Es weht ein Sturm. Der Regen fällt frei vom Himmel,
ein anmutiger Tanz von Wasser und Luft, rasend schnell, hin und her.
Doch es ist dunkel, ich sehe kein Licht, spüre nur, wie ich friere.
Ich bewege mich nicht und warte, bis sich der Sturm wieder legt.
Nun stehe ich im seichten Wind, der über das Wasser hinweg weht.
Auf meiner Haut kristallisiert das Eis, die kühle Umarmung hält mich fest
Alles ist ruhig, still und starr, keine Bewegung in Wasser, Erde oder Luft.
Die ganze Welt bleibe stehen, so auch ich, fest in diesem Moment.
Und es ist gut so. Licht erstrahlt hell über mir.
Als Statue warte ich, geschützt vor den Stürmen dieser Welt
Um mich herum und iin mir drin. Umhüllt von meinem kalten Panzer.
Doch hin und wieder bricht das Eis, dann spüre ich wieder Regen und Wind.
So geht es immer weiter, bis jemand zu mir kommt und mich wärmt.
Das harte Eis wird tauen, und ich werde nicht mehr alleine sein im Sturm.
Und es wird gut so sein. Irgendwann.