Du bist so weit weg, doch wir beide, wir sind uns so nah wie nie.
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Du bist so weit weg, doch wir beide, wir sind uns so nah wie nie.
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Du bist so weit weg. Es fühlt sich an wie 'ne andere Galaxie.
Richtiger Ort, richtige Zeit. Bloß wir sind nicht die richtigen zwei.
Die Distanz ist so groß, doch ich fühl mich, als wärst du mir hautnah.
PA Sports

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Sehnsucht
Zuvor ein paar Worte zu den nachfolgenden Passagen. Ich schreibe hier nicht irgendeinen einfachen Text, sondern hier landen immer wieder neue Zeilen. Vielleicht täglich, vielleicht mehrmals täglich, vielleicht ein paar Tage nichts, aber, es wird immer wieder etwas hinzukommen, solange bis ich diese Sehnsucht nach ihr nicht mehr spüre. Es wird noch lange sein, denn unser Weg ist lange, also lest diese Zeilen und genießt sie, oder macht euch ein eigenes Bild hierzu. Ich werde alles in Passagen schreiben, weil es eine hoffentlich sehr lange Geschichte wird, und weil das vorherige vielleicht nicht mehr dazu passen würde, und somit sehen alle, wo es zuletzt endete…
Ich Sehne mich so krass nach dir, mein Herz blutet jede Sekunde und sagt mir wie dringend es deine Anwesenheit braucht. Meine Seele sehnt sich nach deiner, ihrem Teil das ihm fehlt… Mein Kopf signalisiert mir mit jedem Atemzug, wie wichtig du mir bist, wie wichtig dein Antlitz ist, wie wichtig du mir bist. Ich liebe dich von ganzem Herzen und ich spüre es jederzeit, dieses Gefühl ist allgegenwärtig, jeder Herzschlag, jeder Atemzug, jede Sekunde, jedes Bild, jede Situation, einfach alles erinnert mich an dich. Ich vermisse dich mehr, als ich jemals jemanden vermisst habe, selbst der Verlust meiner Familie war nicht so hart. Selbst der Verlust meines “Bruders/Vaters” war nicht annähernd so schmerzhaft, wie es bei dir ist… Manchmal verzweifle ich an diesen Gedanken, manchmal übermannen sie mich und zwingen mich auf die Knie, sie schlägt mir so hart ins Gesicht, das ich Schmerzen empfinde, die ich niemals kannte. Kein Schmerz dieser Welt war so tief und wundhaft wie dieser. Er schneidet tiefer und grausamer in mich hinein, wie es jemals eine Klinge konnte, kein schnitz war jemals so schmerzhaft, kein Ritz war jemals so heftig, dass ich dieses Gefühl verlieren könnte. Ritze ließen vieles vergessen, jeder seelischer Schmerz ging weg, doch dieser eine Schmerz ist so riesig, dass er sich nichtmal vergehen lassen würde, wenn ich sterb. Tagein, tagaus denke ich an dich, ob es mir passt oder nicht. Jeden Tag schwirrt diese Sehnsucht nach dir und vergeht nicht, niemals lassen diese Gefühle nach, egal was ich mache, egal wie sehr ich abgelenkt bin, sie Vergehen niemals. Es ist zwar wunderschön, dich zu haben, dich an meiner Seite zu wissen, aber diese Gefühle, diese Gedanken, diese Sehnsucht, sie erstickt mich manchmal. Manchmal schlägt mein Herz so stark, dass ich es so deutlich spüre, als würde mir ein Hund auf die Brust springen. Es zeigt mir, wie sehr es nach die schreit, wie sehr es dich braucht zum leben, wie sehr es sich sehnt, nach Frieden und Vergebung. Oah, ich weiß langsam nicht mehr was ich tun soll, was ich tun kann, um dich für gewisse Zeit aus meinem Kopf zu verbannen, nur um ein paar Minuten Ruhe zu haben. Nur um mal ehrlich lachen zu dürfen. Ich möchte nicht immer Lächeln und dabei innerlich schreien, weinen nach dir, weil ich weiß, dass du fehlst… Nur fünf Minuten währen ein Segen für mich, aber er wird mir nicht gegönnt. Jede Faser meins Körper spürt, dass er nicht vollständig ist, ohne eine Faser deines Körper, jeder Atemzug ist nicht halb so belebend, wie ein Atemzug mit dir, jeder Herzschlag bringt nicht annähernd so viel leben in meinen Körper, wie ein Schlag mit deinem und meinen zugleich.
