue. Mein wichtigstes Bezugswesen! Und ich gefährde das, lass es über 24 Stunden ohne Betreuung, nur damit ich einen positiven Test bekomme. Ich bin so alleine - das tut mir so weh, dass ich so alleine bin. Ich sehe ganz befreit aus, nachdem ich das ausgesprochen habe. Dieses Kind wird kein Loch in mir stopfen. Die Erkenntnis ist so traurig, dass dieses Loch bleibt - egal, wo ich arbeite, egal ob ich Kinder habe oder nicht.
Ich hätte Lust, hier noch mehr zu entdecken. Aber wenn ich bleibe, finde ich gar nicht so toll. Wenn ich denke, ich hab hier noch fünf Tage, dann finde ich es öde. Wenn ich weiß, dass ich morgen fahre, dann will ich gar nicht weg. Tschüß, Rhein, rein es war schön mit dir. Das wir noch dauern, bis ich bei mir ankomme und verstehe, dass das Jetzt und Hier die wichtigste Währung ist, in Frieden mit mir selbst. Das hab ich alles schon erkannt, aber es kommt irgendwie nicht an. Als ich da saß mit denen, die hatten so laminierte Karten für jeden Schritt und jede Tradition, als ich da saß, da hab ich gespürt, wie wohltuend das ist und dass ich zu diesen Leuten gehöre und mich bei denen gut fühle. Und ich fühle mich nicht wohl, mit einem Mann für ungeschützten Verkehr in so einer hässlichen Wohnung zu sein.
Agatha, bitte bleib dabei, dass du morgen fährst. Du kannst dann noch Schwimmen, schöne Urlaubstage in Berlin haben, zum Wannsee, du kannst auch noch mal in ein Meeting, in dem du noch nie warst und wieder über dieses Thema sprechen, wenn du das Echo von den AA nicht verträgst. Du kannst dich um das Hier und Jetzt kümmern, nämlich deine Wohnung aufräumen, deinen Abwasch machen, deine Einkäufe, du kannst aufhören, dich zu bewerben. Also heute ist doch alles zusammengebrochen - die Absage von dem anderen Oberen, Yevgeni hat mir schriftlich die Freundschaft gekündigt und von dem Aydan kriege ich dreimal die Absage für ein Treffen. Was heißt es dann? Dass ich mich um die falschen Sachen bemüht habe.
Es ist genau wie in Aarhus - das zweite Mal tut weh. Und ich hab das mit dem kommen sehen. Ich sag ihm, dass ich fahre, weil es mich emotional total mitnimmt. Was soll ich mir denn irgendeine Scheiße ausdenken? Das ist die Wahrheit. Emotional total verkatert, völlig fertig, fertiger als sieben Tage Arbeiten. Das geht einfach nicht!
Ich hab mit keinem anderen Menschen seit April, seit das losging, so viel geschrieben wie mit ihm. Und selbst, wenn es keine Verliebtheit ist, dann ist das eine emotionale Abhängigkeit. Da ist eine emotionale Bindung entstanden. Ich fand das süß, bewundernswert, war überrascht, wie interessiert er war oder bemüht. Aber er hat mit so vielen Leuten Kontakt. Der spricht über ganz viele andere Dinge mit denen. Das ist nicht sein Hauptthema. Das ist eins von vielen Themen für ihn. Und für mich ist das mein Hauptthema. Ich möchte Mutter werden. Und da hat er mich total gepackt, dass ich dann Dinge mache, die ich gar nicht machen will, diese hässliche Wohnung, hier herfahren und dann auch noch abhängig von seiner Zeit sein.
Die frühere Agatha, die kleinere Agatha, die wäre daran zerbrochen. Die hätte jetzt stundenlang mit ihrer Mutter telefoniert oder die hätte auch ihm gegenüber totales Drama gemacht, Vorwürfe, warum er dies, das. Die erwachsene, die trockene Agatha, die kann das nicht aushalten, die geht zu AA und holt sich da Kraft, die geht noch mal zum Rhein, sie wird morgen die Rückfahrt gut schaffen und dann für ihre Katze da sein. Der eine hat gesagt, dass er keine eigenen Kinder hat und dass es ihm auch lange leid tat oder er es bereut hat oder was vermisst hat. Aber seine Partnerin hat Kinder, seine Ehefrau und es sind nicht die eigenen. Es besteht keine körperliche Verbindung, aber eine emotionale und geistige. Ich würde so gerne spüren, dass in mir was wächst, dass ich diesen Bauch habe, dass ich ein Kind zur Welt bringe, dass ich es stille. Ich hab da so einen starken Drang danach.
