#AndreasEschbach liefert mit seinem neuen, dystopischen Buch #InsFahleHerzDesSommers eine Geschichte, bei der einem das Glacé im Hals stecken bleiben könnte. Ich plädiere fürs Gegenteil: Eisschlecken gegen den #Klimawandel! #clickomaniach
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#AndreasEschbach liefert mit seinem neuen, dystopischen Buch #InsFahleHerzDesSommers eine Geschichte, bei der einem das Glacé im Hals stecken bleiben könnte. Ich plädiere fürs Gegenteil: Eisschlecken gegen den #Klimawandel! #clickomaniach

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Ins fahle Herz des Sommers - Andreas Eschbach
Klappentext: Was, wenn die Zukunft längst begonnen hat - nur ohne uns? Seit Jahren brennt die Sonne erbarmungslos vom Himmel. Die Hitze ist unerträglich, der Süden unbewohnbar, der Staat nur noch Fassade. Wer es sich leisten konnte, ist rechtzeitig nach Nordschottland, Grönland, Kanada oder Sibirien gezogen. Nur wenige Menschen sind in ihrer Heimat geblieben. Fausto ist einer von ihnen. In einem weitgehend aufgegebenen Dorf kämpfen er und einige wenige Nachbarn ums Überleben. Der Alltag ist hart und wenig abwechslungsreich. Bis eines Tages eine schöne, schweigsame junge Frau auftaucht, der die Hitze beneidenswert wenig auszumachen scheint. Fausto verliebt sich und schöpft Hoffnung. Er ahnt nicht, welch unerhörtes Geheimnis mit Valérie verbunden ist ... Ein eindringlicher Roman um ein hochaktuelles Thema und ein beklemmendes Gedankenexperiment Rezension: Draußen wird es langsam wärmer und ich lese Andreas Eschbachs Ins fahle Herz des Sommers. Die Handlung spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft: Der Klimawandel ist weit fortgeschritten. Es ist so heiß, dass man kaum noch Tiere hört — man fragt sich, ob es überhaupt noch Fliegen in der Umwelt gibt. Zuvor hat eine Epidemie fast alle Menschen ausgelöscht. Als Fausto zurückblickt, erinnert es ihn an die Pest vor fast 700 Jahren: Die Toten stapeln sich, man kommt mit dem Verbrennen nicht mehr nach, nur wenige überleben. Ich begleite Fausto in sein Dorf, in dem noch der Pfarrer, Madame Mareveaux und die Bauernfamilie Braque leben. Die Braques wohnen etwas außerhalb, meiden die anderen und leben für sich. Zu Madame Mareveaux und dem Pfarrer pflegt Fausto, soweit man sagen kann, ein gutes Verhältnis. Nachts fährt er mit dem Rad in verlassene Dörfer und findet dort immer wieder brauchbare Nahrungsmittel und andere Dinge. Die Hitze durchdringt alles — das kennen wir in den letzten Jahren: wenn sie sich tagelang in den Gassen und Wohnungen staut und es nachts keine Abkühlung mehr gibt. Das ist zermürbend, es zehrt an den Nerven, und beim Lesen hatte ich das Gefühl, mit jeder Seite werde es noch heißer. Man sieht, wie Madame Mareveaux an ihre Tochter denkt, die in den Norden, nach Sibirien, gezogen ist und dort laut einer zehn Jahre alten Postkarte glücklich lebt. Das Postnetz ist zusammengebrochen genauso wie Telefon-, Energie- und Wasserversorgung. Da fragt man sich, warum Fausto nicht ebenfalls nach Grönland oder Kanada ausgewandert ist. Etwas verändert sich, als Valerie ins Dorf zieht und ins Nachbarhaus einzieht. Fausto verliebt sich in diese Frau mit ihrer besonderen Ausstrahlung und schützt sie vor den Braques, die sie für sich beanspruchen wollen. Valerie ist anders: Sie bleibt kühl, schwitzt nicht und ernährt sich von den überall wachsenden Kakteen. Gerade dieses Anderssein zieht Fausto magisch an, und so führen die beiden eine innige Beziehung, in der sie einander schützen und stützen. Später ziehen noch andere Menschen ins Dorf — ähnlich wie Valerie — doch sie haben keinen Kontakt zu ihr und begegnen eher Fausto. Valerie wird von Fausto schwanger, verliert das Kind jedoch. Alles ist schwer auszuhalten, und was mir Angst machte, war das Gefühl, dass dieses Szenario wirklich möglich sein könnte. Dass dies ein Zukunftsszenario ist, beunruhigt mich: In vielen Regionen Europas wird es bereits wärmer, Wasser wird knapper, die Welt wirkt zunehmend unwirklich, Insekten und Tiere werden weniger. Man erkennt wie schnell auch wir zu Flüchtlingen werden könnten — Franzosen, Deutsche oder andere