Sobald ich deine Stimme höre, packt mich die Sehnsucht mit jedem Faden, der in mir ist. Mein Körper zeigt mir sofort, wie sehr ich dich benötige. Alles in mir schreit nach dir, deiner Anwesenheit und deiner Liebe. Als es das regnen angefangen hat, hatte ich sofort das verlangen nach dir, mit dir im Regenschauer barfuß durch die Straßen zu laufen, in einen Park zu gehen und uns einfach auf eine offene Wiese zu legen und den Moment mit dir zu genießen. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dich bei mir, denn mir wird mit jeder Sekunde mehr bewusst, wie sehr ich dich liebe, wie gut deine Seele meiner tut und was für eine wunderbare Frau du doch bist. Auch wenn du es manchmal nicht wahrhaben willst, du bist und bleibst das beste für mich. Du bist der Mensch, die Seele und das Herz, wonach ich so lange gesucht habe, so lange warst du mehr oder weniger greifbar, aber du warst so weit entfernt, dass es niemals dazu kam, deswegen bin ich heute der glücklichste Mann auf der ganzen Welt, weil ich dich habe. Worte zu finden, wieso, weshalb und wie man einen Menschen liebt, sind verdammt schwer, denn mir fallen Millionen, Milliarden, ach was rede ich, unendlich viele Worte ein, weil ich alles an dir liebe, einfach alles, denn du bist perfekt, so wie du bist…
Heute ist wieder einer dieser Tage, wo ich nichts anderes möchte, als an deiner Seite zu sein, nichts anders möchte, als dir in die Augen zu sehen und dir zu zeigen und zu sagen, wie sehr ich dich liebe, wieviel du mir bedeutest und wie sehr ich dich brauche. Heute ist schon wieder so viel geschehen, so viel passiert und es hat sich so viel ereignet, dass meine Gefühle übergesprudelt sind. Ich habe mir nichts sehnlicher gewünscht, als an deiner Seite zu sein, und dich auch nur für einen kurzen Moment in den Arm zu schließen, da ich dich so sehr vermisse. Ich wollte dir alles erzählen, was mir auf dem Herzen liegt, wollte dir zeigen, wie es mir gerade geht, wie ich mich gerade fühle und was in meinem Kopf und meinem Herzen vor sich geht. Leider kann ich dir das alles nur schreiben, am Telefon erzählen, oder per Skype erzählen, aber das ist nicht annähernd dasselbe, wie wenn wir uns sehen, und ich einfach alles rauslassen kann, denn nur dann entfalten sich meine Gefühle richtig und ich spüre diese ganze Liebe, wie sie in der Luft hängt und sich im ganzen Raum verteilt, in jede Ecke kriecht und dort nicht mehr verschwindet, bis wir beide den Raum verlassen und selbst dann, ruht dieses Gefühl noch eine Weile darain… Den ganzen Tag über zog es in meiner Brust, flogen Sachen durch meinen Bauch und machten mich total verrückt. Mein Kopf war die ganze Zeit bei dir, ich konnte kaum einen klaren Gedanken fassen und musste mich durchweg ablenken, damit ich nicht total durchdrehe. Den ganzen Tag wollte ich dich einmal in den Arm nehmen, dich spüren, dein Gesicht an meinem fühlen, deine Wangen fühlen, dir einen Kuss geben und alles tun, wonach mir gerade ist. Dir zeigen wieviel Liebe gerade in mir steckt, wie aufgebracht ich bin, wie glücklich ich bin, dass ich dich habe… Es ist einfach alles so unbeschreiblich, denn ich könnte Tagelang daran sitzen und schreiben und ich würde wahrscheinlich niemals ein Ende finden, auch wenn sich einiges vielleicht wiederholt, oder in ähnlicher Form auftaucht in meinen Texten, irgendwo versteckt sich immer wieder etwas neues. Immer wieder meine oder deute ich damit etwas ganz anderes, als vorher, vielleicht meine ich manchmal dasselbe, aber dann zeigt es nur, wie wichtig es mir erscheint…
