Man muss immer Partei ergreifen. Neutralität hilft dem Unterdrücker, niemals dem Opfer. Stillschweigen bestärkt den Peiniger, niemals den Gepeinigten.
Elie Wiesel, Holocaust-Überlebender und Friedensnobelpreisträger (1928-2016)

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Man muss immer Partei ergreifen. Neutralität hilft dem Unterdrücker, niemals dem Opfer. Stillschweigen bestärkt den Peiniger, niemals den Gepeinigten.
Elie Wiesel, Holocaust-Überlebender und Friedensnobelpreisträger (1928-2016)

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das #ausnahmslos bündnis ist auch im #teamginalisa.
Aufruf zu einer inklusiven Soliaktion für Gina-Lisa Lohfink
Als #ausnahmslos-Bündnis stehen wir solidarisch mit allen Betroffenen sexualisierter Gewalt und deshalb auch mit Gina-Lisa Lohfink.
Am Montag, den 27. Juni 2016, wird ihr Prozess von 9 bis 14 Uhr im Amtsgericht Tiergarten (Turmstraße 91, 10559 Berlin) fortgesetzt. Der Support der sich im Netz bereits unter dem Schlagwort #TeamGinaLisa sammelt, soll nun auch vor Ort gezeigt werden.
Ausgehend von der „Initiative für Gerechtigkeit bei sexueller Gewalt“ ist bereits eine Solikundgebung vor dem Amtsgericht angemeldet worden.
Wir werden uns bei der Solikundgebung am 27. Juni vor dem Amtsgericht in Berlin beteiligen, machen jedoch darauf aufmerksam, dass wir die Sexarbeiter_innen- und trans*-feindlichen Positionen der Organisator_innen der „Initiative für Gerechtigkeit bei sexueller Gewalt“ ebenso wie etwaiger weiterer Solidaritätsbekunder_innen ablehnen.
Wir finden es wichtig, dass auch Sexarbeiter_innen und Trans_personen zu der Soliaktion kommen und hoffen, dass dies ein Raum ist, in dem die unterschiedlichen Positionen zu Sexarbeit seitens der Beteiligten nicht ausgetragen werden.
Wir freuen uns, wenn Ihr selbst vor Ort dabei seid, unseren Aufruf unterstützt und in Euren Verteilern, Netzwerken etc. zur Teilnahme an der inklusiven Solidaritätsaktion aufruft!
Das #ausnahmslos-Bündnis
kleines foto shooting mit teilen der #ausnahmslos crew. 👯💕#12von12
Pressemitteilung - #ausnahmslos-Initiator_innen unterstützen Bündnis „Nein heißt Nein”: Eine große Koalition für eine große Reform des Sexualstrafrechts
Heute, am 28. April 2016, beginnt das parlamentarische Verfahren zum Regierungsentwurf für eine Neufassung der §§ 177, 179 (Sexuelle Nötigung/ Vergewaltigung sowie Sexueller Missbrauch widerstandsunfähiger Personen) StGB. Der vorliegende Entwurf geht nicht weit genug. Nach wie vor würde die sexuelle Selbstbestimmung nicht geschützt werden. Ein nachhaltiger Paradigmenwechsel kann nur dadurch erreicht werden, dass die Frage der Strafbarkeit an das Einvernehmen gebunden ist, nicht an Gewalt und Widerstand gegen diese Gewalt. Die #ausnahmslos-Initiator_innen unterstützen den offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Vor 20 Jahren wurde das deutsche Sexualstrafrecht zuletzt reformiert. Bis 1997 war Vergewaltigung in der Ehe nicht strafbar. Heute kann der deutsche Bundestag erneut einen historischen Schritt im Kampf gegen sexualisierte Gewalt und für sexuelle Selbstbestimmung gehen. Das Bündnis „Nein heißt Nein” besteht aus bff – Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe, Deutscher Frauenrat, Deutscher Juristinnenbund, Frauenhauskoordinierung, KOK – Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel, TERRE DES FEMMES, UN Women Nationales Komitee Deutschlandund ZIF – Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser. Es fordert in seinem offenen Brief Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie alle Abgeordneten des Deutschen Bundestags auf, dafür zu stimmen, alle nicht einvernehmlichen sexuellen Handlungen gemäß des Paradigmas „Nein heißt Nein” unter Strafe zu stellen. Die #ausnahmslos-Initiator_innen stehen geschlossen hinter den Forderungen des Bündnisses „Nein heißt Nein”. In dem offenen Brief heißt es bezüglich des Regierungsentwurfs: „Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung ist auch weiterhin nicht an sich geschützt. Übergriffe bleiben weiterhin straffrei, auch wenn die von Gewalt betroffene Person ihren entgegenstehenden Willen bekundet und sich der Täter darüber hinweggesetzt hat. Maßgeblich bleibt also das Verhalten der geschädigten Person und nicht des Täters bei der Be- und Verurteilung. [...] Wir fordern eine zeitgemäße und menschenrechtskonforme Weiterentwicklung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung. Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf ist den meisten Betroffenen weiterhin nicht geholfen. Ist das Gesetz einmal beschlossen, wird es absehbar keine große Reform des Vergewaltigungsparagraphen geben. Daher appellieren wir an Sie, sich jetzt im parlamentarischen Verfahren dafür einzusetzen, dass der Paradigmenwechsel konsequent vollzogen wird.” Der Regierungsentwurf erfüllt auch die sogenannte Istanbul-Konvention nicht, nach der alle nicht einvernehmlichen sexuellen Handlungen unter Strafe gestellt werden müssen. Die Bundesrepublik hat diesen Vertrag unterzeichnet, aber noch nicht ratifiziert. Bislang ist Eigentum in Deutschland juristisch besser und bedingungsloser geschützt als sexuelle Selbstbestimmung. Das darf nicht toleriert werden. Lieber jetzt keine Gesetzesänderung, als eine, die den Paradigmenwechsel um weitere 20 Jahre verschiebt. Ausführliche Stellungnahmen und Analysen finden Sie auch beim bff „Was Ihnen widerfahren ist, ist in Deutschland nicht strafbar“ – Fallanalyse zu Schutzlücken im Sexualstrafrecht” und von Ulrike Lembke „Warum die Reform des Sexualstrafrechts keine ist”. Auch der djb weist auf eklatante Schutzlücken hin, die sich durch den Regierungsentwurf ergeben würden.