Europäer, die in den Norden drängen. Flüchtlinge werden nicht aufgenommen; kommt Ihnen das nicht bekannt vor? Boote werden nicht in Häfen eingelassen, Menschen werden in kleinen Zimmern „gehalten“ — das kennen wir schon aus der Gegenwart. Für mich war die Dystopie ein Appell an die Menschlichkeit in einem Europa, das nur noch aus trockener, unfruchtbarer Erde besteht, ohne Wasser. Was Valerie ist und woher sie kommt, bleibt offen. Für mich waren die 232 Seiten immer wieder Anlass zum Nachdenken — vielleicht auch für Sie. Vielleicht schaffen wir es noch, die Welt besser zu machen. Besser heißt nicht, alles zurückzudrehen; das geht nicht mehr. Wir können nur verhindern, dass wir ins fahle Herz des Sommers laufen — denn das könnte wirklich heiß werden. Titel: Ins fahle Herz des SommersAutor/In: Eschbach, Andreas ISBN: 978-3-7577-0200-7 Altersempfehlung: ab 16 Jahre Verlag: Bastei Lübbe Preis: 22,00 € Erscheinungsdatum: 27. April 2026 Bei unseren Partnern bestellen: Bei Osiander.de bestellen. Bei Genialokal.de bestellen. Bei Thalia.de bestellen. Die Buchhandlung Freiheitsplatz.de unterstützen! Die Büchergilde FFM unterstützen! Read the full article
Teufelsgold – Andreas Eschbach, gelesen von Matthias Koeberlin
Klappentext: Auf der Jagd nach dem Stein der Weisen – Wer sind die Alchemisten unserer heutigen Zeit? Nach dem Ende der Kreuzzüge taucht er das erste mal auf: der Stein der Weisen, mit dem man Gold machen kann – gefährliches Gold, radioaktives Gold nämlich. Der Stein erscheint, als ein Alchemist Gott verflucht, und er zieht eine Spur der Verwüstung durch Europa. Die Deutschordensritter erklären es zu ihrer geheimen neuen Aufgabe, ihn zu finden und sicher zu verwahren. Für alle Ewigkeit. Doch in unserer Zeit kommen zwei Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten, dem wahren Geheimnis des Steins auf die Spur: Er ist ein Schlüssel – ein Schlüssel, der unser aller Leben zum Guten hin verändern könnte. Oder öffnet er die Pforten der Hölle? "Teufelsgold" – der spannende Thriller von Bestsellerautor Andreas Eschbach! Rezension : Was wäre, wenn all die Legenden der Alchemie war wären? Wenn es den Stein der Weisen gäbe und man wirklich aus Quecksilber Gold machen könnte? Verlockend, oder? Diese Faszination packt auch den eher mittelmäßigen Anlageberater Hendrik Buske. Eigentlich beginnt seine Beschäftigung mit der Alchemie als Marketingcoup. Er hat schon viele Bücher über Rhetorik und Motivation gelesen und packt dies in sein erstes Seminar für Börsenanleger das er als Angestellter einer Investmentbank hält. Doch was die Teilnehmer erst so richtig fesselt sind die Gedanken aus dem Bereich der Alchemie, die er abends im Gespräch einflicht. Auslöser dazu war nicht zuletzt die Geschichte der goldenen Rüstung, die er zufällig im Antiquariat gefunden hatte. „Es ging nicht nur darum Gold zu machen, sondern sich selber zu veredeln. Man müsse innerlich zu Gold werden.“ Klingt auch gleich viel aufregender als banal zu sagen, man müsse an das glauben, was man erreichen will und wenn man das Selbstvertrauen hat, dann klappt es auch - die „Alchemie des Reichtums“. Warum ist da eigentlich noch kein Berater drauf gekommen? Aber gut so, sonst hätte ich jetzt nicht diesen tollen Roman vor mir gehabt. Diese Idee und einiges Blendwerk setzten so einiges in Gang. Hendrik Buske kommt plötzlich mit Dingen in Berührung, deren Existenz er vorher stark angezweifelt hat. Die Geschichte hat mich dazu verleitet, doch noch mal ein wenig über die Alchemisten des Mittelalters sowie den Deutschritter Orden nachzulesen. Ja, auch diese spielen eine nicht geringe Rolle obwohl wir uns primär in der Gegenwart befinden. Zeitebenen sind ein tolles Stichwort. Da mein CD-Radio im Auto nicht wollte wie es sollte, ich aber das Buch hören wollte, dachte ich, es wäre eine gute Idee für eine längere Fahrt, schnell mal die ersten sechs CDs auf meinen MP3-Player zu ziehen. Beim Hören wunderte ich mich dann etwas über die vielen verschiedenen Zeitebenen. Fünf fand ich nun doch etwas heftig. Es stellte sich beim nächsten Stopp heraus, dass ich einen Fehler beim Überspielen gemacht hatte und nun jeweils der erste Track von