Tag 1252 /Â Mit dem Klimawandel ist das wie mit dem Alkoholismus
Eine Konsequenz unseres Verhaltens. Jedes einzelnen.
Oder haben Sie jedes Weihnachten, jeden Geburtstag alkoholfrei begangen, prĂ€ventiv, damit weder Onkel Karl, noch die eigene Tochter alkoholabhĂ€ngig wird? Haben die Medien, insbesondere die Ăffentlich-rechtlichen ihren Auftrag erfĂŒllt, wenn sie hin und wieder informierende Dokumentationen senden? Oder wĂ€re es ihnen möglich, auch in gebĂŒhrenfinanzierte Unterhaltungsproduktionen einen kritischeren Umgang mit, eine deutliche Distanz zur Droge Alkohol zu vermitteln? Alkoholfreie Talkshows, Verzicht auf Konsumszenen in Filmen, die Nutzung anderer dramaturgischer Mittel als immer nur BesĂ€ufnisse?
Neulich im AA-Meeting gedacht: "Die Wichser sollen zu den Anonymen NikotinabhĂ€ngigen gehen, wenn sie so viel Teilzeit fĂŒr den ScheiĂ verwenden!"
Einer erzĂ€hlte ĂŒber einen anderen RauschgiftsĂŒchtigen: "Der hat's richtig schwer... richtig schlimm... Der ist heroinabhĂ€ngig."
ICH hab's richtig schwer! Friedrichshain eine einzige Bierwolke! Kein Ort ohne Alk in Deutschland. Ich werde mein Leben lang trinken mĂŒssen. Wasser, Saft, Tee, ... Aber ich werde nicht schniefen, bongen, spritzen mĂŒssen. TablettenabhĂ€ngig wĂ€r da noch Ă€hnlich schlimm.
Heute erfahren, in Australien dĂŒrfe man nicht mehr durch die StraĂe gehen und rauchen. Nur an bestimmten PlĂ€tzen. Das stelle man sich mal mit Alkohol vor. Kein Bier mehr spazieren tragen. Oh, wie wĂ€r das schön!
