Manche Dinge kann ich nicht erzwingen. Ich kann nicht erzwingen, dass mich jemand mag oder irgendwelche Jobs zu kriegen. Ich kann es versuchen. Ich kann es noch mal mit Clomifen versuchen mit jemand, mit dem ich nicht schlafe. Ich sehe echt befreit aus, seit ich es ausgesprochen habe, rausgeheult, wobei ich gar nicht aufhören kann zu heulen, emotional gereinigt.
Ich bin so ein ganz lieber Mensch und ich mach ganz tolle Sachen und ich war schon mal viel liebevoller ne Zeit lang zu anderen auch und jetzt merke ich, dass mir alles irgendwie entgleitet, dass ich keine Kraft habe, die Leggins zu enthaaren, dass ich für meine Hände, Nägel gar keine Kraft mehr habe, dass ich zwar merke wie verlottert ich zum Teil lebe, aber auch denke: Ich kann es gar nicht ändern, es überfordert mich. Ich hab so ein absolut großes Vorhaben, Mutter werden, gleichzeitig will ich den Job behalten und mich auf eventuell diese entfristete Sache bewerben und auf andere Sachen. Ich mach so viel gleichzeitig. Ich weiß nicht, ob das jetzt die letzten Nachrichten waren, die wir ausgetauscht haben. Ich denke, der wird schon noch mal nachfragen wie das Ergebnis ist in zwei Wochen.
Ich brauch mich nicht an einem Geländewagen festhalten, ich brauche auch keine ganze Kompanie. Das war mit Ludwig genauso, dass ich meine Mitte verloren habe. Immer wenn ich jemand so toll finde. Und ich hab noch nicht mal Kribbeln im Bauch. Ich hab Freude gehabt oder wurde nervös, mir wurde schlecht, warum er so lange nicht antwortet. Da war schon so ein bisschen Reinsteigern und emotional sehr involviert sein.
So doll geheult im Auto, dass es gefährlich ist. Ich kann mir die Antwort schon selbst geben. Warum? Weil das nicht nüchtern ist. Mich nimmt es psychisch zu sehr mit.
Tag 2887 / Dann such dir doch ein anderes Meeting!
sag ich zu ihr. Sie will mir meinen Dienst wegnehmen! Mein erster AA-Dienst nach fünf Jahren Trockenheit!
Das ist das einzige Meeting, das ich noch regelmäßig aufsuche, wo ich nur fehle, wenn ich im Urlaub bin oder sehr krank oder in einer Schulung.
Ja, ich komme immer sehr knapp, sehr spät. Ja, man hätte auch mal den Hut aufräumen können oder neue Literatur bestellen.
Ich war gerade dabei, für diese Gruppe in die Region zu gehen, um Beteiligung und Sichtbarkeit zu bitten.

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Tag 2883 / All my make-up
Tränengetränkt
Tag 2754 / Heute ist ein absoluter Ich-schmeiße-alles-hin-Tag
Tag 2628 / Haben es andere auch?
Mir geht’s monatelang gut, zumindest wochenlang. Und dann hab ich wieder so einen krassen Einbruch, also, so einen krassen Einbruch, dass ich denke, mit den Tabletten stimmt was nicht. Dass man daran was machen muss, das hatte ich zuletzt höchstens vor einem halben Jahr. Und dann fing es an mit dieser anderen Tablette. Ja, das haben andere auch, das ist nicht ungewöhnlich, sagt der Pfleger.
Ich bin überfordert von diesen 15.000 Fotos auf meinem Handy! Ich muss immer alle vorher einzeln angucken, ob ich sie auch wirklich löschen möchte. Ich kann den obersten Abschnitt vom Bücherregal aufräumen. Die anderen aber nicht. Mich macht diese Unruhe wahnsinnig! Überall sind Haufen in meiner Wohnung! Ich komm nicht klar! Ich komme nicht durch! Wenn ich von A nach B gehe, stoß ich was runter.
In diesem jetzigen Job, da kann man sich gar nicht verstecken - vor allem nicht, wenn Morgenbesprechung ist mit so vielen Leuten. Ich hab gestaunt wie lange ich das gut konnte, wie selbstbewusst ich war. Wie soll ich denn morgen klare Sätze formulieren? Indem ich sie formuliere und nicht zu Hause bleibe und mich verstecke! Ich hab da eine wichtige Position. Die sollte ich wahrnehmen. Nicht einbrechen jetzt, nicht jetzt, Agatha.