jeder CD, dann der zweite und so weiter gespielt wurde. Trotz dieser erschwerten Ausgangslage spricht es sehr für die gute Struktur des Romans, dass es mir noch möglich war der Erzählung zu folgen. Allerdings ist der Genuss erheblich größer, wenn alles in der richtigen Reihenfolge läuft, was ich natürlich auch gemacht habe Die historischen Elemente sind gut recherchiert und der phantastische Teil fügt sich wunderbar hinein. Es ist einfach alles logisch. Das könnte so (gewesen) sein. Auch die Verbindung der alchemistischen Transmutation zur modernen Kernphysik ist sehr griffig geschildert. Heute wissen wir, dass Gold und Quecksilber im Periodensystem nebeneinander stehen und nur ein Proton macht den Unterschied. Wie kann es sein, dass schon die Alchemisten ausgerechnet diese beiden Elemente näher betrachteten? Zufall, oder nicht – es ist einfach spannend! Andreas Eschbach greift zum Schluss auch noch mal die Weissagung der Hellseherin vom Beginn auf. Eine runde Geschichte. Eine kleine Begebenheit lies mich schmunzeln und an Erzählungen von E.T.A. Hoffmann und V. F. Odojewski denken. Hendriks kleine Tochter berichtet, sie hätte ein großes Insekt in einem Bett liegen sehen. Das weckte neblige Erinnerungen an diese beiden Autoren. Schöne Erzählungen, die ich auch mal wieder aus dem Schrank holen sollte. Ist Alchemie nur das Herstellen von Gold oder die Suche nach ewigem Leben? Bei weitem nicht. Die Alchemisten strebten auch nach absoluter Vollkommenheit. Aber was ist das eigentlich? Eine allgemeingültige Antwort darauf kann niemand geben, da es für jeden etwas anderes ist und auch Hendrik Buske sucht seine persönliche Antwort auf diese Frage. Es ist jetzt sehr schwer mehr über das Teufelsgold zu schreiben, ohne zu viel zu verraten. Andreas Eschbach hat einen herrlichen Roman verfasst, der einen mal in die mittelalterliche Vergangenheit, dann wieder die Gegenwart mit einem besonderen Glanz des geheimnisvollen versetzt. Es lässt einen träumen und weckt zumindest bei mir Erinnerungen an fast vergessene Bücher, die ich vor vielen Jahren zuletzt in den Händen hatte. Auch der Sprecher ist ein wichtiger Teil dieses Hörbuchs. Matthias Koeberlin versteht es, die Figuren lebendig werden zu lassen. Er liest so vor, wie ich es schon als Kind am liebsten mochte – mit verstellten Stimmen. Seine Varianten sind herrlich und kreieren Bilder. Ein Sprecher – hundert Stimmen. Lasst euch von dieser Kombination von Roman und Stimme in eine andere Ebene entrücken! Titel: TeufelsgoldAutor: Eschbach, AndreasSprecher: Koeberlin, MatthiasLaufzeit: 553 MinutenCD: 8 CD (Audio)ISBN: 9783785753514Verlag: Lübbe AudioPreis: 12,00 €Erscheinungsdatum: 9. September 2016 Bei unseren Partnern bestellen: Bei Osiander.de bestellen. 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[Interview] Das Leben in den Zeiten von Corona… mit Andreas Eschbach
Wie hat sich Ihr Alltag verändert in den letzten Wochen? Eigentlich nicht sehr. Sich hauptsächlich zu Hause aufzuhalten ist ja der alltägliche Lebensstil aller Schriftsteller. Wenn mal eine Epidemie ausbräche, die es erforderlich machte, sich den ganzen Tag in großen Gruppen im Freien aufzuhalten – das wäre hart!  Wo schreiben Sie aktuell - Schreibtisch, Sofa, Küchentisch, Balkon, Garten? Wie üblich an meinem Schreibtisch. Der ohnehin mein Lieblingsplatz ist.  Wer leistet Ihnen zu Hause Gesellschaft? Meine Frau.  Welche Schutzmaßnahme fällt Ihnen überraschend leicht? Alle. Dass mir das confinement leicht fällt, heißt nicht, dass ich mir keine Sorgen machen würde, im Gegenteil. Wenn Experten über die Risiken bei bestimmten Vorerkrankungen reden, fühle ich mich deutlich angesprochen. Ich sollte Covid-19 definitiv besser nicht kriegen. Da fällt Vorsicht leicht.  Und was fehlt Ihnen am meisten oder wofür brauchen Sie am meisten Disziplin? Am meisten bedaure ich, vor der Ankunft der Epidemie nicht noch einmal beim Frisur gewesen zu sein. Und am meisten vermisse ich die Treffen mit Freunden – ah, und unsere gelegentlichen Restaurantbesuche. In Frankreich leben und nicht ins Restaurant gehen zu können, c'est complètement absurde!  