In deutschen Großstädten steigen die Mietpreise ins Ungeheuerliche. Wie Immobilienkonzerne wohl ausgerechnet Street Art nutzen, um Preise ho
Wie Carolin Genz von der Humboldt Universität ausführt, gehe es aber um mehr als Publicity. „Konzerne wie DW werten mit kulturellem Kapital Orte zu besonderen Orten auf“, erklärt die Stadtanthropologin. „So sollen auch Bausubstanz und Boden aufgewertet werden.“ Oder, wie es die Deutsche Wohnen auf ihrer Homepage selbst formuliert: „Das bringt Farbe in die Kieze und lässt sie zu einzigartigen Orten werden.“ Klartext: Indem man die Viertel durch gekaufte Street Art zu einzigartigen Orten macht, werden sie für Menschen als Wohnort attraktiver. Und wenn Viertel für mehr und eventuell auch potentere Mieter als Wohnort attraktiver werden, können die Eigentümerinnen der Wohnungen mehr Miete verlangen. So steigt auch der Druck auf Alteingesessene.
