Und wieder wünsche ich mir nichts sehnlicher, als wären diese Tage niemals vergangen, als hätte der Tag niemals geendet, wäre einfach immerzu fortgesetzt worden. Du hast gesehen, das ich weg wollte, doch ich bin nur vor meinen Gefühlen geflohen, wollte dir nicht zeigen, wie schwer es mir fällt, mich von dir zu trennen, ins Auto zu steigen und weg zu fahren. Wollte nicht, dass du siehst, wie die Tränen mir herunter kullern und mein Gesicht benetzen. Wollte nicht, dass du siehst, welche Schmerzen ich spüre. Mein Herz hat geblutet, geweint und geschrieen, doch ich musste stark sein... Musste dir beweisen, dass ich stark bin, musste den anderen zeigen, dass ich ein Mann bin, weil erwartet wird, dass man stark ist... Ich bin nicht stark, denn zu gehen fühlt sich falsch an... Jetzt heißt es wieder hinter Gitter zu gehen, in das alte Gefängnis, dorthin, wo keine Sonne scheint, nur ein kleiner Strahl dringt durch eine Ritze zu mir hindurch und erleuchtet mein Herz und meine Seele, zeigt ihr, dass noch nicht alles verloren ist... Nach Hause gehen ist falsch, weil es sich nicht wie Heimat anfühlt. Heimat ist nicht immer ein Ort, sondern manchmal einfach nur ein Mensch. Du bist Heimat, nicht Bayern, nicht Großstadt oder sonst was, nur du und sonst nichts auf dieser Welt. Frieden ist nicht ein beendeter Kampf, sondern deine Seele, dein Herz und du sind der Frieden für mich. Deine bloße Anwesenheit erfüllt mich mit mehr Frieden und Heimat als sich jemals jemand vorstellen könnte auf dieser ganzen Welt... Kein Kampf ist so schwer, wie der zu gehen, wie der Schritt ins Auto , wie zu wissen, bald nicht mehr in deiner Nähe sein zu können. Es schmerzt nicht, es zerstört mich, macht mich kaputt und raubt mir meine Kraft. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch durchhalte, wie oft ich es noch verkraften kann, dich gehen zu sehen, oder den Schritt ins Auto zu machen. Ich habe Angst, dass es mich irgendwann umbringt, dass ich es irgendwann nicht mehr schaffe. Egal wie lang wir voneinander getrennt sind, egal wie weit wir voneinander getrennt sind, ohne dich schaffe ich das nicht mehr lange, ohne dich habe ich keine kraft mehr, weil unsere Herzen eins sind und du trägst es eindeutig in dir, meine Seele ist zu schwach, um es alleine tragen zu können, viel zu viel Schwärze sah sie um ein so reines Herz wie deines in sich tragen zu können, viel zu viele Narben zerstörten ihr Gerüst um standhaft genug zu sein, ein so gewaltiges Herz zu beherbergen zu können... Ich blicke hinaus zum Fenster und sehe die Landschaft an mir vorbeiziehen, es signalisiert mir, das ich wegfahre, mich von dir entferne, meinen Frieden wieder hinter mir lasse und mich dem Kampf hinter den hohen grauen Mauern meiner Welt stellen muss. Jedes mal frage ich mich, wieso ich es machen muss, wieso ich nicht einfach deine Hand nehmen kann und mit dir mitgehen kann, abends bei dir im Bett liegen kann, oder wo auch immer und mit dir im Arm einschlafen kann...