Was hilft, wenn einem die Decke auf den Kopf fällt? Haben Sie einen Tipp? Hierzu kann ich nicht mit Tipps dienen, tut mir leid. Ich bin geübter Stubenhocker, mir fällt die Decke nie auf den Kopf. Ob einem allerdings nicht eines Tages der Himmel auf den Kopf fallen könnte, da bin ich mir nicht so sicher …  Wovon haben Sie Vorräte angelegt? Von allem. Wir leben hier am äußersten Rand des Kontinents, da ist man Stromausfälle und zeitweise Versorgungsschwierigkeiten gewöhnt. Eine gewisse Vorratshaltung war hier schon immer unabdingbar.  In Deutschland gibt es derzeit durch Hamsterkäufe kein Toilettenpapier und kein Mehl. Was ist derzeit in der Bretagne ausverkauft und wie viele Exemplare (oder Stück – je nach Antwort) besitzen Sie persönlich davon? Es klingt wie ein Klischee, aber hier ist es tatsächlich der Wein, der aus den Läden verschwunden ist. Und Chips und Salzbrezeln. Nun habe ich zwar einen recht gut sortierten Weinkühlschrank, aber mich mit Salzbrezeln einzudecken, daran habe ich nicht gedacht …   Was ist die richtige Lektüre, um die nächsten Wochen zu überstehen? Jede, die Spaß macht und einen so richtig wegsaugt. Ich jedenfalls gehe derzeit meine Buchregale ab, in denen noch allerhand ungelesene Bücher stehen, und lasse mich rein vom Lustprinzip leiten.  Welches Kinderbuch empfehlen Sie, wenn der Vorlesestoff demnächst ausgeht? Selbstverständlich die Kinderbücher, die meine Frau Marianne Efinger geschrieben hat! Die »Bille Boss«-Reihe etwa oder die Trilogie »Lisa und die Brombeerprinzessin«.   Warum lohnt es sich, Ihr aktuelles Buch zu lesen? In »NSA« geht es um Überwachungstechnologien und wohin sie uns im schlimmsten Fall bringen können. Das Buch mag als Gegengift dienen gegen die gerade grassierenden Bestrebungen, im Namen des Seuchenschutzes die Überwachung von uns allen noch weiter voranzutreiben. Die Idee etwa, dass man etwa künftig das Haus nur noch mit einem Tracker in der Tasche verlassen dürfen soll, über den der Staat jeden unserer Schritte nachverfolgen kann, ist definitiv inakzeptabel, Virus hin oder her!   Welches Buch lesen Sie selbst gerade? Gänzlich unoriginell habe ich dieser Tage »Die Pest« von Camus noch einmal aus dem Regal gezogen, die uralte Ausgabe aus Schulzeiten.  Was möchten Sie dem Buchhandel zum Durchhalten mitgeben? Vielleicht die Aussicht, dass es im Herbst ein neues, wunderbar dickes Buch von mir unter die Leserschaft zu bringen gilt, ein Buch, das möglicherweise das schönste ist, das ich je geschrieben habe?  Welchen Lieblingsbuchhändler/Lieblingsbuchhändlerin möchte Sie an dieser Stelle besonders grüßen? Wenn ich’s recht bedenke, kenne ich eigentlich nur Lieblingsbuchhändlerinnen und Lieblingsbuchhändler, und ich grüße sie alle!  Read the full article
Rezension NSA - Nationales Sicherheitsamt von Andreas Eschbach
"NSA" von Andreas Eschbach (Rezension)
Inhaltsangabe zu - Nationales Sicherheitsamt von Andreas Eschbach
Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im NSA Nationalen Sicherheits-Amt und entwickelt dort Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reichs überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, regen sich Zweifel in ihr. Mit ihren Versuchen, ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzten Lettke verwickelt, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für ganz eigene Zwecke benutzt und dabei zunehmend jede Grenze überschreitet. Was wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer gegeben hätte, das Internet, E-Mails, Mobiltelefone und soziale Medien – und deren totale Überwachung? Erscheint Oktober 2018
Zum Inhalt "NSA - Nationales Sicherheitsamt
