Via northern Cambodia to southern and central Laos
Nach unserem zweiten Aufenthalt in Phnom Penh zog es uns in die ruhige, bergige Region rund um Banlung im Nordosten Kambodschas. Hier verbrachten wir ein paar NĂ€chte und machten AusflĂŒge mit dem Roller in die Umgebung. Wir ĂŒbten das Fahren auf ausgewaschenen, vertrockneten und sehr abenteuerlichen dirt roads aus rotem Sand (Banlung bedeutet so etwas wie roter Sand, der, besonders in der Trockenzeit, ĂŒberall in der Luft hĂ€ngt!) um zu schön erfrischenden WasserfĂ€llen zu gelangen. Banlung selbst entpuppte sich als verschlafenes Nest, besonders da wir uns inzwischen offensichtlich schon wieder in der Nebensaison befanden. Erneut trafen wir sehr nette Menschen und genossen es mal etwas ab vom touristischen Pfad zu sein.
Unsere Weiterfahrt fĂŒhrte ĂŒber die Landgrenze nach Laos und dieser GrenzĂŒbertritt stellte sich als der unangenehmste und langwierigste der bisherigen Reise heraus - dazu eventuell in einem spĂ€teren, extra Blogpost mehr (nur so viel: korrupte Beamte und zwei sture, rĂŒcksichtslose Mitreisende trugen beiderseits dazu bei!).
Quasi direkt hinter der laotischen Grenze finden sich mitten im Mekong die â4000 Islandsâ, eine enorme Ansammlung bewohnter und unbewohnter Inseln. Wir blieben drei NĂ€chte auf Don Det und verbrachten unsere Zeit auf und am tĂŒrkisblauen Mekong: wir radelten um die Insel(n), trieben den trĂ€gen Fluss auf Reifen hinunter und sahen die gröĂten WasserfĂ€lle SĂŒdostasiens. Sehr entspannend - und gute Restaurants gab es auch :-). Lediglich die Hitze war extrem, die Temperaturen stiegen teils ĂŒber 35 Grad und das war/ist fĂŒr uns selbst nach so langer Zeit in tropischen Gefilden gewöhnungsbedĂŒrftig.
Der nĂ€chste Stopp in SĂŒdlaos war Pakse, unsere Basis fĂŒr den ersten von zwei berĂŒhmten Motorroller-Rundwegen. Perfekt geplant und vorbereitet machten wir diesen Loop in zwei Tagen mit einer Ăbernachtung im total netten Dorf Tad Lo und sahen erneut viele WasserfĂ€lle und Plantagen. Besonders interessant waren die Einblicke in die Kultur eines Dorfes von einer der vielen ethnischen Minderheiten in Laos. Wie 45 Prozent der laotischen Bevölkerung sind die Einwohner hier Animisten und unser Guide stellte die LebensrealitĂ€t und die Spannung zwischen Modernisierung und dem Bewahren alter Tradition sehr plastisch und eindrucksvoll dar.
Connys Geburtstag verbrachten wir in der gröĂten Stadt in SĂŒdlaos, dem untouristischen, direkt am Mekong gelegenen Savannakhet, wo es uns sehr gut gefiel... bevor es dann weiter nördlich ging - mit den langsamen, unbequemen, lokalen Bussen, die Ă€hnlich wie auf den Philippinen oder in Myanmar kaum vorbuchbar sind und fĂŒr 200km gerne mal 5 Stunden brauchen (denn man nimmt auf dem Weg - sobald bzw. solange Platz ist - Waren und Menschen mit!).
Wir fuhren also mit einem dieser Busse nach Thakhek, Basis fĂŒr den 450km Loop in die atemberaubende Karst-Landschaft östlich Richtung Vietnam. Und auf diese wunderbare Rundfahrt begaben wir uns dann auf unseren zwei dicken, gemieteten Rollern in den nĂ€chsten paar Tagen. Hier gab es weniger WasserfĂ€lle aber dafĂŒr viele beeindruckende Höhlen zu sehen und die Fahrt mit dem Motorroller war genial! Es ging durch Karstfelsen und auf Serpentinen in die Berge und 50km der Strecke entlang einer im Wasser versunkenen Baumlandschaft, die durch einen groĂen Staudamm entstanden ist (ökologisch eher fragwĂŒrdig, fĂŒrs Auge dennoch spitze!).
Nach zwei Ăbernachtungen auf dem Loop und noch mal einer Nacht in Thakhek brachte uns eine letzte, anstrengende Busreise in die laotische Hauptstadt Vientiane, in der wir vor ein paar Jahren schon mal waren und die inzwischen noch etwas lebhafter geworden ist. Hier entspannten wir eineinhalb Tage bei Massagen, gutem Essen und in einem hĂŒbschen Hotel. Und so hieĂ es Abschied nehmen von Laos, denn der Flieger nach Malaysia war schon lange gebucht...
After our second stay in Phnom Penh we headed to a calm region - Ratanakiri Province - in northeastern Cambodia. We spent some nights in the very quiet town of Banlung from where we visited several waterfalls driving our scooter on red dusty dirt roads which proved to be something of a challenge. Again we met very friendly Cambodians and enjoyed being off the beaten tourist track.
Our onwards journey took us over the land border to Laos. The border crossing was the most unpleasant and longest of our travels up until now... and the reason therefore were corrupt officials as well as stubborn, selfish, fellow travelers - we might elaborate in a separate blog post!
Once we had successfully crossed the border to Laos we spent a couple of nights on Don Det, one of the 4000 islands in/on the Mekong close to the border. We enjoyed some relaxing days here, which included tubing on and cycling along the turquoise river and an outing to Southeast Asiaâs biggest waterfalls. The rest of our time we tried to avoid the simmering heat at the pool or in cafes, bars and restaurants.
The small town Pakse was our next stop in southern Laos. This city functions for tourists mostly as a hub to do one of the two famous motorbike loops. Perfectly organised and planned (thanks to Conny and the French guy who owned the rental shop!) we did this loop in two days and spent one night in the cosy village of Tad Lo. On our round trip we saw many plantations and waterfalls. And we got a very interesting insight into the traditional life of an ethnic minority: like 45% of all Laotians the people in the village we visited were animists and our guide did a great job explaining the struggle between sustaining traditional life on the one hand and modernisation on the other.
Connyâs Birthday was mid March and we celebrated in Savannakhet, the biggest city in southern Laos. Itâs located directly at the Mekong, which functions as the border to Thailand. Savan was very nice and untouristy - a welcome change!
After that we took one of the SLOW buses which- like in so many other countries on our journey- canât be booked in advance and are horribly uncomfortable, hot and made for small Asian people, not long legged Europeans (not talking about Conny heređ) to Thakhek. From here we started the second motorbike loop - 450 km through walls of karst and an other-worldly flooded valley, with dead trees sticking out of the flooded land - which turned out to be even more fun than the first.
After three days on the road we spent one more night in Thakhek before we headed to Vientiane, the countryâs capital - again on one of those aforementioned exhausting bus rides. After all that travelling we relaxed here for two days with good massages, fine dining and in a nice hotel. Well, and then it was goodbye to Laos, as we boarded the flight to Malaysia...