Was sollte man über Gonorrhoe (Tripper) wissen?
Gonorrhoe ist eine Geschlechtskrankheit, deren medizinischer Fachbegriff recht unbekannt ist. Deutlich häufiger hört man den Begriff Tripper. Hierbei handelt es sich um eine der häufigsten Geschlechtskrankheiten in Deutschland. Sie äußerst sich durch recht lästige und unangenehme Symptome und wird durch ein bestimmtes Bakterium ausgelöst, namentlich durch Gonokokken. Aus diesem Grund heißt die einzig vernünftige Behandlungsmethode: Antibiotikum.
Ähnlich wie die Syphilis, äußerst sich Gonorrhoe anfangs durch relativ harmlose Symptome. Es kommt sowohl beim Mann als auch bei der Frau zu einem milchigen Ausfluss im Genitalbereich. Daher kommt übrigens auch der Trivialname Tripper. Er kann mit „in Tropfen herabfallend“ übersetzt werden. Unbehandelt können sich die Bakterien im gesamten Körper ausbreiten und letztendlich auch das Gehirn und das Herz befallen. Hier kann es schlimmstenfalls zu Hirnhautentzündungen und zur Entzündung des Herzens kommen.
Gonorrhoe kann auch negative Folgen auf einen wachsenden Fötus im Mutterleib haben. Außerdem kann ein unbehandelter Tripper zu Unfruchtbarkeit führen.
Wie wird ein Tripper behandelt?
Klassischerweise wird ein Tripper mit Hilfe eines Antibiotikums behandelt. Gewisse Gonokokkenstämme haben in der Vergangenheit Resistenzen gegen Antibiotika ausgebildet, weshalb die Behandlung heute nicht mehr so einfach ist wie früher. An dieser Stelle helfen neue Antibiotika oder eine Kombination aus verschiedenen Antibiotika weiter.
Die hauptsächliche Quelle für diesen Artikel war der Eintrag auf Wikipedia zum Thema Gonorrhoe.