Andreas Eschbach präsentiert dem Leser das Dritte Reich mit den Errungenschaften Internet, soziale Medien und den daraus möglichen Überwachungsszenarien. Wir können dankbar sein, dass Hitler und den Nationalsozialisten diese Techniken nicht zur Verfügung standen. Andreas Eschbach zeigt dem Leser, dass er sich in einer Fiktion befindet, indem er den Ersten Weltkrieg 1917 enden lässt. Hier setzt sein Gedankenspiel und die dazugehörige Alternativgeschichte ein. Der Leser kannte NSA bislang nur als National Security Service, den geheimsten Geheimdienst der Vereinigten Staaten. Und diese Funktion hat er auch bei Andreas Eschbach. Das Nationale Sicherheitsamt, das harmlose Daten sammelt. Wie gefährlich dieses Datensammeln ist, zeigt der Autor durch das Aufeinandertreffen von Fakten und Fiktion. In diesem Zusammenhang lässt er Anne Frank, die Geschwister Scholl und hohe damalige Parteifunktionäre auftreten und mit den gesammelten Daten arbeiten. Das Schlimme an dieser Fiktion ist, dass dem Leser geradezu bewiesen wird, wie gefährlich die Konsequenzen dieses „harmlosen“ Datensammels sein können, wenn man die Daten zueinander in Verbindung bringt und was alles daraus abgelesen werden kann. Die Menschen werden ausgespäht über ihre Telefone. Das Bargeld wird abgeschafft. Somit bekommt die Aussage: „Folge dem Geld“ eine neue Brisanz. Dein ganzes Leben wird in Daten geschrieben, die ausgelesen werden. Postfaktisch! Der Autor mischt Fakten mit Fiktion. Der Leser erfährt viele historische Fakten. Wir haben zwei Haupthandlungsstränge zum einen Helene Bodenkamp mit deren Erlebnissen und zum anderen Eugen Lettke und dessen Leben. Durch die Telefone bzw. die Sendemasten, wird minutiös protokolliert, wer zu welcher Zeit, an welchem Ort war. Das kennen wir und betrachten es als selbstverständlich, dass man unser Handy orten kann. Tagebuch übers Internet zu schreiben? Ja, es gibt heute auch Apps, die als Tagebuch fungieren. Ich war froh, dass Andreas Eschbach durch seine Wortschöpfungen, wie Weltnetz, Komputer usw. den Leser ständig darauf hinweist, dass es eine Fiktion ist, aber auch die Fiktion erschreckt und ängstigt. 5/5 Punkten Protagonisten NSA Nationales Sicherheitsamt Helene ist das Töchterchen aus gutem Hause, die sich in einen Deserteur verliebt und diesen bei Freunden versteckt. Sie ist naiv oder verdrängt, wofür ihre Programme, letztendlich Algorithmen, verwendet werden. Lettke ist der Sohn eines Kriegshelden, der schon in der Jugend seine kriminelle Energie auslebt. Er ist eher ein Mitläufer, der keinesfalls an die Front möchte und sich für eine erlittene Schmach, die er als Jugendlicher erlitten hatte, rächen möchte. Andreas Eschbach findet zu diesem aufwühlenden Thriller das passende Ende. 796 Seiten und es liest sich, wie von selbst. Keine Langeweile – Spannung pur! 5/5 Punkten Cover und äußere Erscheinung „ NSA – Nationales Sicherheits-Amt “ von Andreas Eschbach hat 796 Seiten, einen Festen Einband und ist am 28.09.2018 unter der ISBN 9783785726259 bei Bastei Lübbe im Genre: Historische Romane erschienen. 5/5 Punkten Gibt es ein Hörbuch? Das Hörbuch gibt es in gekürzter (ca. 11 h) und ungekürzter Fassung (ca, 22 h). Beide wurden von Lübbe Audio herausgegeben. Laura Maire spricht beide Fassungen. Im BookBeat Katalog ist die gekürzte Fassung enthalten. Fazit „NSA – NATIONALES SICHERHEITSAMT Das Buch ist spannend, verstörend und ist als Warnung zu verstehen. Es sollte eine Lesepflicht geben. @Bastei Lübbe Vielen Dank für das schöne Rezensionsexemplar Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten. Wohin? Andreas Eschbach Die Bestimmung von Veronica Roth Rezension Fahrenheit 451 Ray Bradbury Read the full article

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Rezension NSA - Nationales Sicherheitsamt von Andreas Eschbach
Inhaltsangabe zu - Nationales Sicherheitsamt von Andreas Eschbach
Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im NSA Nationalen Sicherheits-Amt und entwickelt dort Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reichs überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, regen sich Zweifel in ihr. Mit ihren Versuchen, ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzten Lettke verwickelt, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für ganz eigene Zwecke benutzt und dabei zunehmend jede Grenze überschreitet. Was wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer gegeben hätte, das Internet, E-Mails, Mobiltelefone und soziale Medien – und deren totale Überwachung? Erscheint Oktober 2018
Zum Inhalt "NSA - Nationales Sicherheitsamt
