Dezellularisation - ein weiterer Durchbruch in der Organspende
2. April 2036 -
Dezellularisierung ist eine Gewebe-Engineering-Technik, die es erlaubt von einem Spenderorgan die Zellen des Spenders zu entfernen, so dass nichts anderes als Bindegewebe zurückbleibt, welches die Zellen in ihrer Position hielt. An dieses Gerüst des Bindegewebes - wegen seines blassen und fast durchscheinenden Aussehens auch „ghost organ" genannt - können dann die empfängereigenen Zellen wieder ausgesät werden; mit dem Ziel der Regeneration eines Organs, die in den Patienten ohne Angst vor Gewebeabstoßung transplantiert werden können. Diese Technik ist um einiges günstiger und wird Wartezeiten auf Spendenorgane auf ein Minimum reduzieren, da auch Organe tierischen Ursprungs genutzt werden können, insofern sie sich größentechnisch geeignet zeigen. Für weitere Informationen und - sollten sie Betroffen sein - zur Vorbereitung auf den Eingriff, wenden Sie sich bitte an ihren behandelnden Arzt.









