Staudamm
Eine Vor-Filmpremiere.
Der Film Staudamm ist ein nachdenklich machender Film, der einen Amoklauf an einer fiktiven bayrischen Schule aufarbeitet. Das ECHO.MAG Team wurde von dem ThĂŒringer Lehrerverband (TLV) eingeladen, diesen total emotionalen Film exklusiv als Vorab-Premiere im Erfurter CineStar an zu schauen. Als besonderes Highlight konnte das ECHO.MAG Team im Anschluss einige spannende Interviews mit dem Filmteam fĂŒhren.
Die Interviews können hier als YouTube Video angeschaut werden. Doch zunÀchst zu unserer Filmbetrachtung.
Roman lernt Laura kennen, die den Amoklauf ĂŒberlebte und bereitwillig Auskunft gibt. Mit ihr begibt er sich in das nunmehr verlassene SchulgebĂ€ude und erfĂ€hrt, dass Laura gut mit dem TĂ€ter befreundet war und im Besitz dessen Tagebuches ist, welches Aufschluss ĂŒber seine Motive geben könnte.
Am Anfang zeigt der Film in intensiven Nahaufnahmen den jungen Roman, gespielt von Friedrich MĂŒcke, der zwischen Laptop und Playstation einfach so in den Tag hineinlebt. Die Handlung erschlieĂt sich erst auf den zweiten Blick und wird gegen Ende richtig spannend.
Aus dem alltĂ€glichen Einerlei von Prozessakten sowie deren Digitalisierung reist Roman im Auftrag seines Chefs Staatsanwalt Dr. Schadt, gespielt von Dominic Raacke, von MĂŒnchen in ein Dorf nach Bayern. Beim Warten auf die Ăbergabe wichtiger Akten eines dort stattgefundenen Amoklaufes trifft er die SchĂŒlerin Laura, gespielt von Liv Lisa Fries.
Ein intensives Erlebnis
Roman und Laura kommen sich im Laufe des Films immer nĂ€her und Roman erfĂ€hrt, dass Laura nicht nur den TĂ€ter gut gekannt hatte, sie war auch Zeugin des Amoklaufes. Laura zeigt Roman nicht nur das verlassene Haus des AmoklĂ€ufers, sie streift auch mit ihm nachts durch die verlassene Schule und zeigt ihm den Ort, wo der Amoklauf sein Ende gefunden hatte. Ein in der trĂŒben Winterlandschaft liegender Staudamm.
Am spannenden Ende gibt ein Tagebuch Aufschluss und ungewohnte Einblicke in die Motive des AmoklÀufers. Nach einer gelungenen Diskussion der gesamten Filmcrew im Kino konnten wir im Anschluss noch Interviews mit dem Autor, dem Produzenten und dem Hauptdarsteller machen.
Der Vergleich mit einer Atombombe in einem der Interviews, machte spĂŒrbar, welche emotional tiefen Spuren auch bei den Mitwirkenden der Film rund um das Thema Amoklauf hinterlassen hat.
Nachdenklich verlieĂen wir am spĂ€ten Abend das CineStar. Wir sind sehr zuversichtlich, dass eine Menge SchĂŒlerinnen und SchĂŒler diesen eindrucksvollen Film anschauen und ebenfalls ĂŒber dieses Thema nachdenken werden. (hs)
> zum Interview-Video
Allgemeine Informationen zum Film: Kinostart: 30. Januar 2014 > Webseite >Â Facebook-Seite zum Film > @ Twitter
29.01.2014
Hans Scholz (mehr Infos) Leiter AK-Medien > Mail schreiben