Andreas Eschbach präsentiert dem Leser das Dritte Reich mit den Errungenschaften Internet, soziale Medien und den daraus möglichen Überwachungsszenarien. Wir können dankbar sein, dass Hitler und den Nationalsozialisten diese Techniken nicht zur Verfügung standen. Andreas Eschbach zeigt dem Leser, dass er sich in einer Fiktion befindet, indem er den Ersten Weltkrieg 1917 enden lässt. Hier setzt sein Gedankenspiel und die dazugehörige Alternativgeschichte ein. Der Leser kannte NSA bislang nur als National Security Service, den geheimsten Geheimdienst der Vereinigten Staaten. Und diese Funktion hat er auch bei Andreas Eschbach. Das Nationale Sicherheitsamt, das harmlose Daten sammelt. Wie gefährlich dieses Datensammeln ist, zeigt der Autor durch das Aufeinandertreffen von Fakten und Fiktion. In diesem Zusammenhang lässt er Anne Frank, die Geschwister Scholl und hohe damalige Parteifunktionäre auftreten und mit den gesammelten Daten arbeiten. Das Schlimme an dieser Fiktion ist, dass dem Leser geradezu bewiesen wird, wie gefährlich die Konsequenzen dieses „harmlosen“ Datensammels sein können, wenn man die Daten zueinander in Verbindung bringt und was alles daraus abgelesen werden kann. Die Menschen werden ausgespäht über ihre Telefone. Das Bargeld wird abgeschafft. Somit bekommt die Aussage: „Folge dem Geld“ eine neue Brisanz. Dein ganzes Leben wird in Daten geschrieben, die ausgelesen werden. Postfaktisch! Der Autor mischt Fakten mit Fiktion. Der Leser erfährt viele historische Fakten. Wir haben zwei Haupthandlungsstränge zum einen Helene Bodenkamp mit deren Erlebnissen und zum anderen Eugen Lettke und dessen Leben. Durch die Telefone bzw. die Sendemasten, wird minutiös protokolliert, wer zu welcher Zeit, an welchem Ort war. Das kennen wir und betrachten es als selbstverständlich, dass man unser Handy orten kann. Tagebuch übers Internet zu schreiben? Ja, es gibt heute auch Apps, die als Tagebuch fungieren. Ich war froh, dass Andreas Eschbach durch seine Wortschöpfungen, wie Weltnetz, Komputer usw. den Leser ständig darauf hinweist, dass es eine Fiktion ist, aber auch die Fiktion erschreckt und ängstigt. 5/5 Punkten Protagonisten NSA Nationales Sicherheitsamt Helene ist das Töchterchen aus gutem Hause, die sich in einen Deserteur verliebt und diesen bei Freunden versteckt. Sie ist naiv oder verdrängt, wofür ihre Programme, letztendlich Algorithmen, verwendet werden. Lettke ist der Sohn eines Kriegshelden, der schon in der Jugend seine kriminelle Energie auslebt. Er ist eher ein Mitläufer, der keinesfalls an die Front möchte und sich für eine erlittene Schmach, die er als Jugendlicher erlitten hatte, rächen möchte. Andreas Eschbach findet zu diesem aufwühlenden Thriller das passende Ende. 796 Seiten und es liest sich, wie von selbst. Keine Langeweile – Spannung pur! 5/5 Punkten
Cover und äußere Erscheinung
„ NSA – Nationales Sicherheits-Amt “ von Andreas Eschbach hat 796 Seiten, einen Festen Einband und ist am 28.09.2018 unter der ISBN 9783785726259 bei Bastei Lübbe im Genre: Historische Romane erschienen. 5/5 Punkten Gibt es ein Hörbuch? Das Hörbuch gibt es in gekürzter (ca. 11 h) und ungekürzter Fassung (ca, 22 h). Beide wurden von Lübbe Audio herausgegeben. Laura Maire spricht beide Fassungen. Im BookBeat Katalog ist die gekürzte Fassung enthalten. Fazit „NSA – NATIONALES SICHERHEITSAMT Das Buch ist spannend, verstörend und ist als Warnung zu verstehen. Es sollte eine Lesepflicht geben. @Bastei Lübbe Vielen Dank für das schöne Rezensionsexemplar Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten. Wohin? Andreas Eschbach Die Bestimmung von Veronica Roth Rezension Fahrenheit 451 Ray Bradbury Lesen Sie den ganzen Artikel
Rezension NSA - Nationales Sicherheitsamt von Andreas Eschbach
Inhaltsangabe zu - Nationales Sicherheitsamt von Andreas Eschbach
Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im NSA Nationalen Sicherheits-Amt und entwickelt dort Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reichs überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, regen sich Zweifel in ihr. Mit ihren Versuchen, ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzten Lettke verwickelt, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für ganz eigene Zwecke benutzt und dabei zunehmend jede Grenze überschreitet. Was wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer gegeben hätte, das Internet, E-Mails, Mobiltelefone und soziale Medien – und deren totale Überwachung? Erscheint Oktober 2018
