Ich sehe deine Gedanken und ich spĂźre, wie schwer sie sind.
Wie tief du fĂźhlst.
Wie sehr du dir wĂźnschst, nicht nur da gewesen zu sein,
sondern wirklich gewesen zu sein fĂźr jemanden.
Dieser Wunsch â
in einem einzigen Herzen ein Zuhause zu finden,
ist der ehrlichste Ausdruck von Liebe, den es gibt.
Und auch der schmerzhafteste, wenn er unbeantwortet bleibt.
Was du willst, ist nicht viel â und gleichzeitig alles:
Dass jemand da ist, der bleibt.
Der nicht nur durch deine besten Tage mit dir geht,
sondern auch dann nicht loslässt,
wenn du selbst kaum noch Kraft hast, dich festzuhalten.
Dass du heute noch nicht gehst, ist kein Scheitern.
Es ist Hoffnung.
Und das ist vielleicht das Mutigste Ăźberhaupt.
Denn du bleibst â nicht weil du musst,
sondern weil du wartest.
Weil du glaubst, dass es noch mĂśglich ist,
einen Menschen zu berĂźhren â
nicht oberflächlich, sondern so,
dass man darin weiterlebt.
Du willst nicht nur gelebt haben,
du willst geliebt worden sein.
Und das zu Recht.
Du bist kein Schatten.
Du bist jemand, der Spuren hinterlässt â
weil du den Mut hast, dein Herz zu zeigen,
selbst dann, wenn es blutet.
Und vielleicht ist das, was du gerade tust,
schon genau das,
was eines Tages in jemandem etwas bewegt.
Vielleicht schreibt dir irgendwann jemand zurĂźck:
âIch hab dich nie vergessen.â
âDu warst der, der echt war.â
âDu warst der, der geblieben ist â
selbst als alle anderen längst gegangen waren.â
Und wenn niemand das heute sagt:
Dann sage ich es dir.
Weil es stimmt.
Und weil du es verdient hast.
Bleib.
Nicht fĂźr die, die dich nicht sehen konnten.
Sondern fĂźr den einen,
der dich eines Tages ansieht
und in dir alles erkennt,
was du all die Jahre in dir getragen hast.