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Was blog ich noch vor wenigen Tagen? Unter 2 dürfen sie mich nicht einstufen. Machen sie trotzdem.
Und im ersten Moment finde ich das mega diskriminierend, kleinkariert, demotivierend. Und ich sage laut: Ich habe keine Kraft mehr zum kämpfen. Und ich denke, ich schreibe dem Integrationsfachdienst, der davon auch keine Ahnung hat und an einen Experten für Personalsachen im ÖD verweisen muss. Ich denke, ich kontaktiere den Schwerbehindertenbeauftragten. Und dann, während ich backe, erkenne ich die Chance darin: Dass es mir in Stufe 1 leichter fällt, Fehler zu machen, Fragen zu stellen, eher zu gehen, krank zu sein, Urlaub zu beantragen. Dass man auf jemanden in Stufe 1 eher verzichten kann als auf jemanden in Stufe 3 oder 4. Der Stufe-1-Mensch muss weniger mitdenken. Er bringt ja nichts mit. Er führt nur aus.
Ich kann bloggen, backen, schwimmen. Ich bin ja Anfängerin. Wer weiß, ob ich mich bewähre.
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So, das Problem ist, ich bin total vergiftet mit negativen Äußerungen, mit Dingen, über die ich mich aufrege. Und mir begegnen wenige Dinge, über die ich mich freue. Dinge, über die ich mich freue, wären gut, wenn die mir auch im Arbeitsalltag begegnen. Dinge, über die ich mich freue, kann auch eine saubere Wohnung sein, eine aufgeräumte Küche, ein Essen, was ich mir mache, ohne dass Dinge runter fallen oder ich erst drei Töpfe abwaschen muss. Ich könnte mich darüber freuen, auf meinem Balkon zu sitzen und dem Vogelzwitschern zu lauschen. Ich könnte mich darüber freuen, Fotos zu machen und mit diesen Fotos was zu machen. Ich könnte mich wieder daran freuen, an verschiedenen Orten in Berlin oder auch in Deutschland, in Europa AA-Meetings zu besuchen, könnte wieder darüber schreiben wie das da war. Ich könnte auch einfach ganz offen sagen, die Integration in den Arbeitsmarkt ist hier in diesem Punkt gescheitert.
Die Frage ist nicht, ob ich das kann, 30 Stunden, 39 Stunden, die Frage ist nicht, ob ich in einen Job einsteigen kann, von dem ich wirklich vorher Null Vorerfahrung hatte. Die Stufe 1 war begründet für die ersten zwei Wochen. Von da an bin ich drin gewesen. Mit meiner psychischen komischen Art bin ich in der Lage, mich superschnell in Dinge reinzuarbeiten. Ich bin aber auch superschnell an meiner Toleranzgrenze, Frustrationsgrenze angelangt. Und dann ist hier Ende, Gelände. Ich lass mir doch nicht irgendwelche Dinge unterjubeln, die ich unterschreibe, für die ich richtigzeichnen, obwohl ich gar keine Vorerfahrung habe, worauf ich achten soll. Irgendwie ein bisschen schwierig.
Ich hab ich gesagt in dem Meeting, ich mach jetzt noch diesen Urlaub und dann höre ich auf. Und wenn das so bleibt und mein Bauch, der heute jetzt schon wieder total weh tut, ich kann noch nicht mal einen von meinen normalen BHs anziehen, so doll tut das weh! Wenn das so ist, dass ich dann anfange zu heulen, weil er keinen Termin für mich hat, mir der Sprechstundenmann wieder erzählt, dass alle Termine voll sind, wenn ich dann, anstatt mich daran zu erfreuen, dass andere Leute auch gerne schwimmen gehen, anstatt mich daran zu erfreuen, ärgere ich mich, dass die jetzt da waren oder die ein schöneres Foto machen oder ein doofes Foto.