Zum Inhalt "NSA - Nationales Sicherheitsamt
Andreas Eschbach präsentiert dem Leser das Dritte Reich mit den Errungenschaften Internet, soziale Medien und den daraus möglichen Überwachungsszenarien. Wir können dankbar sein, dass Hitler und den Nationalsozialisten diese Techniken nicht zur Verfügung standen. Andreas Eschbach zeigt dem Leser, dass er sich in einer Fiktion befindet, indem er den Ersten Weltkrieg 1917 enden lässt. Hier setzt sein Gedankenspiel und die dazugehörige Alternativgeschichte ein. Der Leser kannte NSA bislang nur als National Security Service, den geheimsten Geheimdienst der Vereinigten Staaten. Und diese Funktion hat er auch bei Andreas Eschbach. Das Nationale Sicherheitsamt, das harmlose Daten sammelt. Wie gefährlich dieses Datensammeln ist, zeigt der Autor durch das Aufeinandertreffen von Fakten und Fiktion. In diesem Zusammenhang lässt er Anne Frank, die Geschwister Scholl und hohe damalige Parteifunktionäre auftreten und mit den gesammelten Daten arbeiten. Das Schlimme an dieser Fiktion ist, dass dem Leser geradezu bewiesen wird, wie gefährlich die Konsequenzen dieses „harmlosen“ Datensammels sein können, wenn man die Daten zueinander in Verbindung bringt und was alles daraus abgelesen werden kann. Die Menschen werden ausgespäht über ihre Telefone. Das Bargeld wird abgeschafft. Somit bekommt die Aussage: „Folge dem Geld“ eine neue Brisanz. Dein ganzes Leben wird in Daten geschrieben, die ausgelesen werden. Postfaktisch! Der Autor mischt Fakten mit Fiktion. Der Leser erfährt viele historische Fakten. Wir haben zwei Haupthandlungsstränge zum einen Helene Bodenkamp mit deren Erlebnissen und zum anderen Eugen Lettke und dessen Leben. Durch die Telefone bzw. die Sendemasten, wird minutiös protokolliert, wer zu welcher Zeit, an welchem Ort war. Das kennen wir und betrachten es als selbstverständlich, dass man unser Handy orten kann. Tagebuch übers Internet zu schreiben? Ja, es gibt heute auch Apps, die als Tagebuch fungieren. Ich war froh, dass Andreas Eschbach durch seine Wortschöpfungen, wie Weltnetz, Komputer usw. den Leser ständig darauf hinweist, dass es eine Fiktion ist, aber auch die Fiktion erschreckt und ängstigt. 5/5 Punkten Protagonisten NSA Nationales Sicherheitsamt Helene ist das Töchterchen aus gutem Hause, die sich in einen Deserteur verliebt und diesen bei Freunden versteckt. Sie ist naiv oder verdrängt, wofür ihre Programme, letztendlich Algorithmen, verwendet werden. Lettke ist der Sohn eines Kriegshelden, der schon in der Jugend seine kriminelle Energie auslebt. Er ist eher ein Mitläufer, der keinesfalls an die Front möchte und sich für eine erlittene Schmach, die er als Jugendlicher erlitten hatte, rächen möchte. Andreas Eschbach findet zu diesem aufwühlenden Thriller das passende Ende. 796 Seiten und es liest sich, wie von selbst. Keine Langeweile – Spannung pur! 5/5 Punkten
Cover und äußere Erscheinung
„ NSA – Nationales Sicherheits-Amt “ von Andreas Eschbach hat 796 Seiten, einen Festen Einband und ist am 28.09.2018 unter der ISBN 9783785726259 bei Bastei Lübbe im Genre: Historische Romane erschienen. 5/5 Punkten Gibt es ein Hörbuch? Das Hörbuch gibt es in gekürzter (ca. 11 h) und ungekürzter Fassung (ca, 22 h). Beide wurden von Lübbe Audio herausgegeben. Laura Maire spricht beide Fassungen. Im BookBeat Katalog ist die gekürzte Fassung enthalten. Fazit „NSA – NATIONALES SICHERHEITSAMT Das Buch ist spannend, verstörend und ist als Warnung zu verstehen. Es sollte eine Lesepflicht geben. @Bastei Lübbe Vielen Dank für das schöne Rezensionsexemplar Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten. Wohin? Andreas Eschbach Die Bestimmung von Veronica Roth Rezension Fahrenheit 451 Ray Bradbury Read the full article
NSA – Nationales Sicherheits-Amt – Andreas Eschbach