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Termine, Termine! In der kommenden Woche bin ich wieder für Vorträge und Podien unterwegs. 😄 Wir sehen uns hoffentlich in Unna, Düsseldorf, Minden oder Köln - alle Veranstaltungsdetails findet ihr unter: feminismusfuckyeah.tumblr.com/termineanfragen. Ich freu mich auf euch!
renate brauner in ihrer rede: betroffene sexualisierter gewalt #ausnahmslos unterstützen. 👌#spwfrauen16
Es sind keine Komplimente Ich war auf einer Party, und ziemlich alleine. Ohne Freundinnen, nur lose mit männlichen Freunden verabredet. Erst später sollte ich beginnen mich immer mit Freundinnen abzusprechen. Ich bin auf der Tanzfläche unterwegs und werde immer wieder von einem Mann angesprochen, der sich mit mir anfreunden will. Er ist sehr aufdringlich, fasst mich an, und kommr sehr nahe. Mehrere male sage ich ganz klar Nein. Ich möchte nicht, dass du mich anfasst. Ich habe gerade garkein Interesse an einem Gespräch. Ich möchte mich gerade nicht mit dir unterhalten.Lass mich in Ruhe. Ich wechselte den Raum, ging auf eine andere Tanzfläche. Er folgt mir. Ich gehe auf die Toilette, und warte am Waschbecken minutenlag Zeit ab. Als ich rauskomme steht er vor mir. Er hat auf mich gewartet. Ich versuche es zu ignorieren. Gehe an ihm vorbei. Bald darauf sehe ich ihn wieder in meiner Nähe. Ich werde nervös. Ich fühle mich verlohren, weiß nicht wie ich mich hier nun bewegen soll. Tanzen kann ich jetzt nicht mehr in Ruhe. Es ist schon sehr spät, kann ich jetzt alleine nachhause gehen? Wenn er mir hier folgt, dann vielleicht auch draussen? Ich muss also hier bleiben, kann aber hier nicht gut sein. Ich sehe einen losen Freund von mir, und sage ihm, dass der Typ mich verfolgt und belästigt, und ich schon Angst habe. Ob er kurz Zeit mir mir verbringen kann, sich unterhalten, mich vielleicht in den Arm nehmen kann? “Du willst dass ich deinen Freund spiele, damit der Typ abhaut?” “Ich denke, dass würde mir helfen, ja” “Cool, dann kann ich ja auch das machen!” Er fasst mir grob mit beiden Händen auf die Brüste, und grinst mich dabei an.
Finn