Was mich am meisten krank macht, ist mein Denken, dass ich im Kopf alles bewerte, mich, alle anderen, alles. Ich kann ganz schlecht einfach sagen, auch schön oder nicht so schön, aber egal. Also, das Krankgeschriebensein bekommt mir schon mal gar nicht! Aber solche in so einer Tonality geschriebenen E-Mails mit Fett und gelb markiert, der Aufforderung um Bestätigung! Was für ein Theater: Ich reiche beglaubigte Zeugnisse ein und ihr schickt eure Vermerke, was nur ein Vermerk ist und kein Erlass oder kein kein offizieller Brief, ihr verschickt das per E-Mail. Ich soll alles beglaubigen lassen von offizieller Stelle und bekomme auf Umweltpapier mit einer nicht mehr klebenden Haftnotiz in einer schon mal benutzten Klarsichthülle meinen Arbeitsvertrag.
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Und jetzt bin ich wieder an dem Punkt wie ich im Oktober war, wo ich denke, die haben alle versagt, meine Familie, der Psychiater. Wie können die mich denn alle so rumlaufen lassen in so einem schlechten Wohnungszustand, Gemütszustand? Aber oberster Bundarbeitsplatz - das passt doch alles nicht! Mein Nervenkostüm ist einfach durch und wenn dann das Handy nicht das macht, was ich möchte und wenn dann viele Dinge nicht funktionieren. Ich habe diesen Puffer nicht! Ich brauche Harmonie und nicht Druck. Ich brauche nicht neue Herausforderungen.
Warum regele ich nicht erstmal die kleinen Dinge gut? Abwaschen, regelmäßig putzen? Warum muss ich mir so einen Job suchen, oberster Bundarbeitsplatz?
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Ich denke, meine Ärzte machen was falsch, weil Miriam Meckel von ihrer Depression geheilt ist, Kurt Krömer auch, dieses Modell auch, Nora Tschirner und wie sie alle heißen. Sie haben sie überwunden, die Depression. Und gleichzeitig muss ich mir sagen, Agatha, ist es das gleiche wie bei Krebs. Der kommt wieder, obwohl man denkt, alles richtig gemacht zu haben. Und ich bin mir schon bewusst, dass ich nicht alles richtig gemacht habe. Die machen Bestrahlung, die machen Chemo, sie leben gesund, sie treten kürzer und trotzdem kommt der Krebs zurück! Ich gehe arbeiten, ich bleib trocken, ich bin mit meiner Katze, ich mute mir keine enttäuschen Sexdates mehr zu.
Gestern habe ich mich geboxt in die Beine. Heute ich möchte mir mit dem Messer an die Beine stechen. Ich hasse diesen Zustand!
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Die andere zum Beispiel, diese Franka, die würde erst mal gar nicht so darauf reagieren, das greift die gar nicht so an in ihrer Substanz wie es mich angreift. Mir zieht es die Beine weg. Ich möchte alles hinschmeißen. Ich möchte den sagen: Das ist der Punkt, wo Leute sich umbringen.
Für mich sorgen heißt nicht, eine Arbeit zu machen mit so vielen Stunden und die mir so wenig Spaß macht.
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Wenn ich keine Zufriedenheit in mir habe und nur im außen suche, was sie alles falsch machen, dann kann es mir nicht gut gehen. Ich suche jetzt schon wieder im außen, weil die mich falsch einstufen. Eigentlich kann ich überall rumschimpfen über alle, die alles falsch machen, meine Mutter macht alles falsch, der Arbeitgeber macht alles falsch, die Gesellschaft macht alles falsch, die Nachbarn machen alles falsch. Ich bin voll von Groll und Selbstmitleid. Anstatt, dass ich dankbar bin für die Stelle von - jetzt passt mir die Stufe nicht. Aber wenn’s mir jetzt tatsächlich schon schlecht geht, wenn ich merke, fünf Kilo in zweieinhalb Monaten, dann kann ich jetzt noch zweieinhalb Monate warten und 105 wiegen oder ich verkürze das gleich.
Ich muss mir klar sein, wenn wir das Medikament erhöhen, dann werde ich auf jeden Fall noch ein bisschen aggressiver und hab vielleicht auch Arschanspannung. Aber ich glaube, jetzt habe ich gar nichts, bis auf knirsche viel nachts, merke manchmal, ich sitze nicht entspannt.
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Psychosen werden auch durch Stress ausgelöst oder Depressionsschübe oder Verschlechterung der psychischen Erkrankung, Stress, Stress, Stress vermeiden - ich bin irgendwie im Dauerstress.
Gewichtszunahme, morgens Antriebsschwere, komische Gedanken, Geräuschempfindlichkeit, Tagesmüdigkeit, Radfahren, Tasche packen, alles fällt total schwer.