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242 502 in Köln Hbf am 06.09.2023
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gegen die langweile.
Destroy The City

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16. Oktober 2019
Mit dem Zeitreisezug durch die 90er (ohne WLAN)
Durch diverse Umstände (Handwerkerbesuch zur Unzeit, Taxigebrauch, Straßensperrung, Stau) verpasse ich den ICE, den ich eigentlich nehmen wollte, und der nächste Zug ist ein FlixTrain. Er kostet 20 Euro weniger, braucht aber sogar etwas kürzer für die Strecke. Ich muss erst mal googeln, wie man da überhaupt an ein Ticket gelangt. Es ist nicht weiter schwierig, man kann auf der Website buchen. Die Betreiber wissen, was mich interessiert, und versprechen die Anwesenheit von Steckdosen und WLAN.
Der Zug, der dann einfährt, sieht wie ein schmutziges altes Fossil aus. Innendrin sind die Interregioabteile in 80er-Jahre-Pastellfarben, normalerweise Anlass zum Unglück, weil garantiert ohne Strom und wahrscheinlich auch mit den beschichteten Fenstern, die Handyempfang nicht einmal dann hineinließen, wenn es ihn draußen gäbe. Hier aber ist alles mit beruhigenden Aufklebern gepflastert:
Das WLAN allerdings ist wirklich sehr lahm, genau genommen eigentlich gar nicht vorhanden. Irgendwo müssen die 20 Euro eben doch eingespart werden, denke ich. Erst nach einigen Stunden Fahrzeit erkenne ich das Problem, und zwar an der URL der nicht aufrufbaren Seiten: “reason=reject” steht da, und “reply=exceeded%20counter%20limit”. Es gibt nur 150 MB für die Fahrt, und danach wird also nicht etwa gedrosselt, sondern man hat dann einfach kein WLAN mehr. Am Ostbahnhof bin ich eingestiegen, und die 150 MB müssen schon in Spandau, also etwa zwanzig Minuten später, verbraucht gewesen sein. Eine Fehlermeldung gab es nicht. Naja, immerhin Steckdose.
Beim Herunterklappen des Tischchens in der Lehne des Vordersitzes fĂĽhle ich mich endgĂĽltig in die 90er Jahre zurĂĽckversetzt:
Die Zeitschrift c’t hat 1998 unter dem Titel “Löschzug” über dieses Problem berichtet: Das Tischchen wird im unaufgeklappten Zustand mit Magneten am Vordersitz festgehalten, und im aufgeklappten Zustand können diese Magnete Festplatten und die Magnetstreifen von Bank- und Kreditkarten löschen.
Ich suche zuerst am Handy (sehr sehr langsam), ob SSD-Festplatten auch auf Magnete reagieren. Da die Antwort "nein” ist, stelle ich den Laptop mutig auf das Killertischchen. Zum Glück habe ich Arbeit dabei, die ich auch offline erledigen kann.
Im Laufe der nächsten Stunden finde ich heraus, dass in einer bestimmten Position reproduzierbar das Display ausgeht. Irgendwas machen die Magneten also doch noch. Lukas Hartmann erklärt bei Twitter: “es ist der halleffektsensor, der normalerweise die magneten in der gegenüberliegenden gehäuseseite erkennt, wenn das gerät zugeklappt wird.”
Der Zug enthält Dinge, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe, zum Beispiel rustikale Kontrollpanels:
und die guten alten TĂĽren zum Selbstaufkurbeln:
Ich habe keine Übung mehr im Türenaufkurbeln und werde wegen meines zunächst ausbleibenden Kurbelerfolgs von einem Knopfhammer angesprochen. Aber es ist doch, wie ich vermutet habe, man muss nur ein paar Sekunden auf die zentrale Türfreigabe warten. Wir sind hier schließlich nicht in Großbritannien.
(Kathrin Passig)
Dimanche 8 juillet : Hamburg Hbf
Quelques photos dans la monumentale gare d’Hamburg Hbf ce dimanche, même si la session fut pauvre, me sentant pas très bien... j’ai tout de même pu voir le Flixtrain même si l’angle de prise de vue est bof, je n’ai pas eu le temps de trouver mieux !
193 436 mit Flixtrain am Bahnhof Zoo, Berlin, 28.09.2025