Inhalt: Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im Nationalen Sicherheits-Amt und entwickelt dort Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reichs überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, regen sich Zweifel in ihr. Mit ihren Versuchen, ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzten Lettke verwickelt, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für ganz eigene Zwecke benutzt und dabei zunehmend jede Grenze überschreitet ... Was wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer gegeben hätte, das Internet, E-Mails, Mobiltelefone und soziale Medien - und deren totale Überwachung? Rezension: Meine ehemalige Abteilungsleiterin war ein absoluter Fan von Andreas Eschbach, und als das Buch vor mir lag, war ich schon etwas ergriffen. Es ist ein spannendes Thema und die Idee, wie es gewesen wäre, wen die Nazis schon die Möglichkeiten gehabt hätten, die die NSA (National Security Agency) der Amis heute hat, ist wirklich faszinierend. Und wenn sie nun sagen, diese Möglichkeiten, die Andreas Eschbach in dem Buch beschreibt, stehen den Amis heute noch nicht zur Verfügung, so muss ich doch größtenteils widersprechen. Gut, das mit den Implantaten zur Steuerung der Menschen am Ende des Romans durch einen gewissen Mengele, der die Operation durchgeführt hat, ist meines Wissens noch nie so gemacht worden, aber irgendetwas sagt mir, dass es doch schon möglich wäre. Viele Dinge, wie die Verfolgung der Juden oder das Aufspüren von Fahnenflüchtigen durch die NSA, könnte man so oder so ähnlich sicher machen und es zeigt auch, wie gläsern wir wären, wenn wir kein Bargeld mehr benutzen würden, sondern nur noch, wie es uns die Werbung suggeriert, mit der Kreditkarte etc. zahlen würde. Wir werden immer gläserner durch unser Handy, welches immer am Mann ist, und was man bei jeder Gelegenheit aus der Tasche holt. Manchmal wäre es angebracht, das Gerät zuhause zu lassen. Andreas Eschbach zeigt drastisch, wie gläsern wir sind und was man mit den Daten alles machen kann. Es ist schon interessant, zu sehen, dass man bei der NSA das Handy ausgeschaltet beim Pförtner abgegeben muss, wie er die Geschichte der Computer, oder wie er es geschrieben hat „Komputer“ einfach gut 100 Jahre früher spielen lässt und er manche Begriffe ins Deutsche umwandelt wie z.B. Programmstrickerin anstatt Programmiererin. Es sind viele Dinge, die mich Schlucken ließen, weswegen ich einen Kloss im Hals hatte, wie zum Beispiel die Atombombe, oder die Möglichkeit anderer Projekte, die die Nazis vielleicht dann in Auftrag gegeben hätten. Wie leicht es wäre, verschiedene Menschen an anscheinend verschiedenen Projekten arbeiten zu lassen und wie ein im ersten Moment scheinbar gutes Projekt doch gegen die Menschen in einem Staat gerichtet werden kann, ist erschreckend und faszinierend zugleich. Wie einfach die Überwachung von uns eigentlich wäre - oder bereits ist. Gut, Lettke ist nicht gerade ein Sympathieträger in dem Roman, aber ohne ihn wäre es nur der halbe Roman. Denn nur durch die Liebesgeschichte von Helene zu ihrem Arthur, dem Fahnenflüchtigen, wäre der Roman sicherlich nicht so spannend gewesen. Lettke spielt eine nicht unwesentliche Rolle beim Spannungsaufbau. Wobei man auch sagen muss, dass das Buch gelegentlich ein paar Längen hat, wo man denkt, ok, ein bisschen weniger ist manchmal mehr. Aber ich glaube, diese Stellen sind für die gesamte Entwicklung des Romans wichtig, ansonsten würde man das wieso und warum nicht so gut verstehen. Aber trotzdem ist das Ende erschreckend und hat mir wirklich sehr viel Angst gemacht. Ich bin teilweise noch immer wie paralysiert, auch wenn das Ende des Romans schon eine Nacht hinter mir liegt. Vielleicht liegt es daran, dass ich mir ein anderes Ende erhofft habe, vielleicht aber auch, weil ich Angst davor habe, dass es bis auf die Nazis und andere Dinge, die es nicht mehr so gibt, doch noch so werden kann. Vielleicht ist Andreas Eschbach doch näher an der Zukunft als man denkt, auch wenn er den Roman in der Vergangenheit spielen lässt. Und vielleicht ist es genau dies, was mich so erschreckt hat. Wer weiß dies schon? Wie gesagt bis auf ein paar Längen im Roman, ist er absolut lesenswert und regt zum Nachdenken an. Verlag: Bastei - Lübbe ISBN: 978-3-7857-